Action Cam Halterung Motorrad Test: Die besten Optionen für atemberaubende Aufnahmen

Actioncams sind klein, robust und werden mit speziellen Halterungen verkauft, weshalb sie auch gerne als Helmkamera bezeichnet werden. Doch damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf, denn sowohl Preis- als auch Qualitätsunterschiede der Mini-Videokameras sind enorm. Wir haben im Helmkamera-Test viele Modelle überprüft und nenne hier unsere Top-Favoriten in verschiedenen Preisklassen. Lesen Sie auch, worauf Sie beim Kauf einer Helmkamera achten sollten, damit Sie Ihre Outdoor-Abenteuer als gestochen scharfe Videos festhalten können. Inzwischen gibt es immer mehr robuste Modelle mit abgedichtetem Gehäuse und Objektiv.

Actioncam oder Digitalkamera? Ob Motorradtour, Wildwasser oder am Strand: In allen drei Fällen lassen Sie besser Ihre Digitalkamera zu Hause und packen stattdessen eine Action- oder Helmkamera ein. Den speziell abgedichteten Gehäusen machen Stöße und Wasserspritzer nichts aus, und auch gegen Schmutzpartikel wie umherfliegenden Sand, der in die kleinsten Ritzen eindringen kann, sind die kleinen, aber hochauflösenden Videokameras gewappnet.

Die Qual der Wahl: Welche Actioncam ist die Richtige?

Sie suchen die ideale Action-Cam? Im CHIP-Testlabor haben wir empfehlenswerte und beliebte Actioncams einem standardisierten Test unterzogen, darunter alle aktuell erhältlichen GoPro-Modelle, aber auch Alternativen von DJI und Insta360 sowie zum Vergleich sehr günstige Modelle. Welches Modell für Sie das richtige ist, hängt nicht nur von der Platzierung ab, sondern auch Ihrem Budget und dem Einsatzzweck, etwa als Helmkamera. Besonders empfehlenswerte Kameras aus unserem Testfeld haben wir hier in der Tabelle aufgelistet.

Action-Camcorder sind für Sportaufnahmen konzipiert, für Szenarien, bei denen herkömmliche Camcorder oder eben auch Smartphones den Kürzeren ziehen, weil unter Wasser gefilmt wird, es auch mal richtig schmutzig werden kann und die Geräte extremen Schlägen und Stößen ausgesetzt sind. Eine Besonderheit ist außerdem ihr extremer Weitwinkel. So kann man verblüffende Panoramen filmen. Allerdings kommt es vor, dass Bilder gekrümmt werden, senkrechte Linien erscheinen im Film dann gebogen.

Actioncams gehören im Wesentlichen zur Kategorie der Camcorder. Dank ihrer kompakten und robusten Bauweise können sie mit speziellen Halterungen an Lenkstangen, Helmen, Drohnen oder Gurten befestigt werden. Für anspruchsvollere Einsätze, wie beispielsweise beim Tauchen, stehen zusätzlich Schutzhüllen zur Verfügung. Und natürlich filmen alle in 4K-Auflösung oder höher, um die wilde Action messerscharf aufzunehmen. Intelligente Bildstabilisierung verwandelt verwackelte Freihand-Aufnahmen in professionelle, butterweiche Kamerafahren.

Top-Modelle im Überblick

Die GoPro Hero13 Black hat im CHIP Testcenter mit einem fast durchweg exzellenten Ergebnis überzeugt. Unschlagbar ist die Actioncam in der Ausstattung: Zur hohen 5,3K-Auflösung und beeindruckenden Burst-Zeitlupen gesellen sich professionelle Videofeatures und ein souveräner Bildstabilisator. Der nahezu quadratische 8:7-Sensor eignet sich sowohl für vertikale als auch für 16:9-Videos.

Die DJI Osmo Action 4 ist eine empfehlenswerte, hochwertige und unkomplizierte Actioncam. Der große 1/1,3-Zoll-Sensor hat im CHIP Testcenter mit guter Bildschärfe bei wenig Bildrauschen überzeugt. Schnelle Bewegungen lassen sich in 4K mit bis zu 120 fps festhalten, in Full HD sogar mit rasanten 240 fps. Mit einer Akkuladung filmt die DJI Osmo Action 4 sensationelle 121 Minuten 4K-Video, aufgeladen ist der Akku dann wieder in knapp einer Stunde.

Die DJI Osmo Pocket 3 ist eine recht ungewöhnliche Kamera: Sie hängt in einem Gimbal mit Handgriff, der mit Display und Bedientasten ausgestattet ist. Im CHIP Testcenter hat die kleine Kamera mit dem großen 1-Zoll-Sensor beeindruckende Leistungen erbracht. Die 4K-Videos überzeugen mit exzellenter Schärfe, minimalem Bildrauschen und lebendigen, natürlichen Farben. Die Bildstabilisierung durch den Gimbal ist außergewöhnlich und der Akku beeindruckt mit schnellem Aufladen und langer Laufzeit. Deshalb empfehlen wir die Kamera vor allem für hochwertige Videoprojekte, ob im Urlaub oder im Ein-Personen-Studio.

Tabelle: Empfohlene Actioncams

Modell Auflösung Besonderheiten
GoPro Hero13 Black 5.3K Exzellente Ausstattung, hohe Auflösung, professionelle Videofeatures
DJI Osmo Action 4 4K Großer Sensor, gute Bildschärfe, lange Akkulaufzeit
DJI Osmo Pocket 3 4K Gimbal-Stabilisierung, exzellente Schärfe, schneller Autofokus

Worauf es bei Action Cam Halterungen für Motorräder ankommt

Minia... Halterungen für Actionkameras müssen, besonders am Motorrad, sehr robust und stabil sein. Vibrationen bzw. Schwingungen von Halterungen sind das Schlimmste, was bei einer Aufnahme passieren kann. Es gibt sehr viele Halterungen am Markt, aber leider nicht viele gute Produkte, die meine Anforderungen erfüllen.

Halterungen im Test

Die Wunderlich Halterung ist praktisch, schnell zu montieren und die Kamera leicht daran zu befestigen. Leider entstehen beim untertourigen Fahren deutliche Vibrationen bzw. Schwingungen. Besonders beim Beschleunigen mit der BMW R1200GS, fällt dieses stark auf. Passt die Drehzahl, der Gang und die Geschwindigkeit, ist die Halterung frei von Vibrationen bzw. Schwingungen und es lassen sich sehr gute Aufnahmen damit erzielen. Ist die Schrauben der eigentlichen GoPro Aufnahme nicht richtig fest gezogen, verdreht sich die Kamera durch die Vibrationen bzw.

Eine weitere Möglichkeit für die Montage sind die Produkte von RAM Mount. Ich habe mir noch eine No-Name Halterung für 13 Euro bestellt, um auch diese für euch testen zu können. Diese Halterung sieht man sehr oft auf den üblichen Handelsplattformen. Das gekantete Blech ist nur 1,9 mm dick und an der Kante nicht vollständig verschweißt. Gerade diese fehlende Schweißnaht wäre für die Stabilität aber sehr wichtig. Die Schraubverbindungen der eigentlichen GoPro Aufnahme sind nicht gesichert und die Muttern nicht richtig festgezogen. Was mir nicht gefällt ist die Montage.

Stephan Franzen ist in der Szene durch seine handwerklich perfekt hergestellten Produkte bekannt, wie z.B. beim Scheibenversteller. Ich habe mich für die Standardblinkerhalterung entschieden (ab 55 Euro). Die Halterungen ist sehr einfach zu montieren und Stephan liefert alles was man dazu benötigt mit. Aufgrund des Platzmangels an dieser Stelle, berührt der Blinken mit seinen „Kühlrippen“ leicht die Halterung. Der Öffnungswinkel einer GoPro Hero 7/9/10 passt besonders in der Einstellung „Linear“ gut zu der Halterung. Der Halter ist absolut frei von Vibrationen und Schwingungen. Mit einer kleinen Verlängerung geht die Hero 7/9/10 auch im „Weit“ Modus. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Halter universal an M5 und M6 angeschraubt werden kann, also z.B.

Empfehlungen für Motorradfahrer

Mein klare Empfehlung ist aber eindeutig die Halterung von Stephan Franzen (Thronebikeparts).

Zusätzliche Tipps für perfekte Motorrad-Aufnahmen

Wir Motorradfahrer praktizieren es schon lange: privat produzierte Action in Bild und Ton zu bannen. Was lange nur wenige Race-Freaks interessierte, entwickelte sich zum Massenphänomen. Und die Onboard-Kameras werden immer besser.

Rechtliche Aspekte

Es herrscht eine gewisse Unsicherheit, ob Videoaufnahmen im Straßenverkehr erlaubt sind. Hierbei geht es in erster Linie um sogenannte „Dashcams“, jedoch fällt unter Umständen auch die Nutzung der GoPro am Motorrad darunter. Du solltest dich deshalb am besten immer zuerst über die aktuelle Rechtslage informieren. Denk dabei daran, dass die Rechtslage in unterschiedlichen Ländern variieren kann.

Sicherheit geht vor

Achte darauf, die Halterung so anzubringen, dass wirklich nichts passieren kann. Sicherheitsschlaufe - verwenden. Safety first!

Perspektivenwechsel

Es ist wichtig, dass du mit unterschiedlichen Perspektiven für Abwechslung sorgst. Fehler: Nur aus einer Perspektive zu filmen.

  • Helmbefestigung: Motorradfahren ist sicherlich die Anbringung am Motorradhelm. genau filmen wo du hinschaust, doch nicht nur das.
  • Lenker-, Sitzrohr- Stangenhalterung: nach vorne filmen und hast deine Arme und den Lenker perfekt mit auf dem Bild. Doch nicht nur das.
  • Blick nach hinten: besten mit Klebepads oder dem Saugnapf.
  • GoPro seitlich am Motorrad montieren: z.B. zur Geltung.

Dennoch spürt man unnötiges Gewicht im Gelände und daher versuche ich meine Ausrüstung so schwer wie nötig und so leicht wie möglich zu halten. Eine Universalhalterung, die, wie der Name schon sagt, an fast allen Oberflächen angebracht werden kann, erspart weitere Halterungen und somit Gewicht.

Es gibt einen neuen Halter der besonders für die GS angepasst wurde. Auch dieser neue Halter ist extrem gut verarbeitet und passgenau. Eine gute Bildstabilisierungen haben wir außerdem selbst und zwar den Kopf. Wenn möglich, ist eine Helmkamera sowohl von der Entkopplung zur Bewegung der Maschine, als auch von der Perspektive her optimal, um schöne Aufnahmen zu machen. Gerade die Hero 5 Session von GoPro ist aufgrund der kompakten Maße ideal als Helmkamera geeignet.

Allround-Talent: Ishoxs Shark SE

Als besonders vielseitig hat sich dabei der Ishoxs Shark SE erwiesen und als Universalhalterung auf meinen Offroad-Touren auf dem Trans Euro Trail bewährt.

Ich habe den Shark meist an meinem *Givi Sturzbügel für die Tenere 700 befestigt und selbst auf der MX-Strecke und unter starken Erschütterungen null Probleme mit dem Halt gehabt. Durch die Edelstahl-Kugelkopfgelenke des Smal Grab Pro 40, die 360° drehbar sind, lässt sich die Aktionkamera in jede erdenkliche Position bringen. Vibrationen werden vom Material wunderbar geschluckt und Störgeräusche, die gerne mal vom Motorrad auf die Halterung übertragen werden und die Videoaufnahmen der Aktionkamera beeinträchtigen, sind bei mir nie aufgetreten.

Für die 109 Euronen, die der *Ishoxs Shark SE kostet, bekommt man hervorragende Qualität zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis. Ich würde ja gerne etwas Negatives zu dieser Ishoxs Kamerahalterung für alle GoPro kompatiblen Aktionkameras schreiben, konnte aber auf meiner gesamten 4000 Kilometer Offroad-Tour, wo ich den Shark täglich zum Filmen im Einsatz hatte, keine Schwächen feststellen, die nicht nach pedantischem „Haar in der Suppe“-Suchen klingen würden.

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