8 Tipps zum sicheren Motorradfahren

Von wem auch immer das Zitat „Du hast nie wirklich gelebt bis du nicht ein Motorrad gefahren bist“ stammt, konnte sich nicht irren. Dennoch lässt sich die Tatsache nicht leugnen, dass Motorradfahren mit allerhand Gefahren und Risiken verbunden ist und ein sehr gefährliches Hobby darstellt. Dieser Umstand lässt sich eher von der hohen Verletzungsschwere anstelle der Unfallhäufigkeit ableiten.

1. Körperliche Fitness

Ähnlich wie mit der Fitness gleich nach einem langen Urlaub ist es um deine körperliche Fitness zum Biken bestellt. Dies kann sich nachteilig auf dein Fahrverhalten auswirken, vor allem bei längeren Touren. Aus diesem Grund solltest du rechtzeitig wieder in Form kommen indem du vermehrt Bewegung mit einem Fokus auf Ausdauersport machen solltest.

Und das ist nicht nur unsere Empfehlung, viele Experten schlagen vor, vor Beginn der Motorradsaison ein wenig zu trainieren. Entgegen landläufiger Meinung ist Motorradfahren kein einfaches Unterfangen und weit mehr als nur fest auf einem Sitz zu sitzen. Zusätzlich erleichtern dir Dehnübungen den Einstieg und bereiten deinen Körper optimal auf eine lange Fahrt vor. Lass dir hierbei Zeit für deine Fitness.

Plane wann du dein Bike und deine Ausrüstung fahrbereit und gecheckt (Werkstatttermine) haben möchtest, erst dann kannst du deine erste Tour in Angriff nehmen.

2. Technische Überprüfung des Motorrads

Obwohl sich lediglich ein kleiner Teil der Motorradpannen auf unzureichend gewartete Maschinen zurückführen lässt, möchtest du dennoch nicht davon betroffen sein. Oder?

Höchstwahrscheinlich war dein Motorrad im wohlverdienten Winterschlaf, genau wie wir in unserem Anleitung um das Motorrad einzuwintern empfehlen. Darum checke zuerst alle Füllstände (Öl, Bremsflüssigkeit) und die Mechanik der Armaturen (Seilzüge, Hydraulik). Wenn alle in Ordnung ist, lasse den Motor nach erfolgtem Start erstmal warmlaufen. Hör genau hin und vergewissere dich, dass dein Bike normal klingt.

Checke die Reifen nach Beschädigungen oder Veränderungen der Oberfläche wie poröse Stellen oder Rissen (und falls du neue Reifen brauchst kannst du unsere Blog Posts über die beste Reifen für Naked und Sport Motorräder oder die besten Reifen für Adventure und Touring Motorräder lesen). Führe auch eine Sichtkontrolle am Fahrwerk (Kette, Ritzel, Schwinge) durch um sicher zu gehen, dass auch hier alles bereit für den Start ist.

Falls du etwas auffälliges finden solltest, lasse den Schaden von einem Professionisten in der Werkstatt beheben. Auch für den Fall, dass alles in Ordnung zu sein scheint ist es immer eine gute Idee jemand anderen einen Blick auf dein Bike werfen zu lassen.

Wer seine Maschine selbst nicht warten kann, sollte vor dem Start in die neue Saison eine Werkstatt beauftragen. Technik: Reifenprofil, Bremsen, Fahrwerk - das Motorrad muss in einem Top-Zustand sein.

3. Die richtige Schutzausrüstung

Es kann nie oft genug gesagt werden wie wichtig gute Schutzausrüstung (wie Lederkombi und Helm) für die Sicherheit ist.

Sicher gut aussehen: Stiefel, Hose, Jacke, Handschuhe und der Helm sind die wichtigsten Begleiter. Ist das Material in die Jahre gekommen? Erfüllen die Protektoren ihren Zweck? Bei Zweifeln rät die Polizei dazu, einen Fachhändler draufschauen zu lassen.

4. Routenplanung

Wie auch bei vielen anderen Dingen im Leben ist eine gute Planung die halbe Miete. Darum plane bereits im Vorfeld zu welchen Abenteuern du in dieser Saison aufbrechen möchtest (bei diesem Blog Post findest du 8 Tips für die perfekte Routenplanung). Plane wann du dein Bike und deine Ausrüstung fahrbereit und gecheckt (Werkstatttermine) haben möchtest, erst dann kannst du deine erste Tour in Angriff nehmen. Dies erklärt sich von selbst.

Eine gut geplante Motorradtour ist eine der besten Möglichkeiten, um das Gefühl von Freiheit und Abenteuer auf der Straße zu erleben. Es gibt viele Möglichkeiten, wenn es darum geht, eine Motorradtour zu planen. Wir sind überzeugt, dass eine sorgfältige Motorrad-Routenplanung der Schlüssel zu einer erfolgreichen und sicheren Motorradtour sein kann.

Warum eine Motorradtour im Voraus planen?

  1. Eine gründliche Motorradtour Planung hilft dir, die besten Motorradstrecken zu finden die du mit deinem Motorrad erleben kannst. Mit einem Tourenplaner für das Motorrad kannst du Strecken entdecken, die deine Anforderungen an Länge, Schwierigkeitsgrad, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr erfüllen. So stellst du sicher, dass du immer neue Strecken fährts und dass diese neue Strecke auch Spaß machen! Außerdem kannst du auch wichtige Informationen wie Straßensperrungen oder Tempolimits im Voraus erkennen, um sicherzustellen, dass du auch auf deiner Route bleibst und sicher ans Ziel gelangst.
  2. Eine gute Motorrad Routenplanung kann dir dabei helfen, Zeit und Geld zu sparen. Wenn du im Voraus planst, kannst du passendere Routen auswählen und dabei vermeiden, umständliche Umwege zu machen.

Selbst wenn du ein erfahrener Motorradfahrer bist, kann die Planung einer Motorradtour eine Herausforderung sein. Derzeit gibt es zahlreiche Tools die zur Routenplanung für das Motorrad gedacht sind. Diese Werkzeuge können dir helfen, die besten Motorradstrecken in der Umgebung zu finden. Du kannst auch die Streckenlänge und Schwierigkeitsstufe wie beispielsweise kurvenreichen Strecken an deine Bedürfnisse anpassen.

Viele von diesen Werkzeugen sind kostenlos, wie die Motobit APP. Es ist sehr einfach sich bei der Planung einer Motorradtour von der Vorfreude mitreißen zu lassen. Die Ergebnisse sind oft aber Routen die zu anspruchsvoll sind, weil sie entweder zu lange zu fahren sind oder zu viele Kurven umfassen.

Deswegen solltest du bei der Planung deiner Motorradtour darauf achten, dass du realistisch bleibst und deine Fähigkeiten sowie die deines Motorrads nicht überschätzt. Plane nicht zu lange Etappen, damit du auch genügend Zeit hast, um Pausen zu machen und deine Umgebung zu genießen. Wenn du nicht viel Erfahrung hast oder im Gebirge unterwegs sein solltest, rechne mit ca. 50 zurückgelegten km pro Stunde Fahrt als durchschnittlichen Wert um abzuschätzen wie lang du fahren wirst.

5. Wetterbedingungen berücksichtigen

Das mag offensichtlich klingen, aber wer musste nicht schon einmal umkehren und nach Hause fahren, weil plötzlich schwarze Wolken am Himmel aufzogen die den Fahrspaß gefährden?

Damit das nicht mehr passiert, solltest du das Wetter überprüfen bevor du aufbrichst und gegebenenfalls deine Route großzügig anpassen.

6. Regelmäßige Pausen einlegen

Wenn du eine längere Tour planst, solltest du unbedingt Pausen einplanen. Es ist wichtig, dass du auf deiner Tour immer mal wieder anhältst, um zum Beispiel zu tanken, aufs WC zu gehen oder einfach mal die Beine auszustrecken. Durch diese Pausen kannst du nicht nur deine körperliche Verfassung aufrechterhalten, sondern auch deine Konzentration steigern. Um ein Referenzwert zu haben: Plane eine Pause alle 1,5 Stunden wenn du auf Landstraße oder Gebirgspässen unterwegs bist.

Eine kurze Pause kann schon Wunder bewirken. Du kannst dich ein bisschen entspannen und dann gestärkt und mit mehr Konzentration weiterfahren.

7. Route aufzeichnen und gefährliche Abschnitte beachten

Wenn du zu einer Motorradtour aufbrichst, vergesse nicht die Route auch aufzuzeichnen. Das ist eine gute Möglichkeit, um später schöne Erinnerungen zu haben und um sich zu merken, wo du unterwegs warst. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie beispielsweise eine Motorrad App mit Tourenaufzeichnung oder ein Motorrad Navigationsgerät mit GPS-Funktion.

Bevor du deine Motorradtour beginnst, solltest du dich über die Strecke und eventuell gefährliche Abschnitte informieren. So vermeidest du potenziell gefährliche Sektionen und kannst deine Tour optimal und sicher genießen. Es gibt derzeit nur wenige Motorrad Tourenplaner, die auch über gefährliche Sektionen informieren können.

8. Zusätzliche Sicherheitstipps

  • Vergewissere dich, dass du und dein Bike alle nötigen Auflagen (Fahrtüchtigkeit).
  • Viele gefährliche Situationen können mit ein wenig Vorsicht und Aufmerksamkeit vermieden werden.
  • Außerdem hilft dir Motobit, sicherer zu fahren, indem es dich vor festen Gefahren wie gefährlichen Kurven, beschädigten Straßen und vielem mehr warnt, aber auch vor Kurven, die etwas zu leichtsinnig genommen werden.
  • Der Kurvenassistent, wie wir ihn nennen, kann entscheidend sein, besonders wenn du neue und unbekannte Gebiete erkundest.
  • Stelle also sicher, dass du nicht nur einen guten Start in die Motorradsaison hast, indem du die genannten Tipps befolgst, sondern auch Motobit auf deinem Smartphone installiert und aktiv hast, bevor du zu deiner nächsten Tour aufbrichst.
  • Respekt vor Tempo: Ein waghalsiger Kaltstart in die Saison ist für Mensch und Maschine nicht gesund. Die Polizei rät zu einem geruhsamem Warmstart ohne riskante Manöver: Viele Unfälle ereignen sich in Kurven (so auch die jüngsten Unfälle im Hochsauerlandkreis). Deshalb: Überschätzen Sie sich nicht - es gilt Respekt vor Tempo vor allem in unübersichtlichen Kurven-Bereichen.
  • Schlaglöcher: In den Wintermonaten verursachte der Frost zahlreiche Straßenschäden - und die können gerade für das Motorrad eine tückische Falle sein.
  • Sehen und gesehen werden: Motorradfahrer werden schnell übersehen. Achten Sie auch auf das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer - deren Fahrweise lässt durchaus erkennen, ob Sie gesehen wurden. Tragen Sie kontrastreiche Bekleidung. Das Institut für Zweiradsicherheit rät: "Vertraue nie auf die eigene Vorfahrt.
  • Wildwechsel: In den Monaten April und Mai führt das Frühlingserwachen zu verstärktem Wildwechsel. Rehe fahren auf die frischen Triebe an den Bäumen ab.
  • Lärm: Bitte respektieren Sie das Bedürfnis nach Ruhe. Herausgeschraubte Schalldämpfer verursachen viel Lärm, der für die Bürgerinnen und Bürger in den Motorradrevieren zu einer unerträglichen Last wird.

Gruppenausfahrten

Gerade bei Gruppenausfahrten lauern zusätzliche Gefahren. Wie lassen sich diese minimieren und was gilt es bei Gruppenausfahrten zu beachten?

Diese 10 Tipps sorgen für maximalen Fahrspaß:

  1. Routenplanung: Wählen Sie eine Strecke, die allen Beteiligten gerecht wird. Diese sollte nicht zu anspruchsvoll sein, um niemanden zu überfordern. Gleichzeitig sollte der Weg abwechslungsreich genug sein, um allen Teilnehmenden Spaß zu machen.
  2. Gruppengröße: je kleiner die Gruppe, desto besser. Bei größeren Gruppen empfiehlt es sich, sich in mehrere kleinere Untergruppen aufzuteilen. So bleibt die Übersicht gewahrt, und das Risiko von Unfällen sinkt.
  3. Reihenfolge: Erfahrene Fahrerinnen und Fahrer sollten die Gruppe anführen und abschließen. Weniger Geübte sollten sich in der Mitte einreihen. So können die Erfahrenen das Tempo bestimmen und gegebenenfalls eingreifen.
  4. Kommunikation: Besprecht vor der Fahrt das geplante Vorgehen und die Regeln in der Gruppe. Bei größeren Gruppen können Sprechfunkgeräte hilfreich sein.
  5. Abstand halten: Halte genügend Abstand zur Vorderfrau oder zum Vordermann. Als Faustregel gilt: innerorts etwa eine Sekunde oder 15 Meter bei 50 km/h, außerorts zwei Sekunden oder der halbe Tachowert in Metern zum Vorausfahrenden.
  6. Überholvorgänge vermeiden: Gegenseitiges Überholen innerhalb der Gruppe sollte tabu sein. Gefährliche Überholmanöver zählen zu den Hauptunfallursachen bei Motorradfahrenden. Überholen lenkt ab und birgt Unfallrisiken. Wer überholen will, sollte dies über Funk ankündigen und die Gruppe kurz verlassen.
  7. Pausen einplanen: Regelmäßige Pausen beugen Konzentrationsverlust und Übermüdung vor. Alle ein bis zwei Stunden sollte eine Pause eingelegt werden. Gerade bei Gruppenfahrten ist die Versuchung groß, lange am Stück durchzufahren. Doch Müdigkeit ist ein unterschätztes Risiko. Wer übermüdet fährt, gefährdet sich und andere.
  8. Tempolimits einhalten: Auch wenn es in der Gruppe Spaß macht, müssen die Geschwindigkeitsbegrenzungen unbedingt eingehalten werden. Denn gerade zu schnelles Fahren führt zu zahlreichen Unfällen bei Motorradfahrenden. Selbst wenn man sich an Limits hält, heißt das nicht automatisch angepasste Geschwindigkeit. Immer Sicht, Straßen- und Wetterverhältnisse im Blick haben und zur Not langsamer fahren!
  9. Defensiv fahren: Die wichtigste Regel lautet: Fahre immer so, dass du jederzeit anhalten kannst. Lieber etwas langsamer, aber dafür sicher ans Ziel kommen. Rücksichtnahme und Vorsicht sind oberstes Gebot - gegenüber anderen Bikern, aber auch gegenüber anderen Verkehrsteilnehmenden. Nur so lassen sich Unfälle vermeiden.
  10. Ausrüstung: Neben dem fahrerischen Können ist auch die richtige Ausrüstung für die Sicherheit entscheidend. Eine komplette Schutzkleidung inklusive Helm, Handschuhen und Stiefeln ist Pflicht. Auch auf Motorrad-Airbags und Protektoren sollte nicht verzichtet werden. Sie können im Ernstfall lebensrettend sein.

Motorradfahren in der Gruppe ist ein tolles Erlebnis. Sicherheit steht dabei immer an erster Stelle. Mit der richtigen Vorbereitung und dem nötigen Respekt vor den Gefahren des Straßenverkehrs steht einer gelungenen Ausfahrt nichts im Wege.

Statistik

Jedes Jahr verunglücken zahlreiche Motorradfahrende im Straßenverkehr. Im Jahr 2023 kamen 550 Menschen auf Krafträdern ums Leben, das sind knapp 20 Prozent aller Verkehrstoten.

Anfängerfehler vermeiden

  • Anfänger passen Kurvengeschwindigkeit oft nicht korrekt an oder sie wählen Fahrtlinie und Blickführung nicht optimal. Grund hierfür ist die fehlende Erfahrung. Vor allem sollten Neulinge auf dem Bike sollten darauf achten, nicht auf die Gegenfahrbahn zu geraten, wenn die Straße in eine Kurve übergeht. Um mit dem Motorrad richtig Kurven zu fahren, fährt man mit einer angemessenen Geschwindigkeit in die Kurve ein, indem zuvor gleichmäßig abgebremst wird. In der Fahrschule lernen Motorradfahrer, auf welcher Linie sie die Kurve durchfahren sollen.
  • So mancher Anfänger scheint seine Maschine oder sein Können jedoch zu überschätzen. Man hat sie schon gesehen: Neulinge mit kurzen Shorts, T-Shirts oder sogar Flip-Flops auf der schweren Maschine. Egal, wie kurz die Routine ist oder wie sehr die Sonne euch zum Schwitzen bringt: tragt feste Motorradschuhe oder Motorradstiefel sowie passende Motorradkleidung. Zu empfehlen ist entweder eine Kombi oder eine Motorradjacke in Kombination mit einer langen Motorradhose. Selbstverständlich gehört zu jeder Ausfahrt ein Motorradhelm, egal ob einem Jethelm, Klapphelm oder Motocrosshelm auf den Kopf, der vor Stürzen schützt. Denkt immer daran: Motorrad Sicherheit geht vor!
  • Das eigene Motorrad nicht rangieren zu können, ist ein unangenehmer Fehler, der vor allem Neulingen schnell passiert. Sie fühlen sich von den erfahrenen Bikern beobachtet, wenn das Motorrad aus der Parklücke geschoben werden soll und wollen es schnell hinter sich bringen. Ein falscher Winkel und das Motorrad verliert seine Balance.
  • So konzentriert Neulinge auch fahren, mit dem Blinker stehen sie häufig auf Kriegsfuß. Die einen vergessen komplett zu blinken, die anderen stellen den Blinker nach dem Abbiegevorgang nicht wieder aus. Fahranfänger auf dem Motorrad sollten unbedingt darauf achten, sich das korrekte Blinken anzugewöhnen.
  • Auch wenn die Fahrstunden gut liefen und die Prüfung bestanden ist, solltet ihr nun zunächst Erfahrungen in der Fahrpraxis sammeln, bevor ihr lange Touren auf eurem Motorrad plant.
  • Ob beim Bremsen oder beim Einfahren in Kurven - auf die richtige Körperhaltung kommt es an. Motorrad-Neulinge verkrampfen schnell in einer unbequemen Position, weil sie nicht an ihre Sitzposition denken.
  • Auch das Fahren mit Beifahrer sollte trainiert werden, bevor ihr zu einer längeren Ausfahrt startet.
  • Um die nötige Lockerheit im Kreisverkehr zu erreichen, sollten Anfänger auf eine flüssige Linie achten.

In der Fahrschule habt ihr die Regeln für den Straßenverkehr verinnerlicht und erste Praxiserfahrungen auf dem Motorrad sammeln können, nun geht es darum, Erfahrungen zu sammeln. Absolviert regelmäßig ein Motorrad-Fahrsicherheitstraining.

Neue Technologien

  • Eines der beeindruckendsten Features, das Du kennen sollten, ist die elektronische Aufhängung. Dieses System passt sich automatisch an die Straßenverhältnisse und das Gewicht des Fahrers an. Egal, ob Du auf einer kurvigen Landstraße oder einer holprigen Stadtstraße unterwegs bist die elektronische Aufhängung sorgt dafür, dass Dein Motorrad immer optimal reagiert. Der große Vorteil liegt in der verbesserten Kontrolle, die besonders bei hohen Geschwindigkeiten und schwierigen Straßenverhältnissen deutlich wird. Einige Modelle bieten sogar verschiedene Dämpfungsstufen, die Du je nach Bedarf anpassen kannst.
  • Ein weiterer Tipp, den Du unbedingt beachten sollten, ist die Investition in einen Smart-Helm. Diese Hightech-Helme gehen weit über den herkömmlichen Kopfschutz hinaus. Sie sind mit Head-up-Displays ausgestattet, die wichtige Informationen wie Geschwindigkeit, Navigationshinweise oder eingehende Anrufe direkt in Ihr Sichtfeld projizieren. Dadurch bleibt Dein Fokus stets auf der Straße, ohne dass Du den Blick abwenden musst. Integrierte Kommunikationssysteme ermöglichen zudem eine einfache Verbindung mit Deinem Motorrad und anderen Fahrern, was den Austausch während der Fahrt erleichtert und die Sicherheit erhöht.
  • Dashcams sind längst nicht mehr nur etwas für Autos - auch für Motorräder bieten sie zahlreiche Vorteile. Diese kleinen Kameras zeichnen Deine Fahrten auf und können im Falle eines Unfalls entscheidend dazu beitragen, die Schuldfrage zu klären. Doch Dashcams bieten noch mehr: Sie ermöglichen es Dir, vorhandene Fahrdaten zu analysieren um so Dein Fahrverhalten zu optimieren. Einige Systeme synchronisieren die Aufnahmen sogar mit einer App, sodass Du die Videos und Daten jederzeit abrufen und teilen kannst.

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