Die Klasse der Einsteiger-Bikes bis 48 PS entwickelt sich rasant weiter und wandelt sich von der Budget- zur Premium-Klasse, ohne dabei teurer zu werden. MOTORRAD zeigt die besten A2-Kräder.
Top 5 der Einsteiger-Bikes mit 48 PS
- Honda CB 500 X: Die CB 500 X ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Einsteiger-Bikes und versammelt 623 Punkte auf ihrem Testkonto.
- Kawasaki Ninja 400: Die Kawasaki Ninja 400 steht mit 615 Punkten auf Platz 2 und entscheidet die Motorwertung mit 131 Punkten für sich.
- Kawasaki Ninja 500 SE: Die Ninja 500 bietet den aktuell besten Einsteiger-Motor mit 132 Punkten und steht mit 613 Punkten auf Platz 3.
- Honda CB 500 Hornet: Die Honda Hornet 500 steht mit 611 Punkten auf Platz 4 der Bestenliste.
- Honda CBR 500 R: Ebenfalls 611 Punkte erhält die Honda CBR 500 R, die Supersport-Version der Hornet und der CB 500 X.
- KTM 390 Adventure: Die KTM 390 Adventure fährt 609 Punkte ein.
Die neuen Modelle sind piekfein konstruiert und produziert. Gerade die Kategorien 'Kosten' und 'Alltag' sammeln bei den Einsteigern viele Punkte. Selbst in der Fahrwerkswertung sind die besten Einsteiger besser als die schwächsten Supersportler.
Vergleich von A2-Sportmotorrädern
In der Welt der sportlichen A2-Motorräder gibt es eine Vielzahl an Optionen, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fahrern erstklassige Leistung und Fahrspaß bieten. Hier ein Vergleich von fünf bemerkenswerten A2-Sportmotorrädern:
- CFMOTO 450SR S
- KTM RC 390
- Aprilia RS 457
- Kawasaki Ninja 500 SE
- Honda CBR500R
CFMOTO 450SR S
Die CFMOTO 450SR S besticht durch einen kraftvollen Zweizylindermotor und einen beeindruckend aggressiven Sound. Sie bietet Agilität und ein überraschend gutes Fahrgefühl. Kritisiert werden die Gasannahme und die Traktionskontrolle, die oft zu früh eingreift.
KTM RC 390
Die KTM RC 390 überzeugt durch ihre Quirligkeit und den hohen Fahrspaß. Sie bietet ein umfassendes Elektronik-Paket und einen Quickshifter, die den Fahrkomfort deutlich erhöhen. Allerdings ist der untere Drehzahlbereich schwach.
Aprilia RS 457
Die Aprilia RS 457 beeindruckt durch ihren starken Motor und die hervorragende Ergonomie. Sie bietet Stabilität und flüssiges Handling. Die ABS-Regelung kann in kritischen Situationen problematisch sein.
Kawasaki Ninja 500 SE
Die Kawasaki Ninja 500 SE überzeugt durch ihr stabiles und handliches Fahrverhalten. Der spritzige Motor und die gute Ergonomie machen sie zu einer ausgezeichneten Wahl. Kritisiert wird der enge Kniewinkel.
Honda CBR500R
Die Honda CBR500R besticht durch ihr sanftes Fahrverhalten und ein gut abgestimmtes Fahrwerk und Getriebe. Das hohe Gewicht beeinträchtigt die Agilität. Sie ist eher tourenorientiert und ihr fehlt der sportliche Charakter.
Hier eine Zusammenfassung der Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle:
- Kawasaki Ninja 500 SE: Stabiles Fahrverhalten, gute Ergonomie, aber enger Kniewinkel.
- Aprilia RS 457: Starker Motor, hervorragende Ergonomie, aber problematische ABS-Regelung.
- KTM RC 390: Quirliges Fahrverhalten, gutes Elektronik-Paket, aber schwacher unterer Drehzahlbereich.
- Honda CBR500R: Sanftes Fahrverhalten, gut abgestimmtes Fahrwerk, aber hohes Gewicht.
- CFMOTO 450SR S: Kraftvoller Motor, guter Sound, aber Kritik an Gasannahme und Traktionskontrolle.
HJC Helme und Segura Motorradbekleidung im Test
Die Redakteure trugen HJC Helme im Superhelden-Design und hochwertige Motorradbekleidung von Segura. Die Modelle RPHA 1 und RPHA 12 bieten eine perfekte Kombination aus Sicherheit, Komfort und stilvollem Design. Segura ist bekannt für ihre Kombination aus klassischem Design und erstklassiger Schutzfunktion.
Honda CB650R im Detail
Die Honda CB650R zeigt, warum ein 4-Zylinder-Reihenmotor auch im Zeitalter der Zweizylinder ein attraktiver Motorradantrieb ist. Die mit einem flüssigkeitsgekühlten Vierzylinder-Reihenmotor ausgerüstete Mittelklasse-Maschine wurde auf Anhieb zu einem der wichtigsten Honda-Modelle. Um den Erfolg zu stabilisieren, hat der japanische Hersteller das mit 70 kW/95 PS sehr kräftige Naked Bike nun maßvoll überarbeitet und den Preis mit 9800 Euro (inkl. E-Clutch und Überführung) knapp vierstellig belassen.
Technische Daten der Honda CB650R
Hier eine Tabelle mit den technischen Daten der Honda CB650R:
| Merkmal | Daten |
|---|---|
| Motor | 4 Zylinder, Reihenmotor, 649 ccm Hubraum |
| Leistung | 70 kW (96 PS) bei 12000 U/min |
| Drehmoment | 63 Nm bei 9500 U/min |
| Assistenzsysteme | Modelle wird auch mit 35 kW angeboten |
| Leergewicht | 205 kg |
| Tankinhalt | 15,4 l |
| Preis | 8800 Euro |
Unterm Strich macht die 2024er-Version der Honda CB650R einen ausgezeichneten Eindruck: Ihre Optik wirkt frisch und attraktiv, und ihre Technik ist auf dem neuesten Stand. Attraktiv macht die CB650R zudem, dass sie auch als A2-Version mit 35 kW/48 PS zu haben ist - in dieser Klasse steht sie mit ihrem Reihenvierer komplett allein da.
Günstige Alternativen unter 7.000 Euro
In Spanien bietet Voge das Naked Bikes 625 R erstaunlich günstig an. Mit dem Wegfall der QJMotor SRK 700 für das Modelljahr 2025 gibt es nur noch ein Naked Bike auf dem deutschen Markt, das es im Hinblick auf Preis- und Motorleistung mit der Voge 625 R aufnimmt und sogar noch besser abschneidet.
CFMoto 650 NK
Die CFMoto 650 NK ist mit 4.790 Euro nochmal deutlich günstiger als die Voge 625 R. Der Motor bietet mit 61 PS zwar etwas weniger Leistung als die Voge, mit 649 Kubik hat er dafür einen guten Schluck mehr Hubraum im Zylinder.
Suzuki SV 650
Mit 7.100 Euro eine der günstigsten, mit 73 PS nicht die schwächste - und als Highlight - der einzige V2 der Klasse: Der Evergreen, die Suzuki SV 650. Man muss allerdings 200 Kilo fahrfertig bewegen, dafür ist die Sitzhöhe mit 785 Millimetern entspannt.
Kawasaki Z 650
Schon deutlich über 7.000 Euro kostet die ebenfalls fast schon als Evergreen taufbare Kawasaki Z 650. Mit 68 PS deutlich stärker als die Bikes aus China, dafür ab 7.445 Euro plus 350 Euro Nebenkosten deutlich teurer.
Yamaha MT-09 als 48 PS-Version
Grundsätzlich kann die Yamaha MT-09 also auch als 48 PS-Version überzeugen, genau genommen fehlen ihr abgesehen von über 70 PS nur die Fahrmodi, die sie bei einer Entdrosselung auf 94 PS wieder bekommt. Wer die Yamaha MT-09 für ihr gutes Fahrwerk, die standfesten Bremsen und ihr Elektronik-Package auf modernstem Niveau schätzt, könnte auch mit der gedrosselten 48 PS-Version glücklich werden.
Positiv zu vermerken sind:
- Modernstes Elektronik-Paket mit 6-Achsen-IMU
- Schräglagenabhängige Traktionskontrolle
- Kurven-ABS
- Fahraktive Sitzposition
- Gute Bremsen und hochwertiges Fahrwerk
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