Achensee Radweg: Eine umfassende Erkundungstour

Der Achensee Radweg bietet eine landschaftlich reizvolle Tour, die in Achenkirch beginnt. Die Gemeinde Achenkirch besteht aus mehreren verstreuten Dörfern im Achental (Achenkirch, Achensee, Achental und Achenwald), das sich von der Nordspitze des Achensees bis zum Achenpass an der bayerischen Grenze erstreckt.

Streckenverlauf und Highlights

Die Radtour führt zunächst zum See, wo sich die ehemalige Zollstation Scholastika befindet. Heute beherbergt dieser Ort ein Hotel mit eigener Schiffsanlegestelle. Direkt am Ufer entlang verläuft der Achenseer Familienradweg. Vorbei am Achenseehof und einem Campingplatz radeln Sie gemütlich mit Blick auf das glasklare Wasser, das in allen Farben schimmert, in Richtung Maurach am südlichen Ende des Sees.

Das Wasser des Achensees, der bis zu 133 Meter tief ist, hat fast Trinkwasserqualität und ist der größte See Tirols. Segler und Surfer finden hier ideale Windverhältnisse, und es ist ein herrlicher Anblick, die bunten Segel über das Wasser huschen zu sehen. Der See wird im Westen vom Karwendelgebirge und im Osten von den Brandenberger Alpen eingerahmt. Maurach und Pertisau gehören zur Gemeinde Eben.

Achenseebahn und Pertisau

Hier treffen Sie auf die Achenseebahn, eine Schmalspur-Zahnradbahn, die von schwarzen Dampfloks gezogen wird und sich schnaufend von Jenbach im Inntal den Weg hinauf zum Achensee bahnt. Die Strecke ist insgesamt 6,7 km lang und überwindet vom 530 m hoch liegenden Jenbach in Eben bei 970 m den höchsten Punkt, bevor sie am Seespitz bei Pertisau die Endstation erreicht.

Sie radeln nun am südlichen Ende des Achensees weiter direkt am Wasser entlang und erreichen Pertisau, das am See das größte Angebot an Hotels, Pensionen und Gasthöfen bietet. Pertisau ist sowohl im Sommer als auch im Winter ein beliebter Ferienort, wobei es aufgrund der Höhe (950 m) im Winter immer häufiger zu Schneemangel kommt. Im "Vitalberg" können Sie Tiroler Steinöl erwerben, das aus ca. 180 Millionen Jahre altem Ölschiefer gewonnen wird.

Abstecher ins Gerntal

Sie folgen der Hauptstraße durch den Ort. Gleich zwei Täler laden zur Erkundung ein: das Falzthurntal mit der auf 1089 m hoch liegenden Falzthurnalm und die weiter oben im Tal liegende Gramaialm (1261 m). Sie nehmen jedoch heute den Weg in das Gerntal. Ziel ist die Pletzachalm, ein gemütlicher Almgasthof in 1040 m Höhe, der sich seit fast 100 Jahren in Familienbesitz befindet. Von der Sonnenterrasse aus haben Sie einen herrlichen Blick auf die Bergwelt mit dem Bärenkopf. Wenn Ihre Kondition es zulässt, können Sie auch die kurze Strecke zur 1172 m hoch gelegenen Gernalm bewältigen.

Radfahren rund um Eben am Achensee

Eben am Achensee, im Bezirk Schwaz in Österreich gelegen, bietet eine wunderbare geografische Lage für Radtouren. Es gibt zahlreiche schöne Radtouren in Eben am Achensee, die sowohl Anfänger als auch erfahrene Radler begeistern werden. Die gut ausgebauten Radwege führen durch atemberaubende Landschaften und bieten spektakuläre Ausblicke auf den See sowie auf die umliegende Bergwelt.

Eine der beliebtesten Routen ist die Umrundung des Achensees mit dem Fahrrad. Diese etwa 22 Kilometer lange Strecke führt entlang des Sees und bietet immer wieder Möglichkeiten zum Verweilen an idyllischen Plätzen oder zum Einkehren in gemütlichen Gasthöfen.

Ein weiteres Highlight sind die zahlreichen Mountainbike-Strecken rund um Eben am Achensee. Hier können sich Adrenalinsuchende austoben und ihre Fähigkeiten auf anspruchsvollen Trails unter Beweis stellen.

Besonders reizvoll ist das Fahrradfahren in Eben am Achensee während der Sommermonate, wenn das Wetter warm und sonnig ist. Aber auch im Frühling und Herbst kann man hier herrliche Touren unternehmen, wenn die Natur in ihrer vollen Pracht erstrahlt.

Neben dem Uferweg des Achensees gibt es noch viele weitere Orte, an denen man radfahren kann. Zum Beispiel führt eine Route von Pertisau bis zur Gramaialm hinauf ins Karwendelgebirge, wo man mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt wird. Auch das Rofangebirge bietet tolle Möglichkeiten für Radtouren.

Insgesamt ist Eben am Achensee ein wahres Paradies für Fahrradliebhaber. In der Region Achensee finden Radfahrer und Mountainbiker ein ausgewogenes Angebot an gemütlichen Touren durch die Täler und anspruchsvollen Bergrouten. Auf 250 km ausgeschilderten Rad- und MTB-Strecken entlang des Seeufers, über die Almen und durch die Gebirge Rofan und Karwendel ist für jeden etwas dabei.

Anspruchsvolle Mountainbike-Touren

Die Umrundung des Karwendelgebirges mit dem Mountainbike - besser bekannt als „Karwendelrunde“ - ist für ambitionierte Mountainbiker ein absolutes Muss. Eine weitere Option ist die große E-Mountainbike-Tour vom Bergsteigerdorf Kreuth zum Bergsteigerdorf Steinberg am Rofan. Die Tour führt auf der Straße ins Rißtal bis zum Ende in die Eng stetig leicht bergauf. Achtung am Wochenende viel Verkehr!

Radweg von Achenwald nach Innsbruck

Wir beschreiben auf dieser Seite einen 70 Kilometer langen Abschnitt einer Radtour von Achenwald nach Innsbruck. Dieser Abschnitt ist Teil des Radweges von München nach Venedig. In Achenwald biegt der Radweg von der Straße ab und führt uns sehr steil aufwärts durch Wald in ein Seitental abseits der Bundesstraße 181. Etwa 15% beträgt hier die Steigung auf losem Schotter. Umgehen lässt sich die Steigung in dem man auf der B181 bis Achenkirch bleibt. Allerdings ist Fahrt durch den Wald abseits des Straßenverkehrs viel schöner. Nach Erreichen einer Spitzkehre normalisiert sich der Anstieg, bis schließlich in Achenkirch wieder die Straße erreicht wird. Nun rollen wir auf Dorfstraßen durch Achenkirch zum Achensee. Auf einem separaten Radweg kurbeln wir abseits der Straße sehr schön unmittelbar entlang des Ostufers des Achensees. Es folgt der Ort Eben am Achensee und eine sehr steile Abfahrt tief hinunter ins Inntal nach Wiesing. Auf einem geschotterten Waldweg schrauben wir uns weit abseits der Straße mit bis zu 15% Gefälle in Serpentinen nach unten. Ab Wiesing fahren wir bis Innsbruck den Inntal-Radweg. Dieser Abschnitt weist keinerlei Steigungen auf. Wir radeln durch das breite Inntal entweder direkt entlang der Autobahn oder entlang des Inn oder durch Felder. In die Orte gelangt man in der Regel nur, wenn man eigens vom Radweg abfährt und zu den beschilderten Ortszentren fährt. Es ist ein recht langweiliger Abschnitt, der jedoch Gelegenheit bietet, sich von den ersten Anstiegen zu erholen und Energie für den Brennerpass zu tanken. Nach 173 Kilometern ab München erreichen wir Innsbruck.

In der Abbildung oben ist das Höhenprofil für die Radtour von Achenwald nach Innsbruck dargestellt. Wir sind nun im Karwendelgebirge, was sich nicht nur durch herrliche Ausblicke auf die umgebenden Berge, sondern auch durch einige knackige Anstiege und Abfahrten bemerkbar macht. Zunächst gilt es, den Achenpass zu fahren. Unser Radweg verlässt in Achenwald die Bundesstraße und zieht eine größere Schleife auf einem ungeteerten Schotterweg durch den Wald. Bis zur Spitzkehre steigt der Weg mit bis zu 15% steil an (ggf. Schiebestrecke). Bis Eben am südlichen Ende des Achensees bleiben wir nun auf einer Höhe zwischen 900 und 970 Metern. Hinter Eben geht es abseits der Straße 430 Höhenmeter äußerst steil ungeteert hinab ins Inntal. In Gegenrichtung ist der 5,5 Kilometer lange Anstieg nur schiebend zu bewältigen.

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