Radfahren ist im Münsterland ein echtes Lebensgefühl. Münsterländer und Münsterländerinnen lieben ihr Fahrrad und sind damit unterwegs zur Arbeit oder in der Freizeit, zu Besuch bei Freunden oder zum Bummel in der Nachbarstadt. Kein Wunder, dass es im Münsterland zahllose Radwege und Radtouren gibt.
Rund 4500 Kilometer davon sind für dich ausgeschildert und führen zu den eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten, malerischen Ortskernen, ursprünglichen Landschaften oder folgen den zahlreichen Flüssen im Münsterland. Dabei sind die Radwege zumeist eben, jedoch nie langweilig. Und wenn du doch Höhenmeter für deine Radtour suchst, wirst du in den Baumbergen und dem Tecklenburger Land bestimmt fündig.
Radel ganz individuell auf den über 200 Rundrouten, ausgeschildert mit dem praktischen Knotenpunktsystem, oder geh auf große Fahrt mit einer der attraktiven Themenrouten. Eines ist auf jeden Fall sicher: Die 70 Orte im Münsterland freuen sich auf dich.
Tourenvorschläge und Themenrouten
Wir zeigen dir die schönsten Radtouren an Burgen und Schlössern, stellen dir Rundkurse an vielen Orten im Münsterland vor und haben attraktive Radreisen für dich aufgelistet.
- Diese Tour startet am Schloss in Münster.
- Diese Tour ist ausnahmsweise keine Rundtour sondern führt euch vom Aasee an den Möhnesee.
- Habt ihr euch mit ALLES MÜNSTER auf den Weg von Münster in die Niederlande gemacht? Diese Tour ist eine doppelte Premiere!
- Diese Tour in Kooperation mit dem „Hotel am Wasserturm“ führt zur vielleicht schönsten Wasserburg des Münsterlandes, Burg Hülshoff.
- Dies ist eine weitere Tour in Kooperation mit dem „Hotel am Wasserturm“.
- Schon nach wenigen Minuten führt Euch diese Tour vom quirligen Hafenplatz in die wunderschöne Natur zwischen Münster und Wolbeck.
Seit 2018 stellen wir Euch in unserer Reihe „Ab auf die Leeze“ regelmäßig neue Touren rund um Münster von. Die Reihe „Ab auf die Leeze!“ geht in die Winterpause. Zeit, um neue Radtouren für das kommende Jahr auszuarbeiten. Diesmal haben wir eine sehr entspannte Tour für euch ausgearbeitet, die mit 18 Kilometern auch die bislang kürzeste ist.
In einem großen Bogen umrundet ihr Münster und entdeckt dabei viele Vororte wie Hiltrup, Kinderhaus, Handorf & Co.
Bei mehr als 4500 Kilometern Radwegen fällt die Auswahl für die nächste Radtour manchmal schwer. Damit du kein Schloss verpasst, an keiner Naturschönheit vorbeifährst und immer den richtigen Weg findest, führen ausgesuchte Themenrouten durch das Münsterland. Die ausgeschilderten Radwege verbinden nicht nur die charmanten Orte der Region, sondern erzählen dir spannende Geschichten. Folge Flüssen und Bächen bei ihrem Verlauf durch die Parklandschaft, entdecke kleine Naturwunder und unternimm Radtouren auf den Spuren der Geschichte.
Wer gerne die komoot-App nutzt: auch hier sind viele Routen im Münsterland zu finden.
Premiumrouten im Münsterland
Nur wenn eine Route ganz besonderen Qualitätsanforderungen entspricht, die in Anlehnung an anerkannte Standards überprüft werden, darf sie sich „Premiumroute im Münsterland“ nennen. Malerische Landschaften und kulturelle Highlights im Münsterland in 30 leichten bis mittelschweren Radtouren entdecken. Mit Zeit für Besichtigungen, Picknicks und authentische Einkehrmöglichkeiten mit Geschichte. Und nicht fehlen dürfen natürlich: praktische Tipps für unterwegs und GPS-Tracks zum Downloaden.
Erkunden Sie das Münsterland mit dem Fahrrad. Dieser Radführer zeigt alle Facetten der Region auf 30 abwechslungsreichen Tagestouren, vorbei an typischen münsterländer Bauernhöfne, Mooren, Seenlandschaften und weiten Feldern. Cafés und Gasthöfe entlang der Fahrradrouten laden zu entspannten Pausen ein. Den Niederländern macht man selten etwas vor, vor allem nicht, wenn es um das Thema Radfahren geht.
ADFC: Ihr Partner für Radtouren und Verkehrssicherheit
Der ADFC bietet in Münster und im gesamten Münsterland viele geführte Radtouren an. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer lieber alleine, mit Freunden oder Familie radelt, kann sich von unseren Tourenvorschlägen leiten lassen.
Unsere geschulten ADFC Radtourenleiter*innen haben sich viele schöne Radtouren und Radreisen für Sie ausgedacht, bei denen Kunst, Kultur und Naturerlebnisse im Vordergrund stehen. Lassen Sie sich verführen, für eine kurze Zeit den Alltag in geselliger Runde zu vergessen.
Ob eine kurze Feierabendtour in die Nachbarschaft oder eine größere Tour an die See, ob nur einen halben Tag oder auch eine mehrtägige Radreise - alles ist möglich. Dabei gibt es vieles in der Gruppe mit Spaß zu entdecken und zu erleben.
Über die Suche finden Sie alle geführten Radtouren in Ihrer Nähe, oder auch in ganz Deutschland.
Was macht der ADFC?
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.
Vorteile einer ADFC-Mitgliedschaft
Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür - auch Dank Ihrer Mitgliedschaft - nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben.
Verkehrssicherheit und Ausstattung
Wie mache ich mein Fahrrad verkehrssicher?
Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben.
Worauf sollte ich als Radfahrer achten?
Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone - deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.
Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen.
Pedelecs und E-Bikes: Was ist der Unterschied?
Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes.
- Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter.
- Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben.
- Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle.
ADFC-Radurlaubsplaner
Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich.
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