Andreas Koflers Weg im Motorradrennsport

Der Österreicher Andreas Kofler hat sich im internationalen Motorradrennsport einen Namen gemacht. Dieser Artikel beleuchtet seine Karriere, insbesondere seine Erfolge in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) und seine zukünftigen Pläne.

IDM Supersport: Koflers Erfolge

Andreas Kofler krönte sich 2024 zum Meister der Internationalen Deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaft (IDM) in der Supersport-Klasse. Der 20-Jährige, der für Yamalube Motorsport Kofler an den Start ging, sicherte sich den Titel bereits im ersten Rennen des Finalwochenendes auf dem Hockenheimring mit einem sechsten Platz.

Das erste Rennen am Hockenheimring verlief nicht ganz nach Plan für Andreas Kofler. Ein Fehler warf ihn von Platz drei auf sechs zurück. Doch trotz der Schwierigkeiten behielt er die Nerven und sicherte sich den Titel vorzeitig.

Nach dem Titelgewinn ließ Kofler im zweiten Rennen nichts anbrennen und zeigte seine Klasse. In einem turbulenten Rennen, das nach einem Unfall von Teamkollege Lennox Lehmann und einer daraus resultierenden Ölspur für 20 Minuten unterbrochen wurde, kämpfte sich Kofler an die Spitze.

Auch für Andreas Koflers Bruder Maximilian gab es Grund zur Freude. In seiner Debütsaison in der Superbike-Klasse beendete er das Jahr als bester Rookie, bester Yamaha-Fahrer und bester Österreicher. Mit den Plätzen neun und sieben in Hockenheim sicherte er sich den zehnten Platz in der Gesamtwertung.

Saisonrückblick 2023

Die aktuelle IDM-Saison ist vorbei. Der 19-jährige Österreicher Andreas Kofler konnte diese sensationell auf dem 3. Auf dem dritten Platz schließt Andreas Kofler die Internationale Deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft IDM in der Klasse Supersport ab. Der 19-Jährige aus dem Oberösterreichischen Attnang-Puchheim ging als Außenseiter um den Titel in das letzte Rennwochenende und schloss dieses auf den Rängen vier und fünf ab.

Somit belegte er in der Gesamtabrechnung den dritten Rang hinter den Niederländern Twan Smits und Melvin van der Voort, die am Ende nur fünf Punkte trennten. Vom ersten Zeittraining an erreichte Kofler mit den beiden Niederländern ein hohes Niveau. Kofler landete im ersten Rennen auf dem vierten Platz und wurde im zweiten, nur wenige Sekunden hinter dem Sieger Fünfter.

"Ich bin zufrieden, wie die IDM-Saison für mich verlaufen ist", erklärte der junge Österreicher.

Teamkollege Marvin Siebdrath

Andreas Kofler ist der Titelverteidiger in der IDM Supersport, hat einen Karriere-Plan und er kriegt einen neuen Sparringspartner. Das Team Yamalube Motorsport Kofler hat den 21-jährigen Sachse Marvin Siebdrath dazu geholt. Damit hat das Hick-Hack um Siebdrath endlich ein Ende und der Sachse einen bestätigten Platz. Der Wildenfelser hat einen ähnlichen Karriere-Weg wie die beiden Kofler-Brüder hinter sich mit Stationen in Spanien sowie in der IDM und ist wie die beiden Oberösterreicher im Yamaha bLU cRU Programm.

Siebdrath und Titelverteidiger Andreas Kofler kennen sich länger. „Das verbindet und mit Marvin haben wir einen sehr starken Fahrer für unser Team gefunden“, freut sich der 20-Jährige.

IDM 2025: Herausforderungen und Erfolge

Kofler fährt 2025 in seine fünfte IDM-Saison, aber erstmals als Titelverteidiger. Den Job nimmt er nicht auf die leichte Schulter. „Ich war eigentlich ab dem ersten Rennen im letzten Jahr schon der Gejagte“, erinnert er sich und ergänzt, „von dem her ändert sich nicht viel vom Druck. Die letzte Saison war wirklich sensationell, wir haben extrem viel investiert an Zeit und Geld um ein so professionelles Team aufzustellen. Den Titel einzufahren war natürlich das Highlight. Wir wissen aber, wie hart dieser erarbeitet war.“

Rennen in Most

Weit über 30 Grad im Schatten und Asphalttemperaturen von 45 Grad machten das dritte Rennwochenende in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft zu einer Hitzeschlacht.

Dirk Geiger (MCA Racing) machte in der IDM Supersport dort weiter, wo er zuletzt aufgehört hatte. Der gebürtige Mannheimer gewann auf der Honda CBR 600 RR am Samstag sein viertes Saisonrennen. Marvin Siebdrath wurde Zweiter und sorgte damit für einen Triumph im Team Yamalube Motorsport Kofler, in dem der Hauptakteur Andreas Kofler als Fünfter Schadensbegrenzung betrieb. Der Titelverteidiger aus Österreich, der sich bei seinem Sturz auf dem Schleizer Dreieck Blessuren am ganzen Körper zugezogen hatte, musste die Zähne zusammenbeißen. Ein weiterer Abflug im Training hatte dem 20-jährigen Yamaha-Fahrer noch den Rest an der besonders lädierten Schulter gegeben.

Im zweiten Rennen war Schluss mit der anhaltenden Erfolgsserie von Dirk Geiger. Der 22-Jährige stürzte spektakulär aus dem Geschehen. Erstmals ging der hart umkämpfte Sieg in der Klasse an Daniel Blin (AF Racing Team) aus Polen. Zweiter wurde der Tscheche Štěpán Zuda (Eder Racing). Titelverteidiger Andreas Kofler (Yamalube Motorsport Kofler) zitterte sich auf den dritten Platz und machte dadurch wieder Boden in der Gesamtwertung gut. Jetzt ist Geiger nur noch 24 Punkte entfernt.

Rennen in Assen

Am vergangenen Wochenende ist die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft auf die Rennstrecke zurückgekehrt. Auf dem TT Circuit Assen gab es Entscheidungen, die im Endspurt der Serie für eine völlig neue Ausgangslage in den einzelnen Klassen sorgen.

In der IDM Supersport teilten sich Titelverteidiger Andreas Kofler (Yamalube Motorsport Kofler) und der Schweizer Marcel Brenner (MotoLife) die Siege. Im ersten Rennen machte eine Fünfergruppe die Entscheidung unter sich aus. Als der führende Honda-Favorit Dirk Geiger (MCA Racing) in der letzten Runde einen folgenschweren Fehler beging, stauten sich die Gegner auf. Der Deutsche selbst wusste nur einen Ausweg, um nicht zu stürzen. Er rumpelte über die letzte Schikane. Es war klar: Diese Aktion würde die Rennleitung nicht hinnehmen. Geiger bekam eine 0,5-Sekunden-Strafe. Das warf den gebürtigen Mannheimer auf den dritten Platz zurück. Der Sieger hieß Kofler. Er hatte die Gunst der Stunde genutzt: "Ich habe gesehen, dass vier Leute auf dieselbe Stelle wollten. Ich bin einfach durchgefahren und es hat geklappt."

Nachdem Domi Aegerter seinen Premieren-Sieg in der IDM Superbike geholt hatte, zog Eidgenosse Marcel Brenner im zweiten Lauf der kleineren IDM Supersport nach. Wegen einsetzendem Regen war das Rennen vorzeitig abgebrochen worden. Brenner konnte sein Glück über den erstmaligen Triumph kaum fassen. Kofler und Luca de Vleeschauwer (Track and Trades Wixx Racing) komplettierten das Podium.

Zukunftspläne

Andreas Koflers Weg führt spätestens in zwei Jahren in die WM. Yamaha-Manager Wim Vermeulen ist von seinem Schützling begeistert.

Wim Vermeulen, Marketing Manager Yamaha Motor Europe, blickt weiter. „Die langfristige Planung mit Andreas ist, dass er 2027 mit einer Yamaha in der Supersport-Weltmeisterschaft fährt. 2025 kann er eigentlich nur ein Ziel haben und das ist die IDM zu dominieren und jedes Rennen zu gewinnen. Wir gehen 2025 in unsere letzte Saison mit der R6 und haben mit Ten Kate Racing Products einen neuen offiziellen Partner, von dem wir mit dem besten Material versorgt werden und das Motorrad noch einmal verbessern können.

Auch in der kommenden Saison wird Andreas Kofler wieder in der Supersport-Klasse der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) an den Start gehen. Der junge Österreicher wird aber den Hersteller wechseln und 2023 für das M32 Racing Team auf Yamaha die Saison in Angriff nehmen.

Für Kofler wird es seine dritte Saison in der IDM. Im letzten Jahr wurde er Vierter der Gesamtwertung, kämpfte bis zum Saisonfinale sogar um den Vizemeistertitel hinter Enderlein. „Ich freue mich schon auf die neue Herausforderung mit dem Team von Max Enderlein. Er ist der aktuelle Champion, von dem ich mir schon viel in dieser Saison abschauen konnte. Aktuell weilt der junge Österreicher in Spanien, bereitet sich mit privaten Tests auf die Saison vor. „Die Umstellung auf das neue Motorrad ist jetzt die größte Aufgabe im Moment.

Andreas Kofler ist seit 2017 der erste Österreicher, der einen IDM-Titel geholt.

Gaststart im ADAC Junior Cup

Das fünfte Saisonrennen des ADAC Junior Cup powered by KTM im Rahmen des Motorrad Grand Prix Deutschland auf dem Sachsenring am Sonntagnachmittag wurde in einem atemberaubenden Foto-Finish entschieden. Gaststarter Andreas Kofler (15, AUT) wurdenur 0,011 Sekunden vor dem Serienführenden Lennox Lehmann (13, GER) abgewunken. Aufgrund des Reglements im ADAC Junior Cup powered by KTM erhält der fest eingeschriebene Lehmann die die 25 Punkte für den Sieg.

Mit zahlreichen Positionswechseln und knappen, aber fairen Überholmanövern boten nicht nur Kofler und Lehmann an der Spitze eine starke Show, sondern auch die Verfolgergruppe.

Die Stimmen der Top-Drei

  • Andreas Kofler (15, AUT), Sieger: "Ich habe einen guten Start erwischt und war gleich hinter Lennox. Dann hat mich Freddie Heinrich im Omega überholt, aber den habe ich glücklicherweise aus dem Windschatten heraus auf Höhe der Karthalle wieder einholen können. Dann habe ich mich hinter Lennox geklemmt und geschaut, dass ich gleich vorbeikomme, weil ich wusste, dass er davonfährt, sobald ich auch nur kurz zögere. Im weiteren Verlauf hatten wir einen tollen und harten Kampf und am Ende war ich knapp vorn. Da ich 2017 schon im ADAC Junior Cup powered by KTM dabei war und seitdem noch viele weitere Erfahrungen gesammelt habe, war es wirklich interessant, wieder hier zu starten."
  • Lennox Lehmann (13, GER), Zweiter: "Das Rennen war sehr spannend. Wir haben uns ab der ersten Runde in jeder Runde mehrmals überholt. Das war ein toller Kampf und es war extrem eng, aber alles lief fair ab. Am Ende hatten wir ein Foto-Finish, das war wirklich klasse. In den letzten Rennen ist es mir etwas leichter gefahren, an der Spitze zu sein, aber hier war es jetzt mit Andreas sehr interessant zu lernen, wie ich mich behaupten kann. Für mich ist es das wichtigste Rennen im ganzen Kalender, weil viele Freund und meine Familie hier sind und mir zuschauen."
  • Lukas Simon (14, CZE), Dritter: "Dieses Rennen war echt schwierig und hart, denn Patrik, Dominik und Lennox sind unheimlich schnell. Ich bin aber sehr glücklich über meine Leistung. Mein Motorrad hat super funktioniert und ich möchte meinem Team dafür danken. Das war eine tolle Erfahrung hier im Rahmen der MotoGP zu fahren, ich war etwas überrascht, so gut abzuschneiden."

WM-Debüt als Ersatzfahrer

Andreas, der aktuell Drittplatzierte der Internationalen Deutschen Motorradstraßenmeisterschaft (IDM) ist in Most der Ersatzfahrer für Oli Bayliss und kommt somit zu seinem WM-Debüt. "Ich kenne Most aus dem IDM-Kalender, von dem her ist mir die Strecke bekannt. Die Ducati zu pilotieren wird aber eine ganz neue Herausforderung", schilderte Andreas, der aber da auch auf große Unterstützung von seinem Bruder bauen kann: "Er kennt die Maschine seit eineinhalb Jahren und wir haben diese Woche auch schon viel gesprochen. "Das ist aber auch eine ganz coole Geschichte, dass wir jetzt Teamkollegen sind, zumindest mal für ein Rennen. Unsere Karrieren sind ja ein wenig unterschiedlich verlaufen, aber nun ist auch Andreas bei einem WM-Rennen am Start.

Gleich am Montag nach dem Rennen unterzog er sich einer Armoperation, um jene Probleme, die er mit einem Kompartment-Syndrom am Unterarm hatte, zu beheben. "Inwiefern das geklappt hat, sehe ich halt erst, wenn ich auf dem Motorrad sitze und längere Einheiten fahre. Aber ich gehe ganz zuversichtlich in das Wochenende.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0