App Wandern Radfahren Test: Dein digitaler Begleiter für Outdoor-Abenteuer

Was früher der Wanderführer war, ist heute für viele die Wander-App. Darin finden sich Tourenvorschläge und Infos zur Region, aber auch tagesaktuelle Daten zur Wetter- oder Schneelage. Die Apps leisten allerdings noch deutlich mehr, weshalb nahezu jeder Outdoor-Enthusiast auf ihre Hilfe zurückgreift. Das Wochenende steht an, der Wanderrucksack ist gepackt, die Stiefel geschnürt - nur wohin soll man seine Schritte lenken?

Wander-Apps helfen einem dabei, die perfekte Route zu finden. Auf einer Karte kann man sich anzeigen lassen, welche Wanderungen es in einer Region zu finden gibt. Anhand der Bewertungen erkennt man schnell, ob andere Wanderer die Tour genossen haben. Dazu kann man über diverse Filter die Länge, den Schwierigkeitsgrad oder andere Parameter der Wanderung eingrenzen.

App oder Wanderführer? Die Navigation leicht gemacht

Möchte man keinen Tourenempfehlungen folgen, kann man auch mittels eines Planers seine eigene Strecke festlegen. Wegpunkte werden gesetzt und die App verbindet diese mit einer empfehlenswerten Strecke; gefällt die einem nicht, kann man den Wanderweg manuell anpassen. Das funktioniert, je nach App, mal mehr oder weniger gut.

Während der Planung bekommt man im Idealfall direkt die Länge der Strecke und die Höhenmeter angezeigt. Karte, Kompass und Tourenführer? Ob man nun einer Tourenempfehlung folgt oder seine eigene Route zusammengestellt hat, der Wegverlauf lässt sich als GPX-Datei herunterladen, um es auf das GPS-Device der Wahl zu packen.

Man kann aber auch die App selbst nutzen, um entlang der Strecke zu navigieren und dabei gleich die Wanderung aufzuzeichnen. Im Idealfall läuft das über Offline-Karten, denn ist unterwegs die Verbindung weg, ist ohne diese auch die Karte weg. Bei den meisten Apps muss man für diese Option allerdings zum Bezahlabo upgraden. Die Apps sind dabei nie reine Wander-Apps, sondern vollständige Outdoor-Apps.

Der eine oder andere mag sich jetzt fragen, ob man nicht einfach Google Maps für die Planung oder Navigation bei der Wanderung nutzen kann. Mit dem Auto bringt einen Google Maps meist schnell und sicher ans Ziel, aber zu Fuß findet es selten den besten Weg. Hier muss man nur mal bei Google Maps weit in eine Region hineinzoomen, um festzustellen, dass einfach der Detailgrad fehlt. Einerseits fehlen sehr viele kleine Wege und Pfade, andererseits gibt es hier auch keine Höhenlinien und viele POI sind schlichtweg nicht verzeichnet.

Kosten: Abo-Modell vs. Free-Version

Alle Wander- beziehungsweise Outdoor-Apps bieten eine Free-Version an, die in ihrem Leistungsumfang mehr oder weniger begrenzt ist. Selbst das einfache Navigieren und Aufzeichnen entlang der Strecke ist möglich. Mit der kostenlosen Basis-Version kann man in der Regel die eigenen Touren planen und sich auch die Tourenvorschläge anschauen. Entweder direkt oder durch einen kleinen Umweg lässt sich das entsprechende GPX-File exportieren, um es zum Beispiel mit der eigenen Uhr zu nutzen.

Allerdings nur, solange man eine Online-Verbindung hat. In der kostenpflichtigen Vollversion lässt sich meist Kartenmaterial herunterladen, sodass man offline navigieren kann. Außerdem wird einem die Wegfindung bei einigen Apps durch Sprachansagen vereinfacht. Dazu erhält man bei den Abo-Modellen häufig Live-Wetterberichte, 3D-Karten, bessere Topo-Karten, Zugang zu Premium-Touren oder Live-Tracking für Freunde und Familie zuhause.

Preislich liegen die Apps zwischen 10 und 60 Euro pro Jahr. Hier muss jeder für sich abwägen, welche Funktionen wirklich gebraucht werden. Wer zum Beispiel mit der App selbst navigieren möchte, ist alleine schon wegen der offline nutzbaren Karten gut beraten, über ein Abo nachzudenken. Teilweise braucht es dafür aber nicht einmal das, sondern man kann einmalig ein Kartenpaket erwerben, ganz ohne Abo.

Wer sich nur Tourentipps holen möchte oder selbst erstellte Touren auf seine Uhr laden möchte, der kommt bereits mit den kostenlosen Versionen sehr weit. Tipp: Viele Apps bieten einen kostenlosen Testzeitraum für die Vollversion an. Und da alle Apps eine mehr oder weniger umfangreiche Free-Version besitzen, schadet es auch nicht, sich zwei oder drei Apps aufs Smartphone zu laden.

Mittlerweile tummeln sich einige Anbieter auf dem Markt, die auf den ersten Blick das Gleiche anbieten. Aber ist das wirklich so? Wie so häufig versteckt sich der Teufel im Detail. Eventuell konzentriert sich eine App stärker auf eine bestimmte Region, wodurch sie sich selbst beschränkt, aber gerade dadurch für ihre Nutzer interessant wird.

Vielleicht ist bei einer App gerade die eine Option, die für einen wichtig ist, kostenfrei, während sie bei einer anderen bereits im Premium-Abo untergebracht ist. Welche Funktionen generell angeboten werden und wie einfach die Bedienung ist, entscheidet darüber, ob man glücklich mit der jeweiligen App wird.

Die Top 4 Wander- und Radfahr-Apps im Detail

Komoot: Der Testsieger

Komoot gehört hierzulande zu den meistgenutzten Outdoor-Apps, und das hat einen guten Grund: Sie ist bedienerfreundlich, sehr übersichtlich gestaltet und bietet bereits in ihrer kostenlosen Version einen hohen Funktionsumfang - sie ist einfach »komoot«, wie man im Kleinwalsertal sagt. Für uns ist die Outdoor-App in Bezug auf Funktionsumfang, Bedienung und Übersichtlichkeit schlichtweg optimal. Hier braucht es keine großen Anleitungen, man installiert die App und legt intuitiv los, sie zu entdecken. Der Tourenplaner geht geschmeidig von der Hand, hier muss niemand an störender Kleinteiligkeit verzweifeln. Dazu gibt es viele Tourenvorschläge weltweit.

Wir haben im Test keine Zeit gebraucht, um mit der App warm zu werden. Auf der Startseite gibt es gleich interessante Tourenvorschläge und redaktionelle Beiträge, auf dem Reiter »Touren« kann man sich Wanderungen, Laufstrecken, Bikerouten und mehr in einer Region anzeigen lassen. Über den Filter legen wir genau fest, was wir machen wollen, wie lange und schwierig es sein darf, ob wir eine Rundtour möchten und vieles mehr. Wählt man schließlich eine Tour aus, bekommt man einen tollen Überblick, was einen erwartet. Länge, Höhenprofil, eine kurze Erklärung, Wegbeschaffenheit und Wegtypen werden uns angezeigt. Dazu sehen wir, wie viele Nutzer hier bereits gewandert sind und wie sie den Weg bewertet haben.

Besonders mochten wir, dass die Wegpunkte mit Bildern und Kommentaren verknüpft waren, so konnten wir uns direkt ein gutes Bild davon machen, was uns auf der Tour erwartet. Von der Tourenansicht aus können wir gleich die Navigation starten oder uns den Weg für später merken. Der Tourenplaner gestaltet sich sehr intuitiv und gibt uns bereits bei der Planung mit jedem gesetzten Wegpunkt eine Aktualisierung der Weglänge, Höhenmeter, Wegbeschaffenheit etc. Wir können unsere Sportart und unser Fitnesslevel angeben, aufgrund dessen die vermutliche Zeitdauer für die Tour berechnet wird.

Alle bisher genannten Funktionen sind übrigens in der Free-Version enthalten. Wer mit der App auch navigieren möchte, aber keine weiteren Funktionen benötigt, dem empfehlen wir den Erwerb eines Kartenpakets. Eine Einzelregion kostet 3,99 Euro, ein Regionen-Paket 8,99 Euro. Wenn man auf die Vollversion für 59,99 Euro im Jahr upgradet, erhält man sportartspezifische Karten, einen Mehrtagesplaner, einen Live-Wetterbericht für die Tour, schaltet Live-Tracking frei, bekommt eine Komoot-Karte für Garmin und kann eigene Kollektionen erstellen.

Ob einem diese Extras das Geld wert sind, muss jeder für sich beurteilen. Die Free-Version plus Kartenpaket alleine reichen für uns aber schon aus, um Komoot den Testsieg zu verleihen. Die Stiftung Warentest hat im September 2021 einige populäre Wander-Apps getestet. Auch hier hat Komoot mit der Gesamtnote »Gut« (2,5) am besten abgeschnitten. Für »Tourenbegleitung« und »Tourenplanung« gab es jeweils eine 2,4 (gut), für den Basisschutz der persönlichen Daten eine 3,5 (befriedigend). Das Bergzeit-Magazin hat im Juni 2023 ebenfalls einen Test zu den gängigsten Wander-Apps durchgeführt und kommt zum gleichen Ergebnis wie wir und Stiftung Warentest: Komoot ist das Maß aller Dinge. Bergzeit vergibt 4,5 Sterne für die Android-Version und 4,8 Sterne für die iOS-Variante.

Komoot ist großartig für die Routenfindung und die soziale Gemeinschaft. Die App bietet einen Multi-Tag-Planer und kann einfach mit einer Smartwatch von Suunto oder Garmin verbunden werden.

Outdooractive: Die beste Alternative

Outdooractive steht dem Testsieger wenig nach. Outdooractive und Komoot sind sich in allen wesentlichen Punkten sehr ähnlich. Outdooractive steht Komoot in wenig nach. Genau genommen sind die Apps sogar ziemlich ähnlich aufgebaut. Zwar startet man hier direkt in der Kartenansicht mit Tourenempfehlungen und den redaktionellen Teil mit Empfehlungen und Tipps findet man im Reiter »Entdecken«, aber im Grunde doch sehr ähnlich.

Bei den Tourenempfehlungen gibt es auch einen Filter, der nicht ganz so umfangreich ausfällt wie bei Komoot, und auch bei der Tourenansicht gibt es etwas weniger Informationen. Dafür bekommt man häufig ausführliche Tourenbeschreibungen des Autors der Tour. Mit dem Tourenplaner kann man recht einfach eigene Wanderungen zusammenstellen. Ganz so detailliert wie beim Testsieger bekommt man im Planungsbildschirm aber nicht angezeigt, was einen erwartet. Der Planer ist zudem einen Hauch weniger intuitiv (ist aber Meckern auf sehr hohem Niveau).

Uns hat bei Komoot das Handling etwas besser gefallen, aber das ist auch Geschmacksache. Gerade bei der Tourenplanung haben wir uns mit Outdooractive etwas schwerer getan. Dabei wollen wir gar nicht sagen, dass diese schlecht ist. Im Gegenteil, sie funktioniert äußerst solide, nur im direkten Vergleich mit Komoot kam uns deren Ansatz intuitiver vor. Alles zusammengenommen stellt Outdooractive daher die beste Alternative zu unserem Testsieger dar.

Genau wie bei den meisten Apps ist Outdooractive nicht nur aufs Wandern limitiert, sondern deckt diverse Sportarten ab. Nett fanden wir, dass die Karten mit einem Audio-Guide verknüpft sind. Hier kann man sich allerlei Wissenswertes über die Region vorlesen lassen. Die gerade genannten Funktionen sind bereits in der kostenlosen Basis-Version nutzbar.

Wenn man zur Pro-Version für 29,99 Euro pro Jahr wechselt, erhält man unter anderem Zugang zur Offline-Nutzung der Karten, bessere topografische Karten und Live-Tracking. Mit der Pro+ Version für 59,99 Euro kann man auf Premium-Touren zugreifen und bekommt aktuelle Wetterprognosen und einen Schneeradar. Auch hier gilt, die Free-Version ist schon so vollgepackt, dass man erstmal mit ihr starten kann.

Was uns bei der App gut gefallen hat, ist die Unterscheidung in ein Pro- und Pro+-Abo. So bekommt man für knapp 30 Euro schon ein starkes Upgrade zu den Basis-Funktionen. Dank der zwei Abo-Modelle merkt man schnell, ob man noch mehr Funktionen braucht und kann dann das passende wählen.

Bergfex: Für Bergfexe

Bergfex ist für Bergfexe. Bei Bergfex ist der Name Programm: Die App spezialisiert sich sehr auf die Alpenregion. Zwar gibt es zunehmend mehr Tourenempfehlungen außerhalb der Berge, doch der Schwerpunkt lässt sich nicht bestreiten und ist genau genommen auch das große Plus der App.

Hier findet man viele Tourenempfehlungen von Bergsportlern für Bergsportler, dazu sind die Basiskarten bereits sehr detailliert mit Höhenlinien etc. Wenn es einem nicht nur ums Wandern, sondern ums alpine Klettern, Bergsteigen oder um Wintersport geht, spielt Bergfex groß auf. Es gibt neben der Touren-App noch eine Ski- und eine Wetter-App.

Die Stärke von Bergfex liegt in der Spezialisierung. Wie der Name bereits erahnen lässt, liegt die Hauptkompetenz der App im Bergsport und ist besonders im Alpenraum stark aufgestellt. Zwar findet man zunehmend auch mehr Touren außerhalb der Berge, doch die decken andere Apps besser ab. Wer bevorzugt in den Alpen unterwegs ist, der findet hier ein breites Angebot an Touren, die teilweise auch von Zeitschriften wie der Alpin dort platziert wurden.

Da Bergfex neben Wandern, Mountainbiken und Trailrunning auch Klettersteigtouren, Kletterrouten, Skitouren etc. anbietet. Die Touren selbst sind in der Regel ausführlich beschrieben, dazu gibt es Empfehlungen für die benötigte Ausrüstung, Sicherheitshinweise und mehr. Das Design der Darstellung wirkt dabei manchmal etwas altbacken, aber letztlich zählt der Inhalt und hier punktet die App. Das merkt man auch bei der Tourenplanung, die wir etwas fummeliger empfanden, als bei den Top-Apps. Aber nach einer kleinen Eingewöhnungszeit kommt man auch damit gut zurecht.

Für Bergfex Pro muss man 35,99 Euro im Jahr berappen. Dafür kann man die Wanderkarten im Offline-Modus nutzen, kann noch mehr Topo-Karten auswählen und einen Hangneigungslayer einblenden. Außerdem wird keine Werbung mehr angezeigt und es gibt eine Warnung, wenn man bei der Navigation von der Tour abweicht.

Wetter- und Schneedaten findet man in der Bergfex Touren-App übrigens nicht, für die gibt es jeweils eine eigene Wetter- beziehungsweise Schnee-App.

Locus: Das Planungs- und Navigationstool

Locus ist ein reines Planungs- und Navigationstool. Wer sich von seiner App auch Tourentipps und Wegbeschreibungen erhofft, der kommt hier nicht weit. Wer sich von bereits erstellten, kuratierten Tourenempfehlungen inspirieren lassen möchte, der liegt bei Locus falsch. Wer aber ein intuitives, leicht bedienbares Tourenplanungs-Tool sucht, dem können wir die App nur wärmstens empfehlen.

Während sich andere Apps auch und vor allem als Tourenportal verstehen, will Locus ein Werkzeug an die Hand geben, um die eigenen Abenteuer auf dem Reißbrett zu entwerfen. Auch das Navigieren und das Aufzeichnen von Tracks geht über das sehr aufgeräumte User Interface leicht von der Hand. Diese Basis-Funkionen sind bereits in der Free-Version vollumfänglich enthalten.

Das User Interface ist dafür aber angenehm aufgeräumt und die Routenplanung ebenso intuitiv wie präzise in der Bedienung. Navigation und das Exportieren von gpx-Dateien ist problemlos möglich. Gut gefällt uns, dass Locus nur wenige Funktionen hinter der Paywall versteckt. Wer z. B. Offline-Karten nutzen, Sensoren (etwa einen Pulsgurt) verbinden oder erweiterte Karten bzw. Trackwerkzeuge nutzen möchte, braucht ein Abo. Zur Wahl stehen Silver (10 Euro jährlich) und Gold (24 Euro jährlich).

Beim Tourenplaner mochten wir, dass er sich sowohl über die App gut bedienen lässt, man seine Touren aber auch am Desktop-PC zusammenbasteln kann. In beiden Fällen macht das Planen Spaß und geht gut von der Hand. Die erstellten Touren können als GPX-File heruntergeladen oder direkt z. B. an die eigene GPS-Uhr geschickt werden.

Zusätzliche Routenplaner-Apps für Radtouren

  • Bikemap: Fahrradkarte und Navi
  • MAPS.ME: Offline-Karten, GPS-Navigation
  • Google Maps: Solide Basis für die Planung einer Fahrradreise

Worauf du bei der Nutzung von Routenplaner-Apps achten musst

Damit die Apps unterwegs stets tadellos ihren Dienst tun, gilt es einige Dinge zu beachten. Zunächst einmal sollte der Download einer Navi-App im heimischen WLAN erfolgen und nicht erst unterwegs, wenn man sich bereits verfahren hat. Denn oft fallen beim Download einer Navigations-App große Datenmengen an.

Bei schlechter Netzabdeckung kann der Download dann etwa quälend lange dauern oder das monatliche Daten-Budget durch solche Downloads aufgebraucht werden. Zudem sollten vor einer Bike-Tour alle dafür erforderlichen Karten bereits aufs Smartphone geladen werden. So lässt sich auch in Gebieten mit schlechter Netzabdeckung weiterhin problemlos der geplanten Route folgen, beispielsweise auf Waldpisten.

Zu beachten ist auch, dass das Smartphone vor dem Start vollgeladen ist ist. Ein Display, dass bei einer Navigation dauerhaft aktiviert ist, verbraucht schnell viel Akku-Kapazität. Daher sollte für längere Touren auch eine Powerbank, beispielsweise das Modell von Anker mit 20.000mAh, zum Aufladen des Smartphones mit zum Tour-Equipment gehören.

Um stets die exakte Position zu bestimmen, beziehen die Bike-Apps Standortdaten via GPS. Steckt das Smartphone in einer dicken Schutzhülle, kann das den GPS-Empfang mitunter verschlechtern. Wer viel mit dem E-Bike oder Gravelbike unterwegs ist, für den lohnt sich auch ein Navi. In der App geplant, kann der Radfahrer hier seine Route unkompliziert hochladen.

Das Navi ist mitunter zwar gar nicht so günstig in der Anschaffung, hat aber den Vorteil, dass die Darstellung oft besser ist und es meist eine lange Akkulaufzeit bietet. Empfehlenswert ist hier der IMTEST-Testsieger von Garmin, das Edge 1050.

Wie zuverlässig ist die Bike-Navigation?

Für die meisten Touren gilt: Auf viele Fahrrad-Apps ist im Großen und Ganzen Verlass. Jedoch ist das GPS-Signal im dichten Wald oder Gebirge nicht immer perfekt. In der Praxis bedeutet das, dass die App nicht immer hundertprozentig genau weiß, wo sich die Radfahrerin oder der Radfahrer aufhält.

Auch sind nicht immer alle Strecken befahrbar, etwa nach einem Sturm oder weil im Sommer die sprießende Vegetation einen Strich durch die Rechnung macht. Da hilft es oft nur unterwegs Alternativrouten über eine Neuberechnung von Routen zu finden. Diese Eventualität sollte bei Fahrten im Gelände durchaus mit eingeplant werden - damit die App schließlich zuverlässig zum Ziel führt.

Das sollte eine Bike-App bieten

Klar, als Grundfunktionen muss eine E-Bike-App Karten anzeigen können, anhand derer sich navigieren lässt. Für Rad-Touren und Reisen in Gebiete mit schlechter Netzabdeckung oder gar in Länder, in denen Daten-Roaming nicht möglich ist, sollten aber noch weitere Funktionen inklusive sein. Dazu zählen neben Karten, die sich auch ohne Verbindung in ein Mobilfunknetz nutzen lassen. Solche Offline-Karten helfen zudem, sich auch über lange Strecken gut zurecht zu finden.

Bei einigen Navi-Apps allen auch für die Nutzung von Kartenmaterial keine Gebühren an. Wer Kosten vermeiden möchte, sollte sich daher für so eine App entscheiden und darauf achten, dass es bei einigen Apps unter anderem für bestimmte Bereiche Bezahlfunktionen gibt. Etwa für Sprachbefehle oder Sprachausgabe der Navigation. Die Fahrerin oder der Fahrer brauchen so nicht ständig auf die Smartphone-Anzeige schauen, um auf der geplanten Strecke zu bleiben.

Auch muss das Display (siehe Akku-Laufzeit) dann nicht dauerhaft eingeschaltet bleiben.

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