95 PS Motorrad im Test: Die besten Modelle im Überblick

Die Welt der Motorräder bietet eine Vielzahl von Optionen, aber die Klasse der 95-PS-Bikes hat sich als besonders attraktiv erwiesen. Diese Motorräder bieten eine ideale Balance zwischen Leistung, Handling und Zugänglichkeit und sind sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer geeignet. In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf einige der besten Modelle in dieser Kategorie, darunter Naked Bikes, Cruiser, Reiseenduros und Supersportler.

Naked Bikes bis 95 PS

Naked Bikes bis 95 PS sind unter Motorradfahrern beliebt, weil sie ein ausgezeichnetes Gleichgewicht zwischen Leistung, Handling und Zugänglichkeit bieten. Diese Bikes bieten genug Power, um in jeder Fahrsituation Spaß zu bereiten, ohne dabei überwältigend oder unkontrollierbar zu wirken. Zudem sind sie häufig preislich attraktiver in der Anschaffung und Unterhaltung, da die Versicherungskosten und die Kfz-Steuer in der Regel niedriger ausfallen als bei leistungsstärkeren Motorrädern. Ein weiterer Vorteil ist der vergleichsweise geringe Kraftstoffverbrauch, was sie zu einer umweltfreundlicheren und kostengünstigeren Wahl macht. Darüber hinaus sind viele dieser Modelle in einer gedrosselten Version erhältlich, wodurch sie auch mit einem A2-Führerschein gefahren werden dürfen.

KTM 790 Duke

Mit der 790 Duke zeigte KTM 2017 das bis dahin schärfste und stärkste Naked Bike der Mittelklasse. Seither ist viel passiert im Hause KTM. Die 890 nahm ihr recht fix den Titel ab, dann gab es die 790 Duke zeitweise nicht in Deutschland. 2021 die Rückkehr als dezidierte 95-PS-Version für die A2-Klasse. Daran ändert sich 2024 weiter nichts. Trotzdem rührt KTM stark in der Trommel und stellt die 790 Duke für das nächste Jahr wild, stark und extrem dar.

Weder technisch noch optisch ändert KTM an der 790 Duke etwas. Sie bleibt das Einsteigerbike in die zweizylindrige Welt von KTM. Und sie darf weiterhin 105 PS leisten, also in allen Ländern außer den europäischen, um dort auf 48 PS gedrosselt werden zu dürfen. Den Preis hat KTM bisher nicht kommuniziert, er dürfte allerdings über den aktuellen 8.999 Euro liegen, die die 2023er-Duke kostete. Das starke Plus der Duke ist wie gehabt der starke Motor und das in dieser Fahrzeugklasse weiterhin einzigartige Kurven-ABS ab Werk.

95 PS, 87 Nm, Kurven-ABS, optionaler Quickshifter: All das bietet die KTM 790 Duke interessierten Einsteigern und Aufsteigern. Allerdings kostet die Duke erfahrungsgemäß mehr als die Konkurrenz und verlangt lange Beine bei einer serienmäßigen Sitzhöhe von 825 Millimetern. Die kann gegen Aufpreis durch eine andere Sitzbank gesenkt werden. Weiterhin steht bei jeder KTM das "Ready to Race" dick unterstrichen. Und da zeigt sich die 790 Duke eher von der harten Seite, ist extrem fahraktiv und bietet recht wenig Komfort.

Die KTM 790 Duke steht auf Platz 2 der 1000PS Top Awards und überzeugt mit ihrem sportlichen Charakter und ihrer Präzision. Der 799ccm Parallel-Twin-Motor liefert beeindruckende 95 PS und bringt das Bike in nur wenigen Sekunden von 0 auf 100 km/h. Besonders positiv fiel die exzellente Fahrwerksabstimmung auf, die sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke glänzt. Tester lobten zudem die umfangreiche Elektronik-Ausstattung, die es dem Fahrer ermöglicht, das Fahrverhalten individuell anzupassen.

BMW F 900 XR

Die neue Mittelklasse von BMW soll die Fans wieder mit der Marke verbinden, nachdem die Bayern hier lange Zeit vergleichsweise inaktiv waren. Dazu griffen sich die Entwickler den in China gebauten Motor der F 850 GS, bohrten den Zweizylinder-Reihenmotor auf 895 Kubik auf und erzielten so 105 PS. Wahlweise, das vorweg, ist sie mit nur 95 PS erhältlich, die in einer zweiten Runde auf A2-taugliche 46 PS gedrosselt werden können. Hier zum Test steht die Vollfett-Stufe der 900er vor uns, und man mag kurz die technischen Daten Revue passieren lassen.

Einzigartig an der BMW ist ein weiteres Feature (und dabei meinen wir nicht die ultracoole Farbe gold, die die Testmaschine trägt), nämlich ihre ungeheure Variabilität bei der Sitzhöhe. Du bist eher klein oder besonders lang geraten? Kein Problem, im Normalfall kann die Sitzhöhe von serienmäßigen 825 Millimetern dank optionaler Sitzbänke zwischen 775 bis 870 Millimeter angepasst werden.

Nackt kostet die F 900 XR 11.400 Euro, was okay ist. Die meisten BMW-Käufer bevorzugen voll ausgestattete Maschinen, was BMW gerne in Paketen zusammenfasst - im Fall der XR sind es vier davon - und so ausgerüstet für 15.025 Euro auf den Hof des Händlers stellt. Was preislich sicher die nördlichste Grenze der Mittelklasse darstellt.

Die Grundausstattung der F 900 XR ist nicht mehr ganz so karg wie früher. Das hervorragend ablesbare TFT-Display ist beispielsweise Serie. Kurvenlicht auch, zwei Fahrmodi gibt es gratis dazu. Ärgerlich ist, dass für sicherheitsrelevante Dinge extra gezahlt werden muss.

Dank der anpassungsfähigen Sitzhöhe und der bequemen Sitzbank ist schon der Erstkontakt positiv. Prinzipiell ist auch die Bedienung sehr eingängig und mit den leicht verständlichen Schaltern in sich logisch. Nur: Wer viele Kreuzchen in der Aufpreisliste verteilt hat, muss viel einstellen. Knopf gedrückt, Motor gestartet und schon geht’s ab. Und wie - klar, 105 PS hatten früher nur reinrassige Rennbikes, heute finden wir das in der Mittelklasse angemessen. Um es mal zusammen zu fassen: Die BMW geht richtig voran. Bis zum Begrenzer bei 9.000 ist es ein Jubeln und eine Demonstration der Drehfreude.

Cruiser

Cruiser sind bekannt für ihren entspannten Fahrstil und ihr klassisches Design. Sie sind ideal für lange Touren und bieten oft eine komfortable Sitzposition. In der 95-PS-Klasse gibt es einige interessante Optionen, die wir uns genauer ansehen wollen.

BMW R 12

Mit der BMW R 12 stößt BMW erneut in die Cruiser-Abteilung vor. Die Eckdaten: luft-ölgekühlter Boxer-Motor mit 1.170 Kubik und 95 PS für nur 227 Kilo sowie 75 Zentimeter Sitzhöhe. Ebenfalls relativ niedrig fällt der Preis der neuen BMW R 12 aus.

Im Frühjahr 2024 soll die neue BMW R 12 in den Handel kommen. BMW positioniert sie in der hauseigenen "Heritage"-Abteilung unterhalb des Big-Boxer-Cruisers R 18 und neben dem ebenfalls für 2024 neuen Boxer-Roadster R 12 nineT. Rückblickend betrachtet ist die R 12 eine flott arrangierte Neuauflage der R 1200 C-Modelle, die es ab Ende der 1990er-Jahre gab.

Während der luft-ölgekühlte 1200er-Boxer-Motor mit seinen echten 1.170 Kubik, doppelten obenliegenden Nockenwellen (dohc), 4 Ventilen pro Zylinder und Euro-5+-konformer Abstimmung für den neuen Boxer-Roadster BMW R 12 nineT seine Spitzenleistung bei 109 PS und sein maximales Drehmoment bei 115 Nm hält, nennt BMW für den neuen Boxer-Cruiser R 12 reduzierte Performance-Daten bei etwas niedrigeren Drehzahlen: 95 PS (70 kW) bei 6.500/min sowie 110 Nm bei 6.000/min.

Mechanische Unterschiede gibt es nicht, die elektronische Motorsteuerung dreht quasi bei 6.000/min den Benzinhahn halb zu. Für über 200 km/h reichen die 95 PS laut BMW trotzdem, und als Nebeneffekt ergibt sich die Option, die R 12 für den europäischen Stufenführerschein A2 auf 48 PS (35 kW) zu drosseln.

Wie bei der BMW R 18 stehen bei der BMW R 12 die Modi "Rock" und "Roll" zur Auswahl. Im "Rock"-Modus reagiert der Boxer-Motor direkter auf das Drehen am Gasgriff. Und im Leerlauf schüttelt er sich mit einem einprogrammierten unrunden Lauf - eigentlich paradox beim Zweizylinder-Boxer mit gleichmäßigen Zündabständen. Das ist wohl eher als augenzwinkernde Anspielung auf die V-Twins der Konkurrenz zu verstehen.

Optional bei der BMW R 12 ist der Schaltassistent Pro für das 6-Gang-Getriebe, zum Hoch- und Herunterschalten ohne Ziehen des Kupplungshebels. Seit über 100 Jahren BMW-Standard ist der Hinterradantrieb per Kardan. Cruiser-typisch fallen die Rad-Formate der R 12 aus, vorn bereift mit 100/90-19, hinten mit 150/80-16.

Ebenfalls Cruiser-typisch sind die kurzen Federwege der BMW R 12 mit jeweils nur 90 Millimeter vorn wie hinten. Hartes Durchschlagen am tiefen Heck soll ein hydraulischer Endanschlag am Federbein verhindern. Zudem sind Vorspannung - per Drehknauf - und Zugstufendämpfung hinten einstellbar. Die Lowrider-Sitzhöhe: 754 Millimeter.

Fast schon sportlich sieht die 45er-Upside-down-Telegabel an der BMW R 12 aus, mitsamt 310er-Doppelscheibenbremse und radial angeschraubten Monoblock-Vierkolbenzangen von Brembo. Hinten genügt locker eine 265er-Scheibe mit Zweikolbenzange. Beim ABS handelt es sich um ein schräglagensensibles und teilintegrales System, bei dem der Handbremshebel auf beide Räder wirkt.

Aus Aluminium fertigt BMW die Paralever-Einarmschwinge für die R 12, aus Stahlrohren den Rahmen mit angeschraubtem Heck und aus Stahlblech den 14-Liter-Benzintank. Zu 90 Prozent betankt und mit Grundausstattung wiegt die R 12 nach Werksangaben 227 Kilogramm - damit ist sie relativ leicht, zumal für Cruiser-Verhältnisse.

Mit all dem lässt die BMW R 12 sich richtig teuer aufrüsten, doch ihr Grundpreis erscheint relativ günstig - abermals für Cruiser-Verhältnisse: ab 14.460 Euro.

Reiseenduros

Reiseenduros sind vielseitige Motorräder, die sowohl auf der Straße als auch im Gelände eine gute Figur machen. Sie bieten oft eine aufrechte Sitzposition, viel Komfort und Stauraum für Gepäck. Auch in dieser Kategorie gibt es interessante Modelle mit rund 95 PS.

QJMotor SRT 900 SX

QJMotor hat die neue Reiseenduro SRT 900 SX als besonders attraktives Paket für 2025 geschnürt. Eindeutig positioniert ist die neue QJMotor SRT 900 SX als Reiseenduro, und zwar im wirklich geländetauglichen Adventure-Stil. Obendrein sogar mit Alu-Koffern und Alu-Topcase - als Standard-Ausstattung ab Werk.

Mit allen 3 Alu-Boxen an den zugehörigen Halterungen sowie Schutzbügeln, Protektoren und vollem 24-Liter-Benzintank wiegt die SRT 900 SX angeblich 264 Kilogramm. Das ist überaus stattlich, umso mehr dürfte das der anvisierten Adventure-Zielgruppe imponieren. Besser vergleichbar ist indes das Gewicht ohne Koffer, wohl zwischen 230 und 240 Kilogramm fahrbereit.

Als Antrieb für die neue QJMotor SRT 900 SX kommt der ebenfalls neue Reihenzweizylinder-Motor mit 904 Kubik zum Einsatz. Hier mit 95 PS (70 kW) Spitzenleistung bei 9.000/min sowie 90 Nm Maximal-Drehmoment bei 6.500/min, Euro-5+-konform und in der Klasse der 900er-Reiseenduros adäquat. Einen Quickshifter zum 6-Gang-Getriebe erwähnt QJMotor allerdings bisher nicht.

Nach konventionellen Mustern aufgebaut ist das Enduro-Fahrwerk der neuen QJMotor SRT 900 SX, mit Gitterrohr-Rahmen aus Stahl, zweiarmiger Hinterradschwinge aus Aluminium mit direkt angelenktem Zentralfederbein sowie Upside-down-Telegabel vorn. Die schlauchlosen Kreuzspeichenräder sind feinstollig bereift mit den Formaten 110/80 R 19 vorn und 150/70 R 17 hinten. 1.540 Millimeter Radstand erscheinen angemessen.

Zeitgemäß erscheint die Bremsanlage der QJMotor SRT 900 SX mit Doppelscheibe (320 mm) vorn, Einzelscheibe (260 mm) hinten und ABS. Zumindest auf den ersten Abbildungen der SRT 900 SX sind die Bremszangen als hochwertige Brembo-Produkte zu identifizieren, insbesondere die radial angeschraubten Vierkolben-Ausführungen am Vorderrad.

Über den Importeur KSR soll die neue QJMotor SRT 900 SX im Frühjahr 2025 nach Österreich und Deutschland kommen. Preis in Deutschland: 9.999 Euro - inklusive Alu-Koffer und Alu-Topcase mitsamt Halterungen (Österreich: 11.999 Euro). Zur Markteinführung stehen zwei Farbvarianten zur Auswahl: Rot/Silber und Schwarz.

Voge DS900X

Die neue Voge DS900X macht da keine Ausnahme. Optisch ziemlich nah am Original (in China zelebriert man das als Verneigung vorm kopierten Bike), macht die große Voge auf den ersten Blick einen durchaus vernünftigen und vor allem vertrauten Eindruck. Kenner der Szene wird das kaum verwundern: Konzernmutter Loncin und BMW Motorrad kooperieren seit Jahren - die Chinesen fertigen den Reihenzweizylinder der F-Baureihe. Da muss ja - wie bei den Maxi-Scootern - irgendwann mal was hängen bleiben.

Die Voge DS900X positioniert sich als Alternative zur neuen BMW F 900 GS - mit den Genen der F 850 GS 2022 zeigte der chinesische Hersteller aus Chongqing die 900er erstmals als Appetizer herum. Jetzt ist sie serienreif - und tritt direkt in die Fußstapfen der seligen BMW F 850 GS, kaum dass deren Nachfolgerin F 900 GS in den Startlöchern steht.

„Das klassische deutsche Styling mit glatten Linien ist inspiriert von der majestätischen Haltung des Adlers“, verkündet das Pressematerial.

Die technischen Daten sind aller Ehren wert: 21-Zoll-Vorderrad, 95 PS bei 8.250 Touren, maximal 95 Nm Drehmoment bei 6.250 Touren, dazu 200 km/h Spitze. Das macht satt.

Quickshifter, Tempomat, Traktionskontrolle, vier darauf abgestimmte Fahrprogramme, Kofferset aus Aluminium - der großen Reise steht eigentlich nicht im Weg, solange man kein Problem (politisch oder mental) mit Produkten aus China hat. Die 895 ccm Hubraum jedenfalls hat sie ihrer BMW-Vorgängerin (853 ccm) voraus.

Supersportler

Supersportler sind für ihre hohe Leistung, ihr agiles Handling und ihr sportliches Design bekannt. Sie sind ideal für Fahrer, die auf der Suche nach Nervenkitzel und maximaler Performance sind. Auch in dieser Klasse gibt es interessante Modelle mit rund 95 PS.

Zontes 703 RR

Zontes stattet die 703 RR erstmals mit einem Reihendreizylinder aus. Der flüssigkeitsgekühlte Motor erreicht 70 kW (95 PS) bei 11.500 U/min sowie 74,4 Nm Drehmoment bei 8.500 U/min. Laut Hersteller beschleunigt das Modell in rund 3 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 257 km/h.

Beim Rahmen kommt Aluminiumdruckguss zum Einsatz - eine Bauweise, die Gewicht spart und gleichzeitig die strukturelle Steifigkeit erhöht. Ziel sei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Stabilität und Handling.

Das schlüssellose Zugangssystem 3.0 erkennt das Steuergerät im Umkreis von 1,5 Metern und verriegelt oder entriegelt automatisch. Ein Chipsensor ermöglicht den Zugriff auch bei entladener Fahrzeugbatterie. Die Schutzklasse entspricht IP67. Ein TFT-Farbdisplay mit adaptiver Helligkeit zeigt Fahrdaten in vier auswählbaren Layouts. Es unterstützt Bluetooth-Funktionen wie Navigation, Musiksteuerung, Anrufannahme und Reifendruckanzeige via App (Android/iOS erforderlich).

Vorne arbeitet eine voll einstellbare Gabel von Marzocchi. Ein Quickshifter ermöglicht kupplungsfreies Hochschalten. Per Tastendruck lässt sich zwischen den Fahrmodi „Eco“ und „Sport“ wechseln. Zur Ausstattung gehören serienmäßig Heizgriffe, Handschützer und ein Reifendruckkontrollsystem mit Warnfunktionen bei Druckabweichungen, erhöhter Temperatur oder Undichtigkeit. Ein USB-Ladeanschluss mit Typ-A- und Typ-C-Buchse sowie integriertem Überstrom- und Kurzschlussschutz ist ebenfalls verbaut.

Online-Angebote diverser Händler listen das Bike derzeit zu Preisen ab 8.200,-- Euro, verfügbar ab sofort. Eine A2-Drosselung ist möglich.

Top Awards 2024: Die besten 95 PS Motorräder

Die Auswahl der Sieger und Verlierer bei den 1000PS Top Awards erfolgt durch eine erfahrene Jury, die aus renommierten Testern besteht. Dazu gehören Nils, Vauli, Horvath, Gregor, Poky, Mex, Wolf, Amelie, und Frankee. Diese Experten bewerten alle Motorradmodelle, die 2024 neu auf dem Markt verfügbar sind, und erstellen unabhängig voneinander eine persönliche Rangliste ihrer Favoriten. Die Gesamtwertung ergibt sich aus dem Durchschnitt dieser Einzelrankings. Motorräder, die in keiner Liste auftauchen, werden automatisch auf den letzten Platz gesetzt. Sollte ein Tester in einem bestimmten Segment keine Expertise besitzen, kann er diese Kategorie überspringen, wodurch das Gesamtranking auf weniger Bewertungen basiert.

Die Entscheidung unter den Juroren war oft sehr knapp, insbesondere in den oberen Platzierungen. Die Suzuki GSX-8S konnte sich mit der besten Durchschnittswertung den ersten Platz sichern, wobei sie von Nils, Gregor und Wolf jeweils auf Platz 1 gesetzt wurde. Nur knapp dahinter, landete die KTM 790 Duke. Vauli setzte sie auf Platz 1, während Horvath und Gregor sie ebenfalls hoch bewerteten. Die Honda CB750 Hornet belegte den dritten Platz, wobei sie bei Horvath und Poky besonders beliebt war.

Suzuki GSX-8S

Die Suzuki GSX-8S konnte sich nach dem Sieg im Vorjahr auch in diesem Jahr den Spitzenplatz sichern. Mit einem 776ccm Parallel-Twin, der 83 PS leistet, ist sie etwas weniger leistungsstark als die Konkurrenz, doch ihr niedriges Gewicht und das agile Fahrverhalten machen sie zu einem echten Kurvenräuber. Besonders gelobt wurden das sanfte Ansprechverhalten des Motors und die exzellente Verarbeitung. Negativ fiel lediglich auf, dass einige Tester die Grundausstattung für den Preis als etwas spärlich empfanden.

Honda CB750 Hornet

Die Honda CB750 Hornet bietet eine perfekte Kombination aus Retro-Design und moderner Technologie. Sie zeichnet sich durch einen drehfreudigen Motor mit 92 PS aus, der sowohl Anfängern als auch erfahrenen Fahrern eine Menge Fahrspaß bietet. Die CB750 Hornet punktet mit einem agilen Handling und einer komfortablen Sitzposition, die längere Fahrten zu einem Vergnügen machen.

Vergleich ausgewählter Modelle

Um die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der vorgestellten Modelle besser zu verdeutlichen, hier eine vergleichende Tabelle:

Modell Typ Leistung Hubraum Besonderheiten
KTM 790 Duke Naked Bike 95 PS 799 ccm Kurven-ABS, optionaler Quickshifter
BMW R 12 Cruiser 95 PS 1170 ccm Boxer-Motor, A2-Drosselung möglich
QJMotor SRT 900 SX Reiseenduro 95 PS 904 ccm Inklusive Alu-Koffer und Topcase
Zontes 703 RR Supersportler 95 PS 703 ccm Reihendreizylinder, Quickshifter

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