125er Motorräder: Welche sind für Frauen geeignet?

Neues Jahr, alte Klischees? Was ist ein Frauen Motorrad? Bei dieser Begrifflichkeit wollen wir schon am Anfang klar sagen: Ein sog. Hingegen gibt es Motorräder, die gern von Frauen gefahren werden.

Warum bestimmte Motorräder bei Frauen beliebt sind

Also, woran liegt das? Bemühen wir hier als erstes die Statistik: Die durchschnittliche Körpergröße einer Frau ist 1,65 m, die durchschnittliche Körpergröße bei Männern liegt bei 1,75 m. Somit sind alle Bedienelemente für die Motoradfahrerin von Natur aus schon mal anders erreichbar.

Also könnten die Abmaße ein Hinweis darauf sein, das kleinere Menschen vielleicht lieber ein kleineres Motorrad fahren. Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Motorrads ist für alle Motorradfahrer die Sitzhöhe. Wenn die Motorradfahrerin also etwas kleiner ist, wählt Frau vermehrt ein kleineres Motorrad.

Wenn wir nachfragen, was unseren Leserinnen beim Motorrad wichtig ist, wird oft das Gewicht des Bikes genannt. Viele Motorradfahrinnen haben Bedenken, wenn das Motorad umzufallen droht, es als Frau nicht mehr halten zu können. Die Motorradleggings Banshee von Alpinestars macht alles mit. Tiefe Kniebeugen, einen Off-Road-Sturz und noch vieles mehr.

Das Motorradgewicht scheint somit einige Menschen auf die falsche Fährte zu führen, leichtes Motorrad = Frauen Motorrad. In der SHE is a RIDER Community werden Sitzhöhe und Gewicht gern unter dem Begriff “Handling” zusammengefasst. Auf das Gewicht des Motorrads können wir keinen Einfluss nehmen aber auf die Sitzhöhe.

Viele Motorradharsteller bieten ab Werk und ohne Aufpreis verschiedene Sitzhöhen bzw. Sitzbänke an. Auch die Zubehörausstatter haben sich auf die Nachfrage nach einer niedrigeren Sitzhöhe eingestellt und bieten für viele Motorrad-Modelle niedrigere aber auch höhere Sitzbänke an.

Zugegeben, hier kann Frau für ihre Gene nichts. Aber Motorradstiefel mit erhöhtem Absatz bzw. Sohle können helfen. Motorradfahrende Frauen können auch hiermit noch ein paar cm herausholen. Wenn Frau (oder Mann) mag, kann auch bei vielen Motorrädern das Fahrwerk tiefer gelegt werden.

Beliebte Modelle bei Motorradfahrerinnen

Wenn also die Faktoren Gewicht und Sitzhöhe so ausschlaggebend sind, wenn sich Frau ein Motorrad kauft, was bieten die Motorradhersteller? Bei Motorradfahrerinnen sehr beliebte Modelle sind die BMW F 750 GS und, Überraschung, die BMW R 1250 GS. Mit 249 Kg ist die große GS eine der schwersten Maschinen in den Top 10 und trotzdem bei motorradfahrenden Frauen eines der beliebtesten Motorräder.

Bei den Motorrädern von Harley fällt generell auf, dass die Bikes alle sehr geringe Sitzhöhen haben. Aber macht das eine Harley Davidson schon zum Frauen Motorrad? Denn zur niedrigen Sitzbank bringen die Milwaukee-Maschinen auch reichlich kg auf die Waage.

So markiert die Street Bob mit ihren massiven 297 kg das obere Ende der Gewichtsskala. Bei Frau sehr beliebte Bikes sind die Honda CBR 650, die Honda CB 500F und die Honda CMX 500 Rebel. Die Naked Bikes wie die Kawaaki Z 650 und die große Schwester, die Kawasaki Z 900 (125 PS), sind bei Motorradfahrerinnen ebenfalls sehr beliebt. Die Z650 führt viele Jahre die Zulassungstabelle an.

Frau fährt gern mit der Suzuki SV 650 durchs Leben. Frau fährt gern die Yamaha MT-07.

Top 20 Frauen-Motorräder 2023

2023 wurden insgesamt 16,2 Prozent mehr Motorräder verkauft als noch 2022 - ein starkes Motorradjahr also. Wir haben die Neuzulassungen auf Frauen herausgefiltert und stellen euch die 20 beliebtesten Frauen-Motorräder vor. Insgesamt wurden 124.538 Motorräder im Jahr 2023 neu in Deutschland zugelassen. Das ist Rekord.

So viele Motorräder mit über 125 Kubik Hubraum wurden in Deutschland seit 20 Jahren nicht mehr innerhalb eines Jahres neu zugelassen. 2022 waren es 107.164, wir sprechen also über ein Plus von 16,2 Prozent. Der Zuwachs ging zu einem großen Teil auf das Konto von Honda (92,8 Prozent plus gegenüber Vorjahr).

Honda-Modelle gehören zu beliebtesten Motorrädern bei Frauen. Das bildet auch das Ranking der beliebtesten Frauen-Motorräder ab: 7 von 20 Modellen sind Hondas. Ganz oben auf dem Treppchen steht jedoch die Kawasaki Z 650, die wahrscheinlich mit ihrer schmalen Taille und niedrigen Sitzhöhe bei den Motorradfahrerinnen punktet.

Insgesamt kommt Kawasaki auf 4 Modelle in den Top 20 der beliebtesten Motorräder bei Frauen. Yamaha, BMW und KTM sind mit jeweils 2 Modellen vertreten und Suzuki, Triumph sowie Ducati mit jeweils nur einem (siehe Fotoshow oben und Tabelle unten).

Dominant ist die Mittelklasse mit Hubräumen zwischen 500 und 750 Kubik. Größe ist eben nicht alles. Die einzigen Modelle mit über 900 Kubik Hubraum sind die Kawasaki Z 900 auf Platz 5, die BMW R 1250 GS auf dem 10. Platz und die Honda CMX 1100 Rebel auf Rang 14.

Unterhalb 500 Kubik zeigen sich ebenfalls nur 2 Ausreißerinnen: KTM 390 Duke und Kawasaki Ninja 400.

Überraschung: Unter den Top 20 der beliebtesten Motorräder bei Frauen tummeln sich immerhin 3 Supersportlerinnen. Überraschend deshalb, weil Sportmotorräder in den allgemeinen Motorrad-Neuzulassungen seit Jahren keine allzu große Rolle mehr spielen.

Vorneweg beliebt bei den Damen: die Honda CBR 650 R auf Platz 6, dann die Kawasaki Ninja 650 auf Platz 8 sowie die Kawasaki Ninja 400 auf Platz 18. Im Gesamt-Ranking der Motorrad-Neuzulassungen kommt die Ninja 400 gerade einmal auf Platz 81. Von ihren insgesamt 506 Einheiten wurden aber satte 173 auf Frauen zugelassen, weshalb sie in diesem Ranking viel weiter oben mitspielt.

Der Marktanteil der auf Frauen zugelassenen Motorräder konnte im Jahr 2023 auf 10,9 Prozent zulegen. 2022 waren es noch 10,6 Prozent (2021: 10,5 %; 2019: 10,4 %; 2018: 10,1 %). Die Kurve steigt also stetig an - es werden immer mehr Frauen, die Motorrad fahren.

Daraus lässt sich aber nicht unbedingt ableiten, dass der Marktanteil der männlichen Halter zurückgeht.

Die beliebtesten Modelle im Überblick

Hier eine Tabelle mit einigen der beliebtesten Modelle und ihren Eigenschaften:

HerstellerModellGewichtSitzhöhe
KawasakiZ650188 kg790 mm
YamahaMT-07184 kg805 mm
HondaCMX 500 Rebel191 kg690 mm
SuzukiSV650200 kg785 mm
KawasakiZ900210 kg820 mm
KTM390 Duke149 kg*830 mm
BMWR 1250 GS249 kg850 mm
KTM790 Duke169 kg*825 mm
KawaskiNinja 650193 kg*790 mm
HondaCB 500 F194 kg***790 mm
HondaCB 650 R202 kg***810 mm
HondaCBR 500 R192 kg**785 mm
KawasakiVulcan S229 kg**705 mm
Harley DavidsonSportster Forty-Eight XL 1200X252 kg****710 mm
SuzukiGSX-S 750213 kg***820 mm
BMWF900R211 kg815 mm
YamahaMT-03169 kg****780 mm
BMWF 750 GS227 kg815 mm
KTM690 SMC163 kg875 mm
HondaNC750S217 kg790 mm
HondaNC750X219 kg830 mm
YamahaMT-09189 kg825 mm
KawasakiZ400167 kg785 mm
HondaCBR 650R207 kg810 mm
Harley Davidson883 Iron256 kg775 mm
BMWF 900 XR219 kg825 mm
YamahaTenere 700204 kg875 mm
KTM790 Adventure210 kg***830 mm
DucatiScrambler 800185 kg798 mm
Harley DavidsonStreet Bob297 kg680 mm

Neuzulassungen, Deutschland 2020.
*Modelljahr 2023, **Modelljahr 2022, ***Modelljahr 2021, ****Modelljahr 2020
Gewicht: Fahrfertig, vollgetankt. Sitzhöhe: Standardsitzbank ab Werk, niederigere Sitzbank ggf. Die Leistung (PS) ist unerheblich.

Wichtige Hinweise

Egal wie groß oder klein Du und Deine Maschine sind, ein Training ist immer zu empfehlen um mit dem Moped sicher umzugehen, Berührungsängste zu nehmen und einfach eine noch bessere Motorradfahrerin zu werden.

Fahrerlaubnis für Krafträder der Klasse A1 vereinfacht

Autofahrer können für kleines Geld den vereinfachten Führerschein Klasse B196 für Leichtkrafträder machen. Doch welche Modelle eignen sich für Neu-Biker? Hier finden Sie die interessantesten Motorräder mit 125 cm³ Hubraum. Um ein 125er-Bike mit dem Autoführerschein zu fahren, bedarf es nur einer Fahrerschulung. Die sonst vorgeschriebene Ausbildung samt Prüfungen muss für die Fahrerlaubnis der Klasse B196 nicht mehr durchlaufen werden.

Voraussetzung ist lediglich, dass man älter als 25 Jahre ist und seit über fünf Jahren den Pkw-Führerschein Klasse B besitzt.

Moderne 125er Motorräder

Moderne 125er-Motorräder, offiziell Leichtkrafträder genannt, dürfen maximal 125 cm³ Hubraum und 11 kW/15 PS haben, Elektro-Leichtkrafträder entsprechend eine Nenndauerleistung von 11 kW. Sie kommen den nicht gedrosselten Motorrädern in vielen Punkten sehr nahe und bieten gehobenen Fahrspaß für überschaubares Geld.

In Hinblick auf Abgasnormen und Sicherheitstechnik sind die Auflagen für 125er nicht ganz so streng wie für die großen Motorräder. Teilweise sind diese dennoch schnell unterwegs und haben aufwendig gestrickte Fahrwerke.

Wer also ambitioniert unterwegs sein will, sollte ein Modell mit ABS wählen, denn besonders Fahranfängern bereiten Notbremsungen auf zwei Rädern oft Probleme.

125er Neuheiten im Jahr 2025

Ab dem 1. Januar 2025 dürfen nur noch Motorräder neu zugelassen werden, die der Euro 5+ Norm entsprechen. Alle Hersteller werden - wie alle paar Jahre üblich - dazu verpflichtet, ihre Modellpalette an die gesetzlichen (Emissions)vorgaben anzupassen.

Hier die Neuheiten, die die Hersteller im Jahr 2025 mit 125 cm³ Hubraum auf den Markt bringen: Es sind fünf Modelle, von der Aprilia 125 SX/RX bis zur KTM 125 Enduro R. Der weiterhin 11 kW/15 PS starke Einzylindermotor wurde für die Abgasnorm Euro 5+ fit gemacht. Im Zuge der technischen Anpassungen wurde das Drehmoment von 11 auf 11,5 Newtonmeter erhöht.

Statt wie bisher Edelstahl-Optik, trägt der Auspuffendtopf nun ein mattschwarzes Finish. Zu den weiteren Neuerungen gehört eine Umstellung auf LED-Leuchten, die zusammen mit neuen Verkleidungsteilen und einem neuen Farbschema für optische Frische sorgen. Das Cockpit bietet künftig ein rechteckiges Farbdisplay. Das ABS wurde um eine Anti-Überschlag-Funktion erweitert. Für den Sozius gibt es Haltegriffe. Optional ist ein USB-Anschluss bestellbar.

SX und RX unterscheiden sich vor allem hinsichtlich Radgrößen, Bereifung und Bremsen. Die Supermoto-Variante SX bietet Straßenbereifung, kleinere Räder und klassische Scheibenbremsen. Bei der Enduro-Version RX setzt Aprilia auf ein großes 21-Zoll-Vorderrad und ein 18-Zoll-Hinterrad, Stollenbereifung und Scheibenbremsen im Wave-Stil.

Das 125er-Duo von Aprilia kommt voraussichtlich im Frühjahr auf den deutschen Markt. Die Preise dürften leicht steigen.

Weitere Modelle und Marken

Benelli erweitert seine Modellpalette für die Saison 2025 um die beiden Leichtkrafträder BKX 125 und BKX 125 S. Während erstere als Leicht-Enduro mit Speichenrädern, grobstolligen Reifen und 18 Zentimetern Federweg an den Start geht, ist die 125 S das Supermoto-Pendant mit sportlichen Onroad-Reifen, Gussfelgen, 15 Zentimetern Federweg und weniger Verkleidungsteilen.

In beiden Fällen schickt ein Einzylindermotor 11 kW/15 PS über ein Sechsgang-Schaltgetriebe und Kettenantrieb ans Hinterrad. Damit dürften die Fahrer der beiden Hochbeiner in dreistellige Geschwindigkeitsregionen vorstoßen können.

Der wassergekühlte Single mit Einspritzung soll 2,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Der 12-Liter-Tank ermöglicht so eine theoretische Reichweite von 500 Kilometern.

Zu den Neuteilen der Saison 2025 gehören der Tank, die Seitenverkleidungen und der Motorspoiler. Erstmals zu haben sind eigens für die Grom konzipierte Zubehörteile. Optional oder im Paket sind Handprotektoren, Windschild, Satteltaschen, eine Gepäckbrücke sowie eine Rücksitztasche erhältlich.

Außerdem lassen sich bei der 2025er Grom einzelne Karosserieteile leicht abnehmen, wodurch sich die Fläche für individuelle Aufkleber, Grafiken und Folierungen vergrößert. An der Technik ändert sich nichts, der Verbrauch liegt nach wie vor bei moderaten 1,5 Litern pro 100 Kilometer. Der Preis für die 2025er-Grom beträgt 4000 Euro (zzgl.

Trotz des kleinen Hubraums sind hochwertige Komponenten wie WP-Federung, Aluminiumgussräder, ABS und Traktionskontrolle an Bord. Das gleichzeitig moderne und minimalistische Design macht die beiden 125er zu einem stylishen Duo im Segment der Leichtkrafträder.

Die Rahmen der Bikes sind aus Stahl-Gitterrohr gefertigt und ermöglichen eine seitliche Positionierung des hinteren Federbeins, was die Absenkung der Sitzbank erlaubt. Alle Modelle erhielten Kurven-ABS, wurden leichter und sollen dank neuer Federelemente und neuer Aluschwinge sowie neuem Lenker besser fahrbar sein.

Neu sind auch die Motoren, die jedoch bei einer Leistung von 11 kW/15 PS bleiben. Eine Easy-Shift-Funktion erlaubt kupplungslose Gangwechsel. Im Cockpit warten die Bikes mit einem 5-Zoll-TFT-Display samt neuen Konnektivitätsfunktionen auf.

Auch die neue LED-Beleuchtung und ein in Details modifiziertes Design prägen das neue Modelljahr. Die Preise liegen bei 5400 bzw.

Der Einzylinder ist eng mit der 125er-Duke verwandt, setzt allerdings auf eine Enduro-Aufmachung, größere Speichenräder mit Stollenbereifung sowie ein WP-Fahrwerk mit 23 Zentimetern Federweg.

Der flüssigkeitsgekühlte Single der 125er-Enduro leistet 11 kW/15 PS. Fahrwertig ist die Maschine 152 Kilogramm leicht, der Einstiegspreis liegt bei 5500 Euro. Bei der weitgehend nach gleichem Muster gestrickten 390 Enduro R sind es 159 Kilogramm versus 33 kW/45 PS.

Weitere Tipps und Überlegungen

Es gibt auch weitere Tipps und Überlegungen, die bei der Wahl des richtigen Motorrads helfen können. Zum Beispiel, sich Modelle wie Honda Rebel, Kawasaki Z125 oder Skyteam Dax 125 Nachbau anzusehen.

Einige Nutzerinnen haben auch gute Erfahrungen mit tiefergelegten CBR 650 F Modellen gemacht oder empfehlen höhere Stiefel wie Daytona Ladystar, um die Sitzhöhe auszugleichen.

Über die Tankgröße würde ich mir keine Gedanken machen. Mit dem 5L Tank mit einem Verbrauch von 1,5! kannst du schon eine Reichweite von mindestens 300 Km erreichen. Viel mehr geht auch meist bei größeren Motorrädern auch nicht.

Zu deiner Frage zur Sitzbank. Ich habe zwei Motorräder die Honda NC 750 X und die CB 1100 EX. Nach einiger Zeit egal auf welcher, tun mir die vier Buchstabe weh. Aber ich habe jetzt etwas kostengünstiges entdeckt, was recht gut hilft. Nämlich Geel Radlerunterhosen. Kann ich eigentlich nur jedem empfehlen.

Wenn du 2025 in die Motorradwelt (wieder)einsteigen willst oder einfach eine spritzige 125er suchst, bist du hier genau richtig! Motorräder mit einem Hubraum von 125 Kubikzentimetern sind perfekt für (Wieder)einsteiger und Sparfüchse gedacht - eigentlich für alle, die damit beginnen möchten die ultimative Freiheit genießen und spannende Motorradreisen erleben wollen.

Worauf es ankommt

Dennoch sehen viele Motorradfahrer, Fahrer von 125er Maschinen ohne A-Schein nicht als 100% vollwertige Motorradfahrer an. Übrigens: Die meisten 125 ccm Motorräder erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 100-120 km/h. Natürlich hängt das von mehreren Faktoren ab, wie etwa:

  • Modell und Motorleistung: Die KTM Duke 125, Aprilia RS125 und Yamaha YZF-R 125 gehören mit rund 120 km/h zu den schnellsten Vertretern ihrer Art.
  • Fahrergewicht: Ein leichter Fahrer kann ein paar km/h mehr rausholen als ein schwererer. Fitness macht sich eben doch irgendwie bezahlt.
  • Windschatten und Aerodynamik: Aufrechter Sitz = mehr Luftwiderstand. In der Rennhaltung kannst du vielleicht noch 5 km/h mehr rausholen.
  • Straßenzustand: Bergauf wird es natürlich etwas langsamer, bergab kannst du noch ein bisschen extra Speed mitnehmen.

Worin unterscheiden sich eigentlich Motorräder vom Roller, auch wenn beide über einen 125 ccm Motor verfügen? Hier sind die wesentlichsten Unterschiede zusammengefasst:

  • Schaltung vs. Automatik: Die meisten Roller haben eine Automatik, während Motorräder eine manuelle Schaltung und Kupplung haben.
  • Fahrverhalten: Motorräder haben oft bessere Fahrwerke, bessere Bremsen und fühlen sich stabiler an - besonders bei höheren Geschwindigkeiten, worauf sie meist ausgelegt sind.
  • Stauraum: Roller haben oft ein Helmfach unter der Sitzbank - praktisch für den Alltag. Motorräder bieten das nicht, es sei denn, du montierst Koffer oder eine Hecktasche.
  • Optik: Roller sind praktisch, aber Motorräder haben einfach einen cooleren Look.

Um ein Motorrad mit einem Hubraum von höchstens 125 Kubikzentimetern (ccm) fahren zu dürfen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder du absolvierst ganz klassisch die Ausbildung zum Führerschein der A1-Klasse, oder du machst eine Erweiterung zum B-Führerschein. Die 125er Klasse ist gewissermaßen der Einstieg in die Welt der (standesgemäß) motorisierten Zweiräder und zieht junge Motorradfahrer naturgemäß magisch an.

Neben dem Design und den technischen Details spielen auch Faktoren wie die Ausstattung und der Komfort eine entscheidende Rolle bei der Wahl des richtigen 125er Motorrads. Moderne Features wie digitale Displays, LED-Beleuchtung oder ABS sind mittlerweile gesetzlich in vielen Modellen der 125er Klasse zum Standard geworden und erhöhen sowohl Sicherheit als auch Fahrkomfort.

Top 10 der beliebtesten 125er Motorräder

  1. Die KTM Duke 125 gilt als eines der besten A1-Motorräder und bietet eine aggressive Optik, gepaart mit herausragender Fahrdynamik.
  2. Die Husqvarna Svartpilen 125 und Vitpilen 125 sind stylische, minimalistische Motorräder mit hochwertiger Technik und sind durch den Dachkonzern KTM stark mit der KTM Duke 125 verwandt.
  3. Die Aprilia RS 125 ist eine der sportlichsten 125er auf dem Markt und orientiert sich optisch stark an den großen Supersportlern der Marke. Italienisches Flair auf zwei Rädern.
  4. Die Yamaha MT-125 ist ein Naked Bike mit aggressivem Design und hervorragender Alltagstauglichkeit, während die YZF-R 125 (oft auch nur R 125 genannt) eine vollverkleidete Supersport-Variante der gleichen Basis ist.
  5. Die Suzuki GSX-R125 ist ein sportliches Leichtkraftrad, das die Rennsport-DNA der GSX-R-Serie in die 125er-Klasse bringt.
  6. Die Fantic XMF 125 Performance kombiniert italienisches Design mit leistungsstarker Technik - Nomen es omen.
  7. Die Honda CB125R ist ein sehr hochwertiges Naked Bike im Neo-Sports-Café-Design und japanischer Note.
  8. Die Kawasaki Ninja 125 ist die perfekte Wahl für junge Fahrer, die den Einstieg in die Welt der Supersportler suchen und eine schrille Optik nicht scheuen.
  9. Die Brixton Cromwell 125 ist ein klassisch gestyltes Retro-Bike mit moderner Technik.
  10. Die Honda MSX 125 Grom ist ein einzigartiges Mini-Bike, das sich durch seine kompakte Bauweise, spielerisches Handling und den hohen Spaßfaktor auszeichnet.

Elektro-Alternativen

Reine Puristen und Benzinbrüder werden sie meiden: Die Rede ist von Elektromotorrädern als ernst gemeinte Alternative. Themen wie Reichweite, Betriebskosten, Umweltschutz sind nur einige der zahlreichen Streitthemen im Dunstkreis der E-Mobilität, die auch vor E-Motorrädern nicht halt machen.

Für wen eignen sich die elektrifizierten Alternativen und welche Modelle können mit ihren verbrennenden Artgenossen mithalten? Wenn du auf der Suche nach einer umweltfreundlichen Alternative zu Verbrennern bist, aber nicht auf Fahrspaß verzichten willst, könnten diese drei Modelle genau das Richtige für dich sein: die Super Soco TCmax, die NIU RQi und die Kawasaki Ninja e-1.

Die Super Soco TCmax ist für dich, wenn du auf klassisches Design stehst und gerne im urbanen Raum unterwegs bist. Mit ihrem 3.900-Watt-Motor erreicht sie eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 95 km/h - genug für Stadt und Land.

Falls du auf smarte Technik und Konnektivität stehst, ist die NIU RQi eine spannende Option. Mit ihrem 7,5-kW-Mittelmotor (entspricht ca. 10 PS) bringt sie es auf 110 km/h und bietet eine starke Reichweite von etwa 120 Kilometern dank zweier herausnehmbarer Akkus mit insgesamt 5,2 kWh.

Du willst ein sportliches Design mit Elektroantrieb? Dann solltest du dir die Kawasaki Ninja e-1 ansehen. Sie schöpft ihre Klasse nicht voll aus und bringt 9 kW (12 PS) Leistung bei 2600-4000 U/Min und erreicht ca. 100 km/h.

Ja, Elektromotorräder in der 125er-Klasse können alltagstauglich sein - solange du deine Fahrweise und Ladeinfrastruktur ein wenig berücksichtigst. Wenn du täglich nur 50-80 km pendelst, sind diese Modelle ideal. Längere Touren können allerdings herausfordernd werden, besonders wenn du auf eine begrenzte Ladeinfrastruktur triffst.

Letztendlich gilt: Das beste Motorrad mit 125 Kubik ist das, das zu deinem Fahrstil passt und voll und ganz deinen Vorlieben entspricht!

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