Die Erde ist nicht flach, genauso wenig wie die Wirklichkeit. Genau deshalb sind 360-Grad-Kameras so großartig: Sie erfassen Landschaften, Action und Innenräume von allen Seiten und bieten maximale kreative Freiheit, egal, ob Sie ein 360-Grad-Video aufnehmen, einen Livestream für Social Media produzieren oder eine virtuelle Tour für professionelle Immobilien-Portale erstellen. Ob Action, Panorama oder Immobilie: Eine 360-Grad-Kamera ist die beste Wahl, um besonders beeindruckende Motive aus jedem Blickwinkel zu zeigen. 360-Grad-Kameras sind wie gemacht für großartige Landschaften wie diesen Bergsee in den Pyrenäen.
Mit einer 360-Grad-Kamera können Bilder und Videos von Landschaften, Skylines oder Innenräumen aufgenommen werden, die normalerweise nur mit mehreren Aufnahmen und anschließendem Stitchen (Zusammenfügen) der Bilder möglich sind. Besonders spektakulär wirken 360-Grad-Aufnahmen in Verbindung mit einer VR-Brille (Virtual Reality). Einige 360-Grad-Kameras geben die Rundum-Aufnahmen auf Wunsch auch als ganz normales Video aus, wobei der Filmende in der Nachbearbeitung den idealen Blickwinkel festlegen kann.
Eine 360-Grad-Kamera kann Fotos oder Videos in alle Richtungen gleichzeitig aufnehmen. Sie verwendet in der Regel zwei gegenüberliegende weitwinklige Objektive und ermöglicht so eine Rundumansicht von einer einzigen Position aus. Professionellere Modelle arbeiten sogar mit sechs oder noch mehr Objektiven, die Preise liegen hier allerdings bei mehreren Tausend Euro.
Jederzeit die Perspektive wechseln: 360-Grad-Kameras nehmen faszinierende Rundum-Videos auf. Wir hatten aktuelle Modelle im Test und verraten, welche überzeugten. Mittendrin, statt nur irgendwie drauf: Eine 360-Grad-Kamera nimmt Fotos und Videos rundum in alle Richtungen auf - gleichzeitig. Anders als bei Panorama-Aufnahmen lässt sich die Umgebung also nicht nur horizontal, sondern auch vertikal abschwenken.
360-Grad-Kameras für Motorradfahrer
Die Motorrad-Saison 2024 ist eingeläutet und bei aktuell feinstem Sonnenschein fragt sich natürlich der eine oder die andere Bikerin: Welches ist die perfekte Kamera zum Aufnehmen und Teilen meiner Motorradfahrten? Mit einer guten und leistungsstarken Motorradkamera kannst Du deine Fahrten immer wieder neu erleben, das Freiheitsgefühl auf Reisen teilen oder auch bei Unfällen und anderen Ereignissen als Augenzeuge helfen.
Mit aktuellen Action-Kameras kannst du ganz einfach Motovlogs, Timelapses, Hyperlapses und vieles mehr aufnehmen. Smartphones können theoretisch auch Videos aufnehmen, aber sie sind natürlich nicht so robust und haben nicht die fortschrittlichen Funktionen von speziell für Motorräder entwickelten Kameras. Mit hervorragender Videostabilisierung, wetterfester Versiegelung, individuellen Halterungen und Akkus ermöglichen dir die heutigen Action Cams wie X4, wichtige Momente zuverlässig zu filmen.
Die richtige Montage für Motorradaufnahmen
Die richtige Montage deiner Motorradkamera ist entscheidend für klare Aufnahmen und den Schutz deiner Ausrüstung im Falle eines Sturzes. Hier einige Optionen:
- Helmkamera: Wenn du die Kamera direkt unter deinem Helm anbringst, erhältst du aufregende POV-Aufnahmen von deiner Fahrt. Bei einem Motorrad mit Helmkamera wird die Kamera so positioniert, dass sie die Sicht auf wichtige Bedienelemente und Anzeigen nicht behindert.
- Brustmontage: Wenn du dir die Kamera vor der Brust trägst, kannst du Aufnahmen aus einer breiteren Perspektive machen oder sogar deinen Tacho damit filmen. Dein Publikum kann dadurch die Geschwindigkeit, Drehzahl oder die Gangwechsel sehen - das lässt dein Video noch immersiver werden.
- Tankmontage: Wenn du die Kamera am Tank deines Motorrads anbringst, erhältst du einen einzigartigen Blickwinkel vom Motorrad selbst. Dieser Winkel fängt die Körperbewegungen des Fahrers und die Interaktion mit den Bedienelementen ein und zeigt gleichzeitig die Straße vor ihm. Tankhalterungen verwenden in der Regel einen Klebesockel oder ein Gurtsystem, um die Kamera fest zu fixieren.
- Lenkermontage: Wenn du die Kamera am Lenker deines Motorrads anbringst, hast du einen stabilen und ungehinderten Blick auf die Straße, ähnlich wie bei einer Dashcam. Diese Montageposition ist besonders nützlich für Aufnahmen beim Carving oder auf der Rennstrecke, wenn du dich auf die Fahrlinien und die Schräglagen des Motorrads konzentrieren willst. Lenkerhalterungen werden normalerweise an den Lenker geklemmt oder verwenden ein sicheres Gurtsystem, damit die Kamera während der Fahrt nicht verrutscht.
Top-Modelle im Überblick
Insta360 X5
Auf den ersten Platz schafft es die Insta360 X5. Sie geht den Weg der 360-Grad-Kameras konsequent weiter. Dabei steht die Nutzererfahrung im Fokus: bessere Ergebnisse bei wenig Licht, schnelle und sofort teilbare Videos dank InstaFrame sowie eine intuitive und gleichzeitig einfache Bearbeitung in der guten App. Die Aufnahmen sehen dank 8K-Auflösung und Bildstabilisierung klasse aus, Farben und Kontraste sind toll. Abzüge gibt es hingegen bei den ausladenden Maßen sowie dem recht hohen Preis von knapp 555 Euro (Stand: August 2025) ohne Zubehör - zumal altes Equipment wie Ersatzakkus zum Großteil nicht mit dem Gerät kompatibel ist.
Die Insta360 X5 ist die ideale Kamera für alle, die sich aus ungewöhnlichen Blickwinkeln filmen wollen. Wie bei den allermeisten 360-Grad-Kameras sind zwei Fisheye-Objektive gegenüberliegend am Gehäuse angebracht. Die beiden Videos werden sofort nahtlos zu einer Rundum-Ansicht verrechnet, die mit der Insta360 App auch bearbeitet werden kann. Sowohl im Video- als auch im Fotomodus nimmt die Kamera mit hoher Auflösung auf: Für 360-Grad-Videos stehen 8K zur Verfügung, Fotos nimmt sie mit 72 Megapixeln auf. Im Actioncam-Modus filmt nur die nach vorne gerichtete Kamera, dann ist eine Auflösung von UHD mit 60 Bildern pro Sekunde (fps) möglich. Durch die HDR-Funktion kommt die Insta360 X5 auch mit Motiven mit sehr hellen und sehr dunklen Bereichen klar, etwa draußen an einem sehr sonnigen Tag mit gleichzeitigen tiefen Schatten. Das Gehäuse ist bis 15 Meter wasserdicht und robust gefertigt. Ganz neu bei der Insta360 X5 sind die austauschbaren Linsen: Wenn beispielsweise im Urlaub ein Malheur passiert und man ein optionales Replacement-Lens-Kit (ca. 35 Euro) dabei hat, kann man die beschädigte Linse sofort selbst austauschen. Neu ist auch das optimierte Mikrofon mit integriertem Windschutz, das beispielsweise Fahrtgeräusche minimieren soll. Die Insta360 X5 liegt gut in der Hand, per Stativgewinde lässt sie sich aber auch an einen Handgriff anbringen. Über die Funktion "unsichtbarer Selfie-Stick" rechnet die Kamera den Haltegriff heraus, um Selfies etwas natürlicher wirken zu lassen. Insta360 bietet darüber hinaus viel witziges Zubehör, wie den 3-Meter-Selfiestick oder die Halterung für "Bullet Time", mit der man die Kamera hollywoodreif um sich wirbeln kann.
Insta360 X4
Mit der Insta 360 X4 legt der chinesische Hersteller (und Marktführer) noch einmal nach: Top-Optik, längere Akkureichweite und viele elektronische und KI-Helferlein. Wir testen mit Motorrad-Zubehör und stellen Arbeitsproben zur Verfügung. Die Möglichkeit, mit dem unsichtbaren Strick zu arbeiten, ist eine Technik, die dank Zubehör auch allein auf dem Motorrad möglich ist. Mit langen Selfiesticks und Weitwinkel-Optik kann man schon mal einen Drohnen-Effekt erreichen.
Einmal durch die Pyrenäen, das malerische Erzgebirge oder gar über die Route 66? Die Insta360 X4 empfiehlt sich für ambitionierte Filmer, die ihre Abenteuer gestochen scharf in 360 Grad aufnehmen möchten, aber dennoch auf ihr Budget achten. In punkto Preis, Bedienung und Funktionen liegt das Modell genau zwischen der Vorgängerin Insta360 X3 und der Nachfolgerin Insta360 X5.Die Video-Auflösung der 360-Grad-Filme beträgt wie beim aktuellen Flaggschiff 8K - damit bleibt gut Reserve, auch wenn später ins Bild geschnitten wird. 5,7K-Filme sind jetzt mit 60 Bildern pro Sekunde (fps) möglich, und 4K sogar mit einer Framerate von 100 fps für bis zu vierfachen Zeitlupen. In der Kamera sind wie in der X3 zwei Sensoren in 1/2-Zoll-Größe verbaut, die Optik ist ebenfalls gleich geblieben. Dank der höheren Auflösung und verbesserter Rauschunterdrückung wirken die Aufnahmen jedoch etwas schärfer, und erstaunlicherweise auch bei wenig Licht klar und detailreich. Das Gehäuse der Insta360 X4 ist etwas größer als das der Vorgängerin, auch das Touchdisplay ist mit einer Diagonale von 2,5 Zoll merkbar großzügiger. Die Halterung des mitgelieferten Linsenschutzes wurde verbessert, und durch die geriffelte Oberfläche liegt die Kamera gut in der Hand und wirkt noch hochwertiger.
Insta360 X4 bringt 360°-Kameras im Jahr 2024 auf das nächste Level. Nimm ein Foto auf oder starte die Aufnahme mit einer schnellen Geste. Gib einfach das Zeichen, wenn du aufnahmebereit bist.Sprachsteuerung 2.0: Immer die Hände frei! Windrauschreduzierung: Du wirst den Unterschied hören. FlowState-Stabilisierung: Die Insta360 X4 bringt das Filmen auf Motorrädern mit ihrer fortschrittlichen Stabilisierungsfunktion auf die nächste Stufe. Mehr Akku: Die X4 hat ihre Akkukapazität auf gewaltige 2290 mAh erhöht! Damit bekommst du 135 Minuten Aufnahmezeit bei 5,7K 30 fps, also satte 67 % mehr als bei der X3! Insta360 packt die X4 mit einer ganzen Reihe von Zubehörteilen zum Schutz deiner Kamera und zum Einfangen verschiedener Perspektiven:Neu: Die einfach zu montierenden Lens-Guards. Die X4 wird mit durchdachten, leicht anzubringenden Linsenschützern geliefert, die bei Bedarf abgenommen werden können.
GoPro Max
Die GoPro Max heißt das 360-Grad-Modell des kalifornischen Herstellers. Sie filmt mit einer Auflösung von 6,5K und nimmt auch den Ton rundum in guter Qualität auf. Ein Video besteht nicht nur aus Bildern, sondern auch aus Ton. Und in diesem Bereich setzt sich die GoPro Max durch Audio-Surround von der Konkurrenz ab. Mit sechs Mikrofonen steht Premium-Stereo oder wahlweise 360° Audio zur Verfügung. Im RAW-Format lässt sich der Ton als WAV speichern. Ansonsten überzeugt die GoPro Max mit einer sehr guten Videoschärfe und einer hohen Auflösung von 5,6K. Ein HDR-Modus für Motive mit sehr unterschiedlichen Helligkeitsbereichen fehlt allerdings. Fotos nimmt die GoPro Max mit 16 Megapixeln auf. Das Verlockendste an der GoPro Max ist aber wohl die Möglichkeit, ins GoPro-Universum einzutauchen: Die Kamera besitzt die typischen ausklappbaren Halter und ist zu vielen GoPro-Mounts kompatibel. Für einfache und effektvolle Videobearbeitung steht die Quik-App zur Verfügung. Seit Februar 2025 gibt es eine neuere Version der GoPro Max mit kleineren Optimierungen: So gibt es jetzt zusätzlich ein Stativ-Gewinde, wodurch die Kamera auch auf "unsichtbare Selfie-Sticks" geschraubt werden kann. Es sind Objektverfolgungen möglich, und auch die Quik-App bietet weitere Möglichkeiten zur Nachbearbeitung. Der Enduro-Akku, der ebenfalls bei aktuellen GoPro-Hero-Modellen (zum Test) zum Einsatz kommt, kommt besser mit Minusgraden klar.
DJI Osmo 360
Heute werfen wir einen detaillierten Blick auf die brandneue DJI Osmo 360. Schon vor der Veröffentlichung wurde spekuliert, wie die All-in-One 360-Kamera sein wird. Ralf hat sich die Osmo 360 genauer angeguckt und ist damit für euch Klettern und Fahrradfahren gegangen. Mit der Osmo 360 steht die erste 360-Grad-Kamera des Herstellers in den Startlöchern.
Für die Bild-Power der Osmo 360 bildet der 1-Zoll-Sensor, der in Kombination mit einer lichtstarken Blende von f/1.9 für exzellente Bilder sorgt, selbst bei schlechten Lichtverhältnissen. Was viele Filmemacher mit Anspruch freuen wird, ist die Unterstützung für Videoaufnahmen in 10-Bit und im D-Log M Format. Darüber hinaus habt ihr selbstverständlich die Optionen, Timelapse aufzunehmen, Panorama Aufnahmen (Foto und Video) zu erstellen und zwischen verschiedenen Bildauflösungen zu wechseln.
Für Aufnahmen in 8K in 30 fps habt ihr ca. 100 Minuten Zeit, bis der Akku leer ist. Wie von DJI gewohnt, ist auch die Bedienung der Osmo 360 denkbar einfach und gehört zu den großen Pluspunkten dieses Modells. Mit nur drei Knöpfen (An/Aus, Aufnahme, Kamerawahl) und einem intuitiven 2-Zoll-Touch-Display habt ihr jederzeit den vollen Zugriff auf alle Einstellungen der Kamera. Die Fächer für den Akku und die MicroSD Karte sowie für den USB-C Anschluss und das Gehäuse der Kameras selbst sollen laut DJI bis zu einer Tiefe von 10 Metern wasserdicht sein. Auf der unteren Seite der Osmo 360 befindet sich das Stativgewinde sowie der magnetische Schnellverschluss. An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis zum Zubehör: Für optimale Ergebnisse solltet ihr auf die neuen Halterungen und Selfie-Sticks von DJI zurückgreifen. Ältere Modelle können in den Aufnahmen sichtbar bleiben, da der Stick nicht korrekt digital entfernt wird. Im Test überzeugte die Kamera vor allem durch ihre hervorragende Bildstabilisierung. Selbst auf einem unebenen Feldweg wirken die Aufnahmen ruhig und fast wie mit einer Drohne gefilmt. Und das ist tatsächlich die größte Stärke der Osmo 360. Die Bildstabilisierung hat in allen Punkten überzeugt und gab keinen Anlass zum Meckern. Die neue - und erste - 360 Grad Action Cam von DJI muss sich nicht verstecken. Die Bildqualität gefällt ebenfalls. Gepaart mit den verschiedenen Aufnahmemodi und auswählbaren Bildauflösungen hinterlässt der visuelle Part einen sehr guten Eindruck. Die Verarbeitung sowie die Bedienung gehören ebenfalls zu den Stärken der Osmo 360.
Vergleich: DJI Osmo 360 vs. Insta360 X5
Das kann man pauschal nicht sagen. Beide Kameras liefern sehr überzeugende Ergebnisse in Bezug auf die Bildqualität und die Bildstabilisierung. Die insta360 X5 punktet mit etwas besseren Werten für die Wasserdichtigkeit (bis zu 15 Meter) sowie der Möglichkeit, Linsen zu wechseln. Die Osmo 360 besticht durch das edle und sehr durchdachte Design sowie das tolle Bedienkonzept.
DJI Osmo 360: Technische Daten
| Eigenschaften | Spezifikation |
|---|---|
| Abmessungen | 61×36,3×81 mm (L×B×H) |
| Gewicht | 183 g |
| Wasserdichtigkeit | Osmo 360 (nur Kameragehäuse) kann in Tiefen von bis zu 10 Metern unter Wasser verwendet werden. |
| Anzahl der Mikrofone | 4 |
| Touchscreens | Abmessungen: 2,0 Zoll |
| Kompatible SD-Speicherkarten | microSD (bis zu 1 TB) |
| Sensor | 1/1,1-Zoll CMOS |
| Blende | f/1,9 |
| ISO-Bereich | 100-51200 |
| Elektronischer Verschluss | Foto: 1/8000 bis 30 s Video: 1/8000 s bis zur Grenze der Bilder pro Sekunde |
| Max. Fotoauflösung | Panoramafoto:2:1, 15520 × 7760 (120 MP) Einzelobjektivfoto:4:3, 6400 × 4800 (30,72 MP) |
| Panoramavideo | 8K: 7680 × 3840 mit 24/25/30/48/50fps 6K: 6000 × 3000 mit 24/25/30/48/50/60fps 4K: 3840 ×1920 mit 100fps SuperNight8K: 7680 × 3840 mit 24/25/30fps 6K: 6000 × 3000 mit 24/25/30fps Panorama - Selfiemodus4K: 3840 × 3840 mit 25/30/50/60fps 3K: 3000 × 3000 mit 25/30/50/60/100/120fps 2K: 1920 × 1920 mit 100/120/240fps Panorama - TimelapseHyperlapse8K mit 25/30fps: Auto/× 2/× 5/× 10/× 15/× 30 Zeitraffer8K mit 25/30fpsIntervalle: 0,5/1/2/3/4/5/6/8/10/15/20/25/30/40 s, 1/2/5/30/60 min Dauer: 5/10/20/30 Min., 1/2/3/5 Std. Panorama - Vortex6K: 6000 × 1500 mit 100/120fps 4K: 3840 × 960 mit 240fps |
| Einzelobjektiv - Video | 5K (4:3): 5120 × 3840 mit 25/30fps 5K (16:9): 5120 × 2880 mit 25/30/50/60fps 4K (4:3): 3840 × 2880 mit 25/30/50/60fps 4K (16:9): 3840 × 2160 mit 25/30/50/60fps 2,7K (4:3): 2688 × 2016 mit 25/30/50/60fps 2,7K (16:9): 2688 × 1512 mit 25/30/50/60fps |
| Einzelobjektiv - Ultraweitwinkel-Video | 4K (4:3): 3840 × 2880 mit 25/30/50/60/100/120fps 4K (16:9): 3840 × 2160 mit 25/30/50/60/100/120fps 2,7K (4:3): 2688 × 2016 mit 25/30/50/60/100/120fps 2,7K (16:9): 2688 × 1512 mit 25/30/50/60/100/120fps |
| Stabilisierung | ELS (Elektronische Bildstabilisierung):RockSteady 3.0 HorizonSteady Im Panoramavideo-Modus kannst du den Stabilisierungsmodus beim Export über die DJI Mimo-App wählen. Im Einzelobjektiv-Modus wird HorizonSteady nur für reguläre flache Videos mit einem Standard-Sichtfeld (16:9, verzerrungskorrigiert) bei Bildraten von bis zu 60fps unterstützt. |
| Pre-Rec | Voraufzeichnungsdauer: 5/10/15/30 s, 1/2/5 min |
| Max. Video-Bitrate | 170 MBit/s |
| Fotoformat | JPEG |
| Videoformat | OSV, MP4 (HEVC) |
| Integrierte Speicherkapazität | 128 GB integrierter Speicher (105 GB verfügbar); erweiterbar über microSD-Karte. |
| Audio-Aufzeichnung | 48 kHz 16 Bit; AAC |
| Minimale Stitching-Distanz | ≥75 cm |
| Akkulaufzeit | Unterstützt bis zu 100 Minuten 8K/30fps Panoramavideoaufnahme Getestet unter Laborbedingungen bei 25℃, mit ausgeschaltetem Wi-Fi, Gestensteuerung, Sprachsteuerung und QuickClip, während 8K/30fps-Panoramavideos mit ausgeschaltetem Bildschirm aufgenommen wurden. Die Daten wurden in einer kontrollierten Umgebung ermittelt und dienen nur als Referenz. In der EU und im Vereinigten Königreich kann die tatsächliche Akkulaufzeit des Osmo 360 aufgrund lokaler Vorschriften zur Betriebstemperatur von den auf dieser Seite angegebenen Daten abweichen. |
Bearbeitung von 360-Grad-Videos
Die Bearbeitung von 360-Grad-Aufnahmen ist im Jahr 2025 denkbar einfach geworden. Experten greifen zu Hersteller-Software und bearbeiten das Material direkt am Rechner. Doch es geht auch leichter: direkt in den Apps. Sowohl DJI mit "DJI Mimo" als auch Insta360 mit der gleichnamigen App "Insta360" ermöglichen die einfache Bearbeitung. Hier lassen sich Bildausschnitte per Wischbewegung festlegen, Tracking ermöglicht das gezielte Verfolgen von Personen während der Kamerafahrt. Auch der Schnitt sowie viele weitere Optionen sind über die Anwendung möglich. Farbfilter, Musik und Texteinblendungen? Kein Problem! Wer darauf keine Lust hast, kann auf künstliche Intelligenz zurückgreifen, die auf Knopfdruck das Material überarbeitet und in Windeseile ansehnliche Clips zusammenschustert. Das Beste: Das Material ist dann nicht nur im 360-Grad-Format anschaubar, sondern auf Wunsch auch in 16 zu 9 auf Fernseher oder Monitor.
Wiedergabe von 360-Grad-Videos
Die Faszination lebt vom "mittendrin statt nur dabei": Besonders eindrucksvoll gelingt die Wiedergabe mit VR-Brillen wie der Samsung Gear VR oder einem Papp-Brillengestell für das Smartphone (Cardboard). Dazu aktivieren Sie einfach den VR-Modus in der Kamera-App, klemmen das Smartphone in die Haltevorrichtung, setzen die Brille auf, und schon sind Sie mitten im Geschehen. Ein Drehen des Kopfes bewirkt einen entsprechenden Perspektivwechsel - wie im wirklichen Leben. Ein Knackpunkt ist dabei jedoch immer die Auflösung der 360-Grad-Kameras. Der Grund: Die aufgenommenen Bildpunkte verteilen sich über das komplette 360-Grad-Panorama und damit über einen drei- bis viermal so großen Bildwinkel wie bei Action-Cams. Bei der Wiedergabe ist daraus ein recht kleiner Ausschnitt mit etwa 60 Grad Blickwinkel zu sehen - und nur ein Bruchteil der Auflösung. Top-Modelle setzen deshalb mittlerweile auf 8K-Auflösung, wodurch das Bild scharf bleibt.
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