Alpina Fahrradhelm: Den Kinnriemen richtig einstellen

Fahrradhelme schützen - aber nur, wenn sie richtig sitzen. Wie Du Deinen Helm richtig einstellst, wird hier in ein paar einfachen Schritten erklärt. Dieser Artikel zeigt, wie Du den für Dich passenden Fahrradhelm findest und diesen optimal an Deinen Kopf anpasst. Denn nur ein richtig eingestellter Helm bleibt auch bei einem Sturz richtig auf dem Kopf und kann Dich so zuverlässig vor Verletzungen schützen.

Vor dem Kauf

Bevor Du Dir einen neuen Fahrradhelm kaufst, solltest Du Dir über die richtige Größe Gedanken machen. Helmgrößen richten sich nach dem Kopfumfang. Obwohl eigentlich alle neuen Fahrradhelme eine Kopfumfangsverstellung haben, gibt es unterschiedliche Helmgrößen. Die Verteilung der Größen kann je nach Hersteller variieren.

So ist etwa ein Helm in Größe M von Alpina für einen Kopfumfang von 55 bis 57 cm gedacht, während ein Helm von MET in Größe M für 56-59 cm passen soll. Also heißt es vor dem Helmkauf, Kopfumfang messen! Dazu nimmst Du Dir ein Maßband und legst es ca. 2 cm über Deinen Augenbrauen an und führst es einmal um Deinen Kopf. Dabei sollte das Maßband ein bisschen nach hinten abfallen.

Ist das Maßband richtig angesetzt, kannst Du es stramm ziehen und Deinen Kopfumfang ablesen. Ebenfalls gilt zu beachten, dass Hersteller unterschiedliche Musterköpfe verwenden. Daher ist nicht gesagt, dass jeder ausreichend große Helm jedem Träger oder jeder Trägerin gleich gut passen wird. Am besten ist, Du findest „Deinen“ Hersteller durch sorgsames Ausprobieren, damit es beim Radfahren keine unangenehmen Druckstellen gibt, die Dir den Spaß vermiesen.

Die richtige Passform

Dein Fahrradhelm darf nicht auf den Augenbrauen kleben und sollte nicht zu weit im Nacken sitzen.

Dabei solltest Du folgende Punkte beachten:

  • Der Kinnriemen sollte so fest wie möglich sitzen, Dich aber nicht beim Atmen oder Mund öffnen hindern
  • Das Gurtdreieck sollte direkt unter dem Ohrläppchen sitzen
  • Die Gurte, die das Dreieck bilden, sollten auch fest am Kopf anliegen und dem Helm wenig Spiel zur Bewegung bieten

Einstellen des Helms

Bei der Einstellung der Gurte solltest Du sehr sorgfältig vorgehen. Die Weitenverstellung ist bei Fahrradhelmen längst Standard. Drehe sie so weit zu, bis Du merkst, dass der Helm eng anliegt. Setze den Helm auf und bediene die Umfangseinstellung, bis Du merkst, dass der Helm eng wird. Danach solltest Du den Helm nicht mehr vom Kopf abheben können, ohne einen deutlichen Widerstand zu spüren.

Es gibt auch einige Helmmodelle, bei denen das Einstellsystem in der Höhe verstellt werden kann, was je nach Kopfform oder zum Beispiel bei Frauen mit Zopf praktisch sein kann. Um den Helm auszuziehen, musst Du die Einstellung dann erst wieder lösen.

Was tun, wenn der Helm noch wackelt?

Wackelt der Helm trotz sorgfältiger Einstellung noch auf dem Kopf, kann es eigentlich nur daran liegen, dass der Helm zu groß ist die Helmpolster zu dünn sind. Bei den meisten Helmen liegen Helmpolster in 2 Dicken bei oder sie sind nachträglich als Ersatzteil zu kaufen.

Anpassung des Kinnriemens beim Alpina Mythos 3

Der Riemen am Kinn ist so einzustellen, dass dieser im geschlossenen Zustand unter dem Kinn sitzt und auch in der Fahrposition auf dem Fahrrad nicht drückt oder unangenehm ist. Das Gurtschloss ist einfach zu bedienen.

Zusätzlich lässt sich der Kopfgurt / Kopfriemen enger stellen. Dazu dies zuerst ganz geöffnet werden und der Alpina Mythos 3 wird aufgesetzt. Nun wird das Rädchen im Uhrzeigersinn gedreht, bis man merkt, dass der Helm enger wird. Bitte nur solange drehen, bis der Alpina Fahrradhelm fest sitzt und nicht drückt.

Technologien von Alpina Helmen

Alpina Helme verfügen über verschiedene Technologien, die den Komfort und die Sicherheit erhöhen:

  • Run System Ergo Pro: Über das Run System lässt sich bei allen Helmen von ALPINA die Größe des Helms über ein leichtgängiges Drehrad individuell anpassen.
  • Custom Fit: Custom Fit ist ein Einstellungssystem am Hinterkopf, über das man in mehreren Stufen die Höhe des Run System anpassen kann.
  • Ergomatic: Hunderttausendfach bewährt und bei allen Helmen von ALPINA im Einsatz: das Gurtschloss mit dem roten Druckknopf und mehrstufiger Rastautomatik.
  • Y-Clip: Ein Helm kann nur bestmöglich schützen, wenn er bei einem Aufprall in der optimalen Position bleibt.

Sicherheit und Sichtbarkeit

Sicherheit und Sichtbarkeit sind nicht voneinander zu trennen. So sind in Reflektoren in die Riemen eingearbeitet und reflektieren somit auch seitlich. Zudem sind auf dem Helm größere Flächen mit Reflektoren ausgestattet.

Mit der direkten Verbindung zwischen Helmschale und Schutzmaterial ist ein Ablösen der Schichten nicht möglich und die Aufprallenergie wird direkt an die betreffenden Schichten weitergeleitet und zu einem großen Teil absorbiert.

Fazit

Ein gut eingestellter Alpina Fahrradhelm bietet optimalen Schutz und Komfort. Achte auf die richtige Größe, die korrekte Anpassung des Kinnriemens und die individuellen Einstellungsmöglichkeiten des Helms. So bist Du sicher und bequem unterwegs.

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