Bergamont E-Bike Damen Tiefeinsteiger Test: Ein umfassender Überblick

Bergamont bietet eine breite Palette an E-Bikes, darunter auch Modelle mit tiefem Einstieg, die sich besonders für Damen eignen. Diese Fahrräder sind nicht nur komfortabel, sondern auch mit modernster Technik ausgestattet. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Bergamont E-Bikes mit tiefem Einstieg, einschließlich Testergebnisse, technische Daten und Kaufberatung.

ADAC Test: Bergamont E-Ville SUV

Der ADAC hat das Bergamont E-Ville SUV getestet und ein Gesamturteil von 2,0 vergeben. Das Pedelec ist hauptsächlich für das gemächliche Fahren auf der Straße geeignet. Es ist etwas träge, dafür aber laufruhig, auch dank der 29 Zoll Bereifung. Das E-Bike bietet eine gute Alltagstauglichkeit ohne hervorragende Stärken und Schwächen.

Testergebnisse im Detail

  • Fahren: 2,3
  • Antriebssystem und Motor: 1,6
  • Handhabung: 2,4
  • Sicherheit und Verarbeitung: 1,2
  • Schadstoffe in den Griffen und Sattel: 1,0

Allgemeine Daten

Merkmal Wert
Preis in Euro 3799
StVZO nein (Klingel und seitliche Reflektoren fehlen)
Leergewicht in kg 27,9
Zul. Gesamtgewicht in kg 160
Position/Hersteller Motor Mittelmotor/Bosch Drive Unit Performance CX GEN4
Anzahl der Gänge/Schaltung 11 Gang Kettenschaltung
Akku-Kapazität/-Wattstunden 625 Wh
Position des Akkus im Rahmen integriert
ADAC Reichweite (gemittelt) in km 85 Kilometer
Ladezeit (gemessen) in Std. 4:15 Std.
Hersteller/Vertrieb Bergamont Fahrrad Vertrieb GmbH, Budapester Straße 45, 20359 Hamburg, Deutschland, www.bergamont.de

Eine der Stärken des Bergamont E-Ville SUV ist seine Laufruhe dank der 29 Zoll Bereifung. Zudem beträgt das zulässige Gesamtgewicht 160 Kilogramm.

Leichte E-Bikes: Eine Alternative für die Stadt

Leichte E-Bikes erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, besonders in urbanen Gebieten. Sie sind nicht nur agil und leicht zu handhaben, sondern lassen sich auch ohne Motorunterstützung gut bewegen. Diese E-Bikes wiegen meist unter 20 kg und sind ideal für Pendler, die im Sommer zur Arbeit fahren möchten. Allerdings muss der Käufer einige Kompromisse eingehen, da Urban-E-Bikes überwiegend kleine Akkus haben und oft auf Gepäckträger und Schutzbleche verzichten.

Empfehlenswerte leichte E-Bikes

  • Fiido Air (14 kg) für 1499 Euro (inklusive Smartwatch)
  • Engwe Mapfour N1 Air ST (16 kg) für 1499 Euro (Code: influencer150off)
  • Fiido C21 (18 kg) für 899 Euro
  • Urtopia Carbon 1 Pro (17 kg) für 2499 Euro
  • Diamant 365 (17 kg) für 1540 Euro
  • Winora E-Flitzer (17 kg) für 1499 Euro
  • Fafrees F1 (19 kg) für 809 Euro (Code: RIDE10)

Testsieger: Fiido Air

Das Fiido Air überzeugt vor allem durch sein geringes Gewicht von unter 14 kg. Das futuristische Design des Carbon-Rahmens und die leise Motorunterstützung und der Riemenantrieb machen es zu einem guten Begleiter für den urbanen Raum. Zum aktuellen Preis von 1499 Euro bietet das Fiido Air ein sehr gutes Gesamtpaket.

Vorteile:

  • federleicht (unter 14 kg)
  • Carbon-Rahmen und -Gabel
  • Gates-Riemenantrieb
  • leiser Motor mit natürlichem Fahrgefühl
  • futuristisches Design

Nachteile:

  • Bremse schleift an Speichen (Konstruktionsfehler)
  • Sattelstange hält nicht ohne Klebeband-Trick
  • fehleranfällige, unübersichtliche App
  • Fingerabdrucksensor versagt bei Nässe
  • kein Display, keine optionale Smartwatch-Halterung

Leichtgewicht: Engwe Mapfour N1 Air ST

Das Engwe Mapfour N1 Air ST punktet mit Carbonrahmen, nur 16,4 kg Gewicht und praktischen Smart-Features zum fairen Preis. Für 1499 Euro (Rabatt-Code: influencer150off) bietet das Engwe Mapfour N1 Air ST trotzdem ein überzeugendes Gesamtpaket.

Vorteile:

  • geringes Gewicht von nur 16,4 kg
  • App mit GPS-Tracking
  • verstellbarer Vorbau
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • agiles, spaßiges Fahrgefühl

Nachteile:

  • Motor nur 40 Nm
  • mechanische statt hydraulische Scheibenbremsen
  • keine Vordergabelfederung
  • kein Gepäckträger
  • Solar-Rücklicht nicht am Stromkreislauf

Preis-Leistungs-Sieger: Fiido C21

Vorteile:

  • perfektes Fahrverhalten dank natürlicher Motorunterstützung
  • unter 18 Kilogramm
  • ansprechende, minimalistische Optik
  • hydraulische Scheibenbremsen

Nachteile:

  • kleiner Akku, nicht entnehmbar
  • Geschwindigkeit einfach auf 32 km/h umzustellen

StVZO-Konformität bei E-Bikes

Damit ein Fahrrad StVZO-konform ist, benötigt es bestimmte Ausstattungsmerkmale. Dazu gehören:

  • funktionierende Beleuchtung (vorn weiß, hinten rot; Achtung: blinkende Lichter sind nicht erlaubt!)
  • Reflektoren vorn (weiß), hinten (rot) sowie jeweils in den Speichen (orange) und Pedalen (gelb oder weiß). Rad-Reflektoren sind nicht nötig, wenn die Reifen einen Reflektorstreifen bieten.
  • zwei unabhängige Bremsen
  • Klingel (Achtung: elektrische Hupen sind nicht zulässig)

Bei einem E-Bike gibt es aber weitere Besonderheiten gegenüber einem herkömmlichen Fahrrad zu beachten. Gemäß der StVZO werden E-Bikes in zwei Kategorien eingeteilt: Pedelecs (Pedal Electric Cycles) sowie S-Pedelecs (Schnelle Pedelecs) bis 45 Kilometer pro Stunde.

Motor und Akku

Der Elektromotor sitzt bei E-Bikes entweder im Vorderrad, dem Heckrad oder im Bereich der Kurbel hinter dem Tretlager. Die Kapazität der Akkus bei den E-Bikes variiert von 209 Wattstunden bis zu 540 Wattstunden (Wh). Meistens sind bei den sehr leichten E-Bikes die im Rahmen integrierten Akkus nicht herausnehmbar.

AUTO BILD Test: Tiefeinsteiger-E-Bikes im Vergleich

AUTO BILD hat 12 Tiefeinsteiger-E-Bikes getestet, die sich sowohl für Männer als auch für Frauen eignen. Die meisten getesteten Modelle kommen in neutralen Farben, die beide Geschlechter ansprechen. Die Testergebnisse zeigen eine Vielfalt an Modellen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen.

Testsieger im Überblick

  • Victoria eAdventure 12.10 (33,5 Punkte): Robuster Gepäckträger, profilierte Reifen, angenehme Fahrweise, kräftiger Bosch-Motor.
  • Centurion Country R2600i (33,5 Punkte): Sportliches Fahrgefühl, starker Bosch-Motor, gute Reichweite, angenehme Sitzposition.
  • BH Atoms SUV Pro-S (33,5 Punkte): Dynamischer Brose-Motor, geringes Gewicht, hohe Zuladung, großer Akku.
  • Stevens E-Universe 9.6 (33 Punkte): Top-Ausstattung, starker Bosch-Motor, hochwertige Komponenten, hohe Zuladung.
  • Bergamont E-Ville SUV 2021 (32 Punkte): Starke Leistung in allen Testkategorien, aufrechte Sitzposition, kräftiger Bosch-Motor, profilierte Reifen.

Weitere getestete Modelle

  • Riese & Müller Homage GT (31 Punkte)
  • R Raymon Crossray (28,5 Punkte)
  • Kettler Quadriga (Punkte)
  • Diamant Zing Deluxe+ (27 Punkte)
  • Moustache Samedi 27 Xroad 2 (25,5 Punkte)
  • Prophete eSUV (20,5 Punkte)

Bergamont E-Horizon Elite Belt Amsterdam

Das E-Horizon Elite Belt Amsterdam ist ein typisches Mittelklasse-Modell aus Bergamonts Trekking-Pedelec-Serie. Der Hersteller verstärkt die Rahmen seiner Trekking-Tiefeinsteiger mit einem zweiten, parallel zum Zentralrohr verlaufenden Rahmenrohr. Ein Hingucker ist der Rahmen damit, doch im Messlabor erreichte er nur durchschnittliche Werte für die Fahrstabilität. Zudem ist der Durchstieg so schmäler und höher als ohne das zusätzliche Rohr. Für Menschen mit Bewegungseinschränkungen könnte das kaufentscheidend sein.

Details zum Bergamont E-Horizon

  • Modell: BERGAMONT E-Horizon Elite Belt Amsterdam
  • Preis: 3899 Euro
  • Rahmengrößen: H: 48, 52, 56, 60; W: 44, 48, 52, 56
  • Gewicht Testrad: 24,9 kg
  • zulässiges Gesamtgewicht: 140 kg
  • Rahmen: Alu
  • Gabel: SR Suntour NX1, 63 mm, QR 9x100 mm
  • Schaltung: Shimano Nexus 5, 1x5; 46/32 Zähne
  • Motor/Akku: Bosch Performance CX/625 Wh
  • Bremsen/ø: Disc, Shimano BR-MT200/v: 180 mm, h: 160 mm
  • Reifen: Schwalbe Energizer Active Plus 47-622
  • Lichtanlage: B&M Dopp, 35 Lux; B&M Toplight 2 C

Vorteile:

  • Starker Antrieb
  • wartungsarm

Nachteile:

  • Hoher Durchstieg
  • Akku nicht ohne Werkzeug entnehmbar

Bergamont City E-Bikes: Komfort und Vielseitigkeit

Bergamont City E-Bikes sind ideal für den Weg zur Arbeit, zur Schule oder um Besorgungen zu machen. Dabei kommt man dank Fahrunterstützung nicht so sehr ins Schwitzen. Mit den SUV E Modellen könnt ihr aber auch abseits der asphaltierten Straßen gut vorankommen. Für größere Touren seid ihr mit einer Kettenschaltung besser bedient. Die Nabenschaltung eignet sich vor allem im Stadtverkehr.

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