Krafträder, so die offizielle Bezeichnung für Motorräder, wurden erstmal vor rund 130 Jahren in Serienproduktion hergestellt. Als erstes mit einem Otto-Motor angetriebenes Serien-Motorrad gilt die Hildebrand und Wolfmüller, deren Produktion 1894 startete. Motorräder sind heute aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Allein in Deutschland sind rund viereinhalb Millionen dauerhaft zugelassen. In vielen Fällen dienen sie nicht nur als Transportmittel, sondern sind Ausdruck eines Lebensgefühls.Dazu kommt eine große Typenvielfalt bei Motorrädern für unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten, Fahrstile und Vorlieben. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter Begriffen wie Café Racer, Naked Bike oder Enduro? Die gängigsten Typen wollen wir Ihnen kurz vorstellen, wobei das in der Praxis bei vielen Maschinen nie ganz eindeutig abgrenzbar ist.
Die gängigsten Motorradtypen
*
Die Allrounder: Kombination aus Alltagstauglichkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Fahrspaß Der Name ist Programm: Allrounder sind ideale Motorräder für den Alltag. Fahrspaß wird bei ihnen kombiniert mit Zuverlässigkeit und Sicherheit. Sie eignen sich für die Stadt ebenso wie für Überland-Fahrten. In Handling, Fahr- und Bremsverhalten sind sie ausgewogen konstruiert und gut beherrschbar. Die Motoren sind robust, die Fahrwerke nehmen es auch mit kurvigen Landstraßen oder Serpentinen auf. Grundsätzlich sind es Straßenmaschinen, kommen aber auch auf festen Feldwegen noch klar. Richtiges Quer-Feld-Ein-Terrain, schlammiges oder gar bergiges Gelände abseits von Straßen ist indes nicht ihr Ding. Die Sitzposition ist bequem, bietet gute Übersicht und Zugriff. Sie haben häufig einen Sozius-Sitz und manche auch ein Mindestmaß an schützender Verkleidung.*
Die Naked Bikes: Motorrad pur und ohne Schnickschnack Egal ob im Einzelfall das Design modern oder im beliebten Retro-Look ausfällt: Bei den Naked Bikes gibt es nichts außer dem absolut notwendigen, was ein Motorrad braucht: Zwei Räder, Motor, Fahrgestell, Sitzbank, Lenker und Cockpit. Keine Verkleidung, kein Windschutz, keine Gepäckbefestigung, keine sonstigen Anbauten oder Verschönerungen. Sie haben trotz modernster Technik das Flair des Ursprünglichen. Und das nicht zu Unrecht: Der Boom verkleideter Motorräder und damit der Grund für den Begriff „Naked Bike“ begann erst in den 1980er Jahren, vorher waren Motorräder grundsätzlich „nackt“. In Sachen Fahrverhalten ähneln sie ansonsten den Allroundern. Sie sind alltagstauglich. Aufgrund ihrer puristischen Ausstattung allerdings eben nicht wirklich für längere Touren geeignet. Für die Spritztour am Wochenende tut’s zur Not aber auch ein Motorradrucksack.*
Die Café Racer: In den Sechzigern aus Serienmaschinen entstanden Heute würde man sie hip, getunt oder frisiert nennen. Im England der 1960er-Jahre bauten junge Biker ihre Serienmaschinen um: Ein bisschen tiefer gelegt. Ein bisschen am Lenker geschraubt oder zu Stummeln gemacht, um in eine tiefere Rennsitz-Position zu kommen. Und dann „testeten“ sie die Maschinen, was bei der heutigen Verkehrsdichte undenkbar wäre: In Rennen von Café zu Café. Heutzutage ist der Begriff Café Racer eher zum Marketing-Begriff mutiert. Schließlich bauen Motorradhersteller Modelle und Serien, die sie von vornherein als Café Racer bezeichnen. Technisch unterscheiden sie sich kaum von den Naked Bikes. Für lange Touren sind sie, schon wegen ihrer unkomfortablen Sitzposition, wenig geeignet.*
Die Tourer: Wenn's von der Nordsee über die Alpen bis zum Mittelmeer gehen soll Tourer sind die Limousinen unter den Motorrädern und nicht selten kosten sie auch so viel wie manche PKW der Kompakt- oder Mittelklasse. Tourer sind kraftvolle, schwere Maschinen, bei denen nicht die Höchstgeschwindigkeit oder das Fetzen durch Kurvenpassagen im Vordergrund steht. Bei ihnen geht es um das Reisen auf Langstrecken und einen hohen Komfort. Möglichst mit Entertainment-Systemen an Bord, beheizbaren Sitzen und Griffen, einem bequemen Soziusplatz für das Reisen zu zweit und komplexen Gepäckträgersystemen. Sie sind indes auch sehr schwer und entsprechend träge. Die Höhe und Breite der Sitzpolster kann Menschen mit kürzeren Beinlängen vor Probleme stellen.
Die besten Motorräder für den Alltag: MOTORRAD-Bewertung
Das sind die besten Motorräder für den Alltag. Und am Ende gewinnt der Komfort. Trotz Fokus auf Motor- und Fahrwerksleistung in Tests und womöglich beim Neukauf eines Motorrads, sind die fühlbaren Eigenschaften erst einmal: Ergonomie, Windschutz, Ausstattung, Zuladung und Reichweite. Deshalb nimmt die Alltagstauglichkeit in der 1000-Punkte-Wertung von MOTORRAD einen hohen Stellenwert ein.
1000-Punkte-Wertung MOTORRAD: AlltagDie möglichen 1.000 Punkte in einem Test von MOTORRAD verteilen sich zu je 250 Punkte auf Motor und Fahrwerk. 150 Punkte Maximum erbringt ein pralles Sicherheitspaket und weitere 100 die Kostenstelle für den Kauf und den Betrieb des Krads. Bleiben wichtige 250 Punkte für den Alltag, die sich über folgende Kriterien verteilen:
- Ergonomie Fahrer (40)
- Ergonomie Sozius (20)
- Windschutz (20)
- Sicht (10)
- Licht (20)
- Ausstattung (30)
- Handhabung/Wartung (20)
- Fahrzeuggewicht vollgetankt (10)
- Einstellmöglichkeiten Fahrwerk (10)
- Gepäckunterbringung (10)
- Zuladung (10)
- Reichweite (30)
- Verarbeitung (20)
Einen Supersportler findet man hier nicht. Dafür - keine Überraschung - Reiseenduros, Crossover Bikes und Tourenmaschinen. Spoiler: 250 Punkte erreicht kein Motorrad, nicht einmal annähernd.
Die besten Motorräder im Alltag (Top 10)
1.
Platz 1: BMW R 1250 GS - 205 Punkte2.
Platz 2: BMW R 1300 GS - 204 Punkte3.
Platz 3: BMW R 1250 GS Adventure - 199 Punkte4.
Platz 3: Kawasaki Versys 1000 SE - 199 Punkte5.
Platz 3: Triumph Tiger 1200 GT Pro - 199 Punkte6.
Platz 4: Ducati Multistrada V4 S Grand Tour - 197 Punkte7.
Platz 4: Triumph Tiger 900 GT Pro - 197 Punkte8.
Platz 4: KTM 1290 Super Adventure S - 197 Punkte9.
Platz 5: Triumph Tiger 900 Rally Pro - 196 Punkte10.
Platz 5: Triumph Tiger XRT - 196 Punkte11.
Platz 5: Ducati Multistrada 1260 Enduro - 196 Punkte12.
Platz 6: Ducati Multistrada 1260 S Grand Tour - 195 Punkte13.
Platz 7: Ducati Multistrada V4 S - 193 Punkte14.
Platz 8: Yamaha XTZ 1200 Ténéré - 192 Punkte15.
Platz 9: Ducati Multistrada V4 Pikes Peak - 191 Punkte16.
Platz 10: KTM 1290 Super Duke GT - 190 Punkte
MOTORRAD Leserwahl 2024: Die Motorräder des Jahres
Rund 50.000 Leserinnen und Leser haben bei der MOTORRAD Leserwahl 2024 abgestimmt! Welche Motorräder in den 12 Kategorien zu den Favoriten gewählt wurden, erfahrt ihr hier. Bei der MOTORRAD-Leserwahl zum Motorrad des Jahres geht's immer ums Träumen, nicht ums Zahlen. Rund 50.000 Leser und Leserinnen nahmen teil und stimmten in 12 Kategorien über ihre Favoriten ab. Die Top 5 jeder Kategorie listen wir im Folgenden auf.
Top-Platzierungen in verschiedenen Kategorien
*
Tourer/Sporttourer: BMW R 1250 RS*
Sportler: BMW M 1000 RR*
Chopper/Cruiser: Triumph Rocket 3 R/GT*
Enduros/Supermotos: Ducati DesertX/Rally*
Adventure Touring: BMW R 1300 GS*
Crossover: BMW M 1000 XR*
Naked Bikes: KTM 990 Duke*
Power Nakeds: BMW M 1000 R*
Modern Classics: Kawasaki Z 900 RS/SE*
Einsteiger-Bikes: KTM 390 Duke*
125er: KTM 125 Duke*
Roller: Vespa GTS 125/300
Innovation Award für Wasserstoff-Kawasaki
Die MOTORRAD-Redaktion vergibt im Rahmen der Leserwahl zum 5. Mal diese Auszeichnung. 2024 geht sie an Kawasaki. Die Entscheidung, den Innovation Award dieses Jahr an Kawasaki zu verleihen, hat auch eine politische Dimension. Denn der Preis geht an das Projekt Ninja H2 HySE, einen Kawasaki-Prototyp, der mit einem Wasserstoff-Verbrennungsmotor fährt.
Die besten Reiseenduros: Eine detaillierte Analyse
Der Star in dieser Motorradgattung ist nach wie vor und eigentlich schon immer die GS von BMW. Gemeint ist damit der große Boxer (ab 1.100, 1.150 … bis 1.300 Kubik), der seit Jahrzehnten die Alpenstraßen und Zulassungszahlen dominiert. Unerreicht in der Fülle guter Eigenschaften, die zwar nicht immer zu den Topleistungen der Klasse zählen, doch in der Summe eben unerreicht sind. Natürlich soll hier nicht nur von der BMW-GS die Rede sein. Es geht eher darum, sich selbst ernsthaft zu hinterfragen und mit diesen Resultaten dann die richtige Abenteuerrakete zu finden.
Checkliste vor dem Kauf
1.
Asphalt: * Bin ich auf Asphalt ein Heizer und eher sportlich (schnell bis sehr schnell) unterwegs? * Bin ich auf Asphalt eher ein Normalo und eher touristisch (zügig bis gemütlich) unterwegs?2.
Gelände: * Im Schaltjahr einen kleinen Schotterweg? * Schotterpässe in den Alpen? * Auf ACT oder gar TET? * In der Wüste?3.
Reisen: * Wie oft fahre ich in den Urlaub damit (mehr als vier Tage) oder zu zweit?4.
Optik/Stammtisch: * Lege ich Wert auf ein eher gefälliges/klassisches Aussehen? * Möchte ich eine preiswerte Adventure-Maschine? * Was sagt der Schwarm?
Die Asphalt-Fräsen
Hier liegt der Fokus ganz klar auf Leistung und Fahrwerk, während die Offroad-Eigenschaften ganz oder zum größten Teil vernachlässigt werden.*
Ducati Multistrada V4 Pikes Peak: Die Wumme schlechthin. Die Pikes Peak trägt ihren Namen zu Ehren des dreimaligen Sieges beim amerikanischen Bergrennen. Sie ist praktisch ein exquisiter Supersportler auf Stelzen und eher mit der BMW S/M 1000 XR vergleichbar.*
KTM 1390 Super Adventure: Der österreichische Bolide drückt seine Power in einer derart unverfrorenen hemdsärmeligen Manier ab, dass man ihn fast schon fürchten muss.*
Triumph Tiger 1200 GT PRO: Die englische Interpretation einer Allzweckwaffe kommt mit etwas weniger, aber bei Weitem mehr als ausreichender Leistung daher.
Die Asphalt-Touristen
Genüsslich durch die Gegend fahren, mit etwas Komfort, einer etwas weniger spitzen Leistungscharakteristik und ohne große Ambitionen, was Geländefahrten anbelangt.*
BMW R 1300 GS: Hier ist sie nun, die Klassenbeste. Kann alles gut und leistet sich nirgendwo gravierende Schwächen.*
Honda XL750 Transalp: Eine der klassischsten Reiseenduros, die 750er-Transalp. Seit zwei Jahren auf dem Markt und schon überarbeitet - Honda nimmt die Kunden ernst und beim Wort, so wurde das Fahrwerk überarbeitet und die Fahrmodi wurden aufgepeppt.*
Harley-Davidson Pan America 1250: Klasse Motor und insgesamt recht gelungene Antwort auf die R 18 von BMW.
Die Fast-nie-Schotterer
Klar, so gut wie alle Reiseenduros vertragen leichte Geländefahrten. Je besser der Fahrer, desto deftiger darf es werden. Normale Kradisten stoßen aber schnell an Grenzen.*
BMW R 1300 GS: Gleich noch mal. Da die GS in allen Disziplinen gut abschneidet, kann sie natürlich auch Schotter.*
Suzuki V-Strom 1050DE: Mit dem großen 21-Zoll-Vorderrad und den serienmäßigen Motorschutzbügeln ist die V-Strom schon mal besser auf Gelände eingestellt als viele andere hier, sieht man von den relativ geringen Federwegen einmal ab.*
Moto Guzzi Stelvio PFF: Die Stelvio ist wieder da. Optisch schön gemacht und dank der guten Zusammenarbeit im Piaggio-Konzern auch technisch voll auf der Höhe der Zeit.
Die Schotterpässeknacker
Hier kommen die Reiseenduros im besten Sinne. Gerne etwas leichter und weniger ausladend. Sie vertragen eine ordentliche Portion Gelände und sind für Neulinge zum Schnuppern passend.*
Suzuki V-Strom 800DE: Da geht was. Klasse ausbalanciert, voll einstellbares Fahrwerk mit langen Federwegen und 21-Zoll-Vorderrad.*
BMW F 900 GS: BMW hat seiner etwas pummeligen 850er nun endlich Beine gemacht. Die neue 900er ist ganz klar auf Enduro getrimmt.*
Triumph Tiger 900 Rally Pro: Die 900er-Tiger ist mit Abstand die teuerste in ihrem Umfeld - aber auch die am besten ausgestattete.
Die Trail-Freaks (ACT und TET)
Hier geht es zur Sache. Richtiges Gelände erfordert leichte und robuste Maschinen. Hier braucht man nicht unbedingt digitale oder technische Finessen, sondern was Handfestes.*
Honda CRF300 Rally: Wer ordentlich ins Gelände möchte, kommt an der leichten Reiseenduro von Honda nicht vorbei.*
Yamaha Ténéré 700: Bei der spartanischen Ténéré ist am 2025er-Modell das Fahrwerk vorne und hinten nun komplett einstellbar.*
KTM 890 Adventure R: Ebenfalls äußerst robust und noch dazu mit etwas mehr technischen und digitalen Finessen gesegnet, spielt die Adventure R in einer anderen Preisliga als Ténéré und Co.
Die Wüstenfahrer
Im Sand Afrikas zählen ganz andere Dinge als in Europa. Großer Tank, einfache Technik, Wartungsfreundlichkeit. Da taugen so gut wie alle modernen Reiseenduros eher nur so suboptimal.*
Yamaha Ténéré 700 Rally: Mehr Federweg, hochgelegte Sitzbank und vorderes Schutzblech sowie fetter Motorschutz - das sind die Hauptunterschiede der Rally zur Standard-Ténéré.
Crossover-Motorräder: Die Vielseitigen
Genau genommen sind die heutigen Crossover-Motorräder die Sporttourer von einst, nur eben mit einem Hauch mehr Federweg und einer aufrechteren Sitzposition. Sie verbinden das Beste aus Tourer, Sportler und Allrounder. Vor allem aber verbinden sie das Beste aus diesen drei Welten.
Checkliste vor dem Kauf
1.
Fahrertyp: * Der Superschnelle, der auch mal auf die Rennstrecke möchte? * Der Schnelle, der auf der Landstraße gerne mal das Messer zwischen die Zähne nimmt? * Der Normale, der gerne mal zügig unterwegs ist? * Der Gemütliche, der keine Topleistung braucht und dafür die Welt genießt?2.
Ausstattung: * Einfachheit, so wenig Schnickschnack wie möglich? * Gesunde Mischung, gerne komfortabel, aber in Maßen? * Komfort, alles was man haben kann?3.
Alltag und Reisen: * Wie nutze ich mein Motorrad im Alltag und auf Reisen (2-8 Tage)?4.
Preis/Stammtisch: * Möchte ich einen preiswerten Alleskönner? * Was sagt der Schwarm?
Die Super-Heizer
Leistung, Leistung und noch mal Leistung. Je mehr, desto besser. Und Aussehen. Dafür verzichtet der Bolidentreiber auf Komfort, gibt gerne ein paar Euro mehr aus, möchte auf der Rennstrecke, am Motorradtreff und am Stammtisch glänzen.*
BMW M 1000 XR: Das Mega-Gerät mit 201 PS hat alle digitalen und technischen Finessen an Bord.*
Ducati Multistrada V4 RS: Die sportlichste Maschine der Multistrada-Palette bringt nicht nur optisch die MotoGP auf die Straße.*
Bimota Tesi H2 Tera: In Exklusivität unschlagbar. Die kürzlich erstmals gezeigte Tera ist die neueste Entwicklung aus der Zusammenarbeit mit Kawasaki.
Die schnellen Eiligen
Leistung? Natürlich! Aber nicht auf Teufel komm raus. Die Eiligen sind gerne mal unvernünftig, sammeln kräftig Punkte und Strafzettel, verschulden sich aber nicht über Gebühr beim Motorradkauf.*
BMW S 1000 XR: Ganz ehrlich? Reicht dicke. Mit Schwester S ist man genau genommen nur minimal langsamer als mit der exquisiten M-Version.*
KTM 890 SMT: Der österreichische Beitrag zum Thema Crossover ist natürlich deutlich sportlicher als vergleichbare Modelle und würde ohne Weiteres in die Supermoto-Reihe passen.*
MV Agusta Turismo Veloce RC SCS: Fein gemacht, sportlich mit viel italienischem Chic und Charme. Die Turismo Veloce gibt es in drei Versionen.
Die Normalen
Ja, fahren schon auch schnell, lassen es aber im Großen und Ganzen mit Bedacht angehen. Hier kommt die breite Masse mit vielen Topgeräten voll auf ihre Kosten.*
BMW F 900 XR: Eine gute Stufe unter den 1000er-Boliden rangiert die 900 XR.*
Suzuki GSX-S1000GX: Geblieben ist der selige und beinahe 20 Jahre alte K5-Motor, der hier 152 PS leistet und im Stand mit 97 dB etwas laut tönt.
Die Gemütlichen
Hier steht das Fahrerlebnis an erster Stelle und nicht die letzte Rille. Vernünftige Kradler, die sich nicht ständig messen und beweisen müssen.*
Honda NC750X: Noch immer kein Glanzpunkt an Sportlichkeit und auch keine Augenweide, dafür grundsolide und gut.*
Moto Guzzi V85 Strada: Von Haus aus als Reiseenduro konzipiert, macht die Variante „Strada“ der 850er mit Gussfelgen und Gewichtseinsparung durch Weglassen einen Satz in Richtung Crossover.
Die Puristen
Klassische Linien sind in dieser recht modernen Motorradgattung eher Mangelware. Wer es pur mag, greift zu den Basismodellen, von denen die meisten aber trotzdem alles Nötige an Bord haben.*
Yamaha Tracer 7: Mittlerweile werkelt der famose CP2-Motor in einer Unzahl von Yamaha-Modellen - mit Recht.*
Triumph Tiger Sport 660: Hinter dem Taschen-Tiger verbirgt sich mehr, als man denkt.*
Kawasaki Versys 650: Die kleine Versys bietet alles, was zum sportlichen Touren gebraucht wird.
Die Komfortablen
Ja, es darf etwas mehr sein, aber bitte nicht überfrachtet. Hier ist der gelungene Spagat zwischen Sport und Tour zweitrangig, die goldene Mitte zählt.*
Kawasaki Versys 1100: Die Crossover-Aida bietet ordentlich Platz und Komfort zu einem recht guten Einstandspreis.
Die stärksten Serienmotorräder der Welt
Am Stammtisch geht es aber immer noch meistens um die EINE Frage: Wieviel PS?!?!1.
Kawasaki Ninja H2 R: 310 PS (326 PS mit RamAir)2.
Ducati Panigale V4 Superleggera: 234 PS3.
Kawasaki Ninja H2: 231 PS4.
Honda RC213V-S: 230 PS (mit Kit)5.
Ducati Panigale V4 R: 221 PS6.
Aprilia RSV4 1100: 217 PS7.
Honda CBR1000RR-R Fireblade: 217 PS8.
Ducati Panigale V4 S: 215,5 PS9.
Ducati 1299 Superleggera: 215 PS (220 PS mit Race-Kit)10.
BMW HP4 Race: 215 PS
Top 5 der Sportmotorräder in der Bestenliste von MOTORRAD
Es riecht nach Renaissance im Segment der Supersportler. Die Mittelklasse wächst schnell: Ein Bike mit 120 PS ist in den Top 5 der Supersportler.1.
BMW S 1000 RR (2023): 726 Punkte2.
Triumph Speed Triple 1200 RR (2022): 713 Punkte3.
Suzuki GSX-R 1000 R (2020): 706 Punkte4.
Ducati Panigale V4 S (2020): 697 Punkte5.
Ducati Panigale V2 S: 685 Punkte
Enduros 2024 im MOTORRAD-Test
Zahlreiche Enduros testete MOTORRAD im Jahr 2024 und vergab maximal 1.000 Punkte. Hier zeigen wir die besten Modelle des Test-Jahrgangs 2024.
Die besten Enduros im Test 2024
1.
BMW R 1300 GS: 780 Punkte2.
Ducati Multistrada V4 S: 762 Punkte3.
KTM 1290 Super Adventure S: 742 Punkte4.
Triumph Tiger 1200 GT Pro: 731 Punkte5.
Triumph Tiger 900 GT Pro: 715 Punkte6.
KTM 890 Adventure: 714 Punkte7.
BMW F 900 GS: 710 Punkte8.
Triumph Tiger 900 Rally Pro: 708 Punkte9.
Suzuki V-Strom 800DE: 702 Punkte10.
Harley-Davidson Pan America 1250 S: 700 Punkte11.
Ducati DesertX: 696 Punkte12.
MV Agusta Enduro Veloce: 691 Punkte13.
Voge DS 900 X: 685 Punkte14.
Moto Guzzi Stelvio: 681 Punkte
Topseller der 10 meistverkauften Marken über 125 Kubik in Deutschland (Jänner bis August 2022)
Das Jahr ist zwar noch nicht zu Ende, der Verkaufszeitraum von Jänner bis August 2022 gibt aber schon genug Auskunft über die 5 Topseller der 10 meistverkauften Marken über 125 Kubik in Deutschland!*
BMW: R 1250 GS*
Kawasaki: Z900*
Yamaha: MT-07*
Honda: CRF1100L Africa Twin*
KTM: 690 SMC R*
Ducati: Monster*
Triumph: Trident 660*
Suzuki: SV 650*
Harley-Davidson: Sportster S*
Royal Enfield: Classic 350
Top-Modelle nach Kategorie (MOTORRAD Leserwahl 2024) | Kategorie | Modell |
| Tourer/Sporttourer | BMW R 1250 RS |
| Sportler | BMW M 1000 RR |
| Chopper/Cruiser | Triumph Rocket 3 R/GT |
| Enduros/Supermotos | Ducati DesertX/Rally |
| Adventure Touring | BMW R 1300 GS |
| Crossover | BMW M 1000 XR |
| Naked Bikes | KTM 990 Duke |
| Power Nakeds | BMW M 1000 R |
| Modern Classics | Kawasaki Z 900 RS/SE |
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