Den Fahrradhelm ALDI richtig nutzen: Batterie wechseln und mehr

Fahrradfahren erfreut sich wachsender Beliebtheit, und mit ihm steigt das Bedürfnis nach Sicherheit. Egal ob Fahrrad oder E-Bike, cooles Mountain-Bike oder praktisches Klapprad: Sicherheit geht vor. Daher ist es wichtig, dass du das für dich passende Rad fährst. Die schönste Zeit zum Radfahren ist der Frühling, Sommer, Herbst und für manche sogar der Winter.

Ein wichtiger Aspekt der Sicherheit ist der Fahrradhelm. Das Tragen eines Helmes auf dem Rad ist freiwillig. Doch würdest du auf Sicherheitsgurte im Auto oder einen Motorradhelm verzichten? Also, achte auch immer auf einen gutsitzenden Fahrradhelm.

Der Abus Urban-i 3.0 Fahrradhelm im Detail

Der Abus Urban-i 3.0 ist als Stadthelm konzipiert und für den Einsatz im Alltag vorgesehen. Nimmt man den Abus Urban-i 3.0 in die Hand, macht der Fahrradhelm einen wertigen Eindruck. Die Verarbeitung der verschiedenen Materialien wirkt sauber, Produktionsrückstände, Spritz- oder Pressüberstände gibt es bei unserem Modell nicht. Das Fliegengitter ist gut integriert. Die Gurte sind sauber verarbeitet und machen einen soliden Eindruck. Der Magnetverschluss am Kinnriemen ist hochwertig verarbeitet und schließt beim Zusammenführen der beiden Elemente fast eigenständig.

Wir haben den Abus Urban-i 3.0 mit einem Gewicht von 259 g gewogen (inklusive Beleuchtung). Neben einem GS Siegel hat der Helm auch ein TÜV Rheinland Siegel und trägt ein CE Zeichen. Der Abus Fahrradhelm kann für die Zwecke „Fahrradfahren“, „Skateborden“ und „Rollschuhfahren“ genutzt werden, so der Hinweis des Herstellers.

Anpassung und Komfort

Nachdem wir uns die Bedienungsanleitung durchgelesen haben, möchten wir den Stadthelm jetzt auch auf dem Kopf testen. Das Stellrad am Hinterkopf drehen wir gegen den Uhrzeigersinn und öffnen somit die Größe bzw. den Helm. Damit auch verschiedene Kopfformen möglichst gut abgedeckt werden können, kann das Stellrad über ein Ratschensystem herausgezogen oder wieder in den Helm gedrückt werden. Auch besteht so die Möglichkeit, dass ein Zopf durch den hinteren Teil des Verschlusses gezogen werden kann.

Sitzt der Helm horizontal auf dem Kopf, wird das Dreh- und Stellrad im Uhrzeigersinn gedreht. Der Innendurchmesser der Halterung verringert sich und der Helm wird langsam etwas strammer. Der Kinnriemen kann sehr einfach eingestellt werden. Die Seitenteile haben kleine Schnellspanner/ Fixiereinheiten. Die Gurtverteiler können in der Höhe angepasst werden, indem die Fixiereinheit gelöst wird. Jetzt besteht die Möglichkeit, das „Dreieck“ über dem Ohr zu vergrößern oder zu verkleinern. Dazu wird der Fixierer entweder hoch oder herunter geschoben.

Der Schließmechanismus am Kinn ist mittig zu positionieren. Der Kinngurt wird so eingestellt, dass dieser sitzt, aber nicht drückt. Der Urban Fahrradhelm trägt sich auf unserem Kopf recht angenehm. Die Belüftung wird durch die vorderen Öffnungen gewährleistet, am Hinterkopf kann der Luftzug den Helm wieder verlassen und warme Luft mitführen. Wir haben die Modellgröße „M“ gewählt, unser Kopfumfang beträgt ca. 55,5 cm.

Das LED-Rücklicht und der Batteriewechsel

Das Rücklicht ist fest im Fahrradhelm integriert und ist ein LED-Licht. Die Funktion beschränkt sich dabei auf das einfache rote Leuchten oder ein rotes Blinken. Als Stromquelle dient eine Batterie. Zum Einsatz kommt eine Knopfzelle der Größe CR2032. Ist die Batterie leer, muss diese gewechselt werden.

Sinnvoll ist das Rücklicht dann, wenn man zum Beispiel an der Ampel oder einer Fahrbahnüberquerung stehen bleibt und keine nachleuchtende Fahrradbeleuchtung hat. Die Position der LED-Lampe könne in unseren Augen etwas besser gewählt werden. Das Tauschen der Batterie könnte jedoch ein wenig einfacher sein, bei uns ist die CR2032 Batterie sehr stramm in der Halterung eingeklemmt.

Der Einsatz einer Batterie hat den Vorteil, dass die Lampe nicht automatisch einen Lebenszyklus hat, der am „Akkuleben“ gekoppelt ist.

Abus Urban 3.0 Signal vs. Nicht-Signal-Variante

Schaut man sich die technischen Daten und die Datenblätter der beiden Abus Fahrradhelm-Varianten an, findet man keinen Unterschied zwischen dem Abus Urban Signal und der „nicht Signal-Variante“. Beim Betrachten der Bilder fällt es im Detail auf. Der Abus Urban 3.0 Signal hat mehr Reflektoren.

Qualität und Fazit

Vom Hersteller Abus erwartet man hochwertige und durchdachte Produkte. Genau das hat der Hersteller hier größtenteils gut hinbekommen. Die Verarbeitung ist gut, das Gewicht ist im normalen Bereich für den urbanen Fahrradhelmsektor. Das rote LED-Licht ist eine gute Idee und kann für mehr Aufmerksamkeit sorgen.

Die Einstellmöglichkeit der Riemen sowie die Nutzung des Stellrads ist sehr einfach und der Fahrradhelm lässt sich gut auf die persönlichen Bedürfnisse einstellen. Der Verschluss schließt sehr einfach und kann ebenso problemlos geöffnet werden. Die Größenangabe kam bei unserem Abus Urban-i 3.0 Test gut hin.

Unsere Helmvariante hat zum Zeitpunkt des Tests 69,95 Euro gekostet. Je nach Größe, Händler und Farbe, haben wir den Helm auch für ca. 80 Euro finden können. Der Fahrradhelm findet seinen Einsatzzweck bei der Fahrradtour am Wochenende oder beim täglichen Einsatz auf dem Weg zur Arbeit.

Weitere Sicherheitstipps für Radfahrer

  • Passende Fahrradgröße: Es sollte nicht zu groß und nicht zu klein sein. Die passende Größe variiert dabei je nach Fahrradtyp. Gängige Radgrößen sind 26 und 28 Zoll. Meist lassen sich Sattel und Lenker einstellen, sodass eine Rahmengröße für viele Menschen passt.
  • Umgang mit neuem Fahrrad: Mach dich mit einem neuen Fahrrad am besten außerhalb des Straßenverkehres vertraut. Gerade wenn du ungewohntes Zubehör oder eine für dich neue Art der Gangschaltung oder Bremsen nutzt, solltest du dich einfahren. Auch wenn du vom Fahrrad auf ein E-Bike umsteigst, ist etwas Übung hilfreich.
  • Höchstgewicht beachten: Achte auf das Höchstgewicht deines Rades. Es gibt das Gewicht an, das dein Rad tragen kann, jedoch inklusive des Eigengewichts.
  • Beleuchtung und Reflektoren: Um dein Rad im Straßenverkehr zu fahren, sollte es mit einer ausreichenden Beleuchtung und Reflektoren ausgestattet sein. Eine Steckbeleuchtung mit Batterien oder Akkus ist ausreichend. Nachts und wenn es dunkel ist, musst du die Lampen nicht nur mitführen, sondern benutzen.
  • Gepäck sicher verstauen: Gepäck sollte immer gut und fest verstaut sein, damit du nicht dein Gleichgewicht verlierst. Transportiere es daher nicht in Tüten, sondern gleichmäßig in Gepäcktaschen und Rahmentaschen.
  • Diebstahlschutz: Gerade bei einem teuren E-Bike solltest du auf Nummer sicher gehen und es immer mit einem guten Fahrradschloss anschließen.

Regelmäßige Wartung für mehr Sicherheit

Hast du die passende Fahrradart und -größe gefunden, solltest du das Fahrrad regelmäßig warten. Ein guter Zeitpunkt ist nach der Winterpause, die viele beim Radfahren machen. So kannst du die Wartung auch direkt mit dem Frühjahrsputz verbinden.

  1. Teste, ob die Reifen frei rollen und du die Pedale frei drehen kannst.
  2. Ziehe alle Schrauben einmal nach und öle die Fahrradkette und alle Gelenke des Fahrrads.
  3. Sieh nach, ob die Bremsbeläge und die Felgen noch gut sind. Sind Verschleißmarken in Form von Punkten oder Streifen sichtbar, solltest du sie austauschen oder austauschen lassen.
  4. Überprüfe die Bremsen: Stell dich neben dein Fahrrad und betätige alle Bremsen nacheinander. Achte auf eine ausreichende Bremskraft und auch auf Knackgeräusche.
  5. Kontrolliere die komplette Beleuchtung und tausche sie bei Bedarf aus.
  6. Kontrolliere den Luftdruck der Reifen: Fahrradreifen verlieren jeden Monat ein Bar Luftdruck. Sie sollten regelmäßig aufgepumpt werden. Den empfohlenen Luftdruck findest du auf der Seite des Rades.

Wichtig: Dein E-Bike solltest du jährlich vom Profi in einer Werkstatt überprüfen lassen. Aber auch bei nicht motorisierten Fahrrädern geht Sicherheit vor.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0