Motorrad Batterie Verlängerung Test: So pflegen Sie Ihre Batterie richtig

Autobatterien sind essentielle Bestandteile von motorisierten Fahrzeugen und können mit dem Herzen von Lebewesen verglichen werden.

Funktioniert die Batterie im Fahrzeug nicht mehr, etwa wegen Tiefenentladung oder Defekten, können Sie das Auto nicht mehr starten, da der Zündfunke für die Verbrennung ausbleibt.

Schätzungsweise jede dritte Autobahnpanne in Deutschland ist auf einen Schaden oder die Tiefenentladung des Fahrzeugakkus zurückzuführen.

Grundlegend handelt es sich um eine Überspannung bzw. Überbeanspruchung der Fahrzeugbatterie.

Die Aufladung der Autobatterie erfolgt durch den längeren Fahrzeugbetrieb automatisch.

Fahren Sie jedoch in der Regel nur kurze Strecken, kann die Autobatterie nicht ausreichend wieder aufgeladen werden, besonders wenn die Außentemperaturen unter 10 Grad minus fallen.

Besonders im Winter ist daher eine Tiefenentladung schnell möglich.

Durch die fehlende elektrische Spannung des Akkus springt der Anlasser nicht mehr an.

Springt das Auto wegen eines entladenen Akkus nicht mehr an, kann ein Autobatterie-Ladegerät gute Hilfe leisten.

Ein großer Vorteil hierbei ist, dass Sie nicht mehr auf ein Spenderfahrzeug angewiesen sind.

Die Autobatterie-Ladegeräte sind im Grunde transportable Stromübersetzer, mit deren Hilfe Sie die Fahrzeugbatterie neu laden können.

Die Batterie muss dabei in der Regel nicht aus Ihrem Auto ausgebaut werden.

Ähnlich wie beim Starterkabel, werden die Pole der Batterie mit dem Ladegerät verbunden.

Das Autobatterie-Ladegerät ist dann in der Lage, den Strom umzuwandeln und den Akkumulator im Fahrzeug neu aufzuladen.

Es gibt dabei auch wichtige Zusatzfunktionen, die die Ladung erleichtern können.

Hierzu zählen insbesondere die automatische Ladeunterbrechung und die Einteilung in bestimmte Ladeintervalle.

Damit die Autobatterie durch das Ladegerät verschiedenen Tests zufolge nicht überladen wird, sind diese Systeme in der Lage, Intervalle zu schalten.

Das bedeutet, sie übertragen nicht durchgängig gleichviel Strom an die Fahrzeugbatterie, sondern immer nur in bestimmten Zeitabständen.

Bestes Autobatterie-Ladegerät: Ein Vergleichssieger wird stets ein mehrstufiges Ladeintervall bieten, sodass einer Überhitzung und Überspannung vorgebeugt ist.

Ist der Akku voll geladen, unterbrechen einige Ladegeräte zudem die Stromübertragung, sodass eine Überladung und Überhitzung nicht zu befürchten sind.

Fragen Sie im Laden im Zuge Ihres Autobatterie-Ladegerät-Tests nach diesen Schutzschaltungen.

Beachten Sie: Nicht immer kann eine Batterie dauerhaft wieder aufgeladen werden. Auch die Lebensdauer von Akkus ist nicht ewig ausdehnbar.

Der Anschluss des Ladegeräts an die Fahrzeugbatterie gleicht dem Grunde nach dem Gebrauch des Starthilfekabels.

Klemmen Sie den Fahrzeugsakku ab: Entfernen Sie hierfür zuerst die Masseklemme vom Minuspol, danach die vom Pluspol.

So kann der Strom des Ladegeräts nur in die Batterie und nicht auch in die Bordelektronik fließen.

Achten Sie beim Abklemmen der Autobatterie auf die Reihenfolge! Zuerst der Minuspol, dann der Pluspol.

Da die Ladung der Batterie einige Zeit in Anspruch nimmt, bietet es sich an, die Ladung über Nacht vorzunehmen.

Machen Sie den Selbst-Test: Ist ein Ladegerät für die Autobatterie in Ihrem Fall überhaupt sinnvoll?

Das Gerät lohnt sich immer dann, wenn der Akku Ihres Fahrzeuges tiefenentladen ist und Sie einen wohnortnahen Fahrzeugstandort haben.

Da Sie für das Ladegerät eine externe Stromquelle benötigen, muss eine Steckdose in Reichweite sein.

Sie können die Batterie allerdings im Notfall auch komplett aus dem Fahrzeug ausbauen und diese nach Hause transportieren, um sie an das Ladegerät anschließen zu können.

Wenn Sie auf offener Strecke und fernab von Steckdosen liegen bleiben, hilft zumeist nur die Hilfe eines Pannendienstes oder eines Starterkabels.

Auf jeden Fall sollte das Ladegerät für die Autobatterie, um Ihren Test zu bestehen, auch eine automatische Ladeunterbrechung mitbringen.

Ihr persönlicher Vergleichssieger: Ein Autobatterie-Ladegerät, welches in einem Test gut abschneidet, sollte gewisse Merkmale aufweisen.

Es muss eine ausreichende elektrische Spannung von 12 Volt erzeugen können, die für alle gängigen Pkw-Batterien benötigt wird.

Tipp: Ein Gerät mit bis zu ca. 200 Amperestunden Nennleistung beschleunigt die Komplettladung der Autobatterie im Vergleich zu Geräten mit niedrigeren Leistungen.

Je höher die elektrische Spannleistung, desto schneller können die Batterien im Auto am Ende geladen werden.

Die elektrische Spannung muss bei mindestens 12 Volt liegen.

Sinnvoll sind außerdem eine automatische Abschaltung sowie ein Überlastungsschutz.

Intelligente Batterieladegeräte im Test

Einhell bietet mit dem CE-BC 30 M ein leistungsstarkes Batterie-Ladegerät mit vielen praktischen Sonderfunktionen.

Im Gegensatz zu den billigen Geräten bieten mikroprozessorgesteuerte Premium-Modelle, wie das hier vorstellige CE-BC 30 M von Einhell, praktische Sonderfunktionen, die Anwendungsvielfalt und Sicherheit vergrößern.

Mit dem Einhell-Batterie-Ladegerät CE-BC 30 M können sämtliche Fahrzeugbatterien auf- und nachgeladen werden.

Und das wahlweise mit 12 oder 24 Volt Spannung. Ob LKW, Auto, Motorrad, Boot oder Reisemobil, die Anwendungsvielfalt ist enorm.

In der Praxis können zum Beispiel schwache Kfz-Batterien fit für den Winter gemacht werden.

Somit muss man sich keine Sorgen mehr machen, ob der Wagen am Morgen fit für die Fahrt zur Arbeit ist und anspringt.

Ebenso freuen sich Saisonnutzer über das Einhell-Ladegerät.

Ob Cabrio- oder Motorradfahrer, wer ein Batterieladegerät wie das CE-BC 30 M sein Eigen nennt, startet im Frühling ganz entspannt zur ersten Freiluftfahrt.

Gleiches gilt für Nutzer eines Reisemobils.

Nach dem Unterstellen über den Winter oder nach längerem Aufenthalt auf einem Campingplatz kann man sich stets darauf verlassen, dass die Batterie startklar ist.

Ebenso können LKW-, Traktor- oder auch Taxifahrer von dem Einhell-Batterieladegerät profitieren.

Wer auf seinen fahrbaren Untersatz aus beruflichen Gründen angewiesen ist, freut sich über einen zuverlässigen Energiespender.

Dank Fremdstartfunktion kann das Einhell-Batterieladegerät sogar bis zu fünf Sekunden lang stolze 100 Ampere Startstrom liefern.

Das Einhell CE-BC 30 M ist ein intelligentes Batterie-Ladegerät mit Mikroprozessorsteuerung, das für Gel-, AGM- und Blei-Säure-Batterien geeignet ist.

Im Gegensatz zu billigen Ladegeräten verfügt es somit über eine höherwertige Elektronik.

So ist zum Beispiel eine komfortable Erhaltungs-Ladefunktion integriert, mit der die Batterien von Wohnmobilen oder Motorrädern sicher überwintern können.

Dank 12- und 24-Volt-Spannungsausgang können Auto- als auch Lastkraftwagen-Batterien geladen werden.

Dabei hilft eine gut leserliche Spannungs- und Ladefortschrittsanzeige, die aktuell gewählte Einstellung abzulesen.

Für ausreichend Sicherheit sorgt eine umfangreiche Sonderausstattung.

So verfügt das Einhell CE-BC 30 M über eine komplexe Schutzschaltung, die Ladegerät und Batterie gegen Überladung, Kurzschluss und Verpolung schützt.

Bei unserem Praxistest überzeugt das Einhell-Ladegerät mit einer guten Materialqualität.

Das Gehäuse ist aus solidem Metallblech gefertigt und sauber verarbeitet.

Zusammen mit der Beschriftung und der LED-Anzeige gewährleistet das CE-BC 30 M so eine treffsichere Bedienung.

Für den Transport ist ein praktischer Schwenkgriff im Deckel verbaut, mit dem sich das fast elf Kilogramm schwere Gerät problemlos tragen lässt.

Einhell bietet mit dem CE-BC 30 M ein außergewöhnlich leistungsstarkes und vor allem vielseitiges Ladegerät für Autos, Motorräder, Wohnmobile und LKW.

Dank intelligenter Technik bietet es nützliche Sonderfunktionen wie Starthilfeeinrichtung, Erhaltungs-Ladefunktion sowie Überladungs-, Kurzschluss- und Verpolungsschutz.

Weitere Empfehlungen für Batterieladegeräte

  • CTEK MXS 5.0: Vereint alle Funktionen eines intelligenten Ladegeräts für Motorrad und Auto.
  • Victron Blue Smart IP65: Besonders effizientes Ladegerät für alle 12-V-Batterien, mit einem Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent.
  • Einhell CE-BC 1 M: Intelligentes Ladegerät mit Mikroprozessorsteuerung für verschiedene Batterietypen.
  • Bosch C3: Automatisches Batterieladegerät mit Pkw- und Zweirad-Modus (12 V) für Blei-Säure-Batterien und Gel-Batterien.
  • Noco Genius10: Ein 6-V- und 12-V-Batterieladegerät für alle Akkuarten.

Motorrad-Batterieladegeräte unter der Lupe

Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt.

Sie warten lieber auf den Frühling und stellen ihr Fahrzeug in der Zwischenzeit ab. Die Winterpause kann sich allerdings negativ auf die Batterie auswirken.

Im schlimmsten Fall macht die Motorradbatterie beim nächsten Startversuch schlapp.

Die Batterie ist leer, außer Schieben oder Kickstarten geht nichts mehr! Verhindern lässt sich das, indem man die Spannung der Batterie über den Winter mit einem Ladegerät aufrechterhält.

Wir haben die gängigen Motorrad-Batterieladegeräte unter die Lupe genommen.

Sobald die Batterie voll ist, wird automatisch von normalem Ladebetrieb auf Erhaltungsladung umgeschaltet.

Es empfiehlt sich, beim Kauf auch auf die richtige Spannung zu achten. Üblich sind zwölf Volt, für ein Motorrad oder einen Roller können aber manchmal noch sechs Volt für den Akku nötig sein.

Neben der Betriebsspannung sind ein Kurzschluss- und Überlastungsschutz, eine automatische Abschaltung, eine Ladeerhaltung sowie ein Spritzwasserschutz wichtig.

Das Batterieladegerät 12 V von CTEK bietet alles, was ein intelligentes Ladegerät für Motorrad und Auto können sollte.

Es hat einen Rekonditionierungsmodus für Batterien, die in einem schlechten Zustand oder tiefentladen sind.

Ein spezielles Ladeprogramm für AGM-Batterien sorgt für eine schnellere Ladezeit und eine maximale Lebensdauer der Batterie.

Die eingebaute Temperaturkompensation garantiert die effizienteste Ladung auch an heißen oder kalten Tagen.

Das automatische Batterieladegerät C3 von Bosch bietet einen Pkw- und Zweirad-Modus (12 V) für Blei-Säure-Batterien und Gel-Batterien (auch mit EFB-/AGM) sowie Zweirad-Modus (6 V).

Dazu die Funktionen Erhaltungsladung, Impulsladung, Kurzschluss-/Verpolungs- und Thermoschutz.

Das Ladegerät ist sehr bedienerfreundlich. Der Ladevorgang wird an den Zustand der Batterie angepasst und auf Knopfdruck gestartet.

Die LED-Anzeige gibt Auskunft über den Ladezustand.

Tipps zum Aufladen einer Motorradbatterie

  1. Motorradbatterie sollte zuerst ausgebaut, gereinigt und dann mit einem geeigneten Motorrad-Batterieladegerät verbunden werden.
  2. Ladegerät einstecken und Batterie anklemmen.
  3. Einschalten und Spannung regulieren.
  4. Ladevorgang checken.
  5. Batterieladung kontrollieren.
  6. Ladegerät abklemmen.

Achtung: Das Ladegerät darf auf keinen Fall während des Ladevorgangs auf die Batterie gelegt werden!

Kann man ein Autobatterie-Ladegerät fürs Motorrad nutzen?

Grundsätzlich ist es möglich, ein Autobatterie-Ladegerät auch für Motorradbatterien zu verwenden.

Dafür müssen jedoch einige Voraussetzungen erfüllt werden.

Entscheidend ist, dass das Ladegerät die für Motorräder üblichen Spannungen von 6 V oder 12 V unterstützt und über eine geeignete Ladecharakteristik für kleinere Batteriekapazitäten verfügt.

Viele Autobatterie-Ladegeräte sind auf größere Akkus ausgelegt und liefern entsprechend hohe Ladeströme, was bei kleinen Motorradakkus zu einer Überladung führen kann.

Empfehlenswert sind daher Modelle mit automatischer Ladeerkennung und Erhaltungsladefunktion, die sich flexibel an unterschiedliche Batterietypen anpassen.

Wie oft soll man Motorradbatterien laden?

Sobald man weiß, dass das Motorrad eine Woche oder länger nicht benutzt wird, empfiehlt sich das Laden der Batterie.

Die Fahrzeugelektronik verbraucht auch im Stand ständig etwas Energie.

Dadurch entlädt sich die Batterie - wenn auch sehr langsam.

Ist die Batteriespannung einmal auf null gefallen, die Batterie also tiefentladen, kann der Akku Schäden davontragen.

Im schlimmsten Fall ist die Batterie dann nur noch als Briefbeschwerer zu gebrauchen.

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