Lucky Bike ist einer der größten Fahrradhändler Deutschlands und pflegt mit Axess sogar seine eigene Marke. Das DEBRIS soll für bezahlbaren Fahrspaß stehen. Mit diesem Modell geht Axess den Trend aber nicht voll mit und entscheidet sich für ein moderates Fahrverhalten. Die aufrechte Sitzposition gibt dem Axess einen komfortablen Charakter.
Axess Fahrräder im Test
Mit einem zentralen Hebel am Lenker des Einsteiger-Bikes lässt sich das komplette Fahrwerk blockieren. In der Einsteiger-Bike-Kategorie wirst du unter 599 Euro kaum ein besseres Fahrrad finden.
Erfahrungen und Meinungen
- "Ich bin mit dem Fahrrad sehr zufrieden. Für den günstigen Preis bietet es eine erstaunlich gute Qualität. Es fährt sich leicht und fühlt sich stabil an, was ich bei diesem Preis nicht erwartet hätte." - Timo W.
- "Absolut geiles MTB zu einem sehr guten Preis/leistungs/verhältnis! Schnelle Lieferung viel schneller als angegeben, Pedalen rein Schrauben, lenker gerade stellen! Das ganze wurde von Lucky bike sehr gut eingestellt! (Schaltung, Bremsen, usw)!" - Thomas F.
Kinderfahrräder im Test: ADAC Ergebnisse 2024
Der ADAC hat 2024 insgesamt 14 Kinderfahrräder mit 16-Zoll-Reifen auf Handhabung, Fahreigenschaften, Eignung für das Kind, Sicherheit und Schadstoffe geprüft. Viele der getesteten Fahrräder haben einen stolzen Preis. Doch muss das sein? Mit acht der getesteten Kinderfahrräder für den Einstieg ins Radfahren erhält über die Hälfte das ADAC Urteil "gut". Vier Räder bekommen das Urteil "befriedigend", eines das Urteil "ausreichend" und eines fällt mit "mangelhaft" durch.
Testergebnisse im Überblick
Mit dem Testsieger Woom und dem zweitplatzierten Puky erzielen zwei namhafte Hersteller das beste Ergebnis. Wer ein qualitativ hochwertiges Kinderfahrrad sucht, muss mit einem Preis von 300 bis über 400 Euro rechnen. Doch Qualität zahlt sich in dem Fall aus: Die Eigenschaften eines guten Fahrrads erleichtern es den Kindern extrem, das Radfahren zu lernen.
Positiv fiel auf, dass der Bremshebel und die Sattelhöhe ohne Werkzeug einstellbar sind. Die leichtgängigen Bremsen funktionieren fast zu gut, denn sie mussten mit etwas Vorsicht eingebremst werden. Hilfreich in der Bedienung der Bremsen ist in jedem Fall, dass der hintere Bremshebel farblich markiert ist. So können Kinder beim Fahrradfahren den vorderen und hinteren Bremshebel nicht verwechseln.
Pyro Sixteen fällt durch
Das Kinderfahrrad Sixteen vom Hersteller Pyro musste sogar auf das ADAC Urteil "mangelhaft" abgewertet werden. Fünf Hersteller hatten nicht die vorgegebene Anzahl an Reflektoren für ein verkehrssicheres Fahrrad angebracht, bei acht Modellen gab es keinen vollständigen Schutz der Kette. Beim Kinderfahrrad von Bikestar waren die Lenkerenden nicht geschützt, und beim Modell von Cube ließen sich die Griffe abziehen.
Technische Schwächen zeigte besonders das Fahrrad Royal Baby Freestyle mit den schlechtesten Bremsen im ADAC Test, die sich negativ sowohl auf das Bremsverhalten als auch die Einstellung der Bremsen auswirkten. Das führte letztendlich zum vorletzten Platz im Test mit dem ADAC Urteil der Note "ausreichend".
Schadstoffe in Griffen
Überraschend ist, dass nur die zwei preisgünstigsten Modelle im Test (Royal Baby Freestyle und B'Twin 500 Robot) frei von Schadstoffen sind. Bei allen anderen Kinderfahrrädern wurden Schadstoffe in den Griffen und auch im Sattel gefunden. Das Kinderrad MX 16 2023 von Orbea, das immerhin rund 360 Euro kostet, hatte mit dem Weichmacher DPHP Schadstoffe in den Griffen und musste dadurch auch abgewertet werden.
Wichtige Kriterien beim Kauf
Generell ist es von Vorteil, wenn das erste Kinderfahrrad ein geringes Eigengewicht hat. Denn: Je leichter ein Kinderfahrrad ist, desto leichter ist das Üben für das Kind und desto besser auch das Fahrverhalten. Auch das zulässige Gesamtgewicht (Eigengewicht Fahrrad und Gewicht des Kindes) für ein Kinderfahrrad ist wichtig und muss altersgerecht sein.
Ein 16-Zoll-Kinderfahrrad sollte deshalb mindestes 30 Kilo Gesamtgewicht oder mehr zulassen. Das getestete Kinderfahrrad 16 Zoll von Pyro (Testverlierer) lässt jedoch nur 25 Kilo Gesamtgewicht zu. Positiv fallen dagegen die Hersteller Woom (Testgewinner) und Puky auf. Denn sie geben ein zulässiges Gesamtgewicht von 60 Kilo an, was sehr gut ist. Das Kinderfahrrad von Woom ist mit 5,9 Kilo Eigengewicht zudem das leichteste Fahrrad im ADAC Test.
Praxis-Tipps für Eltern
Vor dem Kauf eines Kinderfahrrads ist es immer von Vorteil, die Kleinen beim Fachhändler Probe sitzen zu lassen und das Rad zuvor richtig einzustellen. Dabei sollten Sattelhöhe, Lenkerposition und die Erreichbarkeit der Bremshebel so eingestellt sein, dass diese vom Kind einfach bedient werden können. Radfahren bedeutet auch, den ein oder anderen Sturz zu erleben. Deshalb ist das Tragen eines gut sitzenden Fahrradhelms immer unerlässlich. Sollten Bedenken wegen möglicher Schadstoffe in den Lenkergriffen bestehen, können diese immer im Fachhandel getauscht werden.
E-Bike Empfehlungen und Testberichte
E-Bike mit bestem Design: Cowboy 4
Ein glänzendes Beispiel setzt an der Stelle das E-Bike Cowboy 4 von belgischen Startup Cowboy. Ein minimalistischer und futuristischer Look, der die Blicke auf sich zieht. Dank geschmeidiger Formgebung ist es aber nicht sofort als Elektro-Fahrrad erkennbar. Keine Gangschaltung, keine Motorsteuerung, trotzdem dynamische E-Unterstützung und jede Menge Software-Features - dieses E-Bike zeigt, wohin sich Pedelecs entwickeln könnten.
Vorteile:
- Tolles Design
- Ansprechverhalten gut und Motorunterstützung vollautomatisch
- Handy-App mit nützliches Zusatzfunktionen (z.B. Voraussage des Akkustands am Zielpunkt)
Nachteile:
- Ohne App nicht nutzbar
E-Bike Bestseller bei Lucky Bike: Axess Force WS Allroad 2022
Ein aktuell beliebtes Modell gehört zur Eigenmarke des Händlers: Das Axess Force WS Allroad 2022 für 3.200 Euro, ein E-Hardtail mit Straßenausstattung. Der Akku bietet stattliche 625 Wh. Das eigene Smartphone wird per COBI.Bike App zum Bordcomputer und sorgt so für Übersicht hinsichtlich verbleibender Reichweite, Fitnesstracking, Wetter und mehr. Die Ausstattung (u.a. hydraulische Scheibenbremsen, Federgabel, 8-Gang Kettenschaltung, Beleuchtung) ist ordentlich.
Vorteile:
- Sportliche Auslegung
- Ab Werk StVZO-konform ausgerüstet
Nachteile:
- Farbkombination fragwürdig
Klappbarer E-Bike Bestseller bei Amazon: Bluewheel BXB55
Ein Blick in die E-Bike-Bestseller bei Amazon, diesmal mit Fokus auf die Gattung der klappbaren E-Bikes (Falträder), die sich besonders platzsparend im Kofferraum eines Autos oder in der Bahn transportieren lassen. Die Reichweite liegt laut Hersteller bei 150 Kilometern pro Ladung. Der Alurahmen besitzt einen Klappmechanismus, das Faltmaß beträgt kompakte 86 cm × 43 cm × 80 cm.
E-Bike Testsieger der Stiftung Warentest 2022: KTM Macina Aera 671 LFC
Der letzte große E-Bike-Test der Stiftung Warentest fand im Mai 2022 statt (Ausgabe 06/2022). Es wurden 9 „SUV-Pedelecs“ mit Mittelmotor verglichen, als Sieger ging das KTM Macina Aera 671 LFC hervor. Das laut Stiftung Warentest als „Agiler und vielseitiger Testsieger“ eingestufte Pedelec biete ein Fahrgefühl zwischen Komfort und Sport. Die Modellversion 2020 konnte in einem älteren Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 06/2020) mit der Gesamtnote 1,7 („gut“) überzeugen.
Günstigere Alternative: Cube Nuride Hybrid EXC 625 Allroad
Das Cube Nuride Hybrid EXC 625 Allroad für rund 3.250 Euro war im Testfeld der Stiftung Warentest das günstigste E-Bike mit der Gesamtnote „gut“. Auch der ADAC bewertete das Cube als „gut“ (Note 2,2).
E-Bikes: Das sollte man vor dem Kauf wissen
Gemeint sind Fahrräder mit Unterstützung durch einen Elektromotor. Allerdings sind die Begriffe „E-Bike“ und „Pedelec“ im Handel und im allgemeinen Sprachgebrauch nicht immer eindeutig getrennt. Wir richten uns nach dem ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.), der drei Arten von Elektrofahrrädern nennt, die unterschieden werden können:
- Pedelecs: Der Begriff steht für „Pedal Electric Cycle“ und meint die in Deutschland bekannteste Art von Elektro-Rädern.
- Schnelle Pedelecs („Schweizer Klasse“): Auch „S-Klasse“ oder „S-Pedelecs“ genannt.
- E-Bikes im engeren Sinn: Im engeren Sinn versteht man unter einem E-Bike ein Fahrrad mit Elektroantrieb und Drehgriff oder Schaltknopf, das auch ohne körperlichen Einsatz (Pedale treten) des Nutzers fährt (max. 20 km/h).
Akkus von E-Bikes: Verschleiß und Entsorgung
Die Energieversorgung des E-Bike-Motors während der Fahrt erfolgt über eine Batterie (meist Lithium-Ionen-Akku). Je nach Kapazität hält eine Ladung für eine Reichweite von 40 bis 100 Kilometern. Der Akku ist ein Verschleißteil und muss nach einigen Jahren ausgetauscht werden, da er mit der Zeit an Leistung verliert. Tipp: Extremtemperaturen sind auf Dauer zu vermeiden, am besten ergeht es E-Bike-Akkus bei Raumtemperatur.
Umweltsituation: Wie umweltfreundlich sind E-Bikes?
Die Nutzung eines E-Bikes schont die Umwelt - zumindest im Vergleich zum PKW. Hier einige Punkte, bei denen E-Bikes in Sachen Umweltschutz besser abschneiden als Autos:
- weniger CO₂-Emissionen
- weniger Stickstoffoxide (NOX)
- weniger Feinstaub
Ein E-Bike ist in der Regel nur dann eine umweltschonendere Alternative, wenn man stattdessen das Auto stehen lässt. Die umweltfreundlichsten Fortbewegungsarten bleiben weiterhin zu Fuß gehen oder das herkömmliche Rad ohne Elektromotor.
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