Aero-Rennradtrikot Test: Maximale Leistung und Komfort im Fokus

Aerodynamik ist im Radsport längst zum entscheidenden Kriterium geworden. Auch Rapha setzt seit einiger Zeit auf Radbekleidung mit geringem Luftwiderstand. Bei der neuen Kollektion Pro Team Frühling/Sommer 2024 stand die Performance im Windkanal im Vordergrund. “Im Mittelpunkt stehen aerodynamische, leichte Designs”, beschreibt der Hersteller die Bekleidungs-Kollektion Pro-Team.

Neues Rapha Trikot mit Clima-Gewebe

Rapha hat für die Saison 2024 Änderungen an seiner Radbekleidung vorgenommen, unter anderem basierend auf Windkanal-Daten und Feedback vom Team EF Pro Cycling. Ärmel und Schulterpartie wurden überarbeitet und das eigene italienische Clima-Gewebe eingeführt, welches Elastizität und Kompression miteinander verbindet.

An der Spitze der Kollektion - auch in preislicher Hinsicht - steht das neue Pro Team Aero Jersey. Laut Pressemitteilung ist es das schnellste Rapha Trikot, das jemals entwickelt wurde. Der flache Halsausschnitt soll Irritationen im Halsbereich verhindern und das “Pro Team”-Branding wurde überarbeitet. Eine längere Unterlegung des Reißverschlusses dient dem Schutz der Hose vor Reibung. Das Pro Team Aero Jersey wurde bereits von Alison Jackson, Fahrerin bei EF Education-Cannondale, bei ihrem Sieg bei Paris-Roubaix Femmes 2023 getragen.

Rapha Pro Team Aero Jersey 2024 - Daten aus dem Windkanal

Laut Herstellerangaben wurden im Windkanal folgende Ergebnisse erzielt:

  • Durchschnittliche Einsparung von 7,8 Watt bei allen getesteten Geschwindigkeiten (32, 46 und 58 km/h).
  • 4,0 Watt Ersparnis im Vergleich zur vorherigen Version bei 46 km/h.

Farbvarianten und Preis

Das Rapha Pro Team Aero Jersey 2024 ist in folgenden Farbvarianten erhältlich:

  • Für Männer: Navy Purple/Dark Lilac, Silver/Deep Red, Black/Grey
  • Für Frauen: Silver/Deep Red, Black/Grey

Der Preis beträgt 210 Euro.

Weitere Produkte der Rapha Pro Team Kollektion

Des Weiteren stellt die britische Radbekleidungsmarke das Pro Team Long Sleeve Lightweight Jersey vor, das das ganze Jahr über getragen werden kann.

Farbvarianten:

  • Für Männer: Black, Dusted Lilac/Navy Purple, Dusted Blue/Jewelled Blue
  • Für Frauen: Black, Dusted Blue/Jewelled Blue

Der Preis für dieses Jersey liegt bei 150 Euro.

Auch das Pro Team Training Jersey wurde für die Saison 2024 überarbeitet und zielt darauf ab, lange Trainingsfahrten und intensive Einheiten zu unterstützen.

Rennrad- vs. Gravel-Bekleidung: Was sind die Unterschiede?

Rennradfahren findet überwiegend auf asphaltierten Straßen statt und legt Wert auf Geschwindigkeit und Aerodynamik. Gravelbiken hingegen bedeutet oft längere Ausfahrten auf wechselndem Terrain - von Schotterwegen über Waldpfade bis hin zu unbefestigten Straßen. Hier stehen Komfort, Vielseitigkeit und Robustheit im Fokus.

  1. Rennrad-Bekleidung ist meist eng anliegend und aerodynamisch geschnitten.
  2. Gravel-Bekleidung ist oft etwas weiter geschnitten, um mehr Bewegungsfreiheit zu bieten.
  3. Gravel-Bib Shorts setzen vermehrt auf etwas robustere Materialien und eine Polsterung, die Erschütterungen auf unebenen Wegen abfedert.

Die Wahl zwischen Gravel- und Rennrad-Bekleidung hängt stark von den persönlichen Fahrgewohnheiten ab. Letztendlich gibt es keine „richtige“ oder „falsche“ Wahl - am Ende zählt vor allem, dass man sich auf dem Rad wohlfühlt. Die perfekte Gravel- oder Rennrad-Bekleidung sollte sich an die individuellen Bedürfnisse anpassen und nicht umgekehrt.

Wer sich die Entscheidung erleichtern möchte, kann auf durchdachte Bekleidungssets zurückgreifen. straede bietet speziell abgestimmte Bundles, die eine optimale Kombination aus Trikots und Bib Shorts für verschiedene Einsatzbereiche ermöglichen. Solche Komplettsets können helfen, die Auswahl zu vereinfachen und gleichzeitig sicherzustellen, dass alles funktional aufeinander abgestimmt ist.

Qualität und Preis: Was kostet Leistung?

Das ist eine Grundsatzfrage, die sich wohl jeder stellt - gerade jetzt, nach Jahren teils sehr hoher Preissprünge. Kurze Radhosen, die 280 Euro oder mehr kosten, sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Positiv fiel unseren Testern in vielen Fällen die Materialqualität und die Verarbeitung auf - dies macht sich in der Regel auch in Form einer langen Haltbarkeit bezahlt. Zudem wird anhand des Testfelds deutlich, dass auch die bekannten, etablierten Hersteller wie etwa Gorewear, Bioracer, Gobik oder Straede ganz bewusst das niedrigere Preissegment bedienen.

Für viele ist die Passform das wichtigste Kaufkriterium. Rennrad-Trikots verfügen in der Regel über eine sportiv-enge und körpernahe Passform. Dieser Schnitt bietet auch aerodynamische Vorteile. Dies bedeutet aber auch, dass eine üblicherweise getragene Konfektionsgröße nicht unbedingt auf die Radbekleidung übertragen werden kann. Die Größenfindung ist demnach - leider - nicht immer einfach.

Bei Sommer-Trikots oftmals positiv ist die Kombination verschiedener Stoffarten. Vorne wird etwa in nicht wenigen Fällen ein luftdurchlässiges, aber nur leicht perforiertes Material eingesetzt - und in der Rückenpartie ein noch deutlich atmungsaktiveres. Bei manchen Modellen kommen hier, oder unter den Ärmeln beziehungsweise in den Seitenbereichen, Mesh-Stoffe zum Einsatz.

Bei Radhosen ist der Komfort noch einmal wichtiger als bei Trikots. Mitentscheidend dafür ist die Wahl des Sitzpolsters. Dessen Konstruktionsweise und Materialeigenschaften müssen zur Anatomie des Trägers oder der Trägerin passen. Für Sitzpolster gilt: Dicker bedeutet nicht immer auch komfortabler. In manchen der Test-Bibshorts sind dreizehn, in anderen nur vier Millimeter dicke Sitzpolster eingebaut. Auch die dünneren Modelle zeigten einen teils herausragenden Dauertragekomfort.

Was den Beinbereich der Radhosen angeht, werben manche Hersteller explizit mit einer Kompressionswirkung. Im besten Fall unterstützt dies die Muskelarbeit, im schlechtesten hat es keine negativen Effekte. Die Abschlüsse: Hier kommen immer häufiger nahtlose sogenannte Laser-Cut-Enden zum Einsatz. Diese sind optisch besonders „clean“ und schneiden vor allem nicht ein. Es gibt in diesem Test keine Hose mehr, die anders verarbeitet ist.

Auch die Träger der Bibshorts sind ein sehr wichtiger Komfortfaktor. Straffe und zugleich eher breite, nahtlose Träger aus einem „feinen“ und recht weichen Stoff sind hier aus der Sicht unserer Tester das Optimum. Auch die Positionierung der Träger spielt beim Tragekomfort eine entscheidende Rolle. Dass sie am Rücken in einer Form vernäht sind, ob gekreuzt oder verbunden über einen Mesh-Einsatz, ist inzwischen Standard und verbessert die Passform beziehungsweise den Sitz entscheidend.

Neben den wichtigen Parametern - Material, Verarbeitung, Atmungsaktivität, Passform, Komfort und Robustheit - gibt es auch in weiteren Details teils große Unterschiede. Etwa bei den Trikottaschen. Hier ist die Variante drei plus eins - drei Rückentaschen und eine zusätzliche Reißverschlusstasche - fast schon der Standard. Jedoch gibt es auch hier Ausnahmen. So verwendet Löffler an seinem Testmodell - auch aus Gewichtsgründen - nur zwei Taschen.

Einige Hersteller zeigen zudem, dass Lieferketten auch kurz sein können. Sie fertigen innerhalb Europas. Die Löffler-Produkte sind bekannt dafür, „made in Austria“ zu sein. Löffler bietet zudem mittlerweile auch einen 360-Grad-„Second-Life“-Ansatz: Eingesandte Artikel werden entweder repariert oder durchlaufen einen Upcycling-Prozess. Aus dem Bein einer Radhose kann dann zum Beispiel noch ein Stirnband werden.

Auffallend ist auch, dass einige wenige Test-Produkte etwas günstiger geworden sind. Dabei wird jedoch nicht an der Qualität gespart.

Castelli Free Aero RC Trägerhose und Aero Race 6.0 Trikot im Test

Die Free Aero RC Trägerhose wurde mit neuen Trägern und neuen Beinabschlüssen ausgestattet und mit halb so vielen Stoffbahnen gefertigt. Das Progetto X² Air Seamless Sitzpolster bietet dank nahtlosem Vier-Wege-Stretch-Material hohen Tragekomfort und vermeidet Reibung. Das 215 g/m² Forza 2 Material mit 32% Lycra bietet hervorragende Kompression und Muskelunterstützung.

Ein besonderes Update sind die neuen Beinabschlüsse ohne Beingripper. Die Hose saß wie angegossen und blieb während der Fahrt an Ort und Stelle. Die neuen, offen gewebten Träger sind sehr leicht und ermöglichen maximale Ventilation.

Das Aero Race 6.0 Trikot wurde mit Hilfe von Computational Fluid Dynamics und Windkanaltests auf Geschwindigkeit ausgelegt. Die Anordnung der Stoffe und Nähte wurde genau durchdacht, um Höchstleistungen zu ermöglichen. Das Velocity Rev2 Material verbessert die Luftzirkulation, während das 3D Mesh am Rücken optimale Belüftung garantiert. Ein Drop Tail auf der Rückseite ermöglicht es, die Taschen in ihrer vollen Größe nutzen zu können, ohne dass das Trikot verrutscht.

Allwettertrikots im Test: Flexibilität für wechselhaftes Wetter

Das Angebot an flexiblen, wärmeren Rennrad-Trikots ohne Membran wächst stetig, die Auswahl für Frauen und Männer ist groß. Die Schnitte sind durchweg rennradtauglich. Unterschiede und Kritik gibt’s jedoch bei Preis, Wetterschutz oder der Ausstattung.

Allwettertrikots sind geschnitten wie Rennrad-Trikots (nicht wie die Jacken), außen wasserabweisend imprägniert, und sie verzichten auf eine Membran, was sie dampfdurchlässiger macht als mehrlagige Produkte. Mit Ausstattungsdetails wie Spritzschutz an den richtigen Stellen, weichem Kragen oder sinnvoll und ausreichend platziertem Reflexmaterial, können sie ein komfortabler Kompromiss sein zwischen mehrlagigen Membran-Klamotten und dem Zwiebelprinzip.

Radprofis haben die Vorzüge der Allwetter-Rennrad-Trikots für ihre Ansprüche schnell erkannt und sich die Sachen sogar an ihren angestammten Bekleidungssponsoren vorbei beschafft. Weil die ­Trikots so flexibel sind, ist die Bewegungsfreiheit kaum ­eingeschränkt, der Wetterschutz reicht in den meisten Situationen aus, und sie müssen nicht wie klassische ­Regenjacken nach einem Guss sofort wieder ausgezogen werden, da das Material relativ schnell trocknet und man darunter nicht sofort schwitzt.

Aktuell gibt es ein gutes Dutzend Hersteller dieser Rennrad-Trikots für jedes Wetter, fast alle Modelle werden für Männer und Frauen angeboten, nur wenige in Unisex-Schnitt in sehr kleinen bis sehr großen Größen. Bei den Preisen pendelt sich der Durchschnitt bei etwa 150 Euro ein.

Imprägnierung: Chemie oder Physik?

Damit der Trikotstoff wasserabweisend wird, möglichst lange trocken und dampfdurch­lässig bleibt, muss er mit Imprägniermittel chemisch ausgerüstet werden. Dabei kommen unterschiedliche Verfahren und Produkte zum Einsatz, die sich in zwei Klassen einteilen lassen: polyfluorierte Chemikalien (PFC) und PFC-freie Mittel, wie beispielsweise Elastomere. PFC sind jedoch umstritten, sie gelten als umweltschädlich. Nur wenige Hersteller informieren umfassend darüber, welche Imprägnier-Methode genau sie verwenden. Da die chemische Ausrüstung lediglich drei bis vier Wäschen hält und der Abperl­effekt nach und nach verschwindet, muss man die Ausrüstung mit geeigneten Imprägniermitteln regelmäßig auffrischen. PFC-frei, also umweltschonend, sind beispielsweise die Imprägniermittel von Fibertec, Nikwax oder Toco.

Bioracer zum Beispiel verwendet statt einer chemischen Imprägnierung ein Textilmaterial, das aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften Wassertropfen abperlen lassen soll. Das Verfahren der belgischen Marke ist zwar nachhaltiger, da es nicht aufgefrischt werden muss, es funktioniert jedoch nicht so gut wie beispielsweise die PFC-freie Imprägnierung der POC-Trikots, von denen fast jeder Wasser­tropfen wegkullert, sobald er mit dem Material in Berührung kommt.

Die gute Nachricht: Alle Allwettertrikots für Rennradfahrer im Test überzeugen mit gutem bis sehr gutem Schnitt für die Rennradhaltung. Differenzen bemerkten unsere Tester und Testerinnen bei den Größen: Die Isadore-Trikots fallen in den Testgrößen relativ klein aus, die von POC eher größer. Deutlichere Unterschiede zwischen den acht Allwettertrikots-Kandidaten im Test finden sich bei Wetterschutz und Ausstattung.

Bei der Aus­stattung sind Alé, Isadore und Q36,5 die Einser-Kandidaten: Beispiele für durchdachte Details sind die mit einem Spritzwasserschutz versehene mittlere Tasche beim Alé-Trikot, der besonders flauschige Kragen bei Isadore und das am Q36,5-Trikot großzügig platzierte Reflexmate­rial, mit dem man im Straßen­verkehr sicherer unterwegs ist - egal ob im November oder im April.

Allwetter-Rennrad-Trikots im Test - Übersicht

Die Gesamtnote der Allwetter-Rennrad-Trikots setzt sich zusammen aus vier Kriterien, die je nach Relevanz gewichtet werden. Wetterschutz, Tragekomfort, Handling und Ausstattung.

Testergebnisse im Detail:

Alé K-Idro Jersey

  • Preis/Produktionsland: 155 Euro / Italien
  • Ausstattung: 3 Taschen, Mitteltasche mit Spritzschutz, Gel-Bund, Polsterkragen, Zippergarage, Reißverschluss hinterlegt, abgesetzte Ärmelbündchen, Reflexmaterial
  • Fazit: Das Rennrad-Trikot überzeugt mit kompletter Ausstattung; der integrierte Spritzschutz an der mittleren Tasche hält den Po trocken; top Rennradschnitt, guter Sitz auch mit vollen Taschen; Wasser perlt nicht komplett ab, sehr viele Größen.

Bioracer Tempest Light Jacket

  • Preis/Produktionsland: ab 110 Euro / EU
  • Ausstattung: Reißverschluss-Tasche, Polster­kragen, Reißverschluss hinterlegt, abgesetzte Ärmelbündchen, Reflexmaterial
  • Fazit: Vergleichsweise komfortabel geschnitten, aber etwas wenig flauschig. Das Material ist ohne chemische Behandlung wasserabweisend, der Effekt in der Praxis jedoch schwächer als bei chemisch impräg­nierten Allwettertrikots.

Castelli Tutto Nano RoS Jersey

  • Preis/Produktionsland: 150 Euro / Bosnien
  • Ausstattung: 3 Taschen, Gel-Bund, Reißverschluss hinterlegt, Reflexmaterial
  • Fazit: Zusammen mit Maap die Doppel­spitze im Test der Rennrad-Trikots für jedes Wetter; sehr guter Wetterschutz, bleibt lange trocken; angenehm fester Stoff, tolles Tragegefühl auf der Haut; der Reißverschluss läuft einhändig leicht, auch mit vollen Taschen guter Sitz.

Isadore Echelon LS Jersey

  • Preis/Produktionsland: 190 Euro / Slowakei
  • Ausstattung: 3 Taschen mit Spritzschutz, versteckte Tasche, Gel-Bund, Polsterkragen, Zippergarage, Reißverschluss hinterlegt, abgesetzte Ärmelbündchen, Reflexmaterial
  • Fazit: Sehr eng geschnitten, fällt klein aus; die PFC-freie Imprägnierung ist nicht so effektiv wie bei POC, Regen perlt schlecht ab; Reißverschlüsse und Taschen sind tadellos, sehr hochwertige Ausstattung.

Le Col Pro Aqua Zero

  • Preis/Herstellungsland: 195 Euro / Italien
  • Ausstattung: 3 Taschen mit Spritzschutz, Reißverschluss-Tasche, Gel-Bund, Zippergarage, abgesetzte Ärmelbündchen, Reflexmaterial
  • Fazit: Guter Schnitt für lange Oberkörper; angenehm fester Stoff, Reißverschlüsse und Taschen sind top, clever ist der integrierte Spritzschutz in den Taschen; Wassertropfen perlen nicht restlos ab.

Maap Evade Thermal LS Jersey

  • Preis/Produktionsland: 200 Euro / Litauen
  • Ausstattung: 3 Taschen, Reißverschluss-Tasche, Gel-Bund, Zippergarage, Reißverschluss hinterlegt, abgesetzte ­Ärmelbündchen, Reflexmaterial
  • Fazit: Gemeinsamer Testsieger bei den Allwetter-Rennrad-Trikots mit Castelli. Für lange Oberkörper etwas kurz geschnitten, Anprobe ist ratsam; Funktion und Ausstattung sind tadellos, sehr gute Reißverschlüsse; etwas hoch sitzende Rückentaschen.

Poc Radiant Jersey

  • Preis/Produktionsland: 180 Euro / Litauen
  • Ausstattung: 3 Taschen, Reißverschluss-Tasche, ­Gel-Bund, Reflexmaterial
  • Fazit: Fällt lang und relativ groß aus, eventuell eine Nummer kleiner probieren; PFC-freie Imprägnierung; nur in der einen leuchtenden Farbe erhältlich; relativ kurzer Kragen, mager ausgestattet.

Q36,5 Jersey Long Sleeve WoolF

  • Preis/Produktionsland: 194 Euro / Italien
  • Ausstattung: 3 Taschen, Reißverschluss-Tasche, verlängerter Bund, Polsterkragen, Reißverschluss hinterlegt, abgesetzte Ärmelbündchen, Reflexmaterial
  • Fazit: Das sehr dicht gewebte Material schützt ordentlich vor Fahrtwind, fühlt sich jedoch trotz Merinoanteil weniger flauschig an; sehr leicht, viel Reflexmaterial.

Als Nachteil könnte man den Allzweck-Rennrad-Trikots ihren fehlenden Windschutz in Form einer Membran auslegen. Eine Alter­native sind Rennrad-Trikots wie das Fiandre Light no rain von Sportful mit clever platzierter, winddichter Membran. Brustpartie und Armvorderseiten sind windgeschützt, der Rest besteht aus dünnem, dampfdurchlässigem Material.

Schneller fahren bei der gleichen Leistung: Das ist das Ziel aller ambitionierten Radsportler. Sie alle suchen nach noch ungehobenen Leistungs- und damit auch Watt-Spar-Potenzialen. Ergo auch: nach einer Minimierung des Windwiderstandes auf dem Rennrad, dem Zeitfahrrad oder der Triathlonmaschine.

Windkanal-Aero-Laufradtest Ergebnisse:

Im Windkanal-Aero-Laufradtest sparte der beste Laufradsatz, das Modell Mavic Cosmic Carbon, bei 45 km/h gegenüber einem Standard-Laufradsatz 7,7 Watt.

In Kooperation mit dem Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik der Technischen Hochschule OWL in Lemgo fand ein aufwendiger Aerodynamik-Test im Windkanal statt. Wie bereits beim Test von Aero-Helmen wurde ein speziell für den Test von Aero-Bekleidung umgebauter Oberkörper-Dummy herangezogen.

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