Für viele Motorradfahrer im Großraum Köln und darüber hinaus ist der letzte Sonntag im Oktober fest im Kalender notiert, denn dann findet traditionell die Gedenkfahrt zum Altenberger Dom statt.
Die Aktion Blauer Punkt der Evangelischen Kirche im Rheinland veranstaltete die traditionelle Fahrt zum Gedenken an die verstorbenen Motorradfahrer in diesem Jahr bereits zum 43. Mal.
Beim diesjährigen 42. Korso zum Altenberger Dom war auch der BVDM wieder mit zahlreichen Helfern zur Streckensicherung vertreten.
Die traditionelle Gedenkfahrt
Traditionell haben wir den Korso schon seit etlichen Jahren immer am letzten Samstag im Oktober gestartet und sind von Köln aus nach Altenberg gefahren, um uns auf dem Parkplatz des Märchenwaldes wieder mit allen zu treffen.
Gleichzeitig war es aber auch nicht möglich, mit der Kirchengemeinde einen Ersatztermin zu finden, an dem auch alle wichtigen Hauptverantwortlichen anwesend sein können.
So auch in diesem Jahr.
Und auch der BVDM war traditionell mit dabei und sorgte mit mehr als 20 Helfern, organisiert von Karin Karrasch, wieder für die Streckensicherung an einem Abschnitt des Rheinufers.
Mit den Helfern waren es rund 1000 Motorradfahrer, die pünktlich um 12 Uhr zum Altenberger Dom starteten.
Ohne nennenswerte Probleme, wenn man davon absieht, dass unsere BVDM-Organisatorin aufgrund einer leeren Batterie Starthilfe benötigte, erreichten die in drei Blöcke aufgeteilten Motorradfahrer das Gelände am Altenberger Dom.
Der Korso auf der Rheinuferstraße in Köln.
Die Rolle des BVDM
Zur Freude von Karin, die den BVDM-Einsatz organisiert hatte, waren neben den „Alten Hasen und Häsinnen" einige zusätzliche Helfer erschienen.
Zu viele Helfer kann man nie haben, zumal einige neu dabei waren.
Um den Klönschnack vor dem Einsatz etwas gemütlicher zu gestalten, hatte Karin zwei Kannen Kaffee und Kekse mitgebracht.
Die vielen Helfer des BVDM wurden eingewiesen.
Es war gut, dass alle Helfer frühzeitig auf ihren Posten waren, denn da der Korso aufgrund der Baustelle auf der Mülheimer Brücke einen anderen Weg nehmen musste, war auch der BVDM auf einem anderen als dem bisher bekannten Abschnitt für die Sperrung der Straßen zuständig.
Aber der BVDM hat seine Positionen gemeistert/gesichert und selbsttätig erweitert, wo es die Situation erforderte.
Auf den Einsatz des gesunden Menschenverstandes wird ja bei jedem Einsatz hingewiesen.
Man weiß nie, welche Situationen sich ergeben.
Das Wetter spielte mit und bei den BVDM-Helfern liefen alles ohne Probleme.
Bei der allgemeinen Organisation sah das aber anders aus, wie wir im Laufe des Tages bemerkten.
Die Polizei hatte offensichtlich Probleme.
So gerieten teilweise viele Autos in den Konvoi!
Die mussten wieder herausgeholt werden.
Dadurch entstanden Lücken, die nun wieder alle verwirrten.
Das war chaotisch.
Wegen des guten Wetters gab es eine große Beteiligung der Motorradfahrenden und es wurde spontan ein Block mehr gebildet, als die vorher angekündigten drei Blöcke.
Baustellen auf der Route sorgten für Probleme.
Also verließ mancher seinen Posten plangemäß nach dem dritten Block und war überrascht, dass es noch eine „Zugabe" gab.
Der Gedenkgottesdienst
Der Altenberger Dom war beim Gedenkgottesdienst gut gefüllt.
Die Pfarrer Ingolf Schulz und Thomas Rusch hatten alles vorbereitet, die Band stand parat.
Doch aufgrund der im Vergleich zu den Vorjahren geringen Teilnehmerzahl war auch der Gottesdienst im Altenberger Dom nicht so gut besucht und es waren noch Plätze frei.
Beim Gedenkgottesdienst hatten wir leider auch Namen aus unseren Reihen für die Liste der Verstorbenen.
Der bewegendste Moment des Gottesdienstes ist das Verlesen der Namen der in diesem Jahr verstorbenen Motorradfahrer, auch Namen aus den Reihen des BVDM, waren darunter.
Es ist ein Moment des Trauerns, des Innehaltens und des Bewusstwerdens, dass unsere Zeit nur geliehen ist, und die Uhr manchmal schneller abläuft als wir uns das wünschen.
Pfarrer Ingolf Schulz beim Motorradgottesdienst im Altenberger Dom.
Weitere Treffen und Aktivitäten
Jens von der Kölner Region und Thomas von der Niederrheiner Region kamen auf die Idee man könnte sich ja treffen.
Top wäre natürlich, wenn die Ruhrpottler auch mitmachen würden.
Man kam schnell auf die Idee, man könnte sich ja mal den Platz für die Run-to-the-Hills Party anschauen.
Also ein Termin abgestimmt.
Restaurant fürs gemeinsame Essen organisiert und dann war auch schon Sonntag, 09.03.2025 und man traf sich wie geplant in Wermelskirchen.
24 Mitglieder waren mit ihren Bikes aus alle Richtungen gekommen.
Der Platz wurde für ok gefunden und dann fuhr man gemeinsam zum Essen.
Nach dem Essen haben sich dann ein Teil schon verabschiedet und sind nach Hause gefahren.
Ein Teil ist noch ein wenig durch das Bergische gefahren, bevor man sich am Parkplatz vom Altenberger Dom verabschiedet hat.
War ein super toller Einstieg in die 2025er Motorradsaison.
Am Wochenende herrscht hier immer reger Ausflugsverkehr.
Es sind jede Menge Touristen im Dorf unterwegs um den Altenberger Dom zu besichtigen.
Hin und wieder ist auch die Polizei an diesem Treff und gibt Infos zur Fahrsicherheit auf zwei Rädern (s. Fotos).
Dann gibt´s Polizei-Kaffee gratis und Gewinnspiele.
Übrigens das Schild ´Durchfahrt verboten, ausgenommen Linienbusse und Anliegerverkehr´ kann geflissentlich ignoriert werden.
Die Durchfahrt und das Abstellen von Motorrädern wird stillschweigend geduldet.
Verpflegung und Parken
Neben dem Kiosk an der Hauptstraße gibt’s einen weiteren Kiosk am Altenberger Dom, direkt an der Einfahrt zum Parkplatz des Märchenwaldes.
Etwas größer und mit mehr Sitzgelegenheiten.
Auch hier treffen sich am Wochenende Motorradfahrer auf einen Pott Kaffee oder um sich eine Riesenbockwurst einzuverleiben.
Herzlich willkommen bei Manfred & Ute.
Frühjahr 2021: Der Parkplatz ist jetzt zweigeteilt.
Der hintere Teil (großer Parkplatz) ist nun gebührenpflichtig und durch eine Schranke abgetrennt.
Der kleinere Teil vor dem Kiosk ist Kunden von Manfred und Ute vorbehalten (s. letztes Foto).
Dieser wird uns aber in diesem Jahr nicht wie früher zur Verfügung stehen.
Gemütlicher Ausklang
Zum Abschluss trafen sich die Helfer zu einer gemütlichen Runde im Biergarten vor dem Altenberger Dom.
Dabei wurden die Erlebnisse des Tages ausgetauscht und neue Pläne gemacht.
So wird Einsatz mit Geselligkeit verknüpft.
Im Anschluss an den Gottesdienst saßen etliche der Helfer noch in gemütlicher Runde beisammen, der ein oder machte sich schon auf den etwas längeren Heimweg oder genoss das mittlerweile trockene Wetter, um noch eine schöne Tour durch das Bergische zu machen.
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