Motorradfahren ist mehr als nur ein Hobby; es ist eine Leidenschaft, die jedoch auch Verantwortung mit sich bringt. Hier sind einige Tipps, die Ihnen helfen sollen, das Beste aus Ihrem Fahrerlebnis herauszuholen, egal ob Sie ein Neuling oder ein erfahrener Biker sind.
Sicherheit geht vor: Die richtige Ausrüstung
Sicherheit ist beim Motorradfahren das A und O. Kein verantwortungsvoller Biker würde ohne seine robuste Motorradkombi aufs Motorrad steigen - auch nicht im Sommer. Egal, wie kurz die Routine ist oder wie sehr die Sonne euch zum Schwitzen bringt: tragt feste Motorradschuhe oder Motorradstiefel sowie passende Motorradkleidung.
- Helm: Selbstverständlich gehört zu jeder Ausfahrt ein Motorradhelm, egal ob einem Jethelm, Klapphelm oder Motocrosshelm auf den Kopf, der vor Stürzen schützt.
- Kleidung: Zu empfehlen ist entweder eine Kombi oder eine Motorradjacke in Kombination mit einer langen Motorradhose.
- Protektoren: Eine Jacke mit großflächigen Protektoren an Schulter, Ellenbogen/Unterarm, Rücken und eine (Leder-)Hose mit Protektoren an Hüfte und Knie/Unterschenkel sind unerlässlich.
Denkt immer daran: Motorrad Sicherheit geht vor!
Die ersten Schritte: Tipps für Motorrad-Neulinge
Die Situation: Ihr habt euren A1 Führerschein frisch bestanden und fahrt nun mit dem Bike das erste mal in die Schule oder zur Arbeit. Alle Freunde wollen euer Motorrad bestaunen, anfassen und sich mal drauf setzen. Wenn ihr nicht gerade eine uralte gebrauchte Maschine geholt habt, seid hier etwas strenger. Lasst nur die engsten Freunde drauf und mahnt ruhig zur Vorsicht. Es ist nicht böse gemeint von den Leuten, aber mit ihren Jacken und Taschen machen sie schnell mal Kratzer in den Lack. Bei entsprechender Motorradkleidung passiert das eher nicht.
Umgang mit dem Motorrad
- Kupplung: Sieh deine Kupplung als deinen Freund und Helfer. Wenn du mal in eine Situation kommst, du das Gefühl hast etwas die Kontrolle zu verlieren, zieh die Kupplung! So nimmst du sofort den Antrieb raus und kannst dein Bike stabilisieren.
- Ampel: Auch an der Ampel gilt: Wenn du dein Motorrad abwürgst, kein Stress. Auch wenn einer hupt oder sonst was. Gerade am Anfang neigt man dazu, wenn man mit hoher Geschwindigkeit auf eine Ampel zufährt, früh zu kuppeln und direkt in den ersten Gang zu gehen. Macht das entspannter. Zieht kurz die Kupplung und schaltet die Gänge der Reihe nach runter. Wie beim Hochschalten.
- Spurwechsel: Ein Spurwechsel ist gerade für Anfänger im Straßenverkehr (ob Motorrad oder Auto) eine stressige Angelegenheit. Als Biker hast du noch den Nachteil, dass du kein Blech um dich rum hast, falls dir mal einer auffährt. Daher gilt beim Spurwechsel: Ordentlich den Verkehr beobachten. Auch mehrfach um den Speed der Leute hinter dir einzuschätzen. Beim Wechsel selbst dann ruhig etwas sportlicher fahren und beschleunigen. So bist ziehst du zügig nach vorne weg, falls das Auto hinter dir vielleicht doch etwas schneller war als gedacht.
Fahrpraxis und Routine
Auch wenn die Fahrstunden gut liefen und die Prüfung bestanden ist, solltet ihr nun zunächst Erfahrungen in der Fahrpraxis sammeln, bevor ihr lange Touren auf eurem Motorrad plant. Ob beim Bremsen oder beim Einfahren in Kurven - auf die richtige Körperhaltung kommt es an. Motorrad-Neulinge verkrampfen schnell in einer unbequemen Position, weil sie nicht an ihre Sitzposition denken.
Fahren mit Sozius
Eine Idee, die Fahranfänger vor eine besondere Herausforderung stellt, weil sich das Verhalten der Maschine komplett ändern wird. Auch das Fahren mit Beifahrer sollte trainiert werden, bevor ihr zu einer längeren Ausfahrt startet.
Fortgeschrittene Techniken und Tipps
Für erfahrene Fahrer gibt es immer noch Raum für Verbesserungen. Hier sind einige fortgeschrittene Techniken und Tipps, die Ihnen helfen können, Ihre Fähigkeiten zu verfeinern:
Hangin Off
Es geht um das sogenannte Hangin off. Wenn ihr das noch nie gesehen habt, schaut euch mal ein Moto GP Video an. Die Fahrer dort hängen mit ihrem Körper neben dem Bike und fast am Boden. Das Bike ist dabei etwas aufrechter. Das sieht nicht nur elegant aus, es gibt einem auch ein gutes Handling.
Fahrtechniken verbessern
Beginnen wir mit den grundlegenden Fahrtechniken. Eine solide Basis ist entscheidend, um deine Fahrkünste zu verbessern. Überprüfe deine Sitzposition, deine Hand- und Fußpositionen und achte auf eine gute Körperbeherrschung. Kleine Anpassungen können einen großen Unterschied machen. Gerne können wir uns das persönlich ansehen.
Mentales Training
Das Motorradfahren erfordert nicht nur körperliche, sondern auch mentale Stärke. Übe daher mentale Fokussierung und Konzentration durch Aktivitäten wie Meditation oder Achtsamkeitsübungen. Dies wird deine Aufmerksamkeit auf der Straße schärfen und deine Reaktionszeit verbessern. Wenn möglich lass Dein Handy bei den Motorradpausen bei Seite. Du wirst sehen wie viel mehr Fokussierung das für Dich bedeutet.
Wartung und Pflege Ihres Motorrads
Ihre BMW ist für höchstmöglichen Fahrspaß gebaut. Ob beim täglichen Weg in die Arbeit oder bei längeren Ausfahrten: ihre Technik und Qualität machen die Maschinen zu treuen Begleitern - und dies über viele tausend Kilometer hinweg. Hier findest Du einige kleine Empfehlungen, um den Fahrspaß auf Deiner BMW so gut und so lange wie möglich zu genießen. Schließlich ist sie ja ein wertvolles Stück Technik.
Regelmäßige Kontrollen
- Überprüfe vor jeder Fahrt Abblend-, Fern-, Rück- und Bremslicht.
- Der richtige Luftdruck ist eine der wichtigsten Grundlagen für einwandfreies Fahrverhalten. Mit der BMW Motorrad Minifußpumpe kannst Du den Druck kontrollieren und ihn optimal an Deine Beladung sowie Deine Fahrweise anpassen.
- Öl schmiert den Motor und lässt ihn reibungslos laufen. Gleichzeitig kühlt das Öl aber auch und hält ihn so auf der idealen Betriebstemperatur. Das ADVANTEC Original BMW Motorenöl ist exakt auf die Bedürfnisse der Hochleistungsmotoren von BMW Motorrad abgestimmt und trägt mit seiner speziellen Formel zum Werterhalt Deiner Maschine bei.
- Deine Hände kontrollieren Kupplung und Bremse, Deine Füße bremsen und schalten. Deshalb sollten alle vier Hebel einwandfrei funktionieren. Gerade die Fußhebel verstellen sich gerne einmal. Die einstellbaren Hebel vieler unserer Modelle hingegen machen das tägliche Fahren noch angenehmer.
Winterlagerung
Solltest Du Dein Motorrad „einmotten“, dann stelle es warm und trocken ab - zumindest trocken. Wobei bei Abdeckplanen auf ausreichend Luftzirkulation zu achten ist. Sonst besteht die Gefahr niederschlagender Feuchtigkeit - und somit Korrosion. Wenn Du ganz sichergehen willst, verwende ein leichtes Öl, wie Fahrradglanz (das rötlich-klare Sprühöl) - sprühe das Bike damit leicht ein. Gerade die metallischen Oberflächen sind dann besser vor Korrosion Weiterleiten zu Korrosion geschützt.
- Wir empfehlen, das Motorrad über den Winter auf den Hauptständer zu bocken, um Reifen und Federelemente über die Standzeit im Winter nicht dauerhaft zu belasten.
- Früher baute man die Batterie mühsam aus und nahm sie mit in die warme Wohnung, um sie dann vorm Saisonstart aufzuladen. Heute gibt es hervorragende Ladespannungserhaltungsgeräte wie das BMW Motorrad Batterieladegerät. Sie können direkt an die eingebaute Batterie angeschlossen werden.
Die richtige Wahl des Motorrads
Kauf dir eine, die zu dir paßt, zu deiner Größe, zu deiner Wesensart und zu deinem Charakter. Nimm dir Muße dazu und probiere die Kandidatinnen ruhig aus. Nimm nicht die Erstbeste, die dir in die Augen sticht. Setze dich drauf, schließe die Augen und checke deinen Körper von oben bis unten durch. Bekommst du dann das Gefühl „Die paßt?“ Kauf dir für den Anfang nicht gleich eine dicke Klamotte, sondern etwas Agiles, Beherrschbares. Sondern ein flottes, braves Pferdchen.
Motorradtypen
- Enduros: Sie zeichnen sich durch einen breiten Lenker, unterschiedlich stark profilierte, geländetaugliche Reifen und lange Federwege aus. Das bringt viel Bodenfreiheit, aber dafür sind sie im Stand schwieriger zu bewegen und auch bei niedriger Geschwindigkeit nicht so einfach zu manövrieren.
- Custombikes und Cruiser: Sie haben nicht nur den niedrigsten Rahmen, sondern auch eine niedrige Sitzbank oder Einzelsitz. Durch den tiefliegenden Schwerpunkt und den breiten Lenker sind sie sehr leicht zu manövrieren, weshalb Custombikes mit kleinem Hubraum oft beliebte Einstiegsmodelle sind.
- Sportmotorräder: Ihr Pluspunkt ist die „rasante“ Optik, denn die Verkleidung ist der von Rennmotorrädern nachempfunden. Der Nachteil ist nicht nur, dass die Fahrt aufgrund der extremen Sitzposition anstrengender ist, sondern auch, dass Sportmotorräder nur sehr wenig Platz für einen Sozius bieten.
- Naked Bikes: Sie haben meist einen mittelhohen Sattel, der für die meisten Fahrer genau richtig ist, einen breiten Lenker und ermöglichen eine natürliche, aufrechte Sitzposition, die das Fahren erleichtert. In dieser Hinsicht sind sie Custombikes ähnlich.
ADAC Fahrtipps für mehr Sicherheit
Jeder Biker möchte nicht nur unbeschwert Motorrad fahren, sondern dabei auch noch gesund und unversehrt sein Ziel erreichen. Entwickeln Sie persönliche Strategien, um besser Motorrad zu fahren. Dabei helfen die Fahrtipps der ADAC Experten.
- Halten Sie sich körperlich mit Sportarten fit, die Ausdauer und Schnelligkeit trainieren. Dann sind auch lange Ausfahrten kein Problem.
- Achten Sie auf eine entspannte und gesammelte Sitzhaltung, besonders wenn es zur Sache geht.
- Überwinden Sie die Angst vor dem Bremsen, trainieren Sie es bis zum Maximum.
- Trainieren Sie die spezielle Blickführung für Kurvenfahrt: Einlenkpunkt, Scheitelpunkt, Kurvenausgang, weiterer Straßenverlauf.
- Machen Sie sich immer so gut sichtbar wie möglich.
Umgang mit anderen Verkehrsteilnehmern
Fahre einfach so, wie es die Verhältnisse und dein Können zulassen und rechne immer mit Fehlern anderer. ja und zwar das es immer noch einen Idioten gibt, der noch dümmer ist, als der Dümmste, den du bisher gsehen hast und genau diese ridiot, wird dir begegnen, im Auto und du auf dem Zweirad.Ich fahre seit etlichen Jahren und es gibt nichts, was es nicht gibt.
Unterstelle grundsätzlich jedem Verkehrsteilnehmer das Schlimmste und sei deshalb darauf bedacht, immer und überall so sichtbar wie möglich zu bleiben: durch taktisch klug gewählte Fahrposition im Verkehr, durch auffällige Bekleidung, durch Kommunikation mit potentiellen „Gefährdern“.
Glaubenssätze und mentale Stärke
Motorradfahren passiert zu 90 Prozent im Kopf. Umso wichtiger ist es also, dass die „Regierungschefin“ zwischen unseren Ohren, wie es meine geschätzte Kollegin Astrid auszudrücken pflegt, frei ist von Stressoren und Blockaden. Ein freier Kopf beim Motorradfahren garantiert uns, den Fokus auf das zu legen, was wichtig ist. Und was ist das? Natürlich der Spaß am Motorradfahren selbst.
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