Viele Radfahrer fahren im Durchschnitt weniger als 20 km/h. Mit dem E-Bike ist man natürlich schneller und der kann auf der Ebene sogar schneller als der E-Biker sein.
Pauschale Antworten gibt es auf die Frage, wie lange man für soundsoviel Kilometer braucht, natürlich nicht. Wie gesagt, kann so eine Übersicht nur eine Annäherung sein, wie viel Zeit man braucht!
Übersicht über verschiedene Zeiten für unterschiedliche Distanzen:
| Kilometer | Geschätzte Zeit |
|---|---|
| 10 Kilometer | ca. 45 Minuten |
| 20 Kilometer | ca. 1,5 Stunden |
| 30 Kilometer | etwas mehr als 2 Stunden |
| 40 Kilometer | 2 Stunden 45 Minuten |
| 50 Kilometer | 3-4 Stunden |
| 60 Kilometer | 4-5 Stunden |
| 70 Kilometer | ca. 5-6 Stunden |
| 80 Kilometer | ca. 6-7 Stunden |
| 120 Kilometer | ca. 8-9 Stunden |
Wie lange sollte eine Radtour also sein? Das häng davon ab, wie viel Lust und Erfahrung man hat. Schrittweise kann man das dann steigern.
Wenn Sie eine individuelle Radreise planen, ist eine der wichtigsten Komponenten, wie viele Kilometer Sie täglich zurücklegen möchten. Auf einer entspannteren Tour fahren Sie vielleicht nur 20 bis 50 Kilometer pro Tag, im Vergleich zu einer anspruchsvolleren Tour mit 50 bis 100 Kilometer pro Tag. Da eine Radreise in der Regel mehr beinhaltet als das reine Radfahren, raten wir Ihnen, etwa zwei Drittel Ihrer normalen wöchentlichen Fahrstrecke zu Hause zu fahren.
Ein leichtes Rennrad wird Sie weiter und schneller bringen, solange die Straßen glatt sind. In der Zwischenzeit ist ein Mountainbike perfekt für raue Pfade, aber Ihre tägliche Kilometerleistung hängt auch von der Qualität dieser Pfade ab. Ein Hybridrad könnte ein guter Kompromiss sein, wenn Sie auf Straßen und Wegen fahren, aber diese Art von Fahrrad wird nicht so schnell sein wie ein Rennrad.
Es ist ziemlich offensichtlich, dass Sie, wenn Sie in hügeligem Gelände fahren, länger brauchen als in flachem Gelände. Wenn Sie alleine radeln, sind Sie in der Regel schneller unterwegs als zu Zweit oder in einer größeren Gruppe. Alleine können Sie in Ihrem eigenen Tempo strampeln und Sie werden nur auf eigenen Wunsch anhalten und müssen keine Rücksicht auf Andere nehmen. Das bedeutet, dass Sie höchstwahrscheinlich mehr Kilometer zurücklegen werden, wenn Sie alleine fahren.
Wenn Sie jedoch jemanden brauchen, der Sie antreibt, um weiter und schneller zu fahren, sollten Sie auch das berücksichtigen. Sie können nur so schnell und so weit fahren wie der Langsamste. Seien Sie diesbezüglich ehrlich, damit sich der langsamere Fahrer nicht unter Druck gesetzt fühlt, mit dem stärkeren Fahrer mitzuhalten. Sie könnten die Dinge ausgleichen, indem Sie das Gepäck oder die Tagestasche dem stärkeren Radfahrer überlassen, damit dem langsameren Fahrer die tägliche Kilometerleistung leichter fällt.
Radfahren ist eine tolle Möglichkeit für einen Abenteuerurlaub für die ganze Familie, aber Sie sollten den Spaß Ihrer Kinder berücksichtigen. Nur wenige Kinder werden jeden Tag Dutzende von Kilometern fahren wollen. Um die Reise angenehm zu gestalten, könnten Sie über Tandemfahrräder für Eltern und Kinder, Mitfahrgelegenheiten und Kinderfahrradträger nachdenken. Aber auch wenn die Kinder von den Erwachsenen mitgezogen werden, werden sie viele Pausen brauchen, weil sie sich langweilen, wenn Sie jeden Tag zu weit radeln wollen. Bis zu 20 Kilometer sind für Familien mit kleinen Kindern normalerweise ausreichend.
Offizielle Radwege wie der Donau Radweg oder Bodensee Radweg sind in der Regel sehr gut ausgeschildert. Wenn Sie in einem anderen Land unterwegs sind oder keinem speziellen Fernradweg folgen, sollten Sie ggf. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie falsch abbiegen, ist höher , und deshalb sollten Sie jeden Tag mindestens Zeit für das Kartenlesen einplanen. Es ist nichts Falsches daran, sich zu verirren (das ist, wenn man Abenteuer erlebt!), aber es wird Ihre Tageslichtstunden auffressen.
Machen Sie sich die Technik zu Nutze! Ein Radurlaub sollte Zeit für Besuche von Dörfern, Städten und Sehenswürdigkeiten entlang des Weges beinhalten. Vielleicht möchten Sie unterwegs zu Mittag essen, einen Kaffee mit Aussicht genießen oder anhalten, um im Meer zu schwimmen.
Viele Unternehmen, darunter AbenteuerWege Reisen, können den Transport Ihres Gepäcks zwischen Ihren Unterkünften organisieren. Das bedeutet, dass Ihr Fahrrad und Sie selbst leichter sind und Sie so leichter weiter und schneller reisen können. Wenn Sie mit Ihrem Gepäck auf dem Fahrrad unterwegs sind, werden Sie feststellen, dass Sie dadurch um etwa 25% langsamer werden. Es hängt zwar davon ab, wie viel Sie mitnehmen, aber selbst wenn Sie sehr leicht gepackt haben, werden Sie feststellen, dass das Gewicht des Fahrrads Sie auf längeren Strecken müder macht. Heißes Wetter bremst Sie ebenfalls aus und könnte Sie dazu zwingen, in den heißesten Mittagsstunden vom Rad zu steigen.
Die Tageskalkulation: Es ist schwierig, genaue Angaben zur Berechnung der Kilometerzahl zu machen, da jeder Radfahrer anders ist. Berücksichtigen Sie so viele der oben genannten Punkte, wie Sie können. Als Faustregel gilt: Nehmen Sie die Kilometer, die Sie an einem normalen Samstag oder Sonntag zu Hause bequem fahren können, und reduzieren Sie diese um ein Viertel bis ein Drittel für Ihre tägliche Urlaubsradstrecke.
Als erstaunliche Begleiterscheinung der Corona-Pandemie macht derzeit der Megatrend Radfahren von sich reden: Die Deutschen fahren so viel Rad wie nie zuvor. Nicht wenige Hobbyradler wagen sich zum ersten Mal in ihrem Leben auf ein Rennrad. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie die Landschaft zwischen Flensburg und den Alpen: Manche möchten ihren Fitnesszustand verbessern, andere reizt die hohe Geschwindigkeit, und wieder andere wollen neue Leute oder unbekannte Gegenden kennenlernen.
Wer besonders viel Wert auf Aerodynamik legt, sollte ein Aero-Rennrad wählen. Wer vorhat, Rennen zu bestreiten, sollte sich für ein schlankes Race-Rennrad mit sportlicher Sitzposition entscheiden. Und wer gerne mal einen Ausflug ins Gelände macht, für den ist ein Gravel- oder Cyclocross-Rennrad ideal. Das Touren-Rennrad gilt als perfekte Kompromisslösung. Es wiegt deutlich unter 10 Kilogramm, ist auf schlechten Untergründen fahrbar, überzeugt durch eine hohe Laufruhe und ermöglicht eine entspannte, aufrechte Sitzposition. Letzterer Punkt ist gerade für Einsteiger wichtig, da sich der Körper - d.h. die Gelenke und die Muskulatur - an eine völlig neue Aktivität gewöhnen muss.
Richtig Rennrad fahren - das bedeutet vor allem: richtig trainieren. Zweimal in der Woche je eine kurze Ausfahrt - das ist das Minimum. Auch kurze Ausfahrten von 60 Minuten Länge sind nützlich, um die Ausdauerleistungsfähigkeit und die Kraft zu trainieren. Bei der Art des Terrains sollte man auf Abwechslung setzen - mal eine flache Strecke, mal durch hügeliges oder bergiges Gebiet.
Der gebogene Rennlenker, die schmalen Reifen, der härtere Sattel, die Klickpedale - alles fühlt sich irgendwie neu und seltsam an. Deshalb - und wegen der hohen Geschwindigkeit - ist das Rennrad für Anfänger durchaus nicht ungefährlich. Es ist noch kein Tour-de-France-Sieger vom Himmel gefallen. Als Anfänger auf dem Rennrad sollte man daher der Fahrtechnik viel Aufmerksamkeit widmen. Beispiel: Beim Kurven fahren muss man den Schwerpunkt nach hinten verlagern, um nicht mit dem Vorderrad wegzurutschen. Hilfreich sind außerdem Reaktionsübungen und Ausweichübungen.
Bezüglich der Geschwindigkeit setzt man sich zu Beginn besser kein bestimmtes Ziel - man wird durch das Training automatisch nach und nach schneller. Außerdem ist der durchschnittliche Speed immer vom Profil der Strecke und den Höhenmetern abhängig. Nicht zuletzt hängt die erzielte Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Rennrad davon ab, ob man allein oder in der Gruppe fährt: Im Rudel fährt man grundsätzlich schneller.
Anfänger auf dem Rennrad kennen sich logischerweise nicht gut mit den einzelnen Komponenten und technischen Details ihres neuen „Spielzeugs“ aus. Daher sollte man sich als Frischling nicht scheuen, neben der routinemäßigen Wartung und Radpflege auch kleinere Reparaturen selbstständig durchzuführen.
Rennradfahren gilt zwar als „Schönwettersport“, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Mit der richtigen Winterkleidung kann man problemlos bei Minustemperaturen seine Runden drehen - zumindest, wenn die Straße trocken ist. Ansonsten wechseln viele Rennradfahrer im Winter auf andere Sportarten aus, um ihr Fitnesslevel zwischen Dezember und Februar zu halten.
Je nach Länge der geplanten Strecke sollte man als Einsteiger auf dem Rennrad schon einen gewissen Proviant mitnehmen. Bei Touren unter 90 Minuten reicht ein Getränk - etwa verdünnter Apfelsaft -, bei längeren Touren darf es ruhig eine Banane, ein Energieriegel oder ein Energiegel sein. Für Untrainierte macht es durchaus Sinn, mit Pulsmessgerät zu trainieren. Man lernt dadurch seinen Körper kennen und vermeidet eine zu hohe oder zu geringe Belastung. Aber Vorsicht: Man sollte sich vom Pulsmesser - das gehört ebenfalls zu den essenziellen Rennrad Tipps - nicht das Training diktieren lassen.
Die richtige Sitzposition ist für Einsteiger auf dem Rennrad von größter Bedeutung. Man sollte sich diesbezüglich Tipps von Fachleuten holen. Die Sattelhöhe und die Lenkerhöhe sind die wichtigsten Parameter, auf die man achten sollte. Stimmen sie nicht, drohen Rücken- und Knieschmerzen. Aber auch Sitzcreme erfüllt ihren Zweck. Durch sie vermeidet man wunde Stellen am Po.
Radfahren: Wie schneidest du im Leistungsvergleich ab?
Welchen Schnitt bist du gefahren? Egal ob im Training oder im Wettkampf - diese Frage beschäftigt viele Radfahrer und Triathleten. Dabei sagt die Geschwindigkeit relativ wenig über die tatsächlich erbrachte Leistung und Fitness aus.
Die Geschwindigkeit beim Radfahren hängt von vielen Faktoren ab: Bist du alleine gefahren? Steigung oder Gefälle? Streckenlänge und Dauer? Im Windschatten, Oberlenker oder Aero-Position? Wie stand der Wind auf der Strecke? Wie heiß war es an dem Tag? Diese und andere Faktoren sind entscheidend dafür, wie schnell du eine Strecke mit dem Rad zurücklegen kannst.
Fährst du bergan oder alleine im Oberlenker gegen den Wind, wird dein Schnitt auf 50 km deutlich langsamer ausfallen als wenn du dieselbe Streckenlänge bergab, im Windschatten des Pelotons oder in Aeroposition zurücklegst. Auch dein Fitnesslevel ist entscheidend für deine Leistungsfähigkeit auf dem Rad.
Die tatsächlich erbrachte Leistung kann man auf dem Rad übrigens mit einem Leistungsmesser (engl. Powermeter) oder auch Wattmesser ermitteln. Um dir eine bessere Einschätzung deiner Werte geben zu können, kannst du diese nachstehend mit denen eines Durchschnittsradlers und den Werten von Profis vergleichen.
Leistungsvergleich: Durchschnittsradler vs. Rad-/Triathlon-Profi
| Wert | Durchschnittsradler | Rad-/Triathlon-Profi |
|---|---|---|
| Durchschnittsgeschwindigkeit im Flachen | 28,9 km/h | 41,4 km/h |
| Durchschnittsgeschwindigkeit bei 5% Steigung | 15,3 km/h | 24,1 km/h |
| Durchschnittsgeschwindigkeit bei 8% Steigung | 11,3 km/h | 19,3 km/h |
| Spitzengeschwindigkeiten bergab | 75-92 km/h | 111-130 km/h |
| Durchschnittliche Schwellenleistung (FTP) | 200 Watt | 415 Watt |
| Durchschnittsleistung bei 180km-Zeitfahren im Ironman | 150-170 Watt | 250-270 Watt |
Bergan spielt natürlich auch das Systemgewicht (Summe aus Fahrer und Rad) eine Rolle bei der Durchschnittsgeschwindigkeit. Größere Fahrer können in der Regel eine höhere Leistung aufbringen, während kleinere Fahrer meist vom geringeren Gewicht profitieren. Im Flachen macht der Gewichtsunterschied kaum einen Unterschied. Hier können schwerere Fahrer häufig ihre größere Leistung ausspielen.
Ein 75 kg schwerer Radfahrer kommt mit 200 Watt Leistung bei einem Anstieg von 5 Prozent auf eine Geschwindigkeit von zirka 16 km/h. Ein 100 kg schwerer Fahrer schafft bei gleicher Leistung dagegen nur ein Tempo von knapp 13 km/h.
Es kommt auf die Anzahl der Kilometer an, aber ein Untrainerter fährt normalerweise im Durchschnitt so zwischen 15 und 22 km/h. Auf dem E-Bike oder Pedelec sind das natürlich als Untrainierter im Durchschnit mehr: Dort fährt man mit dem Rad zwischen 20 und 25 km/h. E-Bikes sind in Europa auf 25 km/h gedrosselt. Wichtig ist auch die Wahl des Fahrrads. Mit einem Rennrad fährt man auch als Untrainierter seine Minimum 20-30 km/h in der Ebene (Durcschnittsgeschwindigkeit). Ein Gravelrad ist etwas schwerer und dazu fährt man vielleicht auf Schotter etwas langsamer. Aus den Durchschnittsgeschwindigkeiten ergibt sich auch die Zeit die man braucht.
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