Kurz nachdem Kinder das Fahrradfahren beherrschen, beginnen sie, ihre Grenzen auf zwei Rädern auszuloten. Um bei diesen Abenteuern geschützt zu bleiben, kommt man nicht um einen passenden Integralhelm für Kinder umher. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Kinderfahrradhelme, insbesondere Fullface-Helme, und gibt Empfehlungen, worauf beim Kauf zu achten ist.
Unsere Favoriten für Kinderhelme mit Kinnschutz
Ein Fullface-Helm mit Kinnschutz sorgt dafür, dass Kinder beim Mountainbiken oder Skaten geschützt sind. Im Folgenden werden einige empfohlene Modelle vorgestellt:
- MTB-Helm „YouDrop FF“ von Abus: Dieser Fullface-Helm wurde speziell für Kinder und Jugendliche entworfen und eignet sich gut für den Einstieg ins Mountainbiken. Die richtige Größe zu finden ist aber eine Herausforderung, ebenso wie die eigenhändige Handhabung des Verschlusses - zumindest zu Beginn.
- Fullface-Helm für Kinder von Eulant: Guter Fahrradhelm für Kinder, der aber auch für weitere Outdoor-Aktivitäten wie Inline-Skaten oder Skateboarden genutzt werden kann.
- Fullface-Helm mit abnehmbarem Kinnschutz von Rockbros: Der Rockbros-Kinderhelm zählt zu den Bestsellern auf Amazon und überzeugt mit guten Sicherheitseigenschaften und coolem Design.
- Fullface-Helm „Rupi“ von Alpina: Trotz des hohen Schutzfaktors ist er überraschend leicht und somit für Kinder angenehm zu tragen.
- Kinder-Fullface-Helm von Lixada: Die einfache Größenanpassung ist lobenswert. Jedoch gibt es bei der Befestigung des Kinnschutzes klaren Verbesserungsbedarf.
Bestseller: Fullface-Helm Kinder
Wir haben die beliebtesten Kinder-Integralhelme inklusive Angebote in einer Bestseller-Liste für euch aufbereitet (die Auswahl wird täglich aktualisiert). Keine Empfehlung ist so glaubwürdig wie ein verifizierter Kauf. Deshalb suchen unsere Crawler täglich die meistverkauften Produkte auf Amazon aus jeder relevanten Kategorie.
Worauf musst du bei einem Fullface-Helm für Kinder achten?
Die Sicherheit der Kinder auf dem Fahrrad ist das wichtigste. Deshalb darf man in puncto Materialqualität und Stabilität bei Kinderhelmen auch keine Kompromisse eingehen. Praktisch: Moderne Modelle lassen sich durch wenige Handgriffe vom Fullface-Helm mit Kinnschutz zu einem Open-Face-Helm ähnlich des „normalen“ Fahrradhelms umbauen.
Einige online angebotene Helme sehen zwar so schick wie richtige MTB-Helme aus, verfügen aber nicht über die Sicherheitskomponenten und Technologien, um einen Sturz wirklich abzufedern. Vor allem minderwertige Hartschaum-Materialien, schwache Halterungen der Innenpolster oder des Kinnschutzes stellen hier Risiken dar, die es zu vermeiden gilt.
Checkliste
- Größe: Ein Fullface-Helm muss genau passen, um optimalen Schutz zu bieten. Am besten den Kopfumfang des Kindes an der breitesten Stelle über den Ohren messen und mit den Größentabellen der Hersteller vergleichen.
- Gewicht: Ein leichter Integralhelm verringert die Belastung für Nacken und Schultern der Kinder, besonders bei längeren Fahrten.
- Belüftung: Unter dem Fullface-Helm sollten Kinder nicht viel schwitzen und keinesfalls im Sommer überhitzen. Daher sind Belüftungsöffnungen an der Oberseite oder am Hinterkopf so wichtig.
- Sicherheit: Gute Fahrradhelme, ob Fullface oder Open-Face, erfüllen alle geltenden Sicherheitsstandards wie z.B. die Norm EN 1078 in Europa.
- Design: Auch wenn es im Vergleich mit den anderen Punkten zweitrangig erscheint, darf man nicht unterschätzen, wie wichtig die richtige Farbe oder der Look des Kinderhelms ist. Am besten gleich mit den Kindern gemeinsam aussuchen.
Häufige Fragen
Worauf muss man bei einem Fullface-Helm für Kinder achten?
- Der Helm muss an die Größe des Kopfes angepasst sein, soll dabei weder wackeln, noch drücken.
- Das Gewicht des Helmes darf nicht mehr als 1,2 kg betragen, um die Nackenmuskulatur der Kinder nicht übermäßig zu belasten.
- Der Kinnschutz sollte wirklich etwas taugen und im Ernstfall schützen.
Welche Qualitätsunterschiede gibt es bei Integralhelmen für Kinder?
Wichtig ist eine Zertifizierung nach EN 1078 (Fahrrad) oder sogar ASTM F1952 (Downhill). Ein sicherer Helm hat eine stabile Außenschale, stoßdämpfende Innenschicht, festen Kinnbügel und ein gut sitzendes Verschlusssystem.
Welche Hersteller und Marken von Fullface-Helmen sind empfehlenswert?
- Rockbros
- Abus
- Alpina
Welchen Nutzen hat ein Fullface-Helm für Kinder?
Immer dann, wenn Geschwindigkeit und Risiko steigen - etwa beim BMX, Downhill, Mountainbike oder Scooter-Fahren - macht es für Kinder vermehrt Sinn, einen Vollvisier-Helm zu tragen. Der Kinnschutz schützt dabei zusätzlich vor Gesichtsverletzungen.
Wie muss ein Fullface-Helm sitzen?
Fest, aber bequem. Der Helm darf nicht wackeln, aber auch nicht drücken. Die Stirn muss gut geschützt sein, der Kinnriemen eng anliegen (zwei Finger breit Luft) - und das Kind muss auf jeden Fall frei sprechen und atmen können.
Abus-Kinderhelm Vergleich
Abus bietet eine Vielzahl von Kinderhelmen an, die sich in Design, Ausstattung und Sicherheitsmerkmalen unterscheiden. Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über einige beliebte Modelle:
| Modell | Gewicht | Belüftungslöcher | Insektenschutz | Sicherheitsleuchte | Reflektoren |
|---|---|---|---|---|---|
| Abus Kinderhelm Smiley 3.0 | 220 g | 8 Löcher | Ja | Nein | Ja |
| Abus Youn-I 2.0 | 240 g | 17 Löcher | Ja | Ja | Ja |
| Abus Youn-I MIPS | 280 g | 17 Löcher | Ja | Ja | Ja |
| Abus Hubble | 220 g | 6 Löcher | Ja | Ja | Nein |
| Abus Scraper 3.0 | 420 g | 4 Löcher | Nein | Nein | Nein |
| Abus Kinderhelm Smiley 2.0 | 230 g | 10 Löcher | Ja | Ja | Ja |
| Abus Smooty 2.0 | 210 g | 14 Löcher | Ja | Nein | Ja |
| Abus Smiley 2.0 | 220 g | 8 Löcher | Ja | Ja | Ja |
Weitere Informationen und Tipps
Größe und Verstellbarkeit: Die Größe des Helmes ist eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf. Sie ist entscheidend für Sicherheit und Tragekomfort. Stellen Sie sicher, dass der Helm Ihrem Kind gut passt. Dafür sollten Sie vorher den Kopfumfang ausmessen.
Design: Auch wenn ein Helm hauptsächlich schützen soll, spielt das Design eine wichtigere Rolle, als man denkt. Wenn dem Kind der Helm nicht gefällt, wird es ihn auch ungern oder seltener tragen. Beziehen Sie Ihr Kind deshalb in den Auswahlprozess mit ein.
Zustand: Kaufen Sie nur Helme im Neuzustand. Gebrauchte Helme können auch unsichtbar im Inneren beschädigt sein und nicht mehr genug schützen. Deshalb sollten Sie auch nach einem Unfall den Helm Ihres Kindes auf jeden Fall austauschen, auch wenn keine Schäden sichtbar sind.
Prüfsiegel: Fahrradhelme müssen ganz bestimmten Sicherheitsstandard entsprechen, um verkehrstauglich zu sein. Dafür brauchen Sie eine Überprüfung vom TÜV, sowie ein CE und GS (Geprüfte Sicherheit) Prüfzeichen.
Verwandte Beiträge:
- Abus Fahrradhelm Zubehör: Schutz & Komfort im Überblick
- Abus Fahrradhelm Licht wechseln: Anleitung & Tipps
- Abus Kleinkinder Fahrradhelm: Sicherheit für die Kleinsten
- Fahrradhelm von Abus: Test, Vergleich & Kaufberatung
- Wie viele Kilometer Radfahren täglich wirklich gesund sind – Experten enthüllen die optimale Strecke!
- E-Mountainbike Kaufberatung: Hardtail vs. Fully – Welches Modell passt zu dir?
Kommentar schreiben