Wer möglichst früh mobil sein will, kann dafür auf ein einspuriges Kraftfahrzeug zurückgreifen. Doch nicht alle Krafträder dürfen bereits in jungen Jahren geführt werden. Ein 125ccm-Motorrad darf ab einem Alter von 16 Jahren gefahren werden.
Führerschein für 125ccm-Motorräder
Mit welchem Führerschein ein 125ccm-Motorrad gefahren werden darf, ist in Deutschland klar geregelt. Sie benötigen den Führerschein der Klasse A1, um mit einem 125ccm-Motorrad fahren zu können. Ab einem Alter von 16 Jahren dürfen Sie ein 125ccm-Motorrad fahren, wenn Sie über einen Führerschein der Klasse A1 verfügen.
Reicht ein Führerschein der Klasse B?
In einigen Ländern ist das tatsächlich möglich. In Deutschland hingegen geht dies nur, wenn der Pkw-Führerschein vor dem 01.04.1980 erworben wurde. Es handelt sich dabei um die Führerscheinklassen 2, 3 oder 4. Mit einem Führerschein der Klasse B, der nach dem 1.4.1980 erworben wurde, dürfen Sie kein 125ccm-Motorrad fahren.
Gut zu wissen: In der Zukunft soll wohl eine einfachere und günstigere Erweiterung von Führscheinklasse B auf A1 möglich gemacht werden.
Wollen Sie einen Führerschein für 125ccm-Motorräder erwerben, können Sie dies bei einer Fahrschule Ihrer Wahl tun. Was ein 125er-Führerschein kosten kann, lässt sich pauschal nicht beziffern. Es lohnt sich, Angebote verschiedener Fahrschulen einzuholen und zu vergleichen. Achten Sie auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Geschwindigkeitsbegrenzungen für 125ccm-Motorräder
Bis zum Jahr 2013 durften unter 18-jährige Fahrer mit dieser Art von Kraftrad maximal 80 km/h fahren. Diese Begrenzung gibt es nun nicht mehr. Alle Besitzer eines A1-Führerscheins können mit einem 125ccm-Motorrad nun bis zu 110 km/h schnell fahren.
Zulassung und Versicherung
Einige Zweiräder bis zu einer bestimmten bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit und bis zu einem bestimmten Hubraum müssen nicht beim Straßenverkehrsamt zugelassen werden, sondern benötigen nur ein Versicherungskennzeichen. Bei einem Motorrad bis zu 125 ccm Hubraum ist es allerdings nicht ganz so einfach, denn dieses muss bei der Zulassungsbehörde für den Straßenverkehr zugelassen werden. Ja, ein 125ccm-Motorrad muss bei der Zulassungsbehörde für den Straßenverkehr zugelassen werden. Dafür benötigt es außerdem einen Versicherungsschutz.
Kfz-Steuer
Kfz-Steuern für 125ccm-Motorrad: Für Krafträder zahlen Sie grundsätzlich eine Kfz-Steuer von 1,84 Euro je 25 ccm Hubraum.
Versicherung
Wie muss ein 125ccm-Motorrad versichert werden? Wie für jedes Kraftfahrzeug in Deutschland, ist auch für ein Leichtkraftrad zumindest eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben. Die Höhe des Versicherungsbeitrags können Versicherer selbst festlegen. Es kann sich also lohnen, mehrere Angebote einzuholen und Anbieter miteinander zu vergleichen. Entscheiden Sie sich dabei nicht einfach für den günstigsten Tarif. Achten Sie dabei auf das Preis-Leistungsverhältnis und die genauen Versicherungskonditionen.
Was kann bei einem 125ccm-Motorrad die Versicherung kosten? Ein Leichtkraftrad verursacht aber grundsätzlich geringere Versicherungskosten als ein Motorrad mit höherer Leistung. Auch Faktoren wie die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit und das Alter des Versicherten spielen dabei eine Rolle.
Ist auch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung bei einem 125ccm-Motorrad möglich? Selbstverständlich können Sie für Ihr Leichtkraftrad auch eine umfangreichere Versicherung abschließen.
125ccm-Motorräder im Detail
Bei dem 125ccm-Motorrad handelt es sich um ein Kraftrad mit einem Hubraum von höchstens 125 Kubikzentimetern (ccm). Der Hubraum gibt das Volumen an, das durch die Kolben in einem Zylinder bei jedem Hub zwischen oberem und unterem Umkehrpunkt verdrängt wird. Eine 125er-Maschine ist in die Fahrzeugklasse der Leichtkrafträder einzuordnen. Aufgrund des auf 125ccm begrenzten Hubraums, ist die Motorleistung geringer als bei anderen Motorrädern. Ein 125ccm-Kraftrad gibt es in verschiedenen Variationen. Zu den Leichtkrafträdern zählen alle zweirädrigen Kfz mit einem mit einem Hubraum von mehr als 50ccm, aber höchstens 125 ccm.
Beliebte 125er-Motorräder für Autofahrer
Seitdem Autofahrer nach einer Schulung 125er-Motorräder fahren dürfen, wächst das Interesse an den flinken Einsteiger-Bikes. AUTO BILD verrät, welche zehn Motorräder bis 15 PS in Deutschland am liebsten gekauft werden.
| Platz | Modell | Besonderheiten | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|
| 1 | KTM 125 Duke | Agiles Fahrwerk, messerscharfes Design, ABS | 4850 Euro |
| 2 | Yamaha MT-125 | Variable Ventilsteuerung, Upside-down-Gabel, Anti-Hopping-Kupplung, ABS | 4799 Euro |
| 3 | Honda CB 125 R | Zuverlässiger Motor, stabiles Chassis, Neo-Sports-Café-Design, ABS | 4386 Euro |
| 4 | Beta RR 125 LC Enduro | Geländegängig, Stollenreifen, Upside-Down-Gabel | 4500 Euro |
| 5 | Aprilia SX 125 | Supermoto, straffes Fahrwerk, Upside-Down-Gabel, ABS | 3630 Euro |
| 6 | Yamaha YZF-R125 | Supersport-Optik, Upside-down-Gabel, straffes Fahrwerk | 5117 Euro |
| 7 | Kawasaki Z 125 | Naked Bike, kantiges Design, Gitterrohrrahmen | 4195 Euro |
| 8 | Honda Monkey | Retro-Design, Upside-down-Gabel, verspieltes Fahrverhalten | 4192 Euro |
| 9 | Suzuki GSX-S 125 | Quirliger Motor, leichtes Gewicht, ABS | 4190 Euro |
| 10 | F.B Mondial HPS 125i | Scrambler-Stil, Upside-Down-Gabel | k.A. |
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