Motorrad-Batterieladegerät Test: Übersicht und Empfehlungen

Viele Motorradfahrer schicken ihr Bike jetzt in die Winterpause. Aber Vorsicht: Die lange Standzeit wirkt sich unter Umständen schlecht auf die Motorradbatterie aus. Es kann passieren, dass es beim nächsten Start nicht mehr anspringen will - die Batterie ist leer. Deswegen sollte man vorbeugen und mit einem Ladegerät über den Winter die Spannung der Batterie aufrechterhalten.

Im Folgenden werden verschiedene Motorrad-Batterieladegeräte getestet und verglichen, um Ihnen bei der Auswahl des passenden Geräts zu helfen.

GTÜ Test: 15 Motorradbatterie-Ladegeräte im Vergleich

GTÜ hat 15 Batterieladegeräte getestet, die sich besonders gut für Motorradbatterien eignen. Testsieger und somit laut GTÜ "sehr empfehlenswert" ist das Ladegerät CT5 Power Sport von CTEK. Es hat mehr als 450 von möglichen 500 Wertungspunkten erreicht. Vier weitere Geräte haben mit der Note "sehr empfehlenswert" abgeschnitten: Gysflash 6.12, Bosch C3, Kooroom TKB7 und Dino 12V/5A.

Im Mittelfeld und mit dem Urteil "empfehlenswert" reihen sich gleich sieben Ladegeräte ein. Darunter auch das DC3 von SHIDO, das mit 119,99 Euro das teuerste Produkt im Test ist und nur auf Platz 12 von 15 landet.

Nur bedingt empfehlenswert sind drei Ladegeräte, unter ihnen sind mit 24,99 Euro und 23,99 Euro die beiden günstigsten Tester. Alle drei schnitten so schlecht ab, weil es beim An- und Abklemmen im eingeschalteten Zustand zur Funkenbildung kam oder sich die Batterie in Kürze wieder entladen hatte, wenn das Ladegerät vom Stromnetz getrennt, aber weiterhin an der Batterie angeschlossen war.

Eine weitere Erkenntnis: Den Falltest aus einem Meter Höhe auf Beton haben die Geräte von AEG und SHIDO nicht überstanden. Wer es also einmal fallen lassen sollte, hat dann mit hoher Wahrscheinlichkeit ein defektes Ladegerät.

Eine positive Erkenntnis des Tests ist hingegen, dass alle Produkte in der Lage sind, selbst auf bis zu drei Volt tiefentladene Batterien wieder mit neuer Ladung zu versorgen. Nur bei hi-Q und Dino liegen diese Grenzen etwas höher, bei 4,5 und 6 Volt.

So wurde bei GTÜ getestet

Alle Ladegeräte mussten sich in 20 Disziplinen beweisen, zum Beispiel Lesbarkeit der Bedienungsanleitung, Kurzschlussfestigkeit, Preis und optischer Gesamteindruck. Die Ergebnisse der einzelnen Disziplinen wurden in den Kategorien "Sichtprüfung", "Bedienung", "Funktionsumfang", "Elektrische Prüfung" "Qualitätsprüfung" sowie "Kosten" zusammengefasst.

Das wichtigste Einzelkriterium war jedoch die Qualität des Lade- und Ladeerhaltungsverfahrens: Erkennt das Ladegerät den geladenen Zustand einer Batterie und wechselt in den Erhaltungsmodus, um die Ladung aufrechtzuerhalten und den Akku zu schützen?

In der letzten Prüfung mussten alle Geräte einen Falltest aus einem Meter Höhe auf Beton überleben. Nur wenn keine Beschädigung auftrat und das Ladegerät nach dem Fall noch uneingeschränkt funktionierte, gab es die volle Punktzahl.

Weitere Empfehlungen und Testberichte

Neben dem GTÜ-Test gibt es auch weitere Empfehlungen und Testberichte von Motorrad-Batterieladegeräten:

  • CTEK MXS 5.0: Das CTEK MXS 5.0 vereint alle Funktionen, die ein intelligentes Ladegerät für Motorrad und Auto bieten sollte. Es verfügt über einen Rekonditionierungsmodus für tiefentladene oder geschädigte Batterien sowie ein spezielles Ladeprogramm für AGM-Batterien, das eine schnellere Ladung und maximale Lebensdauer gewährleisten soll. Dank der integrierten Temperaturkompensation arbeitet das Gerät effizient bei jeder Witterung. Die Connect and Forget-Funktion ermöglicht vollautomatisches Laden, während das Ladegerät durch Funkensicherung, Verpolungsschutz und Kurzschlusssicherheit zusätzliche Sicherheit bietet.
  • Victron Blue Smart IP65: Victron bietet mit dem Blue Smart IP65 Charger ein besonders effizientes Ladegerät für alle 12-V-Batterien, egal ob für Motorrad oder Auto. Mit einem Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent erzeugt es deutlich weniger Abwärme als herkömmliche Modelle. Zudem ist es gegen Spritzwasser, Staub und Chemikalien geschützt. Mehrere Ladefunktionen tragen zur Verlängerung der Batterielebensdauer bei, während die Bluetooth-Schnittstelle eine komfortable Steuerung und Überwachung ermöglicht.
  • Einhell CE-BC 1 M: Das Einhell CE-BC 1 M ist ein intelligentes Ladegerät mit Mikroprozessorsteuerung für verschiedene Batterietypen - ideal für Motorräder, Rasenmäher und andere Saisonfahrzeuge. Es eignet sich für 6-V- und 12-V-Batterien, darunter Gel-, AGM- und Bleisäure-Batterien. Der Ladezyklus wird automatisch überwacht, um die Batterielebensdauer zu optimieren, während die Erhaltungsladefunktion einen idealen Ladezustand über lange Standzeiten hinweg gewährleistet. Dank Schutzart IP65 ist das Gerät für den Einsatz in Garage und Werkstatt geeignet. Zudem verfügt es über Überladungs-, Kurzschluss- und Verpolungsschutz sowie vollisolierte Batterieklemmen.

BS Battery BS 15 Batterieladegerät im Detail

BS Battery hat mit dem BS 15 Batterieladegerät ein wirklich kompaktes Gerät entwickelt, das trotzdem für viele Batterietypen genutzt werden kann. Neben Motorradbatterien funktioniert es unter anderem auch an PKWs, Rasenmähern oder Quads. Für Batterien mit einer Kapazität von mehr als 30 Amperestunden (z.B. In das etwa 18 x 7 x 3 Zentimeter große Gehäuse integriert der Hersteller einen drehbaren Kunststoffhaken, mit dem das Gerät an einer Wand aufgehangen werden kann.

Die Oberseite ist mit drei Indikatorleuchten versehen, welche je nach Status der Batterie und des Ladegerätes ihre Farben wechseln. Sehr positiv fallen uns die abnehmbaren Krokodilklemmen auf. Diese sind trotz ihrer kompakten Ausmaße sehr stabil und sehr gut verarbeitet.

Ein großer Vorteil des BS 15 Batterieladegerätes ist der vollautomatische Ladungsprozess. Es muss nur angeschlossen und in die Steckdose gesteckt werden, dann beginnt es von ganz allein. Angefangen mit einem kurzen Test, ob die Batterie noch funktionstüchtig ist, läuft es den achtstufigen Prozess durch. Nach der Aufladung wechselt es in eine Schleife, in der die Batterie langfristig geschont werden soll. Falls während des Prozesses etwas schieflaufen sollte, bietet das Gerät alle gängigen Schutzmechanismen wie einen Funken- oder Überladungsschutz. Auch Benutzerfehler wie ein Kurzschließen der beiden Klemmen, werden erkannt.

Das BS Battery BS 15 Batterieladegerät ist für seinen Preis von 50 bis 60 Euro sehr gut verarbeitet und bietet alle nötigen Sicherheitsfunktionen. Mit seinem vollautomatischen Ladeprozess lässt es sich kinderleicht bedienen. Über die Indikatoren auf der Vorderseite ist klar erkennbar, wenn die Batterie wieder vollgeladen ist oder wenn ein Problem vorliegt. Einziges Manko ist der recht geringe Ladestrom von nur 1,5 Ampere. Wer auf eine zügige Ladung angewiesen ist, greift besser zu einem Gerät mit höherem Ladestrom.

Wir haben das Motorrad für einige Stunden mit voller Beleuchtung sowie eingeschalteten Heizgriffen stehen lassen und konnten somit die Batteriespannung auf knapp 6 Volt herunterdrücken. Der vollautomatische Ladeprozess nimmt leider recht viel Zeit in Anspruch. Bis zur vollständigen Aufladung verstrichen gut elf Stunden. Nach achteinhalb Stunden erreichten wir die magische Grenze von 12 Volt, bei der sich das Motorrad meist schon wieder starten lässt.

Bei einem maximale Ladestrom von gerade einmal 1,5 Ampere geht das BS 15 Ladegerät allerdings eher recht zaghaft mit der Batterie um. In unseren Messungen erfüllte es diesen Wert beinahe - wir haben 1,45 Ampere gemessen.

Besonderheiten bei Lithium-Batterien (LiFePo4)

Bei unserem Fuhrpark kam es öfter vor, das Motorräder mit modernen Lithium Batterien (LiFePo4) durch Standzeiten völlig entladen waren. Das ist kein Wunder, bedenkt man die versteckten kleinen Verbraucher heutiger Motorräder, und dann den Fact, dass Lithium Batterien ihr geringes Gewicht auch dadurch machen, dass sie weniger Kapazität (in Amperestunden gemessen) haben, als die älteren Original Batterien. Ergo: sind sie schneller völlig leer gesogen.

Sind für manche Ladegeräte ein Problem. Sie werden von vielen elektronischen Ladegeräten nicht erkannt oder als defekt abgelehnt. Dann hilft nur Anschieben, überbrücken oder das kurzzeitige Anklemmen eines alten Ladegerätes, das einfach nur lädt.

Shido, Absaar oder alle speziellen Lithium Ladegeräte haben also einen sehr geringen unteren Spannungs-Wert, bei dem sie mit der Pflege beginnen können. Läuft der Motor per Lithium Batterie erst mal (überbrücken, anschieben), ist selbige auch durch die Lichtmaschine ruck-zuck geladen.

Wir erinnern uns: der eigentliche Vorteil ist ihr hoher Starter-Strom und das auch bei geringerer Kapazität und leichterer Bauweise. Trotzdem ist bei einigen LiFePo4Typen Vorsicht vor allem vor Überladung und Tiefentladung gegeben. Meist haben moderne Akkus aber in Form von Balancerschaltungen und Batteriemanagementsystemen Schutzschaltungen eingebaut.

Weitere Geräte im Überblick

Hier ist eine Übersicht weiterer getesteter Motorrad-Batterieladegeräte:

Die Platzierungen der Batterieladgeräte

Platz 1: CTEK CT5 Powersport

  • Anbieter: CTEK
  • Preis: 89,99 Euro
  • Größe: 16,8 x 3,8 x 6,5 cm
  • Gewicht: 499 g
  • Einsatzbereich: Für 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, WET, wartungsarme, AGM, Gel, Ca/Ca, wartungsfreie und wartungsarme) von 5 bis 25 Ah empfohlen
  • Besonderheiten: Ladestrom max. 2,3 A, Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich -20 bis +50 Grad, CAN-Bus kompatibel, wählbare Rekonditionierungsfunktion für tiefentladene Batterien
  • Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen ist robust und kann nicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können problemlos geladen werden, wertige Verarbeitung
  • MOTORRAD-Urteil: sehr gut

Platz 2: Gys Gysflash 6.12

  • Anbieter: Gystech
  • Preis: 85,79 Euro
  • Größe: 19,0 x 10,0 x 5,2 cm
  • Gewicht: 770 g
  • Einsatzbereich: Für 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, WET, Gel, wartungsfreie, AGM, Ca/Ca) von 1,2 bis 125 Ah empfohlen
  • Besonderheiten: Ladestrom max. 6 A, Gehäuseschutz IP65, kein Einsatzbereich angegeben (Kältetest bestanden), Erhaltungsladung bei Batterien bis 170 Ah möglich, CAN-Bus-kompatibel
  • Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen ist robust und kann nicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können problemlos geladen werden, wertige Verarbeitung
  • MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 3: Bosch C3 6V/12V

  • Anbieter: Bosch
  • Preis: 48,97 Euro
  • Größe: 18,5 x 8,1 x 5,5 cm
  • Gewicht: 700 g
  • Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, Gel, wartungsfreie, AGM, offen, VRLA) von 1,2 bis 14 Ah bzw. 1,2 bis 120 Ah empfohlen
  • Besonderheiten: Ladestrom max. 0,8 A/3,8 A (6/12 Volt), Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich bis +40 Grad (Kältetest bestanden), Leuchtdioden, separater Haken zur Befestigung
  • Auffälligkeiten: Ladestrom max. 0,8 A/3,8 A (6/12 Volt), Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich bis +40 Grad (Kältetest bestanden), Leuchtdioden, separater Haken zur Befestigung
  • MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 4: Pro Charger 4000

  • Anbieter: Louis
  • Preis: 99,99 Euro
  • Größe: 21,2 x 7,8 x 5,7 cm
  • Gewicht: 690 g
  • Einsatzbereich: Für alle 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure-, Gel, AGM, Ca/CA, Reinblei- und Lithium-Ionen) von 1,2 bis 60 Ah empfohlen
  • Besonderheiten: Ladestrom max. 4 A, Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich -15 bis +45 Grad, Leuchtdioden, CAN-Bus-kompatibel, austauschbare 10-A-Sicherung im Ladekabel
  • Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen kann nicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können problemlos geladen werden, insgesamt wertige Verarbeitung
  • MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 5: Kooroom TKB7 6V/12V

  • Anbieter: Polo
  • Preis: 64,90 Euro
  • Größe: 18,3 x 6,9 x 4,65 cm
  • Gewicht: 575 g
  • Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt Starterbatterien (Blei-Säure, WET, AGM, wartungsfreie, Gel) von 1,2 bis 120 Ah empfohlen
  • Besonderheiten: Ladestrom max. 0,8 A/3,8 A (6/12 Volt) Gehäuseschutz IP65, LC-Display, keine Angabe zum Einsatzbereich (Kältetest bestanden)
  • Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen ist sehr robust und kann nicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können über die Verwendung des 6-V-Modus geladen werden
  • MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 6: Dino 12V 5A

  • Anbieter: r.d.i. Automotive
  • Preis: 38,61 Euro
  • Größe: 21,0 x 7,5 x 5,0 cm
  • Gewicht: 521 g
  • Einsatzbereich: Für 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, AGM, Gel, Ca/Ca, wartungsfreie) von 10 bis 120 Ah empfohlen
  • Besonderheiten: Ladestrom max. 5 A, Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich -10 bis +40 Grad, Leuchtdioden, wählbare Rekonditionierungsfunktion für tiefentladene Batterien
  • Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen unzureichend bzw. kann viel zu leicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien können erst ab einer Spannung von 6 V geladen werden
  • MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 7: Optimate 4

  • Anbieter: Tecmate
  • Preis: 69,99 Euro
  • Größe: 20,0 x 7,5 x 6,1 cm
  • Gewicht: 900 g
  • Einsatzbereich: Für 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, wartungsarme, Gel, AGM und Spiralzellen) von 2 bis 50 Ah empfohlen
  • Besonderheiten: Ladestrom 0,8 A, Gehäuseschutz IP54, Einsatzbereich von -40 bis +40 Grad, Leuchtdioden, CAN-Bus-kompatibel, integrierte Befestigungslaschen
  • Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen ist robust und kann nicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können problemlos geladen werden
  • MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 8: APA Mikroprozessor 6V/12V 5A

  • Anbieter: EAL Germany
  • Preis: 69,99 Euro
  • Größe: 18,0 x 10,0 x 4,5 cm
  • Gewicht: 465 g
  • Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien (Lithium-Ionen-Phosphat, Blei-Säure, WET, wartungsfreie, Gel, AGM) bis 14 bzw. 150 Ah empfohlen
  • Besonderheiten: Ladestrom max. 2,5 A/5 A (6/12 Volt), Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich -5 bis +40 Grad, LC-Display, Vorrichtung zum Aufwickeln des Kabels
  • Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen kann sich lösen bzw. zu leicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können über 6-V-Modus geladen werden, schlechtes Resultat im Kältetest
  • MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 9: AEG LD 5.0 6V/12V

  • Anbieter: AEG
  • Preis: 64,99 Euro
  • Größe: 13,5 x 6,5 x 4,0 cm
  • Gewicht: 650 g
  • Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, WET, wartungsfreie, Gel, AGM) bis 50 bzw. 110 Ah empfohlen
  • Besonderheiten: Ladestrom max. 2 A/5 A (6/12 Volt), Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich -20 bis +40 Grad, Aufhänge-Öse an der Rückseite, LED-Display, gute Bedienungsanleitung
  • Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen kann sich lösen bzw. zu leicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können über 6-V-Modus geladen werden, nach Falltest ohne Funktion
  • MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 10: hi-Q TOOLS Ladegerät 900

  • Anbieter: Polo
  • Preis: 29,99 Euro
  • Größe: 15,0 x 10,0 x 5,3 cm
  • Gewicht: 370 g
  • Einsatzbereich: Für 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, WET, AGM, wartungsfreie, Gel) von 1,2 bis 30 Ah empfohlen
  • Besonderheiten: Ladestrom max. 0,9 A, LC-Display, Gehäuseschutz IP22, Einsatzbereich +1 bis +35 Grad (Kältetest bestanden), inklusive Wandhalterung und Befestigungsmaterial
  • Auffälligkeiten: Die Isolierung der Polklemmen kann viel zu leicht abgezogen werden und ist sehr dürftig verarbeitet, tiefentladene Batterien können erst ab einer Spannung von 4,5 V geladen werden
  • MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 11: Black & Decker 6V/12V

  • Anbieter: Black & Decker
  • Preis: 28,99 Euro
  • Größe: 14,0 x 4,5 x 7,0 cm
  • Gewicht: 400 g
  • Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, Gel, AGM) bis 1,2 bzw. 100 Ah empfohlen
  • Besonderheiten: Ladestrom max. 1,2 A/1,2 A (6/12 Volt), Gehäuseschutz IP44, kein Einsatzbereich angegeben (Kältetest bestanden), Leuchtdioden, kein separater AGM-Modus
  • Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen ist robust und kann nicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können über 6-V-Modus geladen werden, schwache Bedienungsanleitung
  • MOTORRAD-Urteil: gut

Platz 12: SHIDO DC3

  • Anbieter: DC Afam NV
  • Preis: 119,99 Euro
  • Größe: 19,4 x 8,9 x 8,3 cm
  • Gewicht: 780 g
  • Einsatzbereich: Für alle 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, Gel, AGM, Lithium-Ionen) von 1 bis 110 Ah
  • Besonderheiten: Ladestrom max. 3 A, Gehäuseschutz IP64, Einsatzbereich -20 bis +50 Grad, CAN-Bus-kompatibel, Display mit Laufschrift, Leuchtdioden, Hakenbefestigung
  • Auffäligkeiten: Isolierung der Polklemmen ist sehr robust und kann nicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit einer Restspannung von 3 V können problemlos geladen werden, nach Falltest ohne Funktion
  • MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Platz 13: EUFAB EAL 6V/12V

  • Anbieter: EAL Germany
  • Preis: 24,99 Euro
  • Größe: 18,0 x 8,0 x 4,5 cm
  • Gewicht: 465 g
  • Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, AGM, Gel, WET, wartungsfreie) von 1,2 bis 14 Ah bzw. 14 bis 120 Ah empfohlen
  • Besonderheiten: Ladestrom max. 2 A/4 A (6/12 Volt), Gehäuseschutz IP65, Einsatzbereich -5 bis +40 Grad, LC-Display, gute Bedienungsanleitung, Vorrichtung zum Aufwickeln des Kabels
  • Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen unzureichend bzw. kann viel zu leicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit Restspannung von 3 V können über 6-V-Modus geladen werden, Funkenbildung möglich
  • MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Platz 14: Einhell CC-BC 6M 6V/12V

  • Anbieter: Einhell
  • Preis: 34,93 Euro
  • Größe: 18,5 x 6,3 x 12,3 cm
  • Gewicht: 700 g
  • Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, AGM, Gel, wartungsfreie und wartungsarme) von 3 bis 150 Ah empfohlen
  • Besonderheiten: Ladestrom max. 2 A/6 A (6/12 Volt), keine Angaben über Gehäuseschutz und Einsatzbereich (Kältetest bestanden), LC-Display, integrierte Wandhalterung
  • Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen unzureichend bzw. kann viel zu leicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit Restspannung von 3 V können über 6-V-Modus geladen werden, Funkenbildung möglich
  • MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Platz 15: Excelvan 6V/12V 5A

  • Anbieter: Excelvan
  • Preis: 23,99 Euro
  • Größe: 18,7 x 4,5 x 7,5 cm
  • Gewicht: 570 g
  • Einsatzbereich: Für 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien (Blei-Säure, AGM, Gel, wartungsfreie, Ca/Ca) von 10 bis 120 Ah empfohlen
  • Besonderheiten: Ladestrom max. 5A (12 Volt), Gehäuseschutz IP20, Einsatzbereich bis +40 Grad, Leuchtdioden, Befestigungsbohrungen, kein separater AGM-Modus
  • Auffälligkeiten: Isolierung der Polklemmen unzureichend bzw. kann viel zu leicht abgezogen werden, tiefentladene Batterien mit Restspannung von 3 V können über 6-V-Modus geladen werden, Funkenbildung möglich
  • MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Fazit

Wir empfehlen CTEK, Absaar, BAAS, GYS und TecMate gleichermaßen. Shido wird in der Nachfolge-Generation interessanter (DC1 und DC4) weil es dort bei DC4 wieder die 6/12V Variante und ein Rettungsprogramm für tiefentladene LiFEPo 4 gibt. Einen Vorsprung hat wegen seiner Multifunktionalität hat die CTEK 5er Reihe (Testfunktionen) und das Absaar Ladegerät 4.0 Lithium, das auch am wenigsten (40€) kostet und ein nummerisches Display hat.

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