Alfine 8-Gang Laufrad im Test: Eine umfassende Analyse

Am Beginn der modernen Schaltnaben-Renaissance stand Shimanos Nexus Inter-8. Diese neue 8-fach Nabe war sportlich ausgelegt, einfach bedienbar, langlebig, wartungsarm - und dennoch preisgünstig. Daraus haben die Japaner drei Jahre später eine edlere Version abgeleitet: Auftritt Alfine, der erstmals eine eigene „Gruppe“ spendiert wurde - also Schalthebel, Kurbeln, später Nabendynamo und Scheibenbremsen, in abgestimmtem Design und in vergleichbarer Leistungsklasse.

Das schicke Erscheinungsbild der Alfine-Gruppe hat erheblich dazu beigetragen, dass sich einstmals brave, wartungsarme Nabenschalt-Räder zu begehrenswerten Lifestyle-Objekten mausern konnten.

Technische Details und Eigenschaften der Alfine 8

Die Alfine 8 nutzt weitgehend dasselbe Getriebe wie die Nexus, ist jedoch deutlich moderner verpackt: Sie steckt in einem glänzenden Alugehäuse und besitzt eine Scheibenbrems-Aufnahme. Die Achter läuft in einer internen Fettpackung, die bei einer Inspektion alle ein bis zwei Jahre erneuert und das ausgebaute Getriebe ins Ölbad getaucht werden sollte. Ihre Gangsprünge liegen unregelmäßig zwischen rund 14 und 18 Prozent.

Diese Lücken sind nicht so sehr störend, doch zwischen den vielgenutzen Gängen 5 und 6 liegen ganze 22,2 Prozent: Das ist spürbar und kann den „Flow“ unterbrechen. Die Gesamtübersetzung beträgt 307 Prozent. Für die Primärübersetzung von Kettenblatt zu Ritzel gelten Limits: Das Verhältnis der Zähnezahlen soll zwischen 2 und 2,25 liegen.

Das entspricht zwei bis drei Zähnen Unterschied bei der Ritzelwahl. Dies, um die eingeleitete Tretkraft zu begrenzen und das Getriebe nicht zu überlasten. Mit nur ein, maximal zwei Berggängen ist die Alfine 8 keine Empfehlung für häufige, starke oder lange Steigungen. Gepäckzuladung reduziert ihre bergtauglichen Gänge auf schlicht einen. In ebener Umgebung bewegt man sich bei flotter Fahrt meist in Gang 6 oder 7. Für hügelige Topografien ist das zu wenig.

Deshalb, und wohl auch, um die Lücke zur universeller übersetzten und extrem langlebigen Rohloff-Nabe etwas zu verringern, konstruierten die Shimano-Ingenieure die größere Alfine11 von Grund auf neu.

Die Alfine 11 als Weiterentwicklung

Die 11-Gang-Alfine erschien im Jahr 2011 und schaltet mit teilweise schrägverzahnten Getriebe - im Unterschied zum geradverzahnten 8er-Getriebe ließen sich dadurch offenbar Schalteffizienz, Laufruhe und Langlebigkeit steigern. Zudem, auch das eine Neuheit, läuft das 11er-Getriebe in einem Ölbad. Deshalb werden ein erstmaliger Ölwechsel nach 1000, die folgenden alle 5000 Kilometer oder zwei Jahre nötig.

Die Alfine 11 startet im ersten Gang mit derselben Übersetzung wie die 8-Gänger. Eine Untersetzung ist bei beiden Naben nicht möglich. Die Gänge der Alfine 11 folgen jedoch enger und regelmäßiger aufeinander als bei der kleinen Schwester. Das Spektrum umfasst 409 Prozent und springt in Stufen zwischen 13 und 14 Prozent, außer von Gang eins zu zwei.

Dort schlägt der große Schaltschritt (29,2%) nicht so stark zu Buche, da man sich dort selten länger aufhält. Der größte Gang der Achter entspricht etwa Gang neun der Elfer. Bei ihr folgen noch zwei schwere Gänge obenauf. Auch die Alfine 11 ist also nicht für Bergziegen gemacht. Doch durch ihre engere Gangstufung bleiben mit Gepäck etwa zwei, ganz ohne Last drei „Berggänge“, je nach Steigungsprozenten.

In der Ebene pedaliert man in Gang 8 als meistgenutztem Arbeitsgang. Auch hier gelten Grenzen für die Primärübersetzung: Um Überlast auszuschließen, gilt für das Verhältnis Kettenblatt zu Ritzel Faktor 1,8 bis 2. Fast alle Testräder halten diese Grenzen ein. Das Raleigh liegt zwei, das BMC acht Hundertstel über den Limits. Das stresst die beiden Getriebenaben zwar mehr als erwünscht.

Die Limits beinhalten immer ein gewisses Sicherheitspolster, sodass wir diese geringen Überschreitungen für tolerabel halten.

Vergleich: Alfine 8 vs. Alfine 11

Oft spielt es keine Rolle, ob 8 oder 11 Gänge in der Nabe stecken. Im Vergleich fährt man mit der 11 um etwa einen Gang variantenreicher den Berg hinauf, mit gut zwei Schnellgängen mehr bolzt man anschließend zu Tal. Gleichzeitig lässt ihre engere Gangfolge nicht so große Drehzahl-Lücken, sie fährt sich daher auch biomechanisch etwas flüssiger, weil anpassungsfähiger.

Für die 8 ergeben sich als Schwerpunkte vorwiegend ebenes Terrain mit nur geringen und kurzen Steigungen, sowie Alltags- und Kurzstrecken ohne Reisegepäck. Die große Schwester Alfine 11 darf man dagegen als rundum tourentauglich und ein wenig steigungs-freundlicher bewerten. In den Alpen wäre sie nicht ideal eingesetzt, aber man kann selbst dort mit ihr zurechtkommen.

Gepäckbeförderung macht sie ohne weiteres möglich, bei unbeladenen Bike schafft man sogar knackige Anstiege noch ganz anständig.

Riemenantrieb als ideale Ergänzung

Ein idealer Partner für Nabenschaltungen ist der (fast) wartungsfreie Riemenantrieb: Die Hälfte unserer Testräder verzichtet auf eine ölige Kette. Ein Mehrpreis für den Riemen lässt sich nur schwer abschätzen. Riemen und Ritzelscheiben kosten rund 250 Euro mehr, doch hohe Kosten entstehen auch beim Rahmenbau: Die Sitzstrebe muss teilbar sein, der Hinterbau muss exakter und verwindungssteifer gefertigt werden.

Unser günstigstes Riemenrad ist das Raleigh mit 1399 Euro. Das preiswerteste Testrad insgesamt stammt von Rabeneick, fährt mit Kette und kostet 1000 Euro. Das teuerste Rad mit 3189 Euro kommt von Utopia: Es fährt mit Kette! Hier wirken eher der aufwändige Rahmen, niedrige Stückzahlen und viele eigene Zubehörteile als entscheidende Preistreiber.

Shimano Nabenschaltungen im Detail

Es gibt noch die Nexus Standardvariante ohne den ehemals roten Streifen, Alfine 8-Gang, Alfine 11 Gang, Nexus mit Rücktritt oder für Roller- oder V-Brakes und eine diffuse Serienstreuung mit verschiedensten Qualitätsaussagen im Netz. Bringen wir mal Licht in den Dschungel der Shimano Nabenschaltungen, die sich schon spürbar voneinander unterscheiden, vor allem in der Qualität für Viel- und Schnellfahrer-Innen.

Offen dokumentiert wurden die Unterschiede der Shimano Naben leider so gut wie nie. Egal welche an Shimano Nabenschaltung eingebaut ist, der Radhändler wird sie Ihnen als problemlos, pflegeleicht und völlig komfortabel unterjubeln. Millionenfach verkauft, Sie können eigentlich damit gar keinen keinen Fehler machen. Das wird er oder sie sagen. Sie wollen einen Rücktritt wie 1980? Mit der Shimano Nexus kein Problem, das Modell gibt es sogar mit Rücktritt.

Leider ist genau diese Version recht anfällig, man hört oft Klagen in den Fahrradforen: „Die Nabe mit Rücktritt hielt keine 500 Kilometer“, „China-Schrott durch billige Produktion“, usw. … glaube ich persönlich alles. Die Qualität der Naben hat in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Viele ehrliche Radhändler bestätigen, dass die Naben ganz unterschiedlich leicht laufen und bestreiten nicht, dass es bei Shimano zeitweise „Problemnaben“ gab bzw. immer noch gibt.

Das Ganze ist für Omas Stadtrad auch gar nicht so relevant, denn die 8-Gang Nexus wird bei der typischen Zielgruppe „Anspruchslos 50+“ über 200 km im Jahr sehr wahrscheinlich halten. Probleme gibt es vor allem, wenn ein Rad wirklich sportlich gefahren wird.

Erfahrungsberichte und Unterschiede

2005 kaufte ich ein Stevens City-Flyer mit einer Shimano Nexus 8-Gang Premium Nabenschaltung und bin bis heute begeistert. Die Nabe hat bei mir ca. 18.000 km gehalten, danach habe ich das innere Getriebe einfach komplett ausgetauscht, weil es teigiger wurde.

Der 4. Gang ging immer etwas schwerer als alle anderen und knackt häufig, aber ansonsten eine sehr zuverlässige und unkomplizierte Schaltung, mit der ich jetzt noch gerne fahre. Das ist die Shimano Nexus Premium-Freilauf-Version ohne Rücktritt, äußerlich erkennbar am roten Streifen. Vor 15 Jahren sehr gut.

2011 kaufte ich ein Dahon Bullhead Faltrad (zum ersten und letzten Mal ein Rad aus dem Internet) mit einer Shimano Nexus 8-Gang Standard Nabenschaltung und war von der Schaltung enttäuscht. Im Gegensatz zur Premium-Version fehlen der optisch identischen Nabe (äußerlich ohne roten Streifen) die leichtgängigen Nadellager. Diese wurden durch billige Gleitlager ersetzt und erzeugen ca. 2-3% mehr innere Reibung.

Dies ist z.B. spürbar an den Pedalen, die sich im Freilauf beim Rollen ständig mitdrehen wollen. Mehr noch, mein vierter Gang machte Geräusche und rubbelte spürbar. Ich schickte das Hinterrad ein, es wurde auf Kulanz repariert. Zurück kam ein neu abgeschmiertes Hinterrad, dass vor allem bei Kälte durch eine Fettfüllung noch schwerer rollte als vorher. Das bemerkte ich aber zu spät, denn die Geräusche waren erstmal weg.

Im Frühjahr 2014 brachte ich das Rad dann zu einem Fahrradhändler mit der Bitte, alles Fett zu entfernen, nachzusehen und die Nabe zu ölen. Das Ergebnis war so lala… zwar besser als vorher, aber dafür waren die Geräusche im vierten Gang wieder da. Das ganze Roll- und Freilaufgefühl war ganz weit entfernt, von der Qualität der Premium-Nabe aus meinem Stevens Cityflyer.

Eine weitere Anfrage 2015, was ein ganz neues 20″ Hinterrad mit einer neuen Shimano Nexus Premium Nabe kosten würde: Unglaubliche 380-420,- EUR! Mehr als die Hälfte des ganzen Faltrads. Ich fragte deshalb danach, weil die 28-Loch Shimano Nabe meines Dahon Fahrrads mittlerweile nicht mehr lieferbar ist und ich im Internet keine passende Nexus-Nabe mit 28 Löchern mehr finde.

Auch nicht, wenn ich das Hinterrad selbst neu einspeiche. So muss ich mir wohl oder übel eine neue 36-Loch-Felge und neue Speichen kaufen, um mir selbst ein 20″ Nexus- Premium 8-Gang Hinterrad einzuspeichen. Sehen wir uns neben der Shimano Nexus die Alfine-Nabe näher an. Sie sieht hochwertiger aus, ist aber gegenüber der Nexus vielleicht nur einfach schwarz lackiert.

Hier gibt es keine Premiumversion mehr, dafür aber eine 11-Gang Alfine Nabe, die sehr viel teurer als die 8-Gang Alfine ist. Laut Fachhändler sollen beide Alfine-Versionen besser laufen, als die günstigeren Nexus-Varianten, die Shimano mittlerweile ebenfalls auf Wunsch in Schwarz (-matt) lackiert.

Den roten Streifen der älteren Nexus-Premiumversion gibt es seit 2014 nicht mehr. Die Shimano Naben können jetzt nur noch über die aufgedruckte Serien-Nr. erkannt werden. Es ist von Shimano nie genau gesagt worden, wie sich die Alfine- und Nexus Premium- Nabe voneinander unterscheiden.

Zwei klare Unterschiede werden gern unter den Tisch gekehrt: Die Alfinenabe konnte auch vor ein paar Jahren schon mit einer Scheibenbremsaufnahme geliefert werden, das gab es bei der Nexus früher nicht - jetzt aber schon (Stand Februar 2025). Um die höheren Kräfte einer Scheibenbremse an der Nabe aufnehmen zu können, ist die Alfine-Achse anfangs etwas stabiler konstruiert worden.

Außerdem der „schicke Rapid-Fire-Hebel“ besteht bei der Alfine aus einem Daumenschalter, mit dem man pro Hub immer nur 2 Gänge herauf- oder herab schalten kann. Was sich nach einem kleinen Detail anhört, ist bei der günstigeren Nexus besser gelöst: Man bremst an einer roten Ampel aus hoher Geschwindigkeit ab und kann mit einem Drehschalter mit einer mühelosen Bewegung vom 8. in den 1. Gang schalten. Das ist ein echter Vorteil.

Alfine 11: Vor- und Nachteile

3 Gänge mehr spreizen den Wirkungsgrad einer Nabe natürlich immens, aber es gibt leider eine kleine Tücke: Die 3 Gänge liegen alle über dem 5. Gang. Der fünfte Gang ist aber bei Shimano der Beste, weil er als einziger ohne Getriebe-Übersetzung auskommt und die Kraft vom Kettenblatt fast 1:1 auf das Hinterrad überträgt.

Im Normalfall sind Nabenschaltungen also so konstruiert, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit möglichst in einem 1:1 Gang ohne Getriebe gefahren werden kann. Die 11-Gang Alfine-Version verschenkt dadurch meiner Ansicht nach ihr eigentliches Potenzial, denn Ihre zusätzlichen 3 Gänge liegen alle über dem reibungsarmen 5. Gang der Nexus-Naben.

Heißt auf Deutsch: Der ehemals leichte, fünfte Gang fehlt bei der Alfine 11. Ich fahre mit der 11-Gang-Alfine also im 6. oder 7. Gang von 11 Gängen und muss ständig das Planetengetriebe mit all den Reibungsverlusten bewegen. Die alte Nexus im 5. Gang (also 1:1 ohne Zahnrädchen übersetzt) läuft da sicherlich einen Tick leichter.

Das wäre aber gegenüber der 11-Gang-Alfine ein übereiltes Urteil, denn diese läuft zusätzlich in einem permanenten Ölbad statt in zähmen Fett. Der große Vorteil der Alfine 11-Gang-Nabe, liegt für mich nicht in den 3 Gängen mehr, sondern in ihrer leichtgängigen Perma-Ölfüllung, die dadurch ein leichteres Treten ermöglicht, als alle Nexus-Versionen samt der Alfine 8.

Es gibt genau aus diesem Grund sogar Fahrrad-Freaks, die eine Shimano 8-Gang-Nexus-Schaltung auf Ölfüllung umgebaut haben: Nabe auseinander nehmen, Loch in die Trommel bohren, Ölnippel reindrehen, alles peinlich säubern, wieder zusammenbauen und eine leichtgängige Öl-Füllung á la Rohloff genießen. Deshalb empfiehlt Shimano regelmäßig einen Ölwechsel bzw. bei den geschlossenen Naben-Versionen ein regelmäßiges Tauchen der Innereien in einem Ölbad.

Die Ölfüllung der Alfine 11-Gang ist theoretisch sehr reizvoll. Praktisch (er)fuhr ich bei einer Probefahrt auf einem teurem Cannondale BadBoy mit Shimano 11-Gang Alfine allerdings, dass sich auch hier die Pedalen im Freilauf gerne mitdrehen wollen, weil die innere Reibung der Nabe wohl doch relativ hoch ist. Bei einer Kettenschaltung passiert das jedenfalls nicht.

Wirkungsgrad und Wartung

Ein durchschnittlicher Radfahrer erzeugt auf einer Tour ca. 120 - 140 Watt. Eine Getriebenabe verschwendet durch die innere Reibung abhängig vom jeweilig eingelegten Gang zwischen 5 - 9 Watt. Die edle Rohloff Speedhub bremst im Gegensatz zu Nexus, Alfine und Co nur halb so stark. Außerdem hat sie eine Zulassung für Tandems, auch das fehlt den Shimano Naben.

Die Rohloff Getriebenaben sind für mich persönlich der beste Kompromiss zwischen Wartungsfreiheit & Leichtläufigkeit an einem schnellen Rad für weite Touren.

Shimano Inter 5E: Speziell für E-Bikes

Die 2018 vorgestellte Inter 5E-Nabe von Shimano wurde speziell für E-Bikes bzw. Pedelecs entworfen. Da acht oder gar 11 Gänge bei zusätzlicher Motorunterstützung von vielen E-BikerInnen mit etwas Routine gern einfach überschaltet werden (z.B. 1, 3, 5 = 25 km/h), wurde diese Nabe zugunsten einer größeren Haltbarkeit mittels stabilerem Planetengetriebe mit nur fünf statt acht Gängen auf satte 60 Newtonmeter statt auf 50 Nm ausgelegt.

Die unteren Gänge wurden reduziert und weisen bei einer Übersetzungsbandbreite von 263% höhere Gangsprünge auf. Zahnräder, Lagerungen und Schaltservoteile sind weniger kleinteilig und konnten naturgemäß stabiler ausgelegt werden.

Damit verträgt die Schaltung dauerhaft auch stärkere Motoren wie z.B. den hauseigenen Shimano Steps E6100 Antrieb. Dieser soll besonders gut mit der Inter 5E Nabe harmonieren, da beide Komponenten zusammen mit dem Bordcomputer eine intelligente Einheit bilden, die die Schaltvorgänge bei kräftiger Motorunterstützung aktiv mitgestaltet.

Zielgruppe sind interessanterweise City- und Trekkingbikes, also bezahlbare Massenprodukte (Straßenpreis ab ca.. Sogar eine elektronische DI2-Version ist erhältlich, die Schaltvorgänge sogar vollautomatisch durchführt. Diese breite Auslegungs-Strategie kann selbstverständlich auch an sportlicheren Rädern sehr gut funktionieren, wie uns die Nexus 8 Premium und Alfine 11 jahrelang bewiesen haben.

Wartungsarmut und lange Haltbarkeit lassen den 4-8 Prozent geringeren Wirkungsgrad im Vergleich zur Kettenschaltung gerade bei ambitionierten Pendlern, Commuterbikes und VielfahreInnen mit kräftigen Beinen gut verschmerzen, weil der Antrieb unauffällig jahrelang seinen Dienst tut.

Wird die Getriebeeinheit wie von Shimano empfohlen in Öl getaucht, werden die Geräusche meist zurück gehen. Die Nabe schaltet sich danach angeblich wieder leichter und präziser.

Ein Anfahren am Berg in hohen Gängen in den Pedalen stehend mit viel Kraft ist unbedingt zu vermeiden, die Mitnehmer / Achsnasen durch das hohe Drehmoment sonst abbrechen können. Die Anzugsdrehmomente der Achmuttern samt der Montage der geriffelten Scheiben im Ausfallende sind zu beachten. Die Achse muss sonst ungewöhnliche Drehmomente aufnehmen, für die Sie nicht konstruiert wurde.

Die meisten Shimano Naben verschleißen im Alltag immer noch durch eindringende Feuchtigkeit und Schmutz. Falls Wasser eingedrungen ist, rostet die Nabe von innen bis sie schrottreif ist, wenn sie nicht demontiert und getrocknet wird. Deshalb benötigt die Nabe regelmäßig ein Öl-Tauchbad: Dabei werden alte Metall-Partikel herausgespült u.

Diese Nabe ist über 12.000 Kilometer überhaupt nicht gewartet worden. Das Rad wurde oft im Regen geparkt und regelmäßig im Winter gefahren.

Es gibt die Nexus 8 und Nexus 8 Premium. Premium hatte als Erkennungsmerkmal mal einen roten Ring und läuft leichter, da Nadellager statt Gleitlager verwendet werden. Beide Nexus-Naben haben keine Perma-Ölfüllung. Alfine 8 und Alfine 11 sind oft besser verarbeitet.

Die 8er Alfine ist wahrscheinlich nur eine schöner designte Nexus 8 Premium in besserer Fertigungsqualität. Die 11er Alfine kostet gleich 200-300,- EUR mehr, hat drei Gänge mehr nach oben und läuft im Ölbad. Alle vier Shimano-Naben laufen im 5.

Anpassung und Empfehlungen

Für die meisten Freizeit-Radler ist es sicherlich sinnvoll die Übersetzung einer Nabenschaltung leicht in Richtung Bergsteigefähigkeit zu ändern, indem man das hintere Ritzel tauscht (1-2 Zähne mehr), da die theoretische Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 24 km/h oder schneller kaum erreicht wird. Ich schätze sie liegt bei ca.

Nabenschaltungen im Vergleich

Mit Pinion, Rohloff, Enviolo NuVinci und Alfine gibt es unterschiedliche Getriebeschaltungen für das Fahrrad. Wie die einzelnen Hersteller im Vergleich abschneiden, kannst du in der folgenden Gegenüberstellung nachlesen.

PinionRohloffEnviolo NuVinciAlfine
Max. Übersetzung636%526%380%307% - 409%
Max. Gangzahl1814Stufenlose Gänge8 oder 11
GarantieFünf Jahre bei Einhaltung der WartungsintervalleZwei JahreZwei JahreZwei Jahre
GewichtCa. 1700gCa. 2450gCa. 1700g
NachrüstbarkeitBenötigt speziellen RahmenKann durch individuelle Konfiguration mit fast jedem Rahmen verwendet werdenKompatibel mit 135x10mm AusfallendenPasst in jeden Rahmen mit einem Hinterbau mit den Maßen 10x135mm. Das ist quasi jeder Trekking- oder Citybike-Rahmen
Verwendung im E-BikeFunktioniert mit Nabenmotoren. Kein automatisches Schalten möglich. Getriebe kommuniziert auch nicht mit der Elektronik des Motors/Displays.Funktioniert mit Mittelmotoren. In Kombination mit Bosch Motoren wird die Nabenschaltung intelligent integriert. Empfohlene Gangwechsel werden angezeigt, im Stand wird automatisch auf einen leichten Gang zum Anfahren geschalten uvm.Funktioniert mit Mittelmotoren. Man kann die bevorzugte Trittfrequenz einstellen, die dann durch automatische Schaltvorgänge immer konstant gehalten wird.Funktioniert mit Mittelmotoren. In Verbindung mit dem Shimano Steps Motor kann auch automatisch geschaltet werden.
WartungFast wartungsfrei. Lediglich alle 10.000km bzw. ein Mal pro Jahr wird ein Ölwechsel empfohlen.Fast wartungsfrei. Lediglich alle 5.000km bzw. ein Mal pro Jahr wird ein Ölwechsel empfohlen.WartungsfreiWartungsfrei, gelegentlich müssen Schaltzüge an der mechanischen Version nachgestellt werden
SchaltgriffDrehschaltgriffIm Stand, Rollen Drehschaltgriff„Rapid Fire“ Daumenschalthebel, in der elektronischen Version Schaltknopf am Lenker oder Rennrad Brems-Schalteinheit
SchaltvorgangIm Stand oder Rollen und unter Teillast. In schnellere Gänge unter Volllast.Im Stand, Rollen und unter Teillast.Im Stand, Rollen und unter LastIm Stand, Rollen und unter Last
WirkungsgradDa nur zwei Getriebestufen vorhanden sind, ist ein Pinion Getriebe effizienter als eine Kettenschaltung. Der Wirkungsgrad liegt aber etwas unterhalb einer RohloffBietet den höchsten Wirkungsgrad aller NabenschaltungenDurch die erhöhte Reibung ergibt sich gegenüber einer Kettenschaltung ein leichter LeistungsverlustEtwas geringer als Rohloff Speedhub
AnschaffungskostenFahrräder samt Pinion Getriebe fangen aktuell bei ca. 2.500 € an. Seit 2019 auch für den Endverbraucher ab 649€ bis 1.499€ erhältlich.Ca. 1000 €Ca. 350-400 €Ab 150€ für die 8-fach Nabe ohne Zubehör, ca. 300€ für die 11-fach Variante

Damit Sie ein passendes Hinterrad mit 8-Gang Shimano Alfine Nabenschaltung für Ihr Fahrrad kaufen, sollten Sie vor dem Kauf einige Aspekte beachten. Das optimale Hinterrad mit einer Alfine 8-Gang Nabenschaltung von Shimano für jedermann gibt es nicht, denn Hinterrad ist nicht gleich Hinterrad. Je nach Fahrradart, Einsatzzweck und persönlichen Bedürfnissen ist das eine oder andere Hinterrad mit Shimano Alfine 8-Gang Nabenschaltung besser für Sie bzw.

Viele Hersteller bieten allerhand unterschiedliche Hinterräder mit einer Shimano Alfine 8-Gang Nabenschaltungen für Fahrradfahrer an. Eine 8-Gang Alfine Nabenschaltung am Fahrrad bietet gegenüber der klassischen Kettenschaltung viele Vorteile, ist in der Regel aber teurer. In unserem Laufrad-Onlineshop bieten wir Ihnen viele verschiedene Hinterräder mit einer verbauten 8-Gang Shimano Alfine Nabenschaltung an.

Die Hinterräder sind bereits eingespeicht, zentriert und somit an Ihrem Fahrrad sofort einsatzbereit. Die Hinterräder mit 8-Gang Nabenschaltung erhalten Sie in den unterschiedlichsten Variationen. In unserem Fahrradteile-Online-Shop können Sie aus einem großen Sortiment an verschiedenen Hinterrädern (mit Shimano Alfine 8-Gang Nabenschaltung) von bekannten Markenfirmen wie z.B. DT Swiss, Mavic, KX und Ryde wählen.

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