Argen Radweg Wangen Beschreibung

Die Region Oberschwaben hält ein großzügiges Angebot an Radwegen bereit.

Radfahrer verlassen die historische Stadt Wangen entlang der Oberen Argen und erkunden das idyllische Hügelland.

Radtouren rund um Wangen

Auf dem Themenradweg Wasser lassen sich rund um Wangen historische Brücken, malerische Seen und plätschernde Bäche entdecken.

Vorbei an einigen Schrebergärten begleiten wir die Obere Argen auf ihrem Weg zum Bodensee.

Über ausgebaute Radwege, Gemeinde- und Kreisstraßen führt unsere Route von Wangen ins besonders schöne Argental.

Eine historische überdachte Holzbrücke lässt uns die Argen überqueren.

In Hiltensweiler treffen wir auf die zweite überdachte Holzbrücke aus dem Jahre 1789.

Vorbei am Naturschutzgebiet erreichen wir den Ort Isigatweiler.

Wir folgen weiter der Markierung „blauer Frosch“ bis zum Schloss Achberg.

Über romantische Waldwege fahren wir weiter, bis wir an die „Doppelargen“ gelangen.

Die Hängebrücke hier ist ein ganz besonderes Erlebnis.

An dieser Stelle ist die Argen leicht zu erreichen und lädt besonders zum Verweilen ein.

Immer wieder haben wir auf unserer Route die Möglichkeit, bei Direktvermarktern (Obst, Forellenzucht) Produkte der Region zu erwerben.

In der Nähe von Ettensweiler treffen wir unter anderem noch einmal auf zwei Fischweiher.

Weitere Radtouren im Allgäu

Auf den Radwegen im Allgäu, einer der schönsten Regionen Deutschlands, macht das Radfahren und E-Bike fahren besonders viel Spaß.

Am Fuße der Allgäuer Alpen schlängeln sich die Fahrradwege entlang glasklarer Bäche und grüner Wiesen hinauf zu herrschaftlichen Schlössern.

Radtouren zum Hopfensee bei Füssen, zur Burgruine Falkenstein bei Pfronten oder zur Skisprungschanze nach Oberstdorf führen dich in atemberaubende Gebirgsregionen und vorbei an malerischen Seen.

Weitere Infos rund ums Allgäu findest du auch unter www.allgaeu.de

Bei den 11 schönsten Radtouren im Allgäu (8 Tagestouren und 3 Radfernwege) ist bestimmt auch die ein oder andere Fahrradtour für dich dabei, welche dein Radlerherz höher schlagen lässt.

Und mit unserer Auswahl an fahrradfreundlichen Unterkünften bist du direkt vor Ort und kannst die Radtour quasi vor deiner Haustüre beginnen.

Also worauf wartest du noch?

Diese Tour rund um den Forggensee bietet zahlreiche schöne Ausblicke auf den See und die Alpen.

Gleich drei reizvolle Täler werden bei dieser Radtour durchfahren.

Dabei geht es durchs Vilstal, Tannheimer Tal und Achtal.

Eine nette Radtour von Lindenberg bis nach Eglofstal und über den Uferradweg an der Oberen Argen entlang.

Anschließend über Röthenbach wieder zurück.

Natürliche Seen, aufgestaute Weiher, Flüsse, Bäche und Feuchtwiesen prägen das Landschaftsbild der Region Wangen.

Wir erleben eine abwechslungsreiche Radrunde, die erst gemütlich an der Iller über Sonthofen nach Oberstdorf führt.

Vorbei am Falkenstein mit der Burgruine Falkenstein und den Burgruinen Hohenfreyberg und Eisenberg radeln Sie auf den Spuren der Ritter.

Die große Radtour durchs Allgäu startet in Immenstadt.

Auf der gesamten Tour gibt es kaum Höhenmeter zu bewältigen.

Radfreundliche Übernachtungsmöglichkeiten direkt vor Ort.

Von Isny nach Wangen

Wir beginnen unsere Tour am Kurhaus von Isny und folgen zuerst den Radwegweisern nach Neutrauchburg.

Hier fällt uns vor allem das prachtvolle Schloss auf, das von Franz Anton, Graf von Waldburg-Zeil, im späten 18. Jh. gebaut wurde, nachdem er die Grafschaft Trauchburg geerbt hatte.

Das Schloss wurde in den letzten Jahren zum Hotel umgebaut.

In Neutrauchburg biegen wir kurz nach dem Rathaus in die Argenstraße ab.

Der Straße folgend überqueren wir die Argen und stoßen kurz vor Menelzhofen auf eine Querstraße.

Nach rechts erreichen wir Haubach, jetzt geht es links steil den Berg hinauf nach Hedrazhofen.

Auf der Hauptstraße fahren wir nach rechts und nehmen am Ende der Bebauung links die Straße Am Seeweg.

Sie führt zwischen den Seen Großer Ursee und Haldensee durch und biegt dann links ab, um am großen Campingplatz vorbei auf eine Querstraße zu treffen.

Dieser folgen wir nach links nach Enkenhofen.

In dem Dorf halten wir uns zuerst rechts und nehmen dann bei der Straßengabel den linken Zweig.

Dadurch vermeiden wir die sehr belebte Landstraße, auf die wir erst nach einem großen Bogen wieder stoßen.

Nur wenige Meter weiter können wir ihr nochmals entfliehen.

Wir fahren einen kleinen Abstecher nach rechts und dann sofort wieder links und kommen wieder auf die Autostraße.

Diese stößt auf eine quer laufende Straße, wir biegen links ab und erreichen Christazhofen.

Im Dorf biegen wir links in die Lindenstraße ab und nehmen nach Blideratzhofen bei der Straßengabel den linken Zweig.

In Meggen biegen wir links ab und finden am Waldrand einen Hinweis auf das Rasenkreuz.

Das schauen wir uns natürlich an.

Am Waldrand entlang treffen wir auf einen gut ausgebauten Pfad, der in die Mitte des Feldes zu einer Kapelle führt.

Hier hat man 1972 im Boden eine Stelle gefunden, an der kaum etwas wuchs.

Die Stelle hat die Form eines großen Kreuzes.

Eine Erklärung hat man, soweit wir erfahren haben, bis jetzt noch nicht gefunden.

Eine Kapelle wurde erbaut und der Ort zum Ziel von kleinen Wallfahrten.

An der Abzweigung zum Rasenkreuz vorbei fahren wir am Waldrand entlang und in einer Serpentine runter ins Tal der Unteren Argen.

Auf der Talstraße halten wir uns links und kommen über Schwenden und Buchen zu einer größeren Autostraße, auf der wir nach links Ratzenried erreichen.

Das Ortsschild erschreckt ein wenig, wir denken sofort an die unwillkommenen Nager.

Doch wir wurden aufgeklärt.

Vor weit über tausend Jahren hat sich hier ein Herr namens Razzo ein Stück Land gerodet.

Aus Razzo wurde im Laufe der Jahrhunderte Ratz und aus Rodung Ried und schon war der anrüchige Name da und lässt sich nicht mehr löschen.

Das große Schloss aus dem 16. Jh. beherbergt heute ein Humboldt-Institut, in dem Deutsch als Fremdsprache gelehrt wird.

Interessant ist auch das Gasthaus »Zum Ochsen«.

In den Gasträumen ist die alte Gerichtsstube der Herren von Ratzenried integriert.

In Ratzenried nehmen wir die Wangener Straße, biegen aber im nächsten Wald nach links Richtung Deuchelried ab.

Von hier aus geht es die Straße weiter und immer bergab nach Wangen.

Von Wangen zurück nach Isny

Nach einem Rundgang durch die Stadt fahren wir vom Marktplatz aus über den Postplatz und die Kornhausstraße an das Ufer der Argen und hier links zu dem großen Parkplatz auf der anderen Seite der 32.

Unser Rückweg beginnt am Kreisverkehr am oberen Ende des Parkplatzes.

Nach rechts fahren wir an dem Parkplatz und der Bebauung entlang, biegen in den Ludwig-Maurer-Weg ein und überqueren zweimal die Obere Argen.

Nach der zweiten Argenbrücke fahren wir rechts auf dem Sigmannser Weg vor zur Isnyer Straße.

Jetzt geht es 500 m nach links, dann überqueren wir die Argen ein drittes Mal und biegen gleich nach der Brücke rechts auf die Fahrstraße ab, die zuerst an der Argen entlangführt.

Dann geht es am Waldrand entlang nach Gießen und durch den Wald nach Abris und weiter über Hainzen nach Eisenharz.

Hier wurde kein Eisen abgebaut, sondern zur Zeit der Landnahme gehörte das Gebiet einem Herrn Isarnhardt.

Als man später den Namen nicht mehr verstand, machte man aus ihm Eisenhart.

Das Dorfgemeinschaftshaus am Hauptplatz ist ein gelungenes Beispiel der Revitalisierung eines alten Gasthauses.

Dieses stand jahrelang leer.

Kurz vor dem Verfall kaufte es die Gemeinde und die Bürger renovierten es gründlich.

Jetzt bietet es Platz für die Vereine, für ein kleines Museum und für Dorfversammlungen.

Auf der Kirchstraße fahren wir aus dem Ort, passieren mit etwas Abstand das Harprechter Moos und stoßen auf eine quer verlaufende Straße, der wir nach rechts folgen.

In Ried machen wir noch einen kleinen Schwenk, um dem Autoverkehr auszukommen.

An der Straßengabel biegen wir links ab und dann sofort wieder rechts auf die kleine Straße.

Sie macht einen großen Bogen und stößt dann wieder auf die Hauptstraße.

Jetzt gibt es einen Radweg, der uns links nach Neutrauchburg bringt.

Schöner kann radfahren kaum sein: Die Tour verbindet Landschaft, Kulturgeschichte und regionale Gaumenfreuden.

Immer wieder eröffnet sich im sanften Hügelland zwischen Isny und Wangen der Blick auf die Alpenkette.

Schloss Achberg und Umgebung

Achberg bietet mit dem Tal der Argen eine der reizvollsten Landschaften zwischen Bodensee, Allgäu und Oberschwaben.

Durch seine Lage ist das Schloss ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Radler.

Unterhalb des Schlosses überspannt der „Flunauer Steg“, eine 48 m lange Hängebrücke, die Argen.

Sie wurde 1885 erbaut und ist eine von sechs Hängebrücken über die Argen.

Die naturbelassenen Ufer laden zum Picknicken und Verweilen ein.

Wanderungen entlang des Flusses und zum Zusammenfluss von Oberer und Unterer Argen zählen zu den Geheimtipps im Hinterland des Bodensees.

Wandern entlang der Argen

Auf den von Schloss Achberg ausgehenden Rundwanderwegen kann der Kontrast zwischen sanften, hügeligen Wiesen auf dem Hochufer und den Steilhängen mit Tobeln in der Talflanke erlebt werden.

Das Flussbett der Argen, mit seinen schattigen Ufern und einladenden Sandbänken ist Naturschutzgebiet.

Die Rundwanderungen verlaufen auf Forstwegen, auf einer Kreisstraße und Fußpfaden mit gelegentlich feuchten Passagen, weswegen gutes Schuhwerk empfohlen wird.

Die drei unten stehenden Tourenvorschläge können Sie auch hier downloaden.

  • Runde 1: Kleine Runde durch den Tobel zum Flunauer Steg und über die Mühlau zurück zum Schloss Achberg
  • Runde 2: Mittlere Runde auf Höhenwanderweg zum Argenhängesteg in Heggelbach und über Neusummerau und den Flunauer Steg zurück zum Schloss Achberg
  • Runde 3: Große Runde beidseitig der Argen über Flunauer Sack, Blumenegg und Dametsweiler Steg

Wanderkarten

Wanderkarten (Druck) in denen recht vollständig das Wegenetz und die Umgebung von Schloss Achberg verzeichnet sind:

  • Wanderkarte Bodensee Ost, Hrsg. Kompass-Verlag mit Aktiv Guide, Radwegen und Panorama. GPS-genau. 1:50000 ISBN: 978-3-85026-720-5 Verlagsnummer: WK 1b
  • Wanderkarte Friedrichshafen Ravensburg, Blatt 37, Hrsg. Schwäbischer Albverein e.V., Stuttgart. 1:35 000 ISBN: 9783920801889

Radtouren-Tipps rund um Schloss Achberg

Radtouren im hügeligen Hinterland des Bodensees rund um Schloss Achberg sind landschaftlich reizvoll und ideal geeignet für E-Biker.

Die leichten Steigungen lassen sich so problemlos bewältigen.

Die Touren rund um Schloss Achberg verlaufen größtenteils auf verkehrsarmen Nebenstraßen und Radwegen.

Service für Radfahrer

Für Radler gibt es in Schloss Achberg kostenfrei eine Servicestation für kleinere Reparaturen am Fahrrad.

Für E-Bikes bieten wir mehrere Akku-Ladestationen, die auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich sind.

Rundtouren

  • Runde 1: Traumhafte Tour bis nach Lindau auf die Insel

    Eine herrliche Rund-Tour (ca. 40 km) zur Lindau-Insel führt vorbei an Degersee und Schleinsee bis in das sehenswerte Kressbronn und dann entlang des Bodenseeradwegs nach Nonnenhorn und Wasserburg.

    Besichtigen Sie die terrassierte Gartenanlage der Villa Allwind.

    Der wunderschöne Lindenhofpark lädt zum Baden im Bodensee ein.

    Weiter geht es durch das Villenviertel Bad Schachen, über den Bahndamm direkt auf die Insel.

    Unterwegs bieten sich zahlreiche Badeplätze, Aussichtspunkte und Einkehrmöglichkeiten an.

    Nach einer Pause am Hafen mit Blick auf den bayrischen Löwen und Leuchtturm geht es wieder zurück nach Schloss Achberg.

    • Fahrzeit: ca. 2,5 h
    • Strecke: ca. 40 km
  • Runde 2: Mit dem Rad in die historische Altstadt von Wangen

    Argenaufwärts führt die Tour (ca. 30 km) Richtung Neuravenburg und Hiltensweiler auf dem Radweg immer entlang der Argen bis nach Wangen (Allgäu).

    Am Gästeamt im Herzen der Altstadt finden Radfahrer Abstellmöglichkeiten und kostenfreie Akku-Ladestationen mit Gepäckaufbewahrung.

    Ein Besuch des Wochenmarkts am Mittwochvormittag, eine Tasse Kaffee in einem der zahlreichen Straßencafés oder ein Vesper im legendären „Fidelisbäck“ machen Wangen zu einem echt oberschwäbischen Erlebnis.

    Der Rückweg führt über Primisweiler und endet wieder in Schloss Achberg.

    • Fahrzeit: ca. 2 h
    • Strecke: ca. 30 km

Radfernwege in Oberschwaben-Allgäu

Unter einer Vielzahl an Angeboten hat man die Qual der Wahl.

Ob auf den ADFC- klassifizierten Radfernwegen „Donau-Bodensee-Radweg“, „Oberschwaben-Allgäu-Radweg“, der „Radrunde Allgäu“ oder den Themenrundtouren der Radregion „Naturschatzkammern“ im Württembergischen Allgäu - bestens beschilderte und verkehrsarme Wege laden zur Erkundung per Rad ein.

Schloss Achberg liegt in der Nähe der beiden Radfernwege „Donau-Bodensee-Radweg“ und „Oberschwaben-Allgäu-Radweg“.

Ein Abstecher zum Schloss ist möglich: Hinter Neukirch folgen Radler der Beschilderung Weiler Summerau, Richtung „Flunau“.

Nach einigen Streuobstwiesen überquert der „Flunauer Steg“ die Argen.

Nach der Hängebrücke halten Sie sich links Argenaufwärts, bis nach rund einem Kilometer rechts ein Schotterweg hinauf nach Schloss Achberg führt.

Durch diesen kleinen Schlenker umfahren Sie problemlos das steile, unwegsame Wegstück, direkt nach der Hängebrücke.

Routenführer Radfernwege

Bestellen Sie kostenfrei den Routenführer (Übersichtskarte, Routenverlauf) zu den Radfernwegen Donau-Bodensee-Radweg und Oberschwaben-Allgäu-Radweg über den Service der Oberschwabentourismus GmbH.

Service für Radfahrer: Self-Service Points

Für Radler gibt es in Schloss Achberg kostenfrei eine Servicestation für kleinere Reparaturen am Fahrrad.

Für E-Bikes bieten wir mehrere Akku-Ladestationen, die auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich sind.

Weitere Informationen

Anreise-Informationen erhalten Sie hier.

Besonders das 6 km lange Teilstück entlang der Iller eignet sich ideal zum Abschalten vom Alltag.

In Pfaffenhausen lohnt sich ein Besuch des alten Rathauses, der Pfarrkirche und des "Blindenheimes", auf dessen Dach Störche ein Zuhause gefunden haben.

Ab Oberrussenried verändert sich die Landschaft: Dunkle Wälder weichen Obstanbauflächen.

In Tettnang, der „Hopfenstadt“, beeindruckt das Neue Schloss, erbaut zwischen 1712 und 1720.

Die Stadt begeistert mit prächtigen Bürgerhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Weiter geht es über Meckenbeuren nach Markdorf, das am Fuße des Gehrenbergs liegt.

Die „Perle des Linzgaus“ bietet Sehenswürdigkeiten wie die Kirche St.

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