Vieles war neu in der 3. Staffel von „7 vs. Wild“: Teams statt Einzelkämpfer, 14 statt 7 Tage, Premiere auf Amazon freevee statt YouTube. Vielleicht ein bisschen viel Veränderung für die einen, auf der anderen Seite macht es natürlich auch Sinn, das Konzept immer mal zu variieren, bevor es langweilig wird. Viel hängt natürlich auch von Location und Teilnehmenden ab.
Das Konzept von "7 vs. Wild"
Zunächst zum Konzept: Bei „7 vs. Wild“ werden Einzelkämpfer:innen (in den Staffeln 1 und 2) oder Teams (Staffel 3) in der Wildnis ausgesetzt und müssen fast ohne Hilfsmittel 7 Tage (wieder Staffeln 1 und 2) bzw. 14 Tage (in dieser Staffel) überstehen - oder „überleben“, wie es in der offiziellen Beschreibung heißt.
Sie müssen sich Nahrung selber suchen, einen Unterschlupf bauen und vor allem mit der Abgeschiedenheit zurecht kommen. Staffel 1 fand 2021 in Schweden statt, Staffel 2 2022 in Panama, jetzt war British Columbia in Kanada an der Reihe für die Team-Staffel 3.
Die Location und die Teams
Als Location wurde Kanada ausgesucht, und wenn man sich die Spots so anschaut, kann man schon sagen, dass das Orga-Team eine gute Auswahl getroffen hat. Die Spots waren abwechslungsreich mit Küstenstreifen und Hinterland, Flüssen und Seen - und mit größeren Tieren, was hier und da für einen gewissen Spannungseffekt gesorgt hat. Natürlich konnten nicht alle Spots gleich sein, aber man muss schon sagen, dass die Teams mitunter recht unterschiedliche Voraussetzungen hatten.
Fritz Meinecke und Survival Mattin zum Beispiel hatten einen recht herausfordernden Spot zugeteilt bekommen, Hannah Assil und Affe auf Bike dagegen einen gefühlt eher dankbaren Spot. Klar, die Teams sind natürlich mit unterschiedlichen Vorerfahrungen in das Projekt gegangen, und man hatte schon das Gefühl, dass man die Spots je nach „Survival-Level“ der Kandidat:innen zugeteilt hat.
Sicher hätte jedes Team beim Spot von Fritz und Mattin keine 14 Tage durchgehalten, auf der anderen Seite hätte wohl jedes Team den Spot von Hannah Assil und Affe auf Bike geschafft - beides nicht so gut für die Dramaturgie der Staffel.
Amazon Freevee vs. YouTube
Neu war, dass man „7 vs. Wild“ auf Amazon freevee sehen konnte - sogar exklusiv, vor der Veröffentlichung bei YouTube. Das hat nicht jedem gefallen, weder bei den Zuschauer:innen noch bei den Teilnehmenden, die jede Folge bei YouTube gerne mit der eigenen Community geschaut hätte. Wer sich für den YouTube-Weg entschieden hat, befindet sich aktuell also wie gesagt m letzten Drittel der Staffel, derweil freevee-Zuschauer:innen bereits wissen, wer es geschafft hat.
Zufrieden sein dürften letztelich dennoch alle: Amazon freevee hatte zwischendurch Zahlen bekanntgegeben: 27 Millionen Streams gab’s für die ersten 9 Flgen, allein die erste Folge hatte 2 Millionen Streams abgeräumt. Aber: Die erste Folge der 2. Staffel bei YouTube hatten seinerzeit 4,5 Millionen gesehen, immer bezogen auf die ersten 48 Stunden.
Was alle versöhnen dürfte: Bei YouTube kamen zu Staffel 3 nochmal soviel Views auf YouTube zusammen, 1,5 Millionen zu Folge 1 der 3. Und auf YouTube ist natürlich trotzdem noch einiges Exklusives zu sehen gewesen - Behind-the-Scenes-Videos, Reaction-Videos und einiges mehr, so dass man wieder viele Stunden mit „7 vs. Wild“ verbringen konnte, wenn man wollte.
Mir wäre das alles zuviel gewesen, und so war es auch etwas schade, dass man beim einfachen Schauen der Staffel nicht mehr mitbekommen hat. Ich fand’s zum Beispiel schade, dass mit Aufgabe eines Teams nichts mehr von den Teilnehmenden zu sehen war.
Ich hätte mir wenigstens gewünscht, dass man sie bei der Ankunft im Basiscamp zeigt, und dass man sie kurz etwas zu den Erfahrungen sagen lässt. Schade fand ich auch, dass man nicht wusste, was die Teams in ihren Flaschen an Utensilien dabei haben. Das hätte man ruhig einmal zeigen können - so war man immer wieder überrascht, wenn plötzlich jemand Maggi-Würfel in der Hand hatte oder eine passable Angelausrüstung. Aber abgesehen davon war es eine abwechslungsreiche Staffel mit hauptsächlich unterhaltsamen Teams.
Die Teams im Überblick
| Platz | Team | Bewertung |
|---|---|---|
| 7 | Team 7 | Wenig unterhaltsam, geringe Screentime. |
| 6 | Team 6 | Kurze Zeit dabei, nicht sehr unterhaltsam. |
| 5 | Fritz Meinecke und Survival Mattin | Schnelles Aufgeben am herausfordernden Spot. |
| 4 | Team 4 | Aufgabe am gleichen Spot wie Fritz und Mattin, sorgten aber für Unterhaltung. |
| 3 | Team 3 | Tolle Leistung, mentale Tiefs überwunden, unterhaltsamer Content. |
| 2 | Knossi und Sascha | Viel Unterhaltung, Regelverstoß, einprägsame Sätze. |
| 1 | Joey und Jan | Perfekte Ergänzung, Ruhrpott-Charme, gegenseitige Wertschätzung. |
Details zu einzelnen Teams:
- Team 7: Für mich definitiv das am wenigsten unterhaltsame Team - was sich auch dadurch ausgedrückt hat, dass das Team in den ersten Folgen eine Screentime von vielleicht drei Minuten pro Folge hatte. Auch später, als weniger Teams da waren und man mehr zeigen musste/konnte, wurde es nicht wirklich spannender. Etwas unfair wurd’s für mich am Ende noch, als die beiden ein verlassenes Basislager fanden und sich dort munter an Alltagsgegenständen bedienten.
- Team 6: Leider nur kurze Zeit dabei, und dabei auch nicht so wirklich unterhaltsam. Das Einzige, was einem von den beiden in Erinnerung bleibt, ist vermutlich die etwas verunglückte Aussprache von ‚Bear‘ als ‚Bier‘. Naja.
- Fritz Meinecke und Survival Mattin: Leider, leider waren die beiden extrem schnell raus. Survival Mattin ging’s nicht gut, wobei ich mich schon gefragt habe, warum er in dem Zustand überhaupt mitgemacht hat. Für meinen Geschmack haben sie an ihrem - definitiv sehr herausfordernden Spot - dann auch zu früh aufgegeben. Vielleicht hätte es Fritz auch einfach alleine weiter probieren können. Es hieß zwar, dass „7 vs.
- Team 4: Haben ironischerweise am gleichen Spot aufgegeben wie Fritz und Mattin. Ich denke, sie hätten die 14 Tage geschafft, wenn sie einfach an ihrem Spot geblieben wären. Es fühlte sich aber auch schon so an, dass die ganz große Lust nicht mehr da war, nochmal ein paar Tage dranzuhängen. Dafür hat das Team aber für einige Unterhaltung gesorgt - das ständige Optimieren des Shelters zum Beispiel, die weiten Wanderungen entlang der Küste oder die Schnitzereien.
- Team 3: Eine tolle Leistung, dass beide durchgehalten haben, weil beide zwischendurch mentale Durchhänger hatten. Aber sie haben die Herausforderung angenommen und sich aus dem Tief gekämpft - das fand ich ziemlich beeindruckend. Außerdem haben sie recht unterhaltsamen Content geliefert - dazu zählt auch der Umzug am letzten Abend, wo sie das Basislager sorgfältig zurückgebaut haben und es sich am Strand „gemütlich“ gemacht haben.
- Knossi und Sascha: Bei dem Team konnte man praktisch davon ausgehen, dass sie jede Menge Unterhaltung liefern würden. Ich hätte geschätzt, dass Knossi und Sascha die meiste Screentime aller Teams gehabt hätten - dem war aber nicht so, siehe unten. Außerdem gab es da ja einen Vorfall, bei dem die beiden gegen die Regeln verstoßen haben - mehr dazu in meinem TV-Aufreger der Woche. Die eine oder andere Sache war vielleicht ein bisschen zu viel Show, aber dafür entschädigen die 2, 3 Sätze der beiden, die in Erinnerung bleiben dürften: „Wir zeigen Euch - Survival“ und „Willenskraft - wie Wolf“.
- Joey und Jan: Tja, das spontane Zusammenfinden der beiden kurz vor Start der Staffel (Jan ersetzte Andreas Kieling) war sicher ein Glücksfall für die Staffel. Die ruhige Art von Joey und die Lebendigkeit von Jan haben sich perfekt ergänzt. Ich mochte natürlich vor allem den Ruhrpott-Charme von Jan. Joey hat immer sorgfältig erklärt, was zu tun ist, Jan hat gemacht. Witzig war natürlich, dass Joey Jan zwischendurch mal mit Lars angesprochen hat. Auch die beiden haben sich intensiv mit dem Spot auseinandergesetzt und richtig was aus dem Spot gemacht. Gefallen hat mir die gegenseitige Wertschätzung der beiden. Schade, dass Jan am Ende keine Lust mehr hatte und das Projekt beendet hat. Joey hat dann alleine weiter gemacht - auf dieses Special der Zusammenfassung seiner restlichen Tage freue ich mich schon.
Der "Affe auf Bike"-Vorfall mit Andreas Kieling
Bei der Survival-Show „7 vs. Wild“ kam es noch vorm Start der 3. Staffel zu einem Vorfall: Der 63-jährige Andreas Kieling durfte nicht an der Staffel teilnehmen. Es hieß, der 63-Jährige sei aufgrund eines Vorfalls mit einer Kandidatin schon während der Vorbereitungsphase ausgeschieden. Die Teilnehmer der 3. Staffel von 7 vs.
Auf Instagram haben heute sowohl der offizielle Account von 7 vs. Wild, als auch die Survival-YouTuberin „Affe auf Bike“ mitgeteilt, Andreas Kieling sei von der dritten Staffel aufgrund eines „unangehmen“ Vorfalles ausgeschlossen worden.
Beim offiziellen 7 vs. Wild-Account ist von einer „Grenzüberschreitung“ die Rede, die man „nicht tolerieren“ könnte. Auch teilte „Affe auf Bike“ mit, dass Kieling sich bereits bei ihr für sein Verhalten entschuldigt haben soll. Für sie wäre die Sache damit „abgehakt“.
Jan "Freerunning Schlappen" als Ersatz
Jan aka Freerunning Schlappen wurde als Wildcard-Ersatz für die dritte Staffel von 7 vs. Wild ausgewählt. Das Webformat wird zeigen, wie sieben zweiköpfige Teams versuchen werden, mit wenigen Ausrüstungsgegenständen zwei Wochen lang in der nordamerikanischen Wildnis zu überleben.
Jan aka Freerunning Schlappen ist ein deutscher Content-Creator und YouTuber, der zusammen mit seinen Freunden Etienne Paff und Jasper Appel den YouTube-Kanal Freerunning Schlappen betreibt.
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