Die Motorradbatterie ist eine Starterbatterie meist mit 12V Spannung. Sie liefert den Strom für den Anlasser und versorgt die Verbraucher. Während Oldtimer teilweise eine 6V-Batterie benötigen, ist für die meisten Motorräder eine Motorradbatterie mit 12V die richtige Wahl. Da Motorräder häufig nur saisonal gefahren werden und die Motorrad Batterie entsprechend sporadisch geladen wird, sind die Anforderungen an diese hoch.
Batterietypen für Motorräder
Zum Einsatz kommen klassische 12V-Nassbatterien sowie moderne Gel- und AGM-Akkus. Als Alternative zur traditionellen Säurebatterie mit Nachfüllstopfen können Sie sich auch für eine Gel- oder AGM-Batterie entscheiden.
Nassbatterien
Bei älteren Motorrädern stellt der klassische Blei-Akku den Standard dar. Bei diesen Nassbatterien tritt mit der Zeit Wasserstoff aus, weshalb Sie in regelmäßigen Abständen destilliertes Wasser nachfüllen müssen (etwa alle sechs Monate). Nach dem Kauf befüllen Sie sie mit dem mitgelieferten Säurepack und verbinden den Lüftungsschlauch. Die Motorradbatterien eignen sich für Standard-Motorräder, Quads und Roller.
MF-Blei-Säure-Akkus
Die erste Weiterentwicklung der klassischen Nassbatterien sind die MF-Blei-Säure-Akkus. MF steht für "maintain free", sie sind also wartungsfrei. Sie füllen die Batteriesäure ein und verschließen die Batterie mit einer Verschlussleiste.
Gel- und AGM-Batterien
Die verschlossenen Gel- und AGM Motorradbatterien gehören zur Gruppe der VRLA-Batterien (valve-regulated lead-acid) und sind eine beliebte Wahl. Die weiterentwickelten Säurebatterien sind auslaufsicher und wartungsfrei, lassen sich lageunabhängiger betreiben und funktionieren auch bei starken Vibrationen einwandfrei. Der beim Laden und Entladen entstehende Sauerstoff bleibt im Gehäuse und wird durch Rekombination mit Wasserstoff wieder zu Wasser umgewandelt.
AGM-Batterien
AGM steht für "absorbent glass mat": Bei der AGM Motorradbatterie ist der Elektrolyt in Glasfasermatten gebunden. Blei-Säure-Akkus mit AGM-Technologie haben eine höhere Energiedichte als eine Gel-Motorradbatterie und ein besseres Kaltstartverhalten. Der Einbauwinkel kann bis zu 45 Grad betragen und die Vibrationsfestigkeit ist sehr hoch. Sie eignen sich ideal für Bikes mit höherem Energiebedarf. Durch den geringen Innenwiderstand ist die Kaltstartleistung bei gleicher Bauform verbessert.
Gel-Batterien
Beim Gel-Akku bindet Kieselsäure den Elektrolyten und macht ihn gelartig. Daher sind diese Ausführungen ebenfalls auslaufsicher und ermöglichen einen Einbauwinkel von bis zu 90 Grad. Dank der ausgezeichneten Rüttelfestigkeit können Sie sich in jedem Gelände auf die Funktion verlassen. Die Selbstentladung liegt monatlich bei 3 bis 7 Prozent. Man kann also von einer geringen Selbstentladung sprechen. Im Vergleich zu Blei-Säure-Akkus mit AGM-Technologie sind sie leichter und günstiger. Im Vergleich zu Nass- und AGM-Motorradbatterien ist der Innenwiderstand höher und eine Gel-Motorradbatterie liefert nicht so hohe Ströme. Für eine Motorrad- und Roller Batterie ist dieser Aspekt jedoch vernachlässigbar.
Wichtige Hinweise
Wichtig: Verwenden Sie in älteren Motorrädern und Rollern den gleichen Typ, also eine Nassbatterie. Die modernen Akkus setzen eine ebenso moderne Ladetechnik voraus! Das gilt für Batterie-Ladegeräte und den Lichtmaschinenregler. Daher ist es nicht empfehlenswert, ein älteres Zweirad mit neuester Gel- bzw. AGM-Technologie zu bestücken. Als ältere Motorräder und Roller gelten Zweiräder vor Baujahr 1995.
Die richtige Motorradbatterie finden
Der einfachste Weg zur neuen Motorradbatterie: Sie bauen die alte Batterie aus und notieren sich die Typenbezeichnung (Japan-Code, DIN-Code). Gängig sind unter anderem Bezeichnungen wie Y60-N30-A, Y60-N30L-A, YTX9-BS, YTX7A-BS, 12Y16A-3B, YB9-B, YTX14-BS, YT12A-BS, YT12B-BS, YB4L-B oder YB12A-A. Im Zweifel ist ein Akku mit mehr Amperestunden (Ah) die bessere Wahl, da Sie so über eine höhere Reserve verfügen. Das ist bei häufigen Kurzstrecken ein Vorteil. Akkumulatoren mit mehr Speicherkapazität benötigen jedoch auch mehr Platz.
Ein wichtiges Qualitätskriterium ist die von den Herstellern angegebene Entladung bei Minustemperaturen (Kälteprüfstrom). Top-Modelle unter den AGM-Batterien erreichen bis zu 300 Ampere (A). Bei der Auswahl hilft unser Batteriefinder.
Um die Zuverlässigkeit und Sicherheit deines Motorrads sicherzustellen, ist die Wahl der richtigen Motorradbatterie entscheidend. Achte beim Kauf einer neuen Motorradbatterie auch auf die Kapazität, die den Anforderungen deines Motorrads entsprechen sollte. Damit der Akku problemlos eingebaut und später einwandfrei genutzt werden kann, muss er natürlich in das Batteriefach passen. Die korrekte Polanordnung und der geeignete Batteriepoltyp sind ebenfalls wichtig, um eine reibungslose Installation und eine optimale Verbindung zu gewährleisten.
Du findest zum Beispiel auf den YUASA-Batterien eine spezifische Typenbezeichnung wie YTB9, YTR4A-BS oder YTX14AH-BS. Darüber hinaus gibt es herstellerübergreifende Bezeichnungen wie 53030 oder HVT8. Diese Bezeichnungen sind universell, ähnlich einer DIN-Norm, sodass du dir sicher sein kannst, dass Polungen und Abmessungen übereinstimmen, wenn du eine neue Motorradbatterie kaufen möchtest. Lediglich bei den Start-, Amperestunden- und Voltleistungen kann es geringe Abweichungen geben. Wenn in deinem Motorrad beispielsweise eine YTX9-BS verbaut ist, kannst du ohne Bedenken eine YUASA-Motorradbatterie mit derselben Bezeichnung wählen.
Wartung und Pflege
Ohne Wartung springt das Motorrad nach dem Überwintern häufig nicht mehr an, da sich Batterie mit der Zeit selbst entlädt. Mit der richtigen Pflege vermeiden Sie das Problem, verlängern die Lebenszeit um Jahre und können im Frühling direkt durchstarten. Wiederholen Sie den Ladevorgang bei Blei-Säure-Batterien etwa alle zwei Monate, damit die Spannung oberhalb von 12,5 Volt bleibt. Erhaltungsladungen beugen der Tiefentladung vor und verlängern das Batterieleben. Prüfen Sie bei Nassbatterien, ob destilliertes Wasser nachzufüllen ist. Die Batterien haben entsprechende Markierungen. Polfett schützt vor Korrosion, Säuredämpfen und Salznebel. Es ist nicht leitend und verschlechtert den Stromfluss.
Man muss sich darüber im Klaren sein, dass eine Motorradbatterie im Fahrzeug einiges zu leisten hat. Beim Starten muss der Anlasser-Motor mit elektrischer Energie versorgt werden, welcher wiederum den Verbrennungsmotor zum Laufen bringt. Hierbei fließen kurzfristig sehr hohe Ströme. Genau dafür ist eine Starterbatterie auch konzipiert: Für die Abgabe hoher Ströme für den kurzen Moment des Anlassens. Für kontinuierliche Abgaben geringer Mengen Strom über einen längeren Zeitraum ist sie denkbar ungeeignet. Aus diesem Grund sollte die Motorradbatterie bei zu erwartenden langen Standzeiten auch ausgebaut oder abgeklemmt werden, um eine vollständige Entladung zu vermeiden. Kriechströme oder ständige Verbraucher, die auch im Standby Betrieb Energie abziehen (Uhren, Datenspeicher und Ähnliches) beschleunigen diesen Vorgang gegebenenfalls noch.
Gerade bei Blei-Säure Batterien tritt dann die sogenannte „Sulfatierung“ auf, das bedeutet, dass sich auf den Bleiplatten Bleikristalle bilden, die die reaktionsfähige Oberfläche in der Batterie immer weiter verkleinern, bis schließlich gar keine Reaktion mehr möglich ist. Dieser Vorgang ist irreversibel.
Darüber hinaus sollte, vor allem dann, wenn das Motorrad nicht auf Langstrecken gefahren wird, regelmäßig der Ladezustand der Batterie überprüft werden. Ein turnusmäßiges Nachladen verlängert die Lebensdauer der Motorradbatterie erheblich, wenn dies nicht über die Lichtmaschine beim Fahren selbst geschieht. Es sollte idealerweise ein Ladezustand von mindestens 80% der Gesamtkapazität dauerhaft eingehalten werden. Beim Überprüfen des Ladezustandes checken Sie idealerweise auch gleich den Zustand der Batterie-Pole, diese dürfen auf keinen Fall korrodieren, da der Strom sonst nicht fließen kann.
Häufig kündigt sich das Versagen einer Motorradbatterie über einen längeren Zeitraum an. Diese Hinweise deuten oft darauf hin, dass die Batterie das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hat, besonders wenn sie älter als drei Jahre ist. Planst du eine längere Fahrt, solltest du den Akku unbedingt vorher gründlich überprüfen. Der Zeitpunkt für den Kauf einer neuen Motorradbatterie ist gekommen.
Motorradbatterie laden
Wichtig: Wenn Sie im Schuppen von Opa ein Ladegerät finden, mit dem dieser früher die Batterie seines Traktors geladen hat, dann hängen Sie daran keine Motorradbatterie, denn es kann sein, dass sie dann während eines Ladevorgangs kaputtgeht.
Kaufen Sie sich ein Batterieladegerät speziell für Motorradbatterien (Batterie-Ladegeräte im MOTORRAD-Test), bei dem sich kleine Ladeströme einstellen lassen. Es gibt auch ganz prima elektronische Batterieladegeräte, die nach dem Anschließen zunächst einige Zeit mit der Batterie korrespondieren und deren Lade- und Allgemeinzustand abchecken. Aufgrund dieser Ergebnisse werden Ladestrom und Ladezeit automatisch eingestellt (»Ladekurve«).
Beim Laden dürfen die auf der Batterie (oder im Beipackzettel einer neuen Batterie) angegebenen Ladeströme und Ladezeiten nicht überschritten werden, weil durch zu hohen Ladestrom und zu lange Ladezeit die Batterie beschädigt werden kann. Normalladung mit 1/10 der Amperestärke der Batterie, Ladezeit 5 bis 10 Stunden. Wenn am Batterieladegerät die kleinste einzustellende Ladespannung 1 Ampere beträgt, sollte man die Batterie damit aufladen. Dies gilt auch für eine 6- oder 9-Ah-Batterie, die ja nur mit 0,6 bzw. 0,9 Ampere geladen werden sollte. Eine Schnellladung darf nur im Notfall stattfinden, ein langsames Laden ist vorzuziehen.
Umgang mit Bleibatterien
Bei einer Bleibatterie muss die Batteriesäure mithilfe eines Trichters in die einzelnen Zellen eingefüllt werden. Bei einer wartungsfreien MF-Batterie ist es etwas einfacher. Klebestreifen über den Einfüllöffnungen der Batterie entfernen. Schutzfolie vom Säurebehälter abziehen. Säurebehälter genau auf die Einfülllöcher der Batterie ansetzen und gleichmäßig eindrücken. Wichtig: Säuremenge und Fließgeschwindigkeit sind exakt auf die Batterie abgestimmt. Die Behälter NICHT anstechen in dem Glauben, dass die Säure nur dann fließt! Wenn der Säureabfluss stockt, Behälter leicht mit einem Finger anstoßen. Nach circa einer Stunde ist die Säure in die Batterie gelaufen: leeren Säurebehälter von der Batterie abziehen. Stopfenleiste fest aufdrücken, gegebenenfalls mit Gummihammer leicht nachklopfen. Batterie vorschriftsmäßig laden, danach mindestens 30 Minuten ruhen lassen, dann einbauen.
Eine nicht wartungsfreie Bleibatterie ist mit Batteriesäure (Schwefelsäure) gefüllt. Der Flüssigkeitsstand sinkt mit der Zeit durch Verdunstung ab. Wenn er sich unterhalb der auf der Batterie angebrachten Markierung befindet, muss destilliertes Wasser aufgefüllt werden. KEINE Säure zum Nachfüllen verwenden! Einer neuen, nicht wartungsfreien Batterie ist ein Entlüftungsschlauch beigepackt, der sehr eng zusammengewickelt ist. Dem gerollten Schlauch kann das Ringeln abgewöhnt werden, wenn man ihn mit einem Föhn erhitzt und gerade zieht; er behält danach seine Form. Zum Prüfen der Säuredichte wird ein Säureheber, auch Aärometer genannt, benötigt. Damit man an die Säure rankommt, müssen die Stopfen aus den Bohrungen entweder ausgezogen oder ausgedreht werden.
Säuredichte:
- Säuredichte beträgt 1,26 Gramm pro cm³: Batterie ist in Ordnung.
- Säuredichte weniger als 1,18 Gramm: Batterie ist defekt und muss erneuert werden.
Wichtig: Vor dem Einbau einer neuen Bleibatterie muss diese zunächst mit Säure befüllt und dann geladen werden. Dies gilt bei einer »nicht wartungsfreien« Blei-Säure-Batterie genauso wie bei einer wartungsfreien MF-Batterie. Beide sind zwar trocken vorgeladen und nach der Erstbefüllung mit Säure theoretisch sofort einsatzbereit, doch je sorgsamer eine neue Batterie auf ihren ersten Einsatz vorbereitet wird, desto länger lebt sie.
Sicherheitsvorkehrungen
Von der Arbeit mit Batterien gehen mehrere Gefahren aus, zum Beispiel potenziell explosive Gase und korrosive Schwefelsäure. Kein Rauchen, keine Funken (durch statische Energie oder andere Quellen) oder offene Flammen in der Nähe von Batterien. Batterien können Wasserstoffgas erzeugen, das in Verbindung mit Sauerstoff stark entflammbar ist. Lösen Sie bei dem Aufladen von herkömmlichen Batterien die Entlüftungsventile und lüften Sie den gesamten Ladebereich. Wenn sich die Batterie während des Aufladens so stark erhitzt, dass Sie sich nicht berühren können, unterbrechen Sie den Ladevorgang und lassen Sie die Batterie abkühlen, bevor Sie fortfahren. Bei herkömmlichen Batterien ENTFERNEN SIE DIE ROTE DICHTUNGSKAPPE VOM ENTLÜFTUNGSBOGEN. Bringen Sie die Kappe nicht wieder an, nachdem Sie sie entfernt haben. Wird die Kappe nicht entfernt, könnten die in der Batterie enthaltenen Gase explodieren. Befestigen Sie die Batterieladekabel korrekt an der Batterie: positiv auf positiv, negativ auf negativ. Entfernen Sie den Ladegerätstecker oder schalten Sie das Ladegerät aus, bevor Sie die Kabel anschließen oder trennen. Wischen Sie verschüttete Säure sofort auf. Vergewissern Sie sich, dass Säure-Füllbehälter deutlich gekennzeichnet und Arbeitsbereiche gut beleuchtet sind. Wenn Säure verschluckt wird oder in die Augen gelangt, ergreifen Sie umgehend Maßnahmen. Innerlich - viel Milch oder Wasser trinken, gefolgt von Magnesiamilch, Pflanzenöl oder rohen, geschlagenen Eiern.
Yuasa Batterien
Jede Yuasa Batterie-Baureihe verfügt über eigene Funktionen, aus denen sich die Unterschiede in Preis und Leistung ergeben. Sie teilen darüber hinaus auch Designmerkmale wie spezielle Separatoren und Trennwandkonstruktion. Yuasa YuMicron Batterien haben eine höhere Kaltstartfähigkeit (bis zu 30 %) als eine herkömmliche Standardbatterie. Die YuMicron Batterien verwenden auch einen speziellen Zellenverbinder, der den Innenwiderstand senkt und die Startfähigkeit steigert, sowie eine spezielle Glasmatte, die Vibrationsschäden standhält. Der Unterschied zwischen YuMicron und YuMicron CX liegt in dem in den Platten verwendeten Material. Herkömmliche und YuMicron Batterien verwenden beide Blei-Antimon-Platten, während YuMicron CX Batterien Blei-Kalzium verwenden.
AGM-Batterien: AGM-Batterien sind kompakter als andere Typen, da sie keinen freien Elektrolyt enthalten. Dadurch sind sie „volumeneffizienter“. Da sie nur einmal zum Zeitpunkt der Aktivierung befüllt werden, sind die Einfüllöffnungen permanent mit einem Verschlussstopfen bedeckt. Sie haben außerdem kein Rückluftrohr. Yuasas AGM-Batterien lassen während des Lade-/Entladevorgangs keine Gase in die Atmosphäre entweichen. Intern freigesetztes Gas wird in der Batterie rekombiniert, ein Rückluftrohr ist damit überflüssig. Eine AGM-Batterie kann verschlossen werden, da die negativen Platten in der Batterie nie vollständig geladen werden und daher kein Wasserstoffgas produzieren. Die positiven Platten erzeugen während des Entladevorgangs Sauerstoff, aber statt den Sauerstoff über ein Rückluftrohr freizusetzen, reagiert er mit dem geladenen aktiven Material auf den Platten und wird zu Wasser, bis die Batterie geladen ist und das Wasser sich in Säure umwandelt. Die Separatoren zwischen den negativen und positiven Platten in einer AGM-Batterie sind aus einer speziellen Faser, die hitze- und säurefest ist. Durch dieses Design sind AGM-Batterien weniger anfällig für ein Verschütten von Säure, da sich in der Batterie weniger flüssige Säure befindet. Außerdem wird ein internes Sicherheitsventil im Falle einer versehentlichen Überladung verwendet. Das Ventil verfügt auch über eine Flammsperre, die das Risiko einer Explosion geringhält. Die meisten Yuasa Batterien sind entweder „werkseitig aktiviert“ (installationsbereit) oder als Trockenbatterie in einem Säurepack erhältlich. Die Batterien der Serien GYZ und YTZ sind nur als „werkseitig installiert“ erhältlich. Die Teilenummern für Trockenbatterien enden mit „-BS“, was für „bottle supplied“ (Säurepack mitgeliefert) (d.h. Wenn Sie mit einer AGM-Batterie nachrüsten möchten, die nicht ursprünglich zur Fahrzeugausstattung gehörte, müssen Sie sich vergewissern, dass das Ladesystem eine geregelte Ausgangsspannung von 14,0 bis 14,8 Volt hat.
Herkömmliche Batterien bieten eine gute Leistung und Lebensdauer zu einem niedrigeren Preis. Sie haben gemeinsame Merkmale, die sich bei allen Yuasa Batterien finden lassen. Verschlossene, korrosionsbeständige Klemmen, Abdeckungen und Behälter aus hartem Polypropylen und hermetisch verschweißte Konstruktion.
Leistungskennzahlen
Die Leistung von Powersport-Batterien wird in Amperestunden (AH) und/oder Kaltstartfähigkeit (CCA) angegeben. Der AH-Wert basiert auf einer vollständig geladenen Batterie mit einer Leerlaufspannung von 13,0, die als vollständig entladen betrachtet wird, wenn die Spannung bei 25 °C 10,5 Volt erreicht. Je größer die Batterieplattenfläche, umso höher der Amperestundenwert. Die Temperatur wirkt sich auch auf die AH aus, da niedrige Temperaturen die chemische Reaktion in der Batterie verlangsamen. CCA gibt an, wie gut eine Batterie bei niedrigen Temperaturen Strom erzeugen kann. Genau wie der AH-Wert hängt auch der CCA-Wert von der Anzahl von Platten und ihrer Gesamtfläche ab. CCA stellt die Entladelast in Amps dar, die eine neue, vollständig geladene Batterie für einen kurzen Zeitraum bei -18 °C liefern kann.
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