100 Jahre Harley-Davidson Geschichte

Der amerikanische Motorradhersteller Harley Davidson feiert sein 100-jähriges Bestehen. Seit Juli zieht die Karawane der Motorradfans um die Welt und erreicht im Juni 2003 Europa. Zuerst wird in Barcelona gefeiert, dann vom 25. bis zum 27. Juli in Hamburg mit allem, was der gemeine Harley-Fan so gern hat: Stuntshows, Filme, Tätowierungen, Formationsfahren, Oldtimer und frisierte Bikes.

Bereits 1910 knatterte die erste Harley durch Hamburgs Straßen. Der Tüftler Georg Suck hatte die Maschine aus dem US-Staat Milwaukee an die Elbe gebracht. Zur Hundertjahrfeier werden Zehntausende von Harleyliebhabern auf Sucks Spuren wandeln und im Konvoi durch die Stadt brausen. Die Tour soll am Freihafen beginnen, über die Köhlbrandbrücke, auf der A7 durch den Elbtunnel bis nach Stellingen und schließlich auf der Reeperbahn wieder enden. Die Innenstadt wird für das Zweiradspektakel teilweise vollständig gesperrt.

„Wir erwarten ungefähr 200.000 Besucher", sagte Rudi Herzig, Harley-Pressesprecher in Deutschland der dpa am Mittwoch. Auf dem Gelände am Freihafen sollen Biker aus ganz Norddeutschland und Skandinavien feiern. Für Unterhaltung werden 24 Live-Bands, unter ihnen „Die Happy" und „Manfred Mann's Earthband" sorgen. Das Festival „Open Tour" war bereits in Atlanta, Baltimore, Los Angeles, Toronto, Dallas, Sydney und Tokio zu Gast. Die Exponate wurden mit 100 Sattelschleppern transportiert und wurden nur noch ein weiteres Mal in Europa, in Barcelona, präsentiert.

Die Anfänge in Milwaukee

Die Kultmaschinen wurden erstmals 1903 in Milwaukee am Michigan-See gebaut. Die begann schon zwei Jahre, bevor der 21-jährige William S. Harley und sein 20-jähriger Kollege Arthur Davidson den Bretterverschlag für ihre Firma bezogen. Der technische Zeichner William S. Harley und dessen Freund Arthur Davidson entwarfen das erste Modell und gaben der Firma den Namen.

Von dem typischen tiefen Motorsound und riesigen Hubräumen, die einmal Harley-typisch werden sollten, war damals jedoch noch nicht die Rede. Die Ur-Harley hatte einen Einzylindermotor, der den Fahrer mit der Kraft von etwa drei Pferdestärken vorantrieb. 1903 verkauften die Kompagnons drei Motorräder, 1907 waren es dann schon 150. 1920 verkaufte Harley-Davidson als größter Motorradhersteller der Welt 28980 Räder in 67 Ländern.

Allerdings folgte dem rasanten Aufstieg eine problematische Zeit, die sich in ihren Gründen und Auswirkungen später für die Motorradbranche noch einmal wiederholen sollte. In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts schlitterte die Firma durch ein paar unternehmerische Krisen. Die Motorräder selbst jedoch stiegen unaufhaltsam zu Ikonen der Zweiradwelt auf - woran Hollywoodfilme wie "Easy Rider" großen Anteil hatten.

Motoren als Kultobjekte

Zu den Motoren hatte die Fangemeinde eine besonders enge Beziehung. Jede Veränderung der Twins bekam umgehend einen untechnischen Kosenamen verpasst - der bezog sich vor allem auf die Form der Zylinderköpfe oder deren Verkleidung. 1948 bis 1965 zierten zwei pfannenförmige Deckel den "Panhead", während der "Shovelhead" (1966 bis 1985) seinen Namen schaufelförmigen Einbuchtungen verdankt.

Doch Harley-Davidson hat nicht ausschließlich stilvolle Motorräder nach Tradition des Hauses gebaut. Da gab es zum Beispiel von 1932 an ein Gefährt namens "Servi Car", das aussah, als wäre ein Einkaufswagen mit einem Motorrad zusammengestoßen. Im Zweiten Weltkrieg soll sich die US-Armee in Afrika von der Geländetauglichkeit der "Feindmotorräder" Marke BMW in den Wüsten so begeistert gezeigt haben, dass sie von Harley-Davidson entsprechende Nachbauten forderte.

Die Hamburger Polizei und Harley-Davidson

Die Hamburger Polizei hat als erste in Deutschland Motorräder der Marke Harley Davidson erhalten. Innensenator Ronald Schill übergab auf dem Rathausmarkt sieben von 20 Motorrädern des Typ "Electra Glide" an die Polizei. Die Maschinen werden vom Hersteller für ein Jahr gratis als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Schill sagte, "insgesamt sind die neuen Motorräder viel voluminöser, viel auffälliger als das BMW-Modell". Er hoffe auf eine Image-Verbesserung für die Hamburger Polizei. Schill besitzt keinen Motorradführerschein und setzte sich nur kurz auf einer der Harleys. Die sieben Polizei-Testfahrer hatten weniger Hemmungen und brausten knatternd zur ersten Erprobung davon. "Es macht Spaß zu fahren", sagte Polizistin Britta Wabbels anschließend. "Die BMW ist spritziger", schildert die Polizei-Obermeisterin ihren ersten Eindruck. Ein Nachteil sei aber auf jeden Fall das Gewicht der Electra Glide. "Wenn die Maschine umkippt, kriege ich die bestimmt nicht wieder hoch", meint die Beamtin.

Technische Innovationen und Kontinuität

Etwa 9 PS leistet das Triebwerk aus dem Jahr 1909. schließlich wartet es mit einer enormen Kontinuität auf. luftgekühlten Harley-Davidson Motoren seither nicht geändert. mit zwei Ventilen pro Zylinder. Auslassventil. „atmosphärisch“ gesteuert. 1911 wurde der Motor grundlegend überarbeitet. Nockenwelle über eine Stößelstange auch das Einlassventil. über Auslass“ oder kurz „Wechselsteuerung“.

Das Unternehmen erwies sich als Wegbereiter der Motorradtechnik. Harley-Davidson Sekundärzahnriemen („Sturgis“; Shovelhead Motor). läuft leise, sauber und nahezu wartungsfrei. und U-Kat im Auspufftrakt. Ansaugtrakt und einer Klappe im Abgastrakt. Geräusch- und Emissionsnormen einhält. Typen mühelos die Anforderungen der Euro III Norm. Systeme in den Schatten. Cruise Drive Getriebe mit einem Drehzahl reduzierenden sechsten Gang. Systeme. sanfte Gassteuerung sowie einen „cleanen“ Look am Lenker. Cruise Control in die Elektronik. Zulieferer Delphi entwickelte. zur Herstellung kugelsicherer Autoscheiben verwendet wird. die Scheiben aus anderem Material zerschlagen würden, einfach abprallen. abweisenden Beschichtung.

Vor 100 Jahren lernen die Motorräder zwar gerade erst das Laufen, doch ein 20-jähriger Hamburger importiert bereits die ersten Harley-Davidson-Bikes aus Amerika. Und das, obwohl ein ausgebautes Straßennetz kaum vorhanden ist und die Wege eher von Pferden und Kutschen okkupiert werden. Schnell wird das Geschäft des Schlossers im Hamburger Karolinenviertel erste Anlaufstelle für Liebhaber der amerikanischen Marke, die sieben Jahre zuvor von Will S. Harley und Arthur Davidson in Milwaukee, Wisconsin, gegründet worden war. Sucks Geschäftstüchtigkeit und der Glaube an Harley wird 1924 belohnt, als er von Harley-Davidson zum offiziellen Importeur und Händler für Deutschland erklärt wird. Die Zeiten werden erst 1934 mit der Nazi-Diktatur härter, als Hitler ein Importverbot von amerikanischen Motorrädern ausspricht. Doch Suck ist erfinderisch und schafft es immer wieder, an neue Bikes zu kommen, auch läuft der Reparaturdienst in dieser Zeit weiter. Allerdings folgt nach dem Nazi-Verbot ein neues - diesmal von den USA. Erst 1956 wird Suck wieder zum offiziellen Harley-Davidson-Händler ernannt.

Der große Boom der Zweiräder ist da allerdings schon fast vorbei - wer im Nachkriegsdeutschland etwas auf sich hält, fährt nun VW Käfer. Heute können die Motorräder durchaus Preise wie eine Mittelklasselimousine erreichen. Der Reisedampfer Harley-Davidson CVO Ultra Classic Electra Glide kostet heute stolze 36.950 Euro. Text und Fotos: Spot Press Services/fh

Höhen und Tiefen: Harley-Davidson

Tausende von Touristen in die USA. in der Beliebtheitsskala steht Daytona Beach ganz oben. die Motorradfans betrifft. Fast alle Maschinen sind Made by Harley-Davidson. der anderen. möglichen Krimskrams aufgemöbelt. unter dem Tank! Firmenphilosophie. Manager in Milwaukee nie von schnelllebigen Modetrends beeinflussen. keinem anderen Motorrad soviel herumgebastelt wird. dass jede Maschine ihr eigenes Erscheinungsbild besitzt. stand in Milwaukee/Wisconsin am Lake Michigan. Hauptdarsteller William S. Brüder Arthur, Walter und William H. Davidson auf. Bewunderern. Unterstützung erhielten sie von Arthurs Brüdern William H. Davidson sowie Vater William C. prächtig aus, es fuhr auch hervorragend. über 100.000 Meilen absolviert hatte. Bikes zusammen. Fellow", überzeugte durch Zuverlässigkeit. Arthur Davidson, Walter Davidson, William S. Trotzdem, am 22. 9. offiziell registrieren. Verkaufsmanager; William A. Produktionsleiter; William S. Schatzmeister. bergauf. Kalifornien. bis heute gleich geblieben - auf den Markt. leistete 7 PS und brachte das Feuerross auf beachtliche 100 Sachen. auf einfache und verständliche Technik. "Schrauberei" am Straßenrand damals zum Alltag. noch gibt, aus. HD ständig aufwärts. Jahresproduktion von über 30.000 Fahrzeugen an.

Firmeninhabern aber nicht in den Schoß gefallen. Betrieb beschäftigt. Fachliteratur und bildeten sich weiter. Produktionsabläufe vereinfacht oder verbessert. ständig steigern. der zwanziger Jahre in die Krise. Motorradgeschäft rapide zurück. lieber ein Auto. Mitarbeiter. einer gründlichen Modellpflege unterziehen. V-Motor hatte 1200 ccm Hubraum. für die Betätigung der stehenden Ventile zuständig. verdichtetes "VL" Sportbike. Modellen hatte Harley-Davidson nun echte Flaggschiffe im Programm. noch mal eins oben drauf. 1000er ohv-Triebwerk auf den Markt. Spitznamen "Knucklehead" weg.

In den folgenden Jahren das Motorradgeschäft bei Harley-Davidson. lag der jährliche Absatz bei rund 10.000 Maschinen. die US-Regierung auf ein Eingreifen vor. das neue 1200er "FL" Modell vor. HD-Bike jede Menge Modifikationen. Auffallendes Merkmal waren die flachen Alu-Zylinderköpfe. vibrationsärmer, war leiser und thermisch besser ausgelegt. traditionellen Springergabel im Programm. Fußschaltung wählen. mehr erforderlich. grundlegende Verbesserung. Fahrsicherheit und Fahrkomfort. ermöglichte, änderte sich die Bezeichnung in FLHE "Electra-Glide". 750er Modell "W". vollkommene Neuentwicklung. in einem gemeinsamen Gehäuseblock untergebracht. das 750er K-Modell. Revolutionär war das Fahrwerk. mit zwei Federbeinen für sichere Straßenlage. von nur 182 kg recht flott durch die Kurven scheuchen. HD-Techniker 1954 den Hubraum auf 883 ccm. wurde 1955 und 1956 die "KHK".

1957 begann eine neue ohv-Sportster-Modellgeneration. die "XL" ein riesiger Verkaufserfolg. Motorradschmiede in Milwaukee war Elvis Presley. das Leben vereinfachen. in die sechziger Jahre. Präsidenten William H. offensichtlich die Zeichen der Zeit verschlafen hatten. flinken Bikes kamen nämlich die Japaner auf den Markt. war in den USA wieder "In"! sich William H. Verkauf stand. Prozent bei der italienischen Motorradfabrik Aermacchi ein. Italia" mit dem HD-Logo auf dem Tank in Amerika verkaufen. Spitznamen "Shovelhead". blieben in Familienbesitz. des US-Marktes. Immer mehr Amis kauften japanische Motorräder. aus Milwaukee bald ins Hintertreffen. 26.000 Bikes absetzen. Mischkonzern AMF hatte Harley-Davidson aufgekauft. 1973 blieb William H. Davidson Präsident. 1981 - folgten fünf weitere Top-Manager. AMF-Investitionen war bei Harley aber der Dampf raus. später zu ausgedehnten Streiks. zurückkaufen wollten. sich im Juli 1981 der angekündigte Deal. vom AMF-Konzern freigekauft werden. Willie G. HD-Führung einiges an Kritik gefallen lassen. Verarbeitung und Standfestigkeit zu hören. die Firmenbosse umgehend. organisiert. noch 2000 Beschäftigte übrig. V-Motoren aus, doch damit hatte es sich auch. Evolution-Motors betrug jetzt 1340 ccm. tatsächlich auf japanisches Niveau. amerikanische Legende will das schon was heißen!

Harley-Davidson seinen guten Ruf zurückgewonnen. genug. für das Modelljahr 2000 das Evo-Triebwerk nachhaltig. untergebracht, die Leistung stieg von 56 auf 63 PS. Doch die eigentliche Sensation passierte 2001. vor. Einspritzanlage glich dieses Power-Bike einer Palastrevolution. zu verstecken. einen Mythos.

Harley-Davidson Jubiläen

Was für eine Historie! Harley-Davidson feiert in diesem Jahr sein 120-jähriges Bestehen und wir freuen uns ein Teil der Party zu sein! Dieser Beitrag gibt euch einen Einblick in die Historie der Company, alle fünf Jahre zum jeweiligen Jubiläum werfen wir einen Blick auf das Zeitgeschehen rund um Harley-Davidson. Diese Zeitreise hat kein anderer als Horst Rösler für uns zusammengefasst, er unterstützt seit diesem Jahr unser Marketingteam! Wir freuen uns riesig über diese Zusammenarbeit, denn Horst ist nicht nur ein exzellenter Fotograf und Buchautor, sondern auch ein wandelndes Lexikon wenn es um die Historie der Harley- und Biker-Szene geht. Dank seiner Unterstützung werden wir hier in Zukunft regelmäßig über alles das, was die Szene erlebt und bewegt hat, berichten.Was in der Harley Geschichte immer ein bisschen mitspielt ist das "Timing" der einzelnen Daten!

Alle 5 Jahre werden die Harley-Davidson Geburtstage international gefeiert - und in Milwaukee, Geburtsort der Marke.

Jubiläum Jahr Besondere Ereignisse
Gründung der Company 1903 Erstes Harley-Davidson Motorrad wird montiert.
15. Geburtstag 1918 Erster Weltkrieg. Harley-Davidson bietet nicht die ganze Produktionskapazität dem Militär an.
20. Geburtstag 1923 Harley-Davidson sucht neue Märkte in Japan und kürzt das Rennbudget.
25. Geburtstag 1928 Budapest hat einen offiziellen Harley-Dealer.
30. Geburtstag 1933 Depressions-Ära. Eines der schwärzesten Produktionsjahre.
35. Geburtstag 1938 Gründung Sturgis Rally.
40. Geburtstag 1943 Zweiter Weltkrieg.
45. Geburtstag 1948 Vorstellung der neu erworbene Propellerfabrik. Die erste Panhead von 1948.
50. Geburtstag 1953 Verkäufe sinken um schockierende 20%. Konkurrent Indian schließt die Tore.
70. Geburtstag 1973 Umzugs der Motorrad-Endmontage von Milwaukee nach York.
75. Geburtstag 1978 Sternfahrt der Manager von sieben Startpunkten aus nach Louisville/Kentucky.
80. Geburtstag 1983 Gründung der HOG.
85. Geburtstag 1988 Stadtfest von Milwaukee.
90. Geburtstag 1993 Über 100.000 Teilnehmer.
95. Geburtstag 1998 Harley-Boom in vollem Gang.
100. Geburtstag 2003 Feierlichkeiten rund um den Globus.
105. Geburtstag 2008 Museums Eröffnung.
110. Geburtstag 2013 Feierlichkeiten in Rom.
120. Geburtstag 2023 Feierlichkeiten in Budapest.

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