ABUS Fahrradhelm Eule Test: Der Ultimative Ratgeber für Sichere Kinderfahrradhelme

Ein unachtsamer Moment, ein Hindernis - Stürze und Unfälle mit dem Fahrrad sind nichts Ungewöhnliches. Damit Ihr Kopf dabei stets geschützt ist, hat FISCHER den Fahrradhelm "86100 "Herz"" auf den Markt gebracht. Sie suchen noch nach dem perfekten Kopfschutz für Ihre Touren mit Ihrem Fahrrad? Dann sollten Sie sich den Fahrradhelm "86115 FAHRRADHELM KINDER COMIC S / M" von FISCHER unbedingt einmal genauer ansehen.

Kinder ab 1 Jahr sollten beim Fahrradfahren einen guten Fahrradhelm tragen. Dies sowohl aktiv auf dem eigenen Kinderfahrrad, wie auch als passiver Passagier im Fahrradsitz oder Kinderanhänger. Er schützt schließlich den empfindlichen Kinderkopf vor schwerwiegenden Verletzungen bei einem möglichen Sturz bzw. Fahrradunfall. Darüber hinaus kann ein Velohelm auch allgemein Unfälle vorbeugen, denn in knalligen Farben, mit Reflektoren und einem integrierten Rücklicht, fällt das Kind im Straßenverkehr ebenso besser auf.

Obwohl Fahrradhelme seit dem Ende der 80er-Jahre immer mehr an Verbreitung gefunden haben, gibt es nach wie vor in Deutschland keine Helmpflicht. Leider auch nicht für Kinder. Dabei ist seine Schutzwirkung, als Einrichtung der passiven Straßenverkehrssicherheit, durch mehrere Crashtests nachgewiesen. Entsprechend ist ein guter Kinderhelm-Testsieger nicht nur äußerst sinnvoll, sondern nahezu ein Muss.

Dabei spielt es keine Rolle, ob der Nachwuchs selbst auf seinem Kinderfahrrad fährt oder nur Beifahrer auf dem Kinderfahrradsitz bzw. im Kinderfahrradanhänger ist. Aber auch unabhängig vom Fahrrad, sollten Kinder ebenso auf dem Laufrad und Dreirad einen sicheren Fahrradhelm tragen. Grundsätzlich raten wir zum Helmkauf! Letztendlich aber, müssen Eltern das Pro und Kontra eines guten Kinderfahrradhelms selbst abwägen.

Vorteile eines Kinderfahrradhelms:

  • hohe Sicherheit
  • für viele Kindergefährte einsetzbar
  • erhöht die Sichtbarkeit im Straßenverkehr
  • in vielen bunten Farben und unterschiedlichen Designs erhältlich
  • hält als positiven Nebeneffekt die Haare bei Regen trocken

Nachteile eines Kinderfahrradhelms:

  • wird nicht sofort von allen Babys & Kleinkindern akzeptiert
  • muss nach einem Sturz durch einen unfallfreien Helm ersetzt werden
  • Kinder wachsen mit der Zeit aus einer Helmröße heraus

Testkriterien für einen Testsieger im Kinderfahrradhelm Test

Im Kinderfahrradhelm Test wird von einem Testsieger viel abverlangt. Zwar mag seine schützende Wirkung am wichtigsten sein, doch gibt es auch verschiedene andere Testkriterien, die teils auch persönlicher Natur sind. Unser kostenloser Kaufratgeber verrät, welche dies u. a. sind. Statt also zum erstbesten Kindersturzhelm-Angebot im Supermarkt zu greifen, sollten Eltern lieber ein paar Minuten mehr für den Kauf investieren. Dies auch dann, wenn das besagte Angebotsmodell damit wirbt, Sieger im Crashtest gewesen zu sein.

Farbe & Motiv

Auch wenn die Optik weder zum Komfort, noch der Sicherheit eines Kleinkindersturzhelms beitragen mag, spielt auch die beim Kauf eine wichtige Rolle. Ein Helm in der Lieblingsfarbe des Kindes oder einem kindgerechten Motiv wird schließlich eher akzeptiert, als vielleicht ein unifarbener schwarzer Helm. Und so wird z. B. der Abus Unisex Kinder Fahrradhelm Anuky u. a. in folgenden Designs angeboten:

  • blau mit Unterwasserwelt
  • grün mit Katapult
  • blau/grün mit Jungle-Tieren
  • rosa mit Prinzessin & Schloss
  • rosa mit Eulen
  • weiß mit Comic-Figuren
  • weiß mit rosa Herzen

Aber auch der Alpina Kinder Radhelm Ximo Flash überzeugt mit einer großen Designvielfalt:

  • weiß mit bunten Blumen
  • rosa mit Einhorn
  • türkis mit Eule
  • blau mit rotem Auto
  • dunkelblau mit Roboter

Wichtig für den Kinderfahrradhelm Test ist es aber trotzdem, nicht nur nach dem Aussehen zu gehen. Farbe und Motiv machen einen guten Helm schließlich noch lange nicht komfortabel oder sicher. Bei einem Testsieger sollte stets das Gesamtpaket stimmen!

Helmgröße

Um den zugesagten Unfallschutz zu gewähren, muss ein Fahrradsturzhelm dem Nachwuchs überhaupt erst einmal passen. Da sich Kinder noch mitten im Wachstum befinden, ist es mit einer Einheitsgröße wie beim Bell Sidetrack nicht unbedingt getan. Denn auch der Kopf wächst mit. Und das nicht von ungefähr, wie der WHO-Wachstumstabelle für den Kopfumfang bei Kleinkindern zu entnehmen ist. Entsprechend fällt ein Babyfahrradhelm (für ab ein Jahr) deutlich kleiner aus, als ein solcher fürs Schulkind. Ebenso gilt zu beachten, dass Jungen meist einen größeren Kopfumfang haben, als gleichaltrige Mädchen. Grob lässt es sich aber anhand folgender Helmgrößentabelle orientieren:

Helmgröße Kopfumfang Altersempfehlung
XS 44 bis 49 cm ab ca. einem Jahr
S 46 bis 52 cm ab ca. zwei Jahre
S/M 48 bis 54 cm ab ca. drei Jahre
M 52 bis 58 cm ab ca. vier Jahre
L 57 bis 61 cm ab ca. fünf Jahre

Bei den Größenangaben und Altersempfehlungen handelt es sich um ungefähre Richtwerte. Maßgebend ist natürlich die Größentabelle zum jeweiligen Kinderhelm. Diese kann durchaus mal von Hersteller zu Hersteller variieren. Letztendlich dient aber auch die Herstellerangabe nur zur Orientierung. Wichtiger ist die Anprobe im Fahrradgeschäft. Alternativ beim Onlinekauf zu Hause. Das Kind sollte einen gut sitzenden Fahrradhelm für mindestens zehn Minuten tragen, ehe eine definitive Entscheidung getroffen wird. Bei Zweifel ist entsprechend ein kleineres oder größeres Modell auf gleiche Weise zu testen.

Schaumstoff-Pads

Einige Hersteller legen ihren Fahrradkinderhelmen Schaumstoff-Pads bei. Sie bieten die Möglichkeit, langsam in einen nur leicht zu großen Helm hineinzuwachsen. Dazu gedacht, eine komplette Helmgröße zu überspringen, sind sie jedoch nicht! Wird für den jeweiligen Fahrradhelm keine Schaumstoffeinlage angeboten, ist von alternativen Verkleinerungsmöglichkeiten, wie eine dicke Wintermütze, abzusehen. Schließlich kann nur der Hersteller gewährleisten, dass durch seine optionalen Polstereinlagen, die Helm-Sicherheit nicht negativ beeinträchtigt wird.

Verstellrad zur Kopfring-Größeneinstellung

Alle Kinder Fahrradhelme des Vergleichs verfügen im Hinterkopfbereich über ein Verstellrad zur Größeneinstellung des Kopfringes. Er sollte so weit angezogen werden, dass der Helm auch ohne Kinngurt einen festen Sitz auf dem Kinderkopf hat. Lässt er sich noch leicht bewegen, ist er noch fester mit dem Drehknopf einzustellen. Die Größeneinstellung des Kopfringes, ist im Gegensatz zum übrigen Gurtsystem, bei jedem Aufsetzen des Sturzhelms vorzunehmen. Bereits ältere Kinder können dies völlig selbständig und ohne Hilfe.

Komfort

Die korrekte Kinderfahrradhelmgröße mag sicherlich Voraussetzung für einen bequemen Sitz sein. Sie allein macht aber noch lange keinen komfortablen Sturzhelm aus. Maßgebend für den Komfort sind weitaus andere Eigenschaften, die ein gutes Modell im Test mitbringen sollte.

Gewicht

Ein guter Kinder-Fahrradhelm sollte nicht zu schwer sein. Er wird schließlich auf dem Kinderkopf getragen und sollte dort nicht drücken. Idealerweise wird er beim Tragen kaum gespürt. Dies schließt sein Eigengewicht ein. Sobald er nämlich unangenehm auffällt, wird er nur zu gern gemieden. Mit einem Gewicht von nur ca. 200 g zählt der Kinder Fahrradhelm Abus Anuky zu den leichteren Modellen. Dagegen wirken die rund 350 g vom Uvex Kid 3 deutlich schwerer. Im Rahmen dürften sich letzterer aber dennoch halten.

Zu beachten ist, dass das jeweilige Helmgewicht auch von seine Größe abhängt. Ein kleiner Kleinkinderhelm ist natürlich leichter, als ein größerer, für bereits ältere Kinder. Am besten ist es, wenn der Helm dazu vorher probegetragen wird.

Belüftungsschlitze

Damit auch das Klima unter dem Helm stimmt, verfügen die meisten Modelle über Lüftungsschlitze. Sie sorgen dafür, dass ausreichend Luft an den Kopf gelangt und das Kind unter dem Fahrradhelm nicht unangenehm schwitzt. Als Loch im Kindersturzhelm bieten sie natürlich eine Angriffsfläche für Insekten. So können u. a. Fliegen oder Bienen in ihnen hineinfliegen und damit unter den Helm gelangen. Damit dies jedoch nicht passiert, sind viele Kinderfahrradhelme mit Insektenschutzgitter ausgestattet. Beim Cratoni Akino lässt sich das Insektennetz aber optional auch herausnehmen.

Regenschutz

Die Lüftungsschlitzen mögen zwar für ein gutes Klima sorgen, lassen aber trotz Netz Wasser durch. Bei starken Regen bleiben die Haare daher nur kaum trocken. Viele Hersteller bietet daher eine Regenkappe an, welche sich über den Fahrradhelm ziehen lässt. In der Regel leider nur optional. Zum Lieferumfang eines der Kinderfahrradhelme des Vergleichs zählt ein solcher Regenüberzug jedenfalls nicht. Stattdessen muss er von Eltern selbst dazu gekauft werden. So z. B. den Universal-Regenschutz von Abus. Dieser sorgt in seiner neongelber Signalfarbe gleichzeitig auch für bessere Sichtbarkeit bei schlechten Witterungs- und Sichtverhältnissen.

Kälteschutz für die Ohren

Kinder fahren häufig auch im Winter mit ihrem Fahrrad. Bei den kalten Temperaturen zählt eine dicke Wintermütze natürlich zur standesgemäßen Winterkleidung. Sie sollte jedoch keinesfalls unter dem Fahrradhelm getragen werden. Zumindest solang sie dazu nicht explizit zugelassen ist. Andernfalls ist die schützende Funktion des Helms möglicherweise nicht mehr gewährt. Zum Kälteschutz der Ohren bieten sich Ohrenpads an. Leider bringt dieses Winterpaket im Vergleich jedoch nur der Casco Kinderfahrradhelm Mini Racer mit. Bei allen anderen Modellen bleiben die Kinderohren frei. Optional bietet sich für diese aber auch eine dünne Helmmütze für Kinder an.

Herstellungsverfahren

Fahrradhelme sind in der Regel grundlegend gleich aufgebaut. Sie bestehen aus einer harte Außenschale, sowie einer dämpfenden Innenschale aus EPS-Schaum. Für den Verbund beider Schalenteile gibt es verschiedene Methoden. Am gängigsten sind jedoch die In-Mold- und Hardshell-Technologie. Mancher Hersteller kocht aber auch sein eigenes Süppchen, wie KED mit maxSHEEL. Die verschiedenen Herstellungsverfahren wirken sich aber nicht nur auf den Tragekomfort aus, sondern ebenso auf die Sicherheit des Kinderradhelms. Die Vor- und Nachteile gilt es individuell im Vergleich abzuwägen.

Hardshell

Bei Helmen im Hardshell-Herstellungsverfahren, wird die Außenschale, getrennt von der Innenschale aus EPS-Schaum, hergestellt und erst später miteinander verbunden. Beispielsweise durch Kleben oder wie beim Kinderfahrradhelm KED Meggy (maxSHELL-Technologie) mittels unlösbarer Kaltverschweißung. Vorteil des Hardshell-Aufbaus ist es, dass er verschiedene Zwischenschritte ermöglicht. So lässt sich u. a. ein Belüftungssystem zwischen den beiden Schalen integrieren. Darüber hinaus sind Hardshell-Kinderhelme sehr robust und verfügen über gute Dämpfeigenschaften, da die Schlagenergie auf den gesamten Helm verteilt wird. Nachteilig bei der Hardshell-Technologie sind dagegen das i. d. R. etwas schwerere Gewicht und die höheren Produktionskosten.

In-Mold

Beim Inmold-Herstellungsverfahren werden die Außen- und Innenschale des Schutzhelms, unter Druck und bei großer Hitze, miteinander stabil verschweißt. Zwischenschritte sind bei In-Mold-Helmen nicht möglich, sodass z. B. keine Lüftungskanäle zwischen den Schalen eingelassen werden können. Dafür aber sind sie um einiges leichter und in der Herstellung auch günstiger. In Punkto Sicherheit genügt die In-Mold-Technologie den Anforderungen an einen guten Fahrradhelm für Kinder. Dies spiegelt sich auch so im Crashtest-Ergebnis des ADAC wieder.

Sicherheit

Das A und O eines erstklassigen Fahrradhelms ist und bleibt seine Sicherheit! Diese lässt sich von Eltern natürlich nur schwer auf die Probe stellen. Daher ist beim Kauf darauf zu achten, dass der Hersteller einen Nachweis erbringen kann, alle europäischen Sicherheitsvorschriften zu erfüllen. Zum Beispiel indem er TÜV-geprüft ist oder das GS-Zeichen trägt. Maßgebend für Kinderfahrradhelme ist u. a. die Prüfnorm DIN EN‑1080 in ihrer aktuellsten Fassung. Diese wurde speziell für Kinder von der DIN-Norm EN‑1078 abgeleitet. Sie besagt, dass der Sensor eines nach DIN EN‑960 gefertigten Prüfkopfes, in folgenden Situationen niemals mehr als 250g Beschleunigung messen darf:

  • Freier Fall aus einer Höhe von ca. 150 cm auf eine Ebene
  • Freier Fall aus einer Höhe von ca. 110 cm auf die Mitte eines dachförmiges Ziels

Die DIN EN 1080 ergänzt, dass der Kinnriemen des Helms bei einer bestimmten Zugkraft reißen muss. Dadurch lässt sich die Strangulationsgefahr bei Kinderradhelmen mindern. Ein Nichteinhalten hätte ansonsten zu Folge, dass der Nachwuchs zum Beispiel beim Spielen auf dem Spielplatz hängen bleiben kann und stranguliert wird.

Sicherheitsleuchte & Reflektoren

Nicht nur das Kinderfahrrad, die Bekleidung oder der Schultornister können zur Sichtbarkeit im Straßenverkehr beitragen, sondern auch der Fahrradhelm. Ein gutes Modell sollte dazu mit einem großflächigen Reflektor ausgestattet sein. Der Nutcase Little Nutty Kinderhelm hat sogar 360°-Reflektoren rundum angebracht. Neben den passiven Helm-Reflektoren, kann eine rückseitige LED auch aktiv zur Sichtbarkeit beitragen. Sie insbesondere dann für die Sicherheit recht sinnvoll, wenn der Nachwuchs im Dunkeln oder bei Dämmerung mit seinem Rad fährt. Beispielsweise im Winter zur Schule. Bei vielen Modellen ist die rote LED im Nackenbereich angebracht. Über ein extra Gummiband oder im Verstellrad integriert. Beim Alpina Kinderradhelm Ximo Flash wird das Lichtmodul im Helmheck selbst eingesetzt. Darüber hinaus verfügt es über zwei mögliche Leuchtoptionen: permanent leuchtend und blinkend.

Fahrradhelm-Hersteller

Fahrrad Sturzhelme für Kinder werden von zahlreichen Herstellern angeboten. Recht bekannte Marken dürften u. a. Abus, Alpina und Uvex sein. Doch dies sind längst nicht alle Marken, die der Markt zu bieten hat. Es gibt weitaus mehr:

  • Abus
  • Alpina
  • Apollo
  • AWEB
  • abimax
  • Bell
  • Casco
  • Cratoni
  • Disney
  • Filmer
  • Fischer
  • Giro
  • HiCool
  • Infantastic
  • KED
  • Kiddimoto
  • Limar
  • Melon
  • MET
  • Meteor
  • Nutcase
  • O’Neal
  • Puky
  • Scott
  • Skullcap
  • Stamp
  • Topfire
  • Uvex
  • Ventura
  • Wisamic

Ob Markenprodukt oder NoName-Helm bleibt Eltern natürlich selbst überlassen. Letztendlich aber sollte stets im Hinterkopf behalten werden, dass ein Testsieger 2024 im Kinderfahrradhelm-Test von weitaus mehr abhängt, als ein paar Buchstaben. Außerdem wäre es nur fair, allen Herstellern die gleiche Chance einzuräumen. Mit dieser Neutralität wagen sich schließlich auch die einschlägigen Testmagazine an einen Fahrrad-Kinderhelm Praxistest heran.

Kinder Fahrradhelm kaufen

Fahrradsturzhelme für Kinder werden beim gut sortierten Fahrradhändler des Vertrauens angeboten. In der Regel hat dieser mehrere Kindermodelle zur Auswahl. Ob tatsächlich auch von verschiedenen Herstellern oder nur mit unterschiedlichen Motiven, gilt es selbst rauszufinden. Für dem Kauf beim lokalen Fahrradfachhändler spricht die meist gute Fachberatung durch das geschulte Personal. Dieses hilft z. B. dabei, die richtige Helmgröße zu wählen. Das Kind sollte dazu natürlich beim Kauf mit anwesend sein.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0