Allround-E-Bikes im Test: Victoria und andere im Fokus

In den Innenstädten wandeln sich Parkplätze zu Fahrradstreifen, Pop-up-Radwege wachsen über Nacht aus dem Asphalt.

Städte planen Radschnellwege in die Speckgürtel, und Pendler entdecken das einfache, unkomplizierte Unterwegssein zwischen Wohnung, Arbeitsplatz und Supermarkt.

Nie waren so viele Räder auf Straßen und Fahrradwegen unterwegs, und nie waren Angebot und Vielfalt größer.

Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung haben Allround-E-Bikes.

Sie bringen vielen Menschen das Radfahren nahe, die ohne elektrische Unterstützung weiterhin hauptsächlich mit dem Auto unterwegs wären.

Sie sind die Arbeitstiere für den Alltag, die Freizeit und kleine Fluchten.

Die Ansprüche an Allround-E-Bikes sind deshalb hoch: Sie müssen Wind und Wetter trotzen, mit wenig Wartung auskommen und ein breites Nutzungsspektrum abdecken.

Doch den rundum perfekten Alleskönner gibt es nicht.

Vor dem Kauf sollte man sich deshalb über persönliche Vorlieben, bevorzugten Einsatzzweck und die Grenzen des eigenen Budgets klar werden.

Das Testfeld der Allround-E-Bikes

In unserem Test stellen wir sechs Mittelklasse Allround-E-Bikes unterschiedlicher Ausprägung vor: zwei Unisex- beziehungsweise Wave-Rahmen-Räder, zwei klassische Herren-Pedelecs mit Diamantrahmen und zwei Trapezrahmen-Pedelecs.

Ausrüstung und verbaute Komponenten liegen qualitativ über Einsteigerniveau, reichen aber nicht an teures High-End-Material heran.

Auch wenn die Preise unserer Allround-E-Bikes mit 3200 bis 3500 Euro auf den ersten Blick hoch erscheinen mögen - vernünftiges, langlebiges und zuverlässiges Radmaterial mit E-Antrieb ist unterhalb dieser Preisschwelle nur noch schwer zu bekommen.

Und vor dem Hintergrund coronabedingter Produktionsausfälle, unterbrochener Lieferketten und der wieder angehobenen Mehrwertsteuer hätte die von uns beobachtete Preissteigerung in diesem Segment von etwa sieben Prozent gegenüber 2021 auch deutlich höher ausfallen können.

Die Preisdifferenz zwischen günstigstem und teuerstem Rad im Testfeld beträgt gerade mal 300 Euro.

Qualitative Unterschiede bei der Ausrüstung sind deshalb naturgemäß gering.

Dass Komponenten wie Bremsen, Schaltungen, Motoren und Federgabeln größtenteils vom selben Hersteller kommen, liegt nicht zuletzt an der Verfügbarkeit.

Die Motoren kommen ausnahmslos von Bosch.

Bei den Schaltungen dominiert Shimanos Getriebenabe Nexus 5E, alle Allround-E-Bikes sind mit Stahl-Federgabeln von SR Suntour ausgerüstet.

An vier von sechs Rädern setzen die Hersteller auf die hydraulische Scheibenbremse MT200 von Shimano, an zwei Rädern sind Tektro-Bremsen verbaut.

Qualität im Mittelfeld

Manche der Shimano-MT200-Bremsen im Testfeld benötigten für eine vernünftige Verzögerung hohe Handkräfte, andere funktionierten zufriedenstellend.

Vor allem im Neuzustand, wenn Scheibe und Beläge noch nicht eingeschliffen sind und zu wenig Reibung aufbauen, war die Bremsleistung nicht optimal.

Schwere Pedelecs wiegen mit Fahrer und Gepäck schnell 120 Kilo, die hohe Masse muss bergab sicher eingefangen werden können.

Unser Tipp: Achten Sie während einer Probefahrt genau auf die Bremswirkung.

Hohe Handkräfte sollten Sie beim Händler vor dem Kauf beanstanden.

Wer sich nicht groß um Wartung und Pflege seines Allround-E-Bikes kümmern will, fährt mit Getriebenabe statt Kettenschaltung besser.

Die Naben sind weitgehend unempfindlich gegenüber Verschmutzung und Nässe, ihr Wartungsaufwand ist minimal.

Brennabor, Kettler und Stevens sind mit Shimanos Nexus-5E-Nabe bestückt.

Deren Übersetzung ist optimal auf Pedelecs abgestimmt, die Nabe wechselt die Gänge auch unter Last prompt und exakt.

Runterschalten führt allerdings zu hörbar hartem Einrasten des neuen Gangs.

Deutlich weicher gelingen Gangwechsel, wenn man das Pedal kurz entlastet und so die Motorleistung und den Kettenzug verringert.

Die Nexus-Inter5-Nabe am Victoria benötigt für prompte Gangwechsel grundsätzlich eine kurze Entlastung des Antriebsstrangs.

Kettenschaltungen bieten zwar eine größere Übersetzungsbandbreite als Nexus-Getriebenaben, brauchen aber mehr Pflege.

Die Ritzelpakete und Schaltwerke wollen regelmäßig gereinigt und geschmiert werden.

Dafür lässt sich das Hinterrad deutlich einfacher aus- und wieder einbauen.

Bei einer Reifenpanne weitab der nächsten Fahrradwerkstatt ist das ein gewichtiger Vorteil.

Das Zehnfach-Schaltwerk am Kreidler Vitality stammt aus Shimanos Mittelklasse-Regal und verkraftet das hohe Drehmoment des potenten Bosch-Performance-CX-Antriebs problemlos.

Nicht ganz in die Mittelklasse passt das Alivio-Schaltwerk des Kalkhoff Endeavour.

Die Neunfach-Schaltung findet sich sonst an günstigeren Pedelecs.

Komfort und Sicherheit

Ist bei Sporträdern ein hartes Fahrwerk mit eingeschränktem Fahrkomfort hinnehmbar, erhält im Alltag ein gewisses Maß an Bequemlichkeit die Lust am Radfahren.

Neben einer optimal zugeschnittenen Sitzposition helfen voluminöse Reifen und eine Federgabel, grobe Fahrbahnunebenheiten von Sattel und Lenker fernzuhalten.

Breite Reifen schlucken zwar Stöße, dämpfen aber nicht.

Sie verbessern den Fahrkomfort, nicht jedoch das Fahrverhalten.

Eine gut eingestellte Federgabel schafft beides.

Fahrbahnunebenheiten schluckt sie beim Einfedern, beim Ausfedern verhindert ihre Dämpfung, dass das Vorderrad kurzzeitig den Kontakt zur Fahrbahn verliert.

Passt die Feder der Gabel zum Systemgewicht aus Rad und Fahrer, verbessern sich Fahrkomfort und Fahrsicherheit.

Die Anfangshärte der Feder lässt sich über die Vorspannung einstellen, nicht jedoch der insgesamt nutzbare Federweg.

Sollte die werksseitig gewählte Federhärte partout nicht passen, ist guter Rat allerdings teuer: Austauschfedern sind schwer zu bekommen, und gut anpassbare Luftfeder-Gabeln kommen in dieser Preisklasse kaum vor.

Motor und Akku

Sämtliche Antriebe unserer Allround-E-Bikes stammen von Bosch.

Im Testfeld dominiert mit dem Performance Line die zweitstärkste Variante des Mittelmotors.

Nur das Stevens E-Courier hat den ausgesprochen sanften und laufruhigen Bosch-Active-Line-Motor im Tretlager.

Ob Sie einen Akku mit 500 oder 625 Wh bevorzugen sollten, hängt von Ihren Gewohnheiten ab.

Wenn Sie im Schnitt nicht mehr als 15 bis 20 Kilometer am Tag fahren, hält ein 500-Wh-Akku drei bis vier Tage.

Der wesentliche Vorteil eines größeren Akkus ist in diesem Einsatzbereich die geringere Nachlade-Frequenz.

Die sechs Allround-E-Bikes im Detail

Brennabor T-63E: Nabenschaltung und Mittelmotor

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Brennabor einer der größten Fahrradhersteller Europas.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es still um die Marke.

Seit 2020 gibt es wieder Brennabor-Fahrräder, produziert werden sie von Hartje.

Das T-63E gibt es außer mit Trapezrahmen auch als Herrenrad oder Tiefeinsteiger.

Seinen hohen Fahrkomfort verdankt das Pedelec in erster Linie der zusätzlich zur Federgabel verbauten Teleskop-Sattelstütze.

Dank angenehm gekröpftem Lenker und Ergo-Lenkergriffen sitzt man auch während längerer Fahrten ermüdungsfrei auf dem Brennabor.

Der Rahmenverbund mit differenziertem Oberrohr-Durchmesser ist ausreichend steif, das Pedelec rollt fahrstabil und sicher.

Gut gefallen hat uns die Akku-Abdeckung.

Sie besteht bei Mitbewerbern häufig aus minderwertigem Material, doch beim Brennabor ist sie aus Metall und schließt klapperfrei am Rahmen ab.

Auch die SKS-Radschützer aus Kunststoff sind solide verstrebt.

Der Rahmen ist sauber verschweißt, die Mattlackierung ohne Mängel.

Praktisch gegen den Durst auf Touren: die Flaschenhalter-Gewindebuchsen auf dem Oberrohr.

Plus: Komfortabel, stabile Akku-Abdeckung
Minus: Relativ schwer

Das Brennabor T-63E im Detail:

  • Rahmengrößen: H: 52, 56, 60 cm; T: 50, 55 cm; W: 45, 50, 55 cm
  • Gewicht Testrad: 29,9 kg
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 140 kg
  • Rahmen: Alu
  • Gabel: SR Suntour NEX e25, 63 mm, QR 9x100 mm
  • Schaltung: Shimano Nexus 5E; 38/27 Zähne
  • Motor/Akku: Bosch Performance/625 Wh
  • Bremsen/ø: Disc, Shimano BR-MT200/v: 180 mm, h: 180 mm
  • Reifen: Continental Contact Plus 47-622
  • Lichtanlage: Contec Dlux 80 E+
  • Preis: 3199 Euro
  • MYBIKE-Note: 1,9

Kalkhoff Endeavour 5.B season: Kettenschaltung und Mittelmotor

Kalkhoff Fahrer sitzen erhaben.

Das liegt am geringen Abstand zwischen Sattel- und Lenkermitte sowie an der üppigen Lenkerüberhöhung.

Die kurze, aufrechte Sitzposition ist Geschmackssache, einen negativen Einfluss aufs Fahrverhalten hat sie nicht.

Negativ aufgefallen ist uns dagegen der wenig steife Rahmen des Kalkhoff.

Das vordere Rahmendrittel mit Vorderrad, Gabel und Lenker lässt sich, freihändig gefahren, zu unangenehmen Schwingungen provozieren.

Zum Glück flauen sie von selbst schnell wieder ab.

Ist mindestens eine Hand am Lenker, bleibt immer alles im grünen Bereich.

Gut gefallen hat uns das komfortable Fahrverhalten des Endeavour.

Auch ohne gefederte Sattelstütze kann es mit der Konkurrenz mithalten.

Die voluminöse, 55 Millimeter breite Schwalbe-Landcruiser-Bereifung hat daran großen Anteil.

Gespart hat Kalkhoff am Schaltwerk und am Ritzelpaket.

Die Neunfach-Alivio-Gruppe mag nicht so recht an ein Mittelklasse-Pedelec passen.

Gut gelöst ist hingegen die Verlegung von Kabel und Zügen.

Sie verlaufen - soweit möglich - innerhalb des Rahmens sowie durch Steuerrohr und Vorbau.

Plus: Komfortabel, sauber verlegte Kabel und Züge
Minus: Wenig steifer Rahmen, Neunfach-Schaltwerk

Das Kalkhoff Endeavour 5.B season im Detail:

  • Rahmengrößen: 43, 47, 53, 58, 63
  • Gewicht Testrad: 28 kg
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 130 kg
  • Rahmen: Alu
  • Gabel: SR Suntour XCM 32 Coil LOR 80 mm, QR 15x100 mm
  • Schaltung: Shimano Alivio 1x9; 38/11-34 Zähne
  • Motor/Akku: Bosch Performance/625 Wh
  • Bremsen/ø: Disc, Shimano BR-MT200/v: 180 mm, h: 160 mm
  • Reifen: Schwalbe LandCruiser Plus Reflex 55-622
  • Lichtanlage: Herrmans H-Black MR4; Herrmans H-Trace
  • Preis: 3399 Euro
  • MYBIKE-Note: 2,3

Kreidler Vitality eco 7 sport: Kettenschaltung und Mittelmotor

Das Vitality Eco Sport könnte ein Allrounder mit sehr guten Tourengenen sein, wäre es konsequenter aufgebaut.

Tourenradler werden beispielsweise den kraftvollen Bosch-Performance-CX-Antrieb schätzen; er spendiert dem leichten Kreidler viel Fahrdynamik.

Zum kräftigen Antrieb passt auch das Zehnfach-Deore-Schaltwerk aus Shimanos Mittelklasse-Regal.

Wer etwas flacher sitzen möchte, kann beim Radhändler mehrere Vorbau-Spacer entfernen lassen.

Für noch mehr Tourentauglichkeit wäre jedoch der reichweitenstarke 625-Wh-Akku schön gewesen.

Weitere Sparmaßnahme: Statt des klassischen Intuvia-Displays müssen Kreidler-Fahrer mit dem Purion-Instrument am linken Lenkerende vorliebnehmen.

Sein Informationsgehalt ist geringer, die Taster sind weniger komfortabel bedienbar.

Sieht man von der nicht ganz stimmigen Ausrüstung ab, ist das leichte Vitality dennoch ein ansprechendes, gut verarbeitetes und spritziges Pedelec für den Alltagseinsatz und mittellange Ausflüge.

Wer sich vorwiegend in hügeliger Topografie bewegt, wird die potente Motorisierung schätzen.

Plus: Kraftvoller Antrieb, relativ leicht
Minus: Nicht ganz stimmig ausgerüstet

Das Kreidler Vitality eco 7 sport im Detail:

  • Rahmengrößen: H: 50, 55, 60 cm; T: 45, 50, 55 cm; W: 45, 50, 55 cm
  • Gewicht Testrad: 24,9 kg
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 140 kg
  • Rahmen: Alu
  • Gabel: SR Suntour NEX, 63 mm, QR 9x100 mm
  • Schaltung: Shimano Nexus 5E; 38/30 Zähne
  • Motor/Akku: Bosch Performance/625 Wh
  • Bremsen/ø: Disc, Shimano BR-MT200/v: 180 mm, h: 160 mm
  • Reifen: Schwalbe Marathon Performance Line Green Guard 50-622
  • Lichtanlage: Fuxon FS-50 EB; Fuxon R-Glow EB
  • Preis: 3399 Euro
  • MYBIKE-Note: 2,2

Kettler Quadriga P5 RT: Nabenschaltung und Mittelmotor

Auffälligstes Merkmal des Kettler sind die üppigen Dimensionen von Unterrohr und Kettenstreben.

Sie kontrastieren mit dem flachen Profil des Oberrohrs.

Mehr als 30 Kilo Kampfgewicht resultieren aus üppigem Materialeinsatz.

Auch wegen des relativ großen 55er-Rahmens mit üppigem 625-Wh-Akku ist das Rad ziemlich schwer geraten.

Positiver Nebeneffekt: Der Rahmenverbund gibt sich keine Schwächen in puncto Stabilität.

Das Kettler rollt wendig, wegen des hohen Gewichts ist es aber nicht sehr spritzig.

Quadriga-Fahrer sitzen aufrecht, können die Sitzposition aber mittels verstellbaren Vorbaus und durch Entfernen zweier Spacer etwas sportlicher einstellen.

Lässt man die klappernde Kunststoff-Motorverkleidung außen vor, ist das Kettler sorgfältig verarbeitet.

In der rechten Kettenstrebe ist eine K-Link-Anhängerkupplung integriert.

Damit lassen sich Kettler-Kinderanhänger ohne zusätzliche Anbauten ankuppeln.

Wer ein stabil aufgebautes Allround-Pedelec mit zusätzlicher Rücktrittbremse sucht und sich nicht am hohen Gewicht stört, dem könnte das Kettler Quadriga gefallen.

Plus: Steifer Rahmen, zusätzliche Rücktrittbremse
Minus: Echt schwer, klappernde Motorverkleidung

Das Kettler Quadriga P5 RT im Detail:

  • Rahmengrößen: H: 50, 55, 60 cm; T: 47, 50, 55 cm; W: 47, 50, 55 cm
  • Gewicht Testrad: 30,6 kg
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 145 kg
  • Rahmen: Alu
  • Gabel: SR Suntour NEX e25, 63 mm
  • Schaltung: Shimano Nexus 5E; 38/30 Zähne
  • Motor/Akku: Bosch Performance/625 Wh
  • Bremsen/ø: Disc, Shimano BR-MT200/v: 180 mm, h: 160 mm
  • Reifen: Schwalbe Marathon Performance Line Green Guard 50-622
  • Lichtanlage: Fuxon FS-50 EB; Fuxon R-Glow EB
  • MYBIKE-Note: 2,0

Victoria Utilyon 4 und 5

Die Victoria Utilyon Modelle, insbesondere das Utilyon 4 und 5, fallen durch ihre Vielseitigkeit und hohe Akkukapazität auf.

Das Utilyon 5 erinnert optisch und im Fahrgefühl an ein Touren-Motorrad, was durch den steifen Rahmen und die gutmütige Geometrie verstärkt wird.

Mit einem Gewicht von fast 39 Kilogramm ist es jedoch kein Leichtgewicht.

Die Reichweite wird durch den riesigen 1475-Wh-Doppelakku erreicht, und der Bosch CX-Motor harmoniert gut mit der Enviolo-Nabe und dem Carbonriemen.

Das Utilyon 4, ausgestattet mit bis zu 1295 Wattstunden aus zwei Bosch-Akkus, zielt darauf ab, Reichweitenangst zu minimieren.

Das getestete Modell verfügt über einen 750-Wh-Akku im Unterrohr und einen 545-Wh-Akku im Sattelrohr.

Optional ist sogar eine Gesamtkapazität von 1475 Wh mit einem 725er-Akku hinten erhältlich.

Der CX-Motor der vierten Generation und die Smart-Anbindung sorgen für zeitgemäße Leistung.

Weitere Ausstattungsmerkmale umfassen eine 10-fach Deore-Schaltung, Magura MT5E-Bremsen, Schwalbe-Reifen und eine Parallelogramm-Sattelstütze.

Das Gewicht des Testrads betrug 36 Kilo, wobei Victoria eine Zuladung von satten 143 Kilo angibt.

Die Verarbeitung des Alu-Rahmens ist sehr gut, jedoch gab esDetailschwächen bei der Verlegung der Züge, wo Lackschutzfolie fehlte.

Im Fahrbetrieb bietet das Utilyon eine stabile Straßenlage, wobei enge Kehren nicht sein Metier sind.

Auf flachem Terrain sind 100 Kilometer im Turbo-Modus problemlos möglich.

Test-Fazit zum Victoria Utilyon 4: Das Utilyon ist ein Spezialist für Fahrer, die maximale Akku-Kapazität suchen und eignet sich besonders für großgewachsene und schwere Radfahrer.

Stevens E-Courier pt5: Nabenschaltung und Mittelmotor

Im Testfeld der Allround-E-Bikes befindet sich auch das Stevens E-Courier pt5, welches mit einer Nabenschaltung und einem Mittelmotor ausgestattet ist.

Weitere Details zu diesem Modell werden im ausführlichen Testbericht behandelt.

Allgemeine Vor- und Nachteile von Allround-E-Bikes

Allround-E-Bikes sind vielseitig einsetzbar und eignen sich besonders für:

  • Stadtverkehr: Ideal für den Weg zum Bäcker oder zur Arbeit.
  • Kurze und mittellange Strecken: Besonders geeignet für ebene und gut ausgebaute Wege.

Für Radreisen oder Fahrten auf unebenem Terrain sind Trekking- oder SUV-Bikes besser geeignet.

Viele Modelle sind mit Gepäckträgern, Ständern und Reflektoren ausgestattet und bieten zusätzlichen Komfort durch Ballonreifen, die Unebenheiten ausgleichen.

Die Sitzposition ist aufrecht und ermöglicht eine gute Übersicht.

Weitere Batteriemarken und Kooperationen

Victoria hat im Laufe der Jahre mit verschiedenen Batteriemarken kooperiert, darunter auch TranzX.

TranzX-Fahrradbatterien dienen als ergänzende Energiequelle und unterstreichen das Engagement von Victoria für Vielfalt und Qualität.

Diese Batterien bieten zuverlässige Leistung und vielseitige Funktionen.

Die Entwicklung der E-Bike-Technologie

E-Bikes sind keine Neuheit, sondern eine kontinuierliche Weiterentwicklung.

Die Technik der heutigen E-Bikes bzw. Pedelecs ist ausgereifter, und das Design ist durch die Integration der Akkus im Unterrohr schicker und schlichter geworden.

Das "eTrekking 10.8" von VICTORIA hat beispielsweise einen semi-integrierten Akku.

Der Power Pack Akku von Akkushop

Der Power Pack Akku bietet mehrere Vorteile:

  • Leistungsstark: Mit einem Antrieb von 26 Volt und einem Sitzrohr von 18 Ah.
  • Integrierte Ladebuchse: Ermöglicht das Aufladen während der Fahrt.
  • Kompakte und leichte Ladestation: Schnelle Ladezeit von drei Stunden und leicht zu verstauen.
  • Tolles Fahrgefühl: Sorgt für ein angenehmes Fahrerlebnis ohne endloses Strampeln.

Das Victoria eUrban 13.9 mit zwei Akkus

Das eUrban 13.9 von VICTORIA ist ein Exot, da es mit zwei Akkus ausgestattet ist.

Dies ermöglicht eine größere Reichweite, führt aber auch zu einem höheren Gewicht.

Ein Test kann zeigen, ob sich das Mehrgewicht wirklich lohnt.

Technik und Motor bei E-Bikes

Die Entwicklung der Elektromobilität im Bereich der E-Bikes schreitet stetig voran.

Victoria bietet mit dem E-Bike Utilyon 6 ein Modell mit doppelter Energie, um der Reichweitenangst entgegenzuwirken.

Modell Motor Schaltung Akku Besonderheiten Pluspunkte Minuspunkte
Brennabor T-63E Bosch Performance Shimano Nexus 5E 625 Wh Teleskop-Sattelstütze Komfortabel, stabile Akku-Abdeckung Relativ schwer
Kalkhoff Endeavour 5.B season Bosch Performance Shimano Alivio 1x9 625 Wh Saubere Kabelführung Komfortabel, sauber verlegte Kabel und Züge Wenig steifer Rahmen, Neunfach-Schaltwerk
Kreidler Vitality eco 7 sport Bosch Performance CX Shimano Nexus 5E 625 Wh Kraftvoller Antrieb Kraftvoller Antrieb, relativ leicht Nicht ganz stimmig ausgerüstet
Kettler Quadriga P5 RT Bosch Performance Shimano Nexus 5E 625 Wh Rücktrittbremse, K-Link-Kupplung Steifer Rahmen, zusätzliche Rücktrittbremse Echt schwer, klappernde Motorverkleidung
Victoria Utilyon 4 Bosch CX Shimano Deore 10-fach Bis zu 1295 Wh Doppel-Akku Hohe Reichweite, sehr gute Bremsen, sehr gute Zuladung Hohes Gewicht, träge Fahrdynamik

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