Abnehmen mit Radfahren: Tipps für einen flachen Bauch und mehr Fitness

Mehr als die Hälfte der deutschen Erwachsenen ist übergewichtig. Das birgt Gefahren. Aber auch normalgewichtige und schlanke Menschen sollten ihre Körpermitte im Blick behalten: Sie tragen möglicherweise zu viel inneres, von außen mitunter nicht wahrnehmbares Bauchfett mit sich - sogenanntes viszerales Fett oder Viszeralfett. Überschüssiges Fettgewebe im Bauch kann allerdings negative Folgen für die Gesundheit haben.

Viszerales und subkutanes Bauchfett - was sind die Unterschiede?

Der menschliche Körper ist im Laufe der Evolution darauf getrimmt worden, Reserven für Notzeiten anzulegen. Überschüssige Energie lagert er als Fettreserven ab, zum Beispiel an den Armen, Beinen, der Hüfte - oder eben im Bereich des Bauchs: als Bauchfett.

Dort finden sich zwei Formen der Fetteinlagerung:

  • Subkutanes Fett: Das subkutane Fettgewebe bildet sich direkt unter der Haut. Daher stammt auch die Bezeichnung Unterhautfettgewebe. Sichtbar wird es durch „Speckpolster“. Viele Menschen empfinden die „Schwimmringe“ am Bauch als störend, dabei schützen diese vor Kälte und speichern Energie. Da subkutanes Fett weniger gesundheitliche Probleme birgt als zu viel viszerales Fett, gehen wir im weiteren Text nicht näher darauf ein.
  • Viszerales Fett: Das viszerale Fett (auch intraabdominales Fett) lagert sich innerhalb der Bauchhöhle ab und umgibt dort Organe wie den Magen, Darm und die Leber. Auch das viszerale Fett ist bis zu einem gewissen Grad durchaus sinnvoll, denn es schützt und stützt die Organe. In Notzeiten verwandelt der Körper es in Energie - und stellt diese den Zellen als Kraftstoff zur Verfügung.

Heute erleben wir solche Notzeiten in der Regel nicht mehr. Viele Menschen nehmen täglich mehr Energie zu sich, als ihr Körper verbraucht. Das macht die ursprünglich nützliche Reserve Viszeralfett so gefährlich. Manchmal befindet sich das viszerale Fett sogar in den Organen, Muskelzellen und Knochen. Das Tückische dabei: Es versteckt sich gut. So können auch sehr schlanke Menschen Viszeralfett im Körper haben, ohne es zu merken. Das kann gefährlich für die Gesundheit sein. Zu viel Viszeralfett kann unter anderem zu Herzproblemen und Schlaganfall führen.

Viszerales Fett bildet entzündungsfördernde Botenstoffe

Viszerales Fett ist sehr stoffwechselaktiv. Es produziert Botenstoffe, die den Körper in unterschiedlichem Ausmaß negativ beeinflussen können. Je mehr inneres Bauchfett sich anlagert, desto mehr Risiken für die Gesundheit bestehen. Mögliche Folgen sind neben Herzproblemen und Schlaganfall auch Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, metabolisches Syndrom, Demenz und hormonelle Störungen bei Frauen.

Bauchfett produziert diese Botenstoffe:

  • Ungesunde Fettsäuren: Viszerales Bauchfett setzt verstärkt Fettsäuren frei. Diese gelangen über die Blutgefäße zur Leber, was zu einer Insulinresistenz und zur Entstehung von Fettstoffwechselstörungen beitragen könnte. Bei einer Insulinresistenz reagieren die Zellen schlechter auf das Hormon Insulin, das nach der Nahrungsaufnahme ausgeschüttet wird. Die Körperzellen nehmen zu wenig Zucker auf. Stattdessen bleibt der Zucker in der Blutzirkulation, wodurch der Blutzuckerspiegel ansteigt. Daraus kann sich ein Typ-2-Diabetes entwickeln.
  • Entzündungsfördernde Stoffe: Dazu gehören beispielsweise bestimmte Zytokine, die im Zusammenhang mit entzündlichen Darmerkrankungen, Asthma und Schuppenflechte stehen.
  • Plasminogen-Aktivator-Inhibitoren (PAI): Diese Proteine hemmen den körpereigenen Prozess, Blutgerinnsel aufzulösen und erhöhen das kardiovaskuläre Risiko.
  • Leptin: Der Botenstoff reguliert unter anderem das Sättigungsgefühl. Produziert der Körper zu viel davon, können die Rezeptoren im Gehirn die Menge nicht mehr bewältigen. Sie werden unempfindlich gegen Leptin und seine appetitsenkende Wirkung.

Außerdem hemmt viszerales Bauchfett die Produktion des Hormons Adiponektin: Bei adipösen Menschen ist der Adiponectin-Plasmaspiegel erniedrigt. Medizinerinnen und Mediziner bringen das mit einer Insulinresistenz in Verbindung. Als Folge kann sich ein Typ-2-Diabetes entwickeln. Eine weitere mögliche Folge ist ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.

Ein ungesunder Lebensstil lässt viszerales Bauchfett wachsen

Zwar spielen das Alter und die Gene auch eine Rolle dabei, ob und wie schnell jemand viszerales Bauchfett ansetzt. Die Hauptursache ist aber eine ungesunde Lebensweise mit unausgewogener Ernährung und zu wenig Bewegung. Nimmt ein Mensch viel Zucker und wenig Ballaststoffe zu sich, steigt der Insulinspiegel rasch an. Die kurzfristige Folge sind Heißhungerattacken. Diese Lust auf salzige, süße und fettige Lebensmittel führt zu einer erhöhten Kalorienaufnahme. Der Körper wiederum versteht die Zufuhr dieser Nahrungsmittel als Aufforderung, Fett einzulagern.

Menschen mit zu viel Fett am und im Bauch verzehren häufig Lebensmittel mit zu vielen Kohlenhydraten und zu wenig Aminosäuren. Diese sind für wichtige Stoffwechselfunktionen essenziell. Bei einem Lebensstil mit wenig Bewegung und Sport arbeitet der Stoffwechsel langsam. Also setzt sich die überschüssige Energie an verschiedenen Körperstellen ab - wie dem Bauch.

Doch nicht nur eine ungünstige Ernährung sorgt für zu viel viszerales Fett. Bei Dauerstress erhöhen sich die Werte des Stresshormons Cortisol. Auch das führt dazu, dass der Körper Fettreserven für Notfälle einlagert. Eine Studie des „American Journal of Epidemiology“ entdeckte zudem einen Zusammenhang zwischen viszeralem Bauchfett und chronischem Schlafmangel. Demnach führt auch ein Schlafdefizit dazu, dass der Körper das Stresshormon Cortisol ausschüttet und vermehrt Fett als Stressreserve ansetzt.

Achten Sie deshalb darauf, sieben bis acht Stunden pro Nacht zu schlafen. Wenn das nicht gelingt und Sie längere Zeit unter Schlafstörungen leiden, lassen Sie die Ursachen am besten medizinisch abklären.

Wann das viszerale Bauchfett für Frauen und Männer kritisch wird

Menschen mit deutlichem Übergewicht haben mit großer Wahrscheinlichkeit zu viel Viszeralfett. Doch auch schlanke Menschen können betroffen sein, ohne es zu merken. Es gibt verschiedene Methoden, wie Sie Ihren Fettanteil messen können.

  • BMI-Rechner: Diese Methode liefert Ihnen einen guten Richtwert, sie ist aber auch nicht mehr. Sehr sportliche Menschen können zum Beispiel durchaus einen hohen BMI haben, da Muskelmasse besonders schwer ist. Das heißt aber natürlich nicht, dass auch der Fettanteil ihres Körpers zu hoch ist. Außerdem unterscheidet der BMI nicht zwischen unbedenklichen und bedenklichen Fettdepots. Zu viel viszerales Bauchfett bildet dieser Wert also nicht ab.
  • Maßband: Auch der individuelle Bauchumfang liefert Hinweise auf das Bauchfett. Messen Sie Ihren Umfang morgens vor dem Frühstück an der weitesten Stelle Ihres Bauches, etwa auf Bauchnabelhöhe. Spannen Sie die Muskeln nicht an, sondern atmen Sie ganz normal weiter. Nehmen Sie diese Messung immer zur gleichen Tageszeit vor. Dann können Sie die Daten später vergleichen. Als Faustregel gilt: Der Bauchumfang von Frauen sollte unter 82 Zentimetern liegen, ab 88 Zentimetern liegt deutlich zu viel Bauchfett vor. Männer müssen ab einem Bauchumfang von 94 Zentimetern aufpassen, denn ab 102 Zentimetern wird das Bauchfett kritisch.
  • Waist-to-Height-Ratio (WHtR): Diese Methode setzt Ihren Bauchumfang ins Verhältnis zu Ihrer Körpergröße und Ihrem Lebensalter. So hilft der WHtR-Wert, das Normalgewicht zu bestimmen und das gesundheitliche Risiko durch Übergewicht einzuschätzen. Die Formel besagt: Der Bauchumfang geteilt durch Körpergröße in Zentimetern sollte bei unter 40-Jährigen unter 0,51 liegen. Ab 40 darf sich Ihr Wert pro Lebensjahr um 0,01 erhöhen, bis maximal 0,61.

Beispiel: Herr A. ist 45 Jahre alt, 1,90 m groß und hat einen Bauchumfang von 104 cm. Damit errechnet sich die Waist-to-Height-Ratio so: 104 (Bauchumfang): 190 (Größe) = 0,55 (WtHR). In seinem Alter ist ein Wert bis 0,56 angemessen. Die Waist-to-Height-Ratio ist also in diesem Fall unkritisch, obwohl Herr A. den empfohlenen Bauchumfang überschreitet.

Bauchfett verlieren mit Radfahren

Viele Frauen und Männer möchten gezielt subkutanes Bauchfett abbauen und das Viszeralfett reduzieren. Die gute Nachricht: Körperfett reagiert schnell auf eine Kombination aus ausgewogener Ernährung, ausreichend Bewegung und einem intakten Stressmanagement. Um schlank zu bleiben, müssen Sie Ihren Lebensstil allerdings dauerhaft anpassen.

Fahrradfahren ist nicht nur der ideale Sport, um deine Ausdauer zu trainieren, sondern hält dich auch gesund und hilft beim Abnehmen. Das solltest du beachten.

Wie funktioniert Abnehmen beim Fahrradfahren?

Aufsteigen und los geht's! Anders als beim Krafttraining braucht es keine Anfahrt ins Gym und keine sportartenspezifische Mobilisation. Langsam losgeradelt, bist du schon nach etwa 10 bis 15 Minuten startklar für mehr Tempo. Das regelmäßige Training an der frischen Luft pusht deine Abwehrkräfte.

Aber selbst bei Regen und Unwetter musst du nicht pausieren, sondern kannst das Radtraining einfach drinnen absolvieren: Indoor-Bikes und Rollentrainer machen es möglich und das Indoor-Cycling bzw. Spinning ist in den letzten Jahren extrem beliebt geworden. Egal, ob mit kurzen intensiven Einheiten oder längeren und ruhigen Sessions mit Grundlagenpuls: Du verbrennst in jedem Fall ordentlich Kalorien.

Übrigens: Wenn du aktuell ein paar Kilos zu viel mit dir herumträgst, spürst du das beim Radfahren kaum: Dadurch, dass weit über die Hälfte deines Körpergewichts vom Sattel getragen wird, ist dein aktuelles Gewicht hier erst einmal nebensächlich. Während sich beim Laufen jedes Pfund bemerkbar macht und die Gelenke zusätzlich belastet, sind die Extra-Winterkilos auf zwei Rädern kein großes Hemmnis. Auch wenn du einfach konsequent mit dem Bike zur Arbeit fährst, verlierst du Gewicht, wie Studien zeigen.

Welches Bike-Equipment benötige ich?

Mit das Beste am Radfahren ist die Vielzahl an Möglichkeiten, wie du den Sport ausüben kannst: Von flinken Rennradabenteuern über bergige Mountainbike-Touren bis hin zu langen Urlaubstouren mit der motorisierten Unterstützung eines E-Bikes ist vieles denkbar. Neben dem Radfahren draußen kannst du im Winter auch umsatteln auf einen Rollentrainer oder ein Indoor-Cycling-Bike. Aber auch Spinning-Kurse, so heißt das Indoor-Cycling in der Gruppe, ist eine spaßige Alternative.

Neben einem guten Fahrrad brauchst du:

  • Helm: Absolutes Essential ist auf jeden Fall ein gut sitzender Helm.
  • Kleidung: Du kannst zunächst in deinen normalen Sportklamotten fahren. Das gute alte Zwiebelprinzip schützt vor Fahrtwind oder Regen, bis dir warm wird. Wenn du dich an längere Touren wagst, ist eine Radhose mit Sitzpolster empfehlenswert.

5 Gründe, wieso das Radfahren so gesund ist

Fahren auf dem Bike ist das perfekte Ausdauertraining: Das Herz-Kreislauf-System wird trainiert, zudem wird zuverlässig Fett verbrannt. Dabei ist Radfahren schonend für Knochen, Gelenke und Bänder.

  1. Radfahren steigert deine allgemeine Fitness: Nach Aussage von Prof. Dr Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln kannst du deine Herz-Kreislauf-Gesundheit bereits durch 30 Minuten moderates Radeln am Tag signifikant stärken. Die tägliche Bewegung reduziert das Herzinfarkt-Risiko bereits um zirka 50 Prozent.
  2. Auf dem Bike schmilzt dein Körperfett: Durch dein Bike-Workout wird dein Stoffwechsel richtig auf Trab gebracht, was auch die Fettverbrennung aktiviert. Wenn du regelmäßig fährst, kannst du auf dem Fahrrad hervorragend Körperfett reduzieren und deinen Körper besser definieren.
  3. Fahrradfahren schont deine Sehnen, Bänder und Gelenke: Durch die geringe Stoßbelastung ist das Training auf dem Bike sehr schonend - vor allem für Hüfte und Knie, aber auch für Bänder und Sehnen.
  4. Outdoor-Sport stärkt dein Immunsystem: Das Ausdauertraining draußen bringt dir zusätzliche Vorteile, denn die frische Luft stärkt laut dieser Studie nicht nur deine Lunge, sondern auch dein Immunsystem maßgeblich.
  5. Ausdauersport steigert die Entspannung und verbessert den Schlaf: Wer sich jeden Tag bewegt, etwa durchs Radeln zur Arbeit und zurück, schläft nachts viel besser.

Welche Muskelgruppen werden durchs Radfahren trainiert?

Vor allem wird natürlich der Unterkörper beim Radfahren beansprucht, sprich: Beine und Po. Am meisten profitieren der hintere und vordere Oberschenkel (Beinbizeps und Quadrizeps) sowie die Gesäßmuskulatur. Aber auch die Waden werden gestärkt.

Wie viele Kalorien verbrennt man beim Fahrradfahren?

Wegen individueller Unterschiede und verschiedener Belastungsformen lässt sich der Kalorienverbrauch nur grob beurteilen. Der hängt schließlich von diversen Faktoren - Intensität und Leistung, aber auch Gewicht, Alter und Geschlecht - ab. Klar ist: Bei hochintensiven Intervallworkouts verbrennt dein Körper mehr Energie als während einer lockeren Runde auf dem Rad.

Wenn du strampelst und nicht bergab rollst, lässt sich aber der Energieverbrauch beim Radfahren auf rund 300 bis 600 Kalorien pro Stunde beziffern. Das ist doch schon beachtlich, oder?

Kann ich durch Fahrradfahren auch am Bauch abnehmen?

Um am Bauch abzunehmen, sind Sit-ups und Crunches allein der falsche Weg. Gezieltes Abnehmen an einer bestimmten Körperstelle ist leider ein Mythos. Niemand kann beeinflussen, wo man zuerst abnimmt. Dein Ziel sollte allgemein die Körperfettreduktion sein.

Fahrradfahren ist dafür optimal, denn hierbei verbrennst du nicht nur etliche Kalorien, sondern baust zudem die großen Muskeln im Unterkörper auf und erhöhst mit mehr Muskelmasse insgesamt auch deinen Energiebedarf im Ruhezustand. Und je höher dein Kalorienverbrauch ist, desto mehr Fett verbrennst du. So einfach ist das.

Wie häufig sollte ich pro Woche Fahrrad fahren, um abzunehmen?

Wie lange solltest du Rad fahren? Wie oft? Was bringt regelmäßiges Training? All diese Fragen stellen sich Einsteiger und wollen oft zu schnell zu viel. Damit riskierst du jedoch in erster Linie Frust oder Verletzungen. Es muss eben keine mehrstündige Tour-de-France-Etappe sein, der du dich stellst. Schon mit 30 Minuten Radfahren mehrmals pro Woche kannst du viel erreichen.

Für Einsteiger empfehlen wir, mit 2 bis 3 Einheiten à 30 Minuten zu beginnen und sich dann konstant zu steigern. Zuerst erhöhst du die Dauer deiner Einheiten und dann die Anzahl der Sessions pro Woche. Um deinem Körper genug Zeit zur Regeneration zu geben, solltest du je nach intensiven (schnellen oder langen Touren) ein bis zwei Tage pausieren.

Wie schnell muss ich auf dem Rad fahren, um abzunehmen?

Die richtige Trainingsintensität beim Radfahren lässt sich leider nicht pauschal über die Geschwindigkeit ermitteln. Zu viele Faktoren spielen dabei nämlich eine Rolle: Wind, Terrain, Steigung, aber auch die Art deines Fahrrads: Mountainbike, Rennrad oder City-Flitzer.

Tatsächlich verbrennst du bei niedrigerer Leistung im sogenannten FatMax-Bereich am meisten Fett. Am genausten lässt sich deine FatMax-Zone mit einer Leistungsdiagnostik ermitteln. Grob liegt der Bereich der perfekten Fettverbrennung bei rund 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz. Bei einem Maximalpuls von 200 bpm liegt der Bereich also bei nur 120 bis 140 Schlägen pro Minute, also bei eher geringer Intensität.

5 Motivationstipps, um häufiger Rad zu fahren

  1. Finde feste Trainingszeiten: Ein Hindernis des Radfahrens im Vergleich zu Teamsportarten ist die benötigte Selbstdisziplin.
  2. Fahre nicht allein: Suche dir eine Gruppe, mit der du unterwegs sein kannst.
  3. Halte die Pausen ein: Gerade am Anfang ist es essenziell, dass dein Körper zur Ruhe kommt. Nur, wenn du auch pausierst, kannst du besser werden.
  4. Sorge für Abwechslung: Finde Spaß am Radfahren! Suche dir Strecken in Gegenden, die du bisher nicht kennst.
  5. Setze dir realistische Ziele: Motiviere dich, indem du dir spezifische Ziele steckst. Achte dabei vor allem darauf, dass deine Ziele für dich erreichbar sind.

Radfahren ist ideal, um mehr Bewegung in deinen Alltag einzubauen und hilft obendrein noch dabei, Kalorien zu verbrennen. Mit unseren Tipps kannst du ganz leicht mehr Kilometer auf dem Bike zurücklegen und gleichzeitig Stress abbauen sowie ein paar Pfunde verlieren.

Weitere Tipps für einen flachen Bauch

Viele Frauen und Männer möchten gezielt subkutanes Bauchfett abbauen und das Viszeralfett reduzieren. Die gute Nachricht: Körperfett reagiert schnell auf eine Kombination aus ausgewogener Ernährung, ausreichend Bewegung und einem intakten Stressmanagement. Um schlank zu bleiben, müssen Sie Ihren Lebensstil allerdings dauerhaft anpassen.

Tipp 1: Bekämpfen Sie Bauchfett mit entzündungshemmenden Lebensmitteln

Auf die richtige Ernährung und gesunde Lebensmittel kommt es an: Setzen Sie auf ausgewogene, ballaststoffreiche und gesunde Kost mit viel Gemüse und Obst. Reduzieren Sie Zucker und Salz. Von nun an sollten auch möglichst antioxidative Lebensmittel auf Ihrer Einkaufsliste stehen. Dazu gehören Vitamin-C-haltiges Obst und Gemüse wie Spinat und Paprika sowie schwarze Johannisbeeren, Nüsse, Saaten, hochwertige Öle wie Lein- oder Rapsöl und Omega-3-Lieferanten wie Lein- oder Chiasamen und Fisch.

Magnesium hilft gegen Stress: und unterstützt Sie damit zusätzlich beim Abnehmen, auch beim Abnehmen von Bauchfett. Einen hohen Magnesiumgehalt haben Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Cashews, Mandeln, Getreide und Hülsenfrüchte.

Tipp 2: Trainieren Sie das Viszeralfett weg

Integrieren Sie ausreichend Bewegung in Ihren Alltag, um viszerales Bauchfett zu verlieren. Bewegung hilft auch insgesamt beim Abnehmen, nicht nur beim Abnehmen von Bauchfett. Schon kleine Veränderungen können einen Unterschied machen: Nehmen Sie die Treppe statt des Aufzugs, oder fahren Sie mit dem Rad zur Arbeit. Am besten wirkt eine Kombination aus Ausdauertraining wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen und aus Krafttraining für den Muskelaufbau gegen das viszerale Fett am Bauch. Eine kräftige Muskulatur verbraucht Energie und arbeitet automatisch mit, überschüssiges Bauchfett zu reduzieren.

Tipp 3: Bauchfett abnehmen - Reduzieren Sie Bauchfett durch ausgewogene Ernährung

Nachhaltig Bauchfett verlieren: Diäten helfen selten nachhaltig beim Abnehmen, gegen Übergewicht und überschüssiges Viszeralfett. Denn essen Sie kurzzeitig zu wenig, wird Ihr Körper Reserven für künftige Phasen des Mangels bilden. Dazu kommt die Gefahr des Jo-Jo-Effekts: Nach dem Ende der Diät nehmen viele Menschen ihre Ernährungsgewohnheiten wieder auf. Das verlorene Bauchfett kehrt in diesem Fall ruckzuck zurück - und oft sogar in größerer Menge als vorher. Eine langfristige Ernährungsumstellung ist somit der wesentlich bessere Weg, um dauerhaft abzunehmen und einen flacheren Bauch zu erhalten:

  • Greifen Sie zu hochwertigen Eiweißen. Dazu gehören beispielsweise Geflügelfleisch, Eier, Fisch und Hülsenfrüchte.
  • Unterstützen Sie Ihre gesunde Ernährung mit ungesättigten Fetten. Geeignet sind Nüsse, Avocados, Samen und Olivenöl.
  • Halten Sie sich an kohlenhydratarme Salat- und Gemüsesorten wie Feldsalat, grünes Blattgemüse, Brokkoli und Blumenkohl.
  • Verzichten Sie auf Weißmehl. Wählen Sie lieber vollkornhaltige Produkte.
  • Verzichten Sie auf Lebensmittel mit Zuckerzusatz. Tipp: Schauen Sie sich beim Einkauf die Zutatenliste genau an. Zucker findet sich manchmal auch in Produkten wie Gewürzgurken, Tütensuppen und Rotkohl im Glas.

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