95 PS Motorrad-Supersportler im Vergleich

Du suchst einen sportlichen Mittelklasse-Supersportler, der Leistung und Preis perfekt verbindet? Kann man auch mit der Mittelklasse Spaß haben? Diese Top-Modelle stellen ihr Können nicht nur auf Landstraßen unter Beweis. Dann haben wir hier eine Übersicht für dich, die Leistung und Preis perfekt verbinden. Egal, ob du Einsteiger oder erfahrener Fahrer bist - hier werden die besten Modelle vorgestellt, die aktuell auf dem Markt sind.

Aktuelle Modelle im Überblick

Im Folgenden werden einige der aktuell verfügbaren Modelle näher betrachtet, die in die Kategorie der 95 PS Supersportler fallen oder als A2-Variante erhältlich sind:

  • CFMoto 300 SR: Ein Motorrad, das für sportliche Fahrer entwickelt wurde und auch als A2-Version erhältlich ist.
  • CFMoto 450SR: Ausgerichtet auf sportliche Fahrleistungen und ein dynamisches Fahrerlebnis auf der Straße.
  • Kawasaki Ninja 400: Bekannt für ihre sportliche Leistung und ihr agiles Handling, angetrieben von einem 399-Kubikzentimeter-Zweizylindermotor.
  • Yamaha YZF-R3: Ein sportliches Motorrad, das sich durch seine Leistung und sein agiles Handling auszeichnet.
  • Kawasaki Ninja 650: Ein vielseitiges Sporttouring-Motorrad, das sich durch eine ausgewogene Kombination aus sportlicher Leistung und Alltagstauglichkeit auszeichnet.
  • KTM RC 390: Ein sportliches Motorrad aus der RC-Serie, das für sportliche Fahrer und Rennstrecken-Enthusiasten entwickelt wurde.
  • Kawasaki Ninja ZX-4R und Ninja ZX-4RR: Sportliche Motorräder von Kawasaki, die auf sportliche Leistung und Rennstreckentauglichkeit ausgerichtet sind.
  • Honda CBR650R: Ein sportliches Motorrad, das für sportliche Fahrer entwickelt wurde. Dieses Modell wird von einem 649-Kubikzentimeter-Vierzylindermotor angetrieben, der eine ausgewogene Leistung und Drehmoment bietet. Die CBR650R überträgt den Geist klassischer Vierzylinder-Sportler in die moderne Ära. Das Fahrwerk und die Sitzposition bieten einen Kompromiss, der die CBR650R für den Alltag, lange Touren und dynamische Fahrten gleichermaßen geeignet macht.
  • Yamaha R7: Die R7 kombiniert das vernünftige 73,4 PS Mittelklasseaggregat mit einer extrem aggressiven, sportlichen Optik, jedoch ist sie keineswegs ein Schaf im Wolfspelz. Yamahas Ingenieure haben in Sachen Geometrie, Fahrwerk, Bremsen und Bereifung gute Arbeit geleistet. Doch ihr wahres Zuhause ist die Landstraße.
  • Triumph Daytona 660: Mit 3 Zylindern ist die neue Triumph Daytona 660 die Einzige ihrer Art in der sportlichen Mittelklasse. Wesentlich elanvoller geht die stimmiger übersetzte Daytona 660 zum Werk - es mag spontan kein Motor der 95-PS-Klasse einfallen, der bei ähnlich umgänglichen Manieren dermaßen feurig abliefert.

Alternativen und ältere Modelle

Neben den aktuellen Modellen gibt es auch interessante Alternativen und ältere Modelle, die in Betracht gezogen werden können:

  • Ältere Kawasaki ZX-6R Modelle (bis 1997): Diese Modelle erreichen fast die 95 PS.
  • Kawasaki ZXR400: Ältere Maschinen wie die ZXR400 hören sich extrem geil an, weil die mit 4 Zylindern echt krass laut schreien.

A2-Tauglichkeit und Leistung

Viele Fahrer suchen nach Motorrädern, die sich für den A2-Führerschein drosseln lassen und dennoch im offenen Zustand eine hohe Leistung bieten. Die A2-Regelung soll jedoch genau das verhindern. Die CBR650R nutzt den A2 komplett aus. Mehr würde nur gehen, wenn man irgendeinen alten Hubraumstarken Motor mit weniger Leistung nimmt. Sowas wird aber kaum mehr gebaut.

Worauf kommt es an?

Die erreichbare Höchstgeschwindigkeit ist bei Motorrädern auch sehr stark von der Aerodynamik abhängig. Drehmoment ist das, was einen Motor sich "stark" anfühlen lässt, nicht die max Leistung nahe am roten Drehzahlbereich. Dennoch sollte man sein Motorrad nicht anhand der Höchstgeschwindigkeit wählen.

Vergleichstest Supersportler 2005

Ein Rückblick auf einen Vergleichstest von 600er-Supersportlern aus dem Jahr 2005 zeigt, wie sich die Klasse über die Jahre entwickelt hat. Damals traten folgende Modelle gegeneinander an:

  • Ducati 749 S
  • Honda CBR 600 RR
  • Kawasaki ZX-6R
  • Suzuki GSX-R 600
  • Triumph Daytona 650
  • Yamaha YZF-R6

Yamaha R6 konnte den Vergleich für sich entscheiden.

Triumph Daytona 660 im Detail

Am 9. Januar 2024 präsentierte Triumph die neue Daytona 660. Die Maßnahmen, um aus den maximal 80 PS einer Trident für die Triumph Daytona 95 zu machen, sind keine Kinkerlitzchen. So fährt die neue Daytona 660: Ein stabiles Chassis, gemessen am Preis fein arbeitende Showa-Federelemente, reichlich Bezug zum Vorderrad aufgrund dann doch eher sportlicher Sitzposition und ein alles könnender Wonnemotor: Mit einer Daytona 660 kann man großen Spaß haben. Sie fährt präzise und neutral über das Vorderrad, gibt sich äußerst handlich, bleibt dabei stets maximal umgänglich. Weil auch die Festsattelbremse verglichen mit der Trident ein deutliches Upgrade darstellt, ist eine Daytona 660 letztlich für Fahr-Enthusiasten doch sehr viel mehr Motorrad als die Trident. Das Fahrwerk versteht sich mit seiner gelungenen Abstimmung auf Komfort.

Technische Details der Triumph Daytona 660

Für ihre 95 PS hat die Triumph Daytona 660 nicht nur ein Software-Update, sondern zudem Hardware-Upgrades bekommen: klassische Tuning-Maßnahmen an Zylinderkopf, Kolben, Ventiltrieb, Nockenwellen und Kurbelwelle, zudem 3 separate elektronisch angesteuerte Drosselklappen anstelle eines zentralen Verteilers.

Weitere Eckdaten zum Fahrwerk der Triumph Daytona 660: 1.425 mm Radstand, 66,2 Grad Lenkkopfwinkel, 82,3 mm Nachlauf, 110 mm Federweg vorn, 130 mm Federweg hinten, Vorderreifen 120/70-17, Hinterreifen 180/55-17. Mit "zu 90 Prozent" befülltem 14-Liter-Benzintank wiegt die Daytona 660 laut Triumph 201 Kilogramm.

Die Triumph Daytona 660 hat eine Schlupfregelung, die an die 3 Fahrmodi "Sport", "Road" und "Rain" gekoppelt ist. Grundausstattung ist die automatische Blinkerrückstellung sowie ein Warnsystem, das bei Notbremsungen die Warnblinker einschaltet.

Konkurrenzmodelle der Triumph Daytona 660

Mit Preis und Leistung ist die Triumph Daytona 660 eine attraktive neue Option in der sportlichen Mittelklasse. Zum Vergleich die Eckdaten der Konkurrenz:

  • Honda CBR 650 R: Reihenvierzylinder-Motor, 95 PS, ab 9.800 Euro.
  • Kawasaki Ninja 650: Reihenzweizylinder-Motor, 68 PS, ab 8.295 Euro.
  • Suzuki GSX-8R: Reihenzweizylinder-Motor, 83 PS, ab 9.800 Euro.
  • Yamaha R7: Reihenzweizylinder-Motor, 73 PS, ab 10.249 Euro.

1000PS Top Awards Wahl 2023

Innerhalb der 1000PS Top Awards Wahl 2023 flossen die Präferenzen der 1000PS-Redaktion in alle 23 Kategorien ein. In der Reihung der Bikes gab es tatsächlich wenig Diskussion - die 1000PS Crew war sich einig. Tatsächlich hat es die Kawasaki ZX-4R in die Top 3 geschafft - und das ohne Test. Zontes stattet die 703 RR erstmals mit einem Reihendreizylinder aus. Der flüssigkeitsgekühlte Motor erreicht 70 kW (95 PS) bei 11.500 U/min sowie 74,4 Nm Drehmoment bei 8.500 U/min. Laut Hersteller beschleunigt das Modell in rund 3 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 257 km/h.

Elektronik und Anzeige: Das schlüssellose Zugangssystem 3.0 erkennt das Steuergerät im Umkreis von 1,5 Metern und verriegelt oder entriegelt automatisch. Ein Chipsensor ermöglicht den Zugriff auch bei entladener Fahrzeugbatterie. Die Schutzklasse entspricht IP67. Ein TFT-Farbdisplay mit adaptiver Helligkeit zeigt Fahrdaten in vier auswählbaren Layouts. Es unterstützt Bluetooth-Funktionen wie Navigation, Musiksteuerung, Anrufannahme und Reifendruckanzeige via App (Android/iOS erforderlich).

Fahrwerk, Schaltung und Ausstattung: Vorne arbeitet eine voll einstellbare Gabel von Marzocchi. Ein Quickshifter ermöglicht kupplungsfreies Hochschalten. Per Tastendruck lässt sich zwischen den Fahrmodi „Eco“ und „Sport“ wechseln. Zur Ausstattung gehören serienmäßig Heizgriffe, Handschützer und ein Reifendruckkontrollsystem mit Warnfunktionen bei Druckabweichungen, erhöhter Temperatur oder Undichtigkeit. Ein USB-Ladeanschluss mit Typ-A- und Typ-C-Buchse sowie integriertem Überstrom- und Kurzschlussschutz ist ebenfalls verbaut. Eine A2-Drosselung ist möglich.

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