In dieser Themenreihe dreht sich alles um den Fahrradreifen. Wenn du schon ein Profi im Reifen- und Schlauchwechsel bist und die Performance deines Bikes verbessern willst, dann könnten dich die anderen Artikel unserer Serie „Alles zum Fahrradreifen“ interessieren.
Grundlagen der Fahrradreifen
Um den richtigen Reifen oder Schlauch für dein Fahrrad zu finden, ist ein kurzer Blick auf den bestehenden Reifen nötig. Auf diesem befinden sich verschiedene Zahlenfolgen, die sich auf drei unterschiedliche Normen beziehen.
- ETRTO (European Tire and Rim Technical Organization): Diese Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vielen Bezeichnungen zu vereinfachen und hat daher eine einheitliche Norm bestimmt.
- Zollgröße: Diese bezieht sich auf den Außendurchmesser des Reifens.
- Französische Bezeichnung: Genau wie die Zollgröße bezieht sich diese auf den Außendurchmesser des Reifens.
ETRTO-Maße
Die ersten fünf Zahlen der ETRTO auf dem Reifen sind dabei immer nach dem selben Muster aufgebaut und beschreiben die Breite des Reifens und den Außendurchmesser der passenden Felge.
Beachte: Die ETRTO ist nur die 40-622. Die 40 steht für die Reifenbreite in Millimetern (mm). Anhand der oben erklärten ETRTO-Maße kannst du ganz einfach den richtigen Schlauch für dein Bike finden. Du musst lediglich darauf achten auch das richtige Ventil zu wählen. Bei Fahrrädern und E-Bikes mit dem schmalen Sclaverand- beziehungsweise französischem Ventil passt unter Umständen kein Schlauch mit Auto- oder Fahrradventil durch die Felge.
Da ein Fahrradschlauch flexibel ist, passt er häufig für mehrere Reifengrößen. Auf der Verpackung stehen daher sowohl die kleinsten als auch die größtmöglichen Reifen, für die der Schlauch passt. Der oben gezeigte Schlauch passt also in Reifen mit einer Breite von 40 bis 62 Millimeter und auf Felgen mit einem Durchmesser von 584 bis 635.
Größenangaben auf Fahrradreifen
Es gibt drei Größenangaben, die sich auf so gut wie allen Fahrradreifen finden lassen:
- Die 1.50 ist die Reifenbreite in Zoll.
- Zusätzlich zur englischen Bezeichnung auf dem Fahrradreifen gibt es auch die sogenannte französische Bezeichnung.
Aufbau eines Fahrradreifens
Ein Fahrradreifen besteht aus mehreren Komponenten:
- Karkasse: Dies ist die Basis des Reifens und besteht hauptsächlich aus Schichten aus Gummi und Harz, die ein Geflecht aus Baumwoll- oder Nylonfäden umschließen. Diese Fäden sind so konzipiert, dass sie Flexibilität bieten und sich an Unebenheiten des Geländes anpassen.
- Lauffläche: Diese auf der Karkasse montierte Schicht besteht aus gehärtetem Gummi, das gegen Verschleiß beständig ist und für Grip sorgt.
- Pannenschutzschicht: Eine zusätzliche Schicht zwischen der Lauffläche und der Karkasse, die dazu beiträgt, Reifenpannen und Schnitte zu verhindern.
- Wulst: Der Teil des Reifens, der fest auf der Felge sitzt und sicherstellt, dass der Reifen an Ort und Stelle bleibt. Diese Drähte helfen, die Form der Wulst zu erhalten und einen sicheren Sitz auf der Felge zu gewährleisten.
- Laufflächenmuster: Dies ist der äußere Teil der Lauffläche, der direkten Kontakt mit dem Boden hat.
TPI (Threads Per Inch)
Wie bereits erwähnt, steht TPI für "Threads Per Inch" (Fäden pro Zoll) und ist eine Maßeinheit, die die Dichte der Fäden in der Karkasse eines Reifens angibt.
- Flexibilität und Komfort: Ein hoher TPI-Wert (z. B. 120 TPI oder mehr) bedeutet eine höhere Fadendichte in der Karkasse. Dadurch wird der Reifen flexibler und passt sich besser an Unebenheiten im Gelände an, was ein komfortableres Fahrgefühl bietet.
- Gewicht: Reifen mit einem hohen TPI-Wert sind in der Regel leichter, da durch die höhere Anzahl an Fäden weniger Gummi benötigt wird, um die Struktur des Reifens aufrechtzuerhalten. Dies kann die Tritteffizienz und die Geschwindigkeit verbessern.
- Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit: Reifen mit einem niedrigen TPI-Wert (z. B. 60 TPI) sind tendenziell robuster und langlebiger. Obwohl sie möglicherweise nicht so flexibel sind wie Reifen mit einem hohen TPI-Wert, sorgt die dichtere Konstruktion mit weniger Fäden und mehr Gummi für eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Pannen und Abrieb.
Empfehlungen für TPI
- Für Rennräder und Wettkämpfe: Ein hoher TPI-Wert ist vorteilhaft, um die Leistung und den Komfort auf asphaltierten Straßen zu verbessern.
- Für Mountainbiking oder den allgemeinen Einsatz: Ein niedrigerer TPI-Wert kann vorzuziehen sein, wenn du eine höhere Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit suchst.
Reifengröße und Messsysteme
Die Größe von Fahrradreifen wird durch zwei wesentliche Kriterien bestimmt: die Breite und den Durchmesser des Reifens. Um diese Maße genau zu definieren, ist es wichtig, das richtige Messsystem zu wählen.
- Angelsächsisches System (Zoll): Weit verbreitet bei Mountainbikes und Kinderfahrrädern. Typische Maße sind 29x2.2" oder 26x2.0", wobei die erste Zahl den Durchmesser und die zweite die Reifenbreite angibt.
- Französisches System: Die Reifengrößen werden zunächst in Millimetern für den Außendurchmesser und die Breite angegeben, gefolgt von einem Buchstaben, der den Innendurchmesser der Felge (ETRTO) spezifiziert.
- ETRTO (European Tyre and Rim Technical Organisation): Bietet eine genaue und standardisierte Messmethode, bei der Millimeter zur Beschreibung von Breite und Felgen-Innendurchmesser verwendet werden, wie in Größenangaben wie 23-622 oder 50-559.
Ausgehend von der ETRTO-Messung können präzise Äquivalenzen in Millimetern und Zoll bestimmt werden. Allerdings ist der umgekehrte Prozess, also die Umrechnung von Zoll- oder Millimetermaßen in ETRTO, weitaus ungenauer. Falls du nur die Maße deines Reifens in Millimetern oder Zoll kennst und die entsprechende ETRTO-Größe finden möchtest, kannst du unsere Umrechnungstabelle für Reifengrößen konsultieren.
Die richtige Reifenbreite wählen
Die Wahl der richtigen Reifenbreite ist entscheidend, um die Leistung, Sicherheit und den Komfort deines Fahrrads zu optimieren. Die Reifenbreite beeinflusst die Traktion, Stabilität und Haltbarkeit, daher ist es wichtig, eine Größe zu wählen, die mit der Felgenbreite kompatibel ist.
Um den richtigen Reifen auszuwählen, musst du berücksichtigen, wie sich seine Breite an die Felge anpasst. Obwohl Reifen und Felgen den gleichen Innendurchmesser haben müssen, um eine korrekte Passform zu gewährleisten, kann die Reifenbreite variieren. Um die Auswahl zu erleichtern, wird empfohlen, eine Umrechnungstabelle zu konsultieren, die die kompatiblen Reifenbreiten für jede spezifische Innenbreite der Felge angibt.
Um sicherzustellen, dass der gewählte Reifen richtig passt, ist es entscheidend, die genauen Maße der Felge zu kennen.
- ETRTO-Code suchen: Normalerweise ist der ETRTO-Code in die Oberfläche der Felge eingraviert oder markiert.
- Direkte Messung: Falls du den ETRTO-Code nicht findest, kannst du die Felge manuell messen.
- Messe die Innenbreite der Felge: Verwende ein Lineal oder eine Schieblehre, um den Abstand zwischen den inneren Felgenrändern zu messen (dort, wo der Reifen aufliegt).
Arten von Fahrradreifen
Fahrradreifen lassen sich nicht nur über Typen klassifizieren, die in bestimmten Anwendungsbereiche ihre Vorteile ausspielen. Eine weitere Möglichkeit, Fahrradreifen zu unterscheiden, besteht darin, sie nach der Art ihrer Architektur und Beschaffenheit einzuordnen.
Reifen mit Luftschlauch
Reifen mit Luftschlauch sind die am weitesten verbreiteten und traditionellen Modelle. Sie enthalten einen inneren Luftschlauch und werden trotz moderner Alternativen weiterhin häufig genutzt. Im Falle einer Reifenpanne kann der Schlauch einfach ausgetauscht oder repariert werden, ohne den gesamten Reifen wechseln zu müssen. Zudem sind viele moderne Reifen mit integrierter Dichtmilch ausgestattet, um die Pannensicherheit zu erhöhen.
Schlauchreifen (Tubular)
Schlauchreifen zeichnen sich durch ihr Design aus, bei dem der Schlauch in die Reifenstruktur integriert ist. Diese Kombination wird mit einem doppelseitigen Klebeband oder einem spezifischen Kleber auf die Felge geklebt. Diese Reifen ermöglichen einen höheren Luftdruck, wodurch der Rollwiderstand auf der Straße verringert und die Pedaleffizienz verbessert wird.
Viele Rennradprofis schwören weiterhin darauf, weil das "Feeling" einfach besser sei, der Reifen habe mehr "Leben", sprich ein besonders geschmeidiges Abroll- und Kurvenverhalten. Ein klarer Vorteil der Schlauchreifen liegt in den Notlaufeigenschaften. Auch bei einem Plattfuß bleibt der Reifen auf der Felge. Schlauchreifen ermöglichen eine Gewichtsersparnis am Laufrad.
Nachteilig ist die Handhabung. Das Aufkleben des Reifens auf die Felge mittels Klebstoff ist sehr viel aufwendiger als die Montage eines Drahtreifens. Auch kann der Schlauchreifen nicht wie ein Schlauch geflickt werden. Ansonsten muss der komplette Schlauchreifen ausgewechselt werden. Auch die Produktion ist aufwendiger.
Tubeless-Reifen
Tubeless-Reifen benötigen keine Schläuche. Stattdessen werden sie mit einer Dichtmilch befüllt, die vor Reifenpannen schützt. Diese Reifen sind an den Seiten robuster und erfordern spezielle Felgen für die Montage. Es ist wichtig, die Dichtmilch regelmäßig gemäß den Herstellerangaben nachzufüllen, um ihre Wirksamkeit aufrechtzuerhalten.
Wir bei Schwalbe sind mittlerweile überzeugt: Tubeless ist die Reifentechnologie der Zukunft. Wenn es um die beste Performance am Bike geht, bringt die Tubeless- Technik ganz eindeutige Vorteile. Egal ob MTB, Rennrad oder Tourenrad. Tubeless-Bereifung bietet eindeutige Vorteile bei Schnelligkeit, Komfort, Grip und Pannensicherheit. Unnötige Reibung zwischen Reifen und Schlauch wird vermieden. Dadurch ist der Rollwiderstand noch geringer als bei superleichten Wettkampfreifen.
Tubeless kann man ohne Leistungseinbußen mit einem geringeren Luftdruck fahren. Das bringt deutliche Vorteile im Komfort aber auch deutlich mehr Kontrolle in kritischen Situationen und auf schlechten Strecken. Gleichzeitig bieten Tubeless-Systeme sehr hohe Pannensicherheit. Die Gefahr von Durchschlägen ist deutlich geringer. Ein plötzlicher Luftverlust durch platzende Schläuche oder Ventilabrisse ist ausgeschlossen. Zudem funktionieren Tubeless-Systeme sehr gut im Zusammenspiel mit Pannenschutzflüssigkeiten.
Tubeless Ready vs. Tubeless Easy
Tubeless Ready Reifen sind keine Tubeless Reifen. Sie können aber mit Hilfe von Dichtflüssigkeit zu Tubeless Reifen umgewandelt werden. Schwalbe Tubeless Ready Reifen haben einen speziell geformten und beschichteten Reifenwulst. Tubeless Easy heißt die neueste Variante der Tubeless Ready Reifen. Ein monofiles Gewebe auf der Seitenwand (SnakeSkin) ermöglicht eine extrem leichte Tubeless Konversion.
Vollgummireifen
Vollgummireifen, wie die der Marke Tannus, sind Reifen, die keinen Luftdruck benötigen, wodurch das Risiko von Reifenpannen vollständig eliminiert wird. Diese Reifen bestehen aus einer speziellen Polymermischung, die Haltbarkeit, Widerstandsfähigkeit und Flexibilität kombiniert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Reifen behalten Vollgummireifen ihre Form und den konstanten Druck, was eine sichere Fahrt ermöglicht, ohne dass Luftdruckkontrollen erforderlich sind.
Drahtreifen vs. Faltreifen
Ob MTB oder City-Fahrrad: Der Drahtreifen ist die meistverbaute Variante unter den Fahrradreifen. Der Name beruht darauf, dass am unteren Ende des Reifens ein steifer Draht zu finden ist. Beim Faltreifen handelt es sich um eine spezielle Variante des Drahtreifens. Statt des Drahtes halten Fasern aus Kunststoff den Reifen stabil. Die Fasern bestehen meist aus Aramid oder Kevlar und sorgen dafür, dass Faltreifen ein geringeres Gewicht aufweisen.
Der Draht, der dem Drahtreifen seinen Namen gibt, befindet sich in der sogenannten Wulst, mit der sich der Reifen an den Haken innerhalb der Felge festhält. Da Drahtreifen für den Gebrauch mit herkömmlichen Schläuchen und Felgen optimiert sind, ist auch der Aus- und Einbau dieses Reifentyps relativ einfach. Ausnahme sind hier spezielle Tubeless-Felgen, da der Reifen hierbei - aufgrund seiner steifen Struktur - unter Umständen besonders schwer zu montieren ist.
Reifentypen nach Einsatzbereich
Die Wahl des richtigen Reifens sollte stets mit dem beabsichtigten Einsatzzweck deines Fahrrads übereinstimmen.
Rennradreifen
Diese Reifen haben eine sehr schmale Lauffläche, um den Luftwiderstand zu minimieren. Ihr Profil ist vollkommen glatt und das Gewicht sehr gering, um höhere Geschwindigkeiten zu ermöglichen. Sie sind in der Regel Tubular-Reifen, die auf die Felge geklebt werden, um das Gewicht weiter zu reduzieren.
Diese Reifen bieten zwei Hauptvorteile: geringeres Risiko für Reifenpannen und optimale Performance auf gepflasterten und glatten Oberflächen. Es gibt breitere City-Reifen, jedoch empfehlen wir eine Reifenbreite von 25 bis 28 mm. In den meisten Fällen haben sie ein nahezu glattes Profil, mit gelegentlichen Rillen für besseren Grip. Die Standardgrößen sind 700x25 oder 700x28.
Ihr Profil ist vollkommen glatt und das Gewicht sehr gering, um höhere Geschwindigkeiten zu ermöglichen.
Bahnreifen
Die Oberfläche ist glatt, jedoch mit seitlichen Profilierungen. Diese Reifen sind in verschiedenen Farben erhältlich und ideal für kontrolliertes Rutschen beim Bremsen. Sie bieten höchste Sicherheit und optimale Leistung.
Allround-Reifen
Diese Reifen sind für vielseitige Fahrräder konzipiert, die sowohl auf Straßen als auch auf Wegen oder felsigem Gelände gefahren werden. Ihre Breite variiert zwischen 34 und 45 mm, abhängig vom Einsatzbereich. Je breiter der Reifen, desto komfortabler auf unebenem Gelände, aber desto mehr Widerstand auf Asphalt. Es gibt sowohl Tubeless- als auch Schlauchmodelle.
Falls du eine vielseitige Reifenoption suchst, kann ein 38-mm-Modell ideal sein, um den Reifen nicht ständig wechseln zu müssen, je nach Untergrund.
Cyclocross-Reifen
Diese Reifen haben eine Breite zwischen 32 und 34 mm. Stollen sind ein Muss, da auf schlammigen Strecken gefahren wird. Es gibt Modelle für nasse Bedingungen und für trockene, feste Böden.
Mountainbike-Reifen
Der Mountainbike oder MTB-Reifen ist weit verbreitet. Er hat eine breite Auflagefläche und hat typischerweise grobe Stollen. Daher ist er ideal für grobe Untergründe. Er findet daher hervorragend Halt in weichen Böden und ist in den Wäldern zu Hause. Durch die breite Auflagefläche und das grobe Profil hast du guten Gripp (Halt), selbst in Kurven auf losen Untergrund. Weniger zu empfehlen ist der Mountainbike Reifen auf Asphalt.
Pannenschutz
Beim Kauf von neuen Fahrradreifen stellt sich daher vor allem auch die Frage, wie anfällig der Fahrradmantel ist. Mittlerweile sind sogenannte unplattbare Reifen erhältlich.
Der „normale“ Reifen-Pannenschutz besteht aus mehreren dünnen Kunststofffaser-Schichten. Auch hier greift man meist auf Kevlar / Aramid zurück. Der Vorteil dieser Kunststoffschicht zwischen Schlauch und Reifenprofil ist, dass diese Schicht schnitt- und auch reißfester ist.
Als zweite Möglichkeit zählt eine extra Pannenschutzschicht aus Kautschuk unter der Lauffläche.
Als 3. Variante des Pannenschutzes erwähnen wir hier die Pannenflüssigkeit (umgangssprachlich „Dichtmilch“ genannt). Diese Pannenflüssigkeit wird nur bei Schlauch- und Tubeless-System empfohlen.
Reifendruck und Pflege
Die Pflege deiner Fahrradreifen ist entscheidend für eine sichere und effiziente Fahrt. Der richtige Reifendruck ist entscheidend für guten Grip und sicheres Handling. Passe den Druck je nach Gelände, Fahrradtyp und Gewicht an. Weniger Druck erhöht die Bodenhaftung, kann aber auch das Risiko für Durchschläge oder Pannen erhöhen. Höherer Druck verbessert die Effizienz, kann jedoch auf unebenem Gelände weniger komfortabel sein.
Überprüfe deine Reifen regelmäßig auf Abnutzung, Risse, Beulen oder andere Schäden. Reinige deine Reifen regelmäßig, um Schmutz, Schlamm und Fremdkörper zu entfernen. Eingedrungene Objekte können zu Reifenpannen oder Schäden führen. Wenn du dein Fahrrad längere Zeit nicht benutzt, bewahre die Reifen an einem trockenen und kühlen Ort, fern von direkter Sonneneinstrahlung, auf.
Wann sollte man die Reifen wechseln?
Allgemein solltest du deine Reifen wechseln, wenn das Profil stark abgenutzt ist, Risse oder Beulen sichtbar sind oder du regelmäßig Luft verlierst.
- Normalerweise nutzt sich der Hinterreifen schneller ab als der Vorderreifen, da er das meiste Gewicht trägt. Es kann sinnvoll sein, die Reifen zu tauschen, sobald der hintere Reifen Anzeichen von Verschleiß zeigt.
- Stelle sicher, dass deine Reifen korrekt auf der Felge sitzen.
Weitere Tipps
- Überschreite nicht die empfohlene maximale Belastung deiner Reifen, da eine Überladung Schäden verursachen und das Risiko für Reifenpannen erhöhen kann.
- Die Wahl zwischen 60 und 120 TPI hängt von deinen individuellen Bedürfnissen ab. Reifen mit 60 TPI sind langlebiger und widerstandsfähiger - ideal für unwegsames Gelände und Fahrer, die Wert auf Robustheit und Abriebfestigkeit legen. 120-TPI-Reifen hingegen bieten mehr Flexibilität und Komfort, da sie sich besser an Bodenunebenheiten anpassen und leichter sind.
- Die Wahl der Laufradgröße hängt stark vom Fahrradtyp und deinem persönlichen Komfort ab. Größere Personen profitieren in der Regel von 29-Zoll- oder 700C-Laufrädern, da sie mehr Stabilität und Komfort bieten. Kleinere Fahrer bevorzugen möglicherweise 26- oder 27,5-Zoll-Laufräder, da sie eine bessere Manövrierfähigkeit ermöglichen.
Zusammenfassung
Das Verständnis der Spezifikationen deiner Fahrradreifen ist entscheidend für optimale Leistung und eine korrekte Kompatibilität. Wenn du die Seitenwand deines Reifens überprüfst, findest du wichtige Informationen, die dein Fahrerlebnis beeinflussen. Beim Austausch eines Reifens ist es entscheidend, denselben ursprünglichen Durchmesser der Felge beizubehalten, um eine korrekte Passform zu gewährleisten. Die Reifenbreite kann je nach Fahrstil und Bedürfnissen variieren.
Modell: Beschreibt das Design und die spezifischen Merkmale des Reifens.
Für eine vollständige Anleitung zum Montieren eines Fahrradreifens und Schlauchs besuche unseren Schritt-für-Schritt-Artikel.
Veröffentlicht am 09. Andreas hat im Grundschulalter schon an seinem Fahrrad geschraubt, um den BMX Fahrern Konkurrenz zu machen.
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