Kalorienverbrauch beim Fahrradfahren: Was Sie wissen sollten

Fahrradfahren zur Arbeit ist eine effektive und gesunde Art der Fortbewegung. Es stärkt das Herz-Kreislauf-System, verbrennt Kalorien und ist sogar ein perfektes Mittel für einen Arbeitstag frei von mentalen Blockaden.

Wie hoch ist der Kalorienverbrauch beim Fahrradfahren?

Durch das regelmäßige Radfahren verbrennt ein Erwachsener durchschnittlich 26 kcal pro Kilometer und 400 - 600 kcal pro Stunde. Diese Werte können je nach verschiedenen Faktoren variieren.

Eine etablierte Formel zur Berechnung des durchschnittlichen Kalorienverbrauchs lautet wie folgt:

Dauer in Stunden x (MET-Maßeinheit x 3,5 x Gewicht in kg) / 200 = Kalorienverbrauch

Das MET (Metabolic Equivalent of Task) ist eine Maßeinheit, die den Energieverbrauch einer bestimmten körperlichen Aktivität darstellt. Für das Fahrradfahren variiert das MET je nach Intensität und Geschwindigkeit. Zum Beispiel hat gemäßigtes Radfahren (weniger als 16 km/h) ein MET von 4, während intensives Radfahren (mehr als 20 km/h) ein MET von 8 bis 16 haben kann.

Rechenbeispiele

Nehmen wir als Rechenbeispiel eine Fahrdauer von insgesamt 30 Minuten zur und von der Arbeit, einem MET von 4 und einem Körpergewicht von 75 kg. Da die allgemeine Formel „Dauer in Stunden“, also volle Stunden, vorsieht und 30 Minuten unterhalb einer ganzen Stunde liegen, berechnen wir das prozentuale Verhältnis von 30 Minuten zu 60 Minuten, was 50 % entspricht (30 Minuten x 100 / 60 Minuten). Dementsprechend setzt sich die Formel folgendermaßen zusammen:

67 x (4 x 3,5 x 75) / 200 = 262,5 kcal = 263 kcal

263 kcal entsprechen in etwa 250 g Hüttenkäse oder ca. 100 g Dinkelbrot, ca. 100 g Räucherlachs oder ca. 150 g gekochter Jasminreis.

Bei gleichbleibender Belastung und gleichem Körpergewicht, aber einer Fahrdauer von 1 Stunde bzw. 60 Minuten, entspricht das prozentuale Verhältnis 100 % (60 Minuten x 100 / 60 Minuten). Demzufolge setzt sich die Formel wie folgt zusammen:

100 x (4 x 3,5 x 75) / 200 = 525 kcal

525 kcal entsprechen in etwa 100 g Cashewnüssen, ca. 300 g Semmelknödeln, ca. 2 Tellern Spargelcremesuppe oder ca. 100 g Kartoffelchips (herkömmliche Tüten von Kartoffelchips enthalten ca. 200 - 250 g).

Wie kann man durch Fahrrad-Intervalltraining Kalorien verbrennen?

Intervalltraining besteht aus zwei wiederkehrenden Phasen: hohe Intensität und niedrige Intensität. Je nach Ihrer körperlichen Verfassung und Fahrzeit beginnen Sie sanft und fahren die ersten 10 Minuten ruhig, um Ihren Körper auf die bevorstehende Anstrengung vorzubereiten. Sobald Sie sich gut aufgewärmt fühlen, wechseln Sie in das erste Hochintensitätsintervall, indem Sie Ihre Tretleistung (z.B. durch die Gangschaltung) für 5 Minuten erhöhen.

Die Intensität bestimmen Sie selbst, aber Sie sollten eine deutliche Anstrengung spüren. Nach diesem Intervall reduzieren Sie Ihre Tretleistung wieder und fahren weitere 10 Minuten mit moderater Intensität, damit sich Ihr Puls und Ihre Atmung erholen können. Diese Intervalle wiederholen Sie, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben.

Pro-Tipp: Eine Fitnessuhr ist eine lohnende Investition, wenn Sie Ihre Leistung und Fortschritte genauer verfolgen und Ihren Kalorienverbrauch etwas präziser bestimmen möchten.

Wichtiger Hinweis: Eine ärztliche Konsultation zur Abklärung von Gesundheitsrisiken und zur Festlegung eines geeigneten Belastungsrahmens ist immer empfehlenswert. Mit ärztlicher Zustimmung kann dann mit dem Training begonnen werden.

Welche Rolle spielt die Atmung beim Kalorienverbrauch?

Die Atmung spielt eine entscheidende Rolle im Stoffwechselprozess, bei dem Kalorien verbrannt werden. Wenn wir atmen, nehmen wir Sauerstoff auf, der dann zur Verbrennung von Kalorien und zur Energieproduktion in unseren Zellen verwendet wird. Tiefe und kontrollierte Atemzüge können die Sauerstoffaufnahme verbessern und damit potenziell die Effizienz des Stoffwechsels und den Kalorienverbrauch erhöhen.

Darüber hinaus kann eine richtige Atmung dazu beitragen, das körperliche Leistungsniveau zu steigern, was wiederum zu einem höheren Kalorienverbrauch führen kann. Die richtige Atmung unterstützt also möglicherweise nicht nur den Stoffwechsel und kurbelt damit den Kalorienverbrauch an, sondern hilft auch Stress zu reduzieren.

Hier stellen wir drei einfache Atmungen kurz vor:

  • Gleichmäßige Atmung: Versuchen Sie, Ihre Atmung gleichmäßig und kontrolliert zu halten. Ein regelmäßiger Rhythmus kann helfen, Ihren Geist zu beruhigen und Stress abzubauen.
  • Tiefe Atmung: Tiefe Atemzüge können dazu beitragen, den Körper zu entspannen und das Nervensystem zu beruhigen. Atmen Sie tief in den Bauch hinein, halten Sie einen Moment inne und atmen Sie dann langsam wieder aus.
  • Achtsamkeitsatmung: Konzentrieren Sie sich auf den Akt des Atmens selbst - wie die Luft ein- und ausströmt, wie sich Ihr Bauch hebt und senkt. Diese Form der Achtsamkeit kann dazu beitragen, den Geist zu beruhigen und Stress abzubauen.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Sicherheit immer an erster Stelle stehen sollte. Wenn Sie merken, dass die Atemübungen Ihre Aufmerksamkeit von der Straße ablenken, sollten Sie sie lieber zu einem anderen Zeitpunkt durchführen, z.B. vor oder nach dem Fahrradfahren.

Fahrradfahren und Abnehmen - funktioniert das?

Ausdauertraining fördert die Fettverbrennung. Mit dem Fahrrad lässt sich das Training individuell gestalten und ganz leicht an die eigenen körperlichen Voraussetzungen anpassen. Anfängerinnen und Anfänger starten mit mäßigem Tempo auf längeren, einfachen Strecken ohne viele Steigungen.

Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer, die schon etwas fitter sind, können mit dem Rad ein anspruchsvolles Intervalltraining auf abwechslungsreichen Strecken absolvieren. Dabei lassen sich beispielsweise schnelle Sprints oder Streckenabschnitte mit einer höheren Steigung mit entspannteren Passagen kombinieren.

Wichtig für eine optimale Fettverbrennung ist die Herzfrequenz. Mit ihr lässt sich der individuelle Fettverbrennungsbereich ermitteln. Der liegt zwischen 60 und 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz. Frauen rechnen dafür einfach 226 minus ihr jeweiliges Alter, Männer subtrahieren ihr Alter von 220.

Ein Rechenbeispiel: Der optimale Trainingspuls zur Fettverbrennung liegt bei einer 30-jährigen Frau zwischen 118 und 137 Schlägen. Bei einem gleichaltrigen Mann zwischen 114 und 133 Schlägen. Mit einer entsprechenden smarten Trainingsuhr lässt sich der Puls ganz einfach überprüfen.

Berechnung Kalorienverbrauch beim Radfahren

Wie viele Kalorien beim Fahrradfahren tatsächlich verbrannt werden, lässt sich pauschal nicht sagen. Denn der Verbrauch richtet sich nach unterschiedlichen Faktoren. Zum einen nach dem eigenen Gewicht und Alter, der Herzfrequenz, dem Tempo und der Zeit, die gefahren wird. Dazu kommen noch weitere Faktoren wie die Wetterverhältnisse und die Schwierigkeit der Strecke. Bei Gegenwind und Steigung wird mehr Kraft aufgewendet und der Kalorienverbrauch steigt.

7.700 Kilokalorien. Bei einer Trainingsgeschwindigkeit von 18 km/h müssten Sie also zwischen 19 und 25 Stunden Radfahren, um theoretisch ein Kilo abzunehmen. Im Vergleich zum typischen Bauch-Beine-Po-Training schneidet das Fahrradfahren gut ab: Eine durchschnittliche Frau mit einer Größe von 1,63 Metern und einem Gewicht von 70 Kilogramm verbraucht beim BBP-Work-out durchschnittlich 469 Kalorien. Ein durchschnittlicher Mann mit einer Körpergröße von 1,77 Metern und einem Gewicht von 85 Kilo etwa 548 Kalorien.

Was ist gesünder: draußen Fahrradfahren oder Ergometer?

Die Bewegungsabläufe sind beim Fahrradfahren an der frischen Luft und beim Indoor-Ergometer zwar gleich, aber haben sie auch denselben Effekt? Der Vorteil des Ergometers ist natürlich, dass Intensität und Kalorienverbrauch selbst beeinflusst werden können. Faktoren wie Gegenwind oder eine Strecke mit nur wenig Steigung beziehungsweise vielen Stopps durch Ampeln und Verkehr spielen hier keine Rolle. Auch Regen und schlechtes Wetter sind keine Ausrede mehr, um nicht zu trainieren.

Da das Ergometer exakt auf die individuellen Bedürfnisse und den eigenen Fitnessgrad eingestellt werden kann, ist das Training besonders schonend. Allerdings gilt das auch, wenn Radfahrerinnen und Radfahrer die Outdoor-Strecken ihrem jeweiligen Level anpassen. So werden die Gelenke geschont und gleichzeitig Muskeln und Kondition aufgebaut sowie das Herz-Kreislauf-System trainiert.

Wer draußen Fahrrad fährt, sorgt außerdem für eine bessere Sauerstoffversorgung. Dies hilft bei der Fettverbrennung. Das Radfahren bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen stärkt zudem das Immunsystem. Denn der Körper muss sich immer wieder neuen Gegebenheiten anpassen. Ein weiterer Grund, nicht nur im Sommer das Fahrrad zu nutzen, ist die regelmäßige Aufnahme von Vitamin D.

Der Körper bildet das sogenannte Sonnenvitamin selbst, und zwar über die Haut. Diese nimmt die UV-B-Strahlung des natürlichen Lichts auf und wandelt sie in Vitamin D um. Gut zu wissen: Die Nahrung deckt nur 10 bis 20 Prozent der Vitamin-D-Versorgung eines Menschen ab.

Gerade im Herbst und Winter ist es wichtig, die Vitamin-D-Speicher regelmäßig aufzufüllen, da es das Immunsystem, den Knochen- und Muskelaufbau stärkt und präventiv gegen Demenzerkrankungen, Schlaganfälle sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen wirken kann.

Radfahren - der Kalorienkiller?

Um diese Frage zu beantworten, schauen wir uns zuallererst einige Parameter an, die auf den Kalorienverbrauch beim Radfahren Einfluss nehmen:

  • Die Intensität: Klar, wenn ich ordentlich in die Pedale trete, dann verbrauche ich deutlich mehr Kalorien. Die Intensität kann aber auch durch natürliche Phänomene erhöht werden. Je welliger die Strecke ist oder je mehr Gegenwind sich uns in den Weg stellt, desto anstrengender wird das Ganze.
  • Der Trainingszustand: Sind wir gut in Form, verbrauchen wir auf gleicher Strecke, bei gleicher Intensität weniger Kalorien - zumindest in der Theorie.
  • Alter, Geschlecht und Gewicht: Ohne jetzt zu tief in das Thema „Energiestoffwechsel“ einzutauchen, kann man festhalten, dass der Energieverbrauch auch von diesen Faktoren maßgeblich bestimmt wird.

Mit diesen Parametern im Hinterkopf können wir uns dem Thema etwas besser annähern und Grenzen definieren. Ein 80 kg schwerer Mann verbrennt bei einer gemütlichen Radtour ca. 400-500 kcal. Bei intensiver Belastung dürfte sich dieser Wert auf ca. 900-1000 kcal erhöhen. Bei einer Frau um die 60 kg läge der Kalorienverbrauch bei ca.

Eine ganz normale Radausfahrt dürfte immer in einem Kalorienverbrauch am unteren Ende der Skala liegen. Warum? Ganz einfach: Wir treten in der Regel nicht permanent. Ich zumindest lasse es gerne mal rollen, gerade wenn es locker bergab geht. Während dieser Zeit verbrennen wir schlicht wenige Kalorien.

Im Folgenden sind Zirkaangaben angeben, wie viele Kalorien du innerhalb 60 Minuten bei bestimmten Geschwindigkeiten verbrennst:

Wie wird Rad gefahren? Kalorienverbrauch (kcal) in 60 Minuten
langsamer als 15 km/h 280
15-18 km/h 420
18-21 km/h 550
21-24 km/h 700
24-28 km/h 850
schneller als 28 km/h 950

Ist der Kalorienverbrauch abhängig vom Fahrrad?

Die Frage liegt nahe, kann aber an sich auch verneint werden. Denn letztlich ist es ja egal, ob man auf dem Rennrad oder Mountainbike sitzt. Wie wir schon gelernt haben, bestimmt die Intensität bzw. die Leistung den Kalorienverbrauch. Auf dem Rennrad fährt man halt nur etwas schneller, als auf den breiten Reifen des Mountainbikes.

Wie ist der Kalorienverbrauch beim E-Bike-Fahren?

Jeder, der schon einmal auf einem E-Bike gesessen ist, müsste den Unterschied zum Fahren mit einem herkömmlichen Rad gespürt haben. Fühlt es sich nicht irgendwie so an, als ob ein sanfter Rückenwind dich beim Vorankommen unterstützt? Und da sind wir auch schon beim Thema: Unterstützung. Mithilfe des installierten Elektroantriebs sparst du beim Vortrieb Kraft. So musst du, im Vergleich zur aufgebrachten Leistung auf einem herkömmlichen Rad, je nach Unterstützungsstufe deutlich weniger in die Pedale treten, um ein bestimmtes Stundenmittel zu erreichen.

Klar, dass der Körper unter diesen Bedingungen geringer belastet wird und dadurch weniger Kalorien als auf dem „normalen“ Fahrrad verbrannt werden.

Natürlich schlägt sich auch die Nutzung der verschiedenen Unterstützungsmodi auf den Kalorienverbrauch nieder. Wenn man permanent den stärksten Unterstützungsmodus einstellt, verbrennt der Körper natürlich weniger, als wenn man sich im geringsten Modus helfen lässt. Um eine konkrete Zahl zu nennen, geht man bei einer durchschnittlichen Nutzung der verschiedenen Unterstützungsstufen von rund 300 kcal/h (pro Stunde) aus.

Wie schneidet Radfahren im Vergleich zu anderen Sportarten ab?

Schaut man sich den Kalorienverbrauch beim Radfahren im Vergleich zu anderen Sportarten an, dann können wir feststellen: Wir liegen in einem gesunden Mittelfeld. Warum ist das so? Das kann man am besten durch den Vergleich mit zwei anderen beliebten Ausdauersportarten erläutern: dem Laufen und dem Schwimmen.

Beim Laufen wird ein sehr großer Teil der Muskulatur aktiviert. Neben den Beinen arbeiten die Arme und die Rumpfmuskulatur mit. So kommt der Autor des Artikels mit seinen 70 kg auf ca. 550-650 kcal/h (pro Stunde) Joggen - gemütlich wohlgemerkt.

Am andere Ende der Skala liegt das Schwimmen. Gehen wir vom Brustschwimmen aus, verbrauche ich nur ca. 300-400 kcal pro Stunde. Klar, denn das Wasser sorgt für Auftrieb, meine Haltemuskulatur muss nicht so sehr arbeiten und es sind primär die Arme und Beine gefordert. Beim langsamen Kraulen hingegen liegen wir schon wieder bei etwa 450 kcal, denn um die Wasserlage zu halten, muss beim Kraulen auch die Rumpfmuskulatur mitmachen.

Veranschaulicht man sich das Radfahren, dann wird klar: Die Beine leisten die Hauptarbeit, während Arme und Rumpf eigentlich nur stabilisieren müssen und dadurch wenig gefordert sind. Da die Muskulatur im Hintern und im Oberschenkel aber zu den größten im menschlichen Körper zählt, geht hier natürlich viel „Treibstoff“ durch.

Sportart Kalorienverbrauch (kcal) in 60 Minuten (Durchschnittswerte für eine 80 kg schwere Person)
Rudern 780
Kraulschwimmen 500
Laufen 480
Aerobic 450
Badminton 320

So lange musst du Radfahren, um deinen Lieblingssnack zu verbrennen

Gegen den kleinen Hunger schnell ein Snickers zwischendurch und abends vor dem Fernseher die Lieblingsknabberei, während die Lieblingsserie läuft. Es ist erwiesen: Naschen macht glücklich, zumindest für den Moment. Weniger glücklich dürfte man darüber sein, wenn Schokolade, Chips und Co. in kurzer Zeit zu ein paar Pfunden mehr führen. Diesem Umstand können wir immerhin mit ausreichend Sporttreiben entgegenwirken. Doch es ist erstaunlich, wie lange man strampeln muss, um die Kalorien diverser Süßigkeiten wieder zu verbrennen. In folgender Tabelle gehen wir von einem Kalorienverbrauch von 450 kcal pro Stunde aus.

Nährwerte pro 100 g (in kcal) So lange musst du dafür Radfahren (in Minuten)
Milka Vollmilchschokolade 530 71
Milka Weiße Schokolade 530 71
Lindt Excellence Mild 90 % Cacao 592 79
Snickers 481 64
Prinzen Rolle 491 65
Nutella 539 72
Haribo Gummibärchen 343 46
Funnyfrisch Chips 539 72
Lorentz Erdnüsse 620 83
Popcorn 375 50

Joggen, Radfahren oder schweißtreibendes Intervalltraining: Du willst wissen, bei welchem Workout der Kalorienverbrauch besonders hoch ist? Check' hier, welche Sportart am meisten Kalorien verbrennt! Plus: Die besten Fett-Killer im Alltag.

Egal, mit welchen Trainingseinheiten du den Kalorien den Kampf ansagst: Wie viele du genau verbrennst, lässt sich nicht allgemein beantworten.

"Last but not least entscheidet vor allem dein individueller Grundumsatz darüber, wie viele Kalorien du insgesamt verbrennst! Wie du siehst, ist das Kalorien abbauen ziemlich komplex. Deswegen findest du in der nachfolgenden Tabelle lediglich durchschnittliche Angaben für eine ca. 80 kg schwere Person.

*Geschätzt sind die Werte mit dem sogenannten „Metabolischen Äquivalent“ (MET). 1 MET entspricht dabei dem Energieverbrauch von Sitzen. Seilspringen hat z. B. den MET 11. Um auszurechnen, wie viele Kalorien du pro Stunde verbrauchst, multiplizierst du den MET mit deinem Körpergewicht.

Nachbrenneffekt: Kalorienabbau nach dem Trainieren

Bei einigen Sportarten aus der Tabelle profitierst du zusätzlich vom sogenannten Nachbrenneffekt. Nach besonders intensiven und temporeichen Trainingseinheiten wird nämlich dein Stoffwechsel besonders angeregt.

Das führt dazu, dass er auch noch Stunden nach dem Workout weitere Kalorien verbrennt und Fett abbaut.

Wie lange der Nachbrenneffekt anhält, ist allerdings noch nicht ganz erforscht. Expert:innen gehen von ca. 24-48 Stunden aus.

Jeder Körper reagiert allerdings anders auf Belastung. Deswegen lässt sich nicht genau sagen, wie viele Kalorien du tatsächlich noch nach einem Workout verbrennst. Aufgrund einer aktuellen Studie geht man von einem zusätzlichen Kalorienverbrauch von bis zu 1/3 aus.

So viel steht aber fest: Je stärker du deine Muskeln beanspruchst, desto intensiver ist der Nachbrenneffekt.

Aber nicht nur die Intensität spielt eine Rolle beim Kalorien verbrennen, sondern auch Art und Umfang des Workouts.

Kurzzeitige starke Belastungen, wie z. B. beim Intervalltraining, sorgen für einen stärkeren Nachbrenneffekt als Ausdauer-Einheiten in mäßigem Tempo.

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