Die ultimative Übersicht: Beschleunigung und Top-Speed der schnellsten Motorräder

Wer auf der Suche nach dem ultimativen Nervenkitzel ist, sucht sich ein Motorrad. Wer schonmal Motorrad gefahren ist, weiß, dass die zweirädrigen Kraftfahrzeuge den ultimativen Adrenalinrausch bescheren. Das Gefühl, mit dem Wind zu fahren, ist einfach unbeschreiblich. Viele Fahrer überkommt ein Freiheitsgefühl, das sie mit dem Motorradfahren verbinden. Genauso macht das Fahren in Gruppen, mit Freunden oder dem Verein viel Spaß. Nicht umsonst sind sie also so beliebt und immer mehr auf den Straßen zu sehen.

Auch im professionellen Bereich sind Motorräder im Trend: Motorradfahrer pesen mit den Maschinen über Pisten, um sich den Sieg zu holen. Wir zeigen dir die zehn schnellsten Motorräder der Welt, die jedes Bikerherz höherschlagen lassen.

Die Top 10 der schnellsten Motorräder der Welt

  1. Dodge Tomahawk: Auch der Dodge Tomahawk ist kein typisches Motorrad wie wir es kennen. Er wurde von der US-amerikanischen Automarke Dodge entworfen und feierte 2003 sein Debüt. Die robuste Maschine erinnert optisch an ein futuristisches Science-Fiction-Modell und zeichnet sich durch ihren monströsen 8,3 Liter-V10-Motor aus - dieser befähigt sie zu einer Höchstgeschwindigkeit von ganzen 560 Kilometern pro Stunde!
  2. Kawasaki Ninja H2R: Beim Kawasaki Ninja H2R ist der Name Programm! Das Superbike ist sportlich-elegant im Look und hat leistungstechnisch einiges an Power zu bieten: mit einem 998-cm³-Reihenvierzylindermotor ausgestattet, ist die Monstermaschine ausschließlich für die Rennstrecke zugelassen. Sie wurde für eine zusätzliche Beschleunigung mit einem Kompressor leistungsgesteigert und bietet mit 310 PS eine sagenhafte Geschwindigkeit von 400 Kilometern pro Stunde - unglaublich, oder?
  3. MTT Turbine Superbike Y2K: Nur wenige Motorräder können leistungstechnisch mit dem MTT Turbine Superbike Y2K mithalten. Statt mit einem Motor wird das zweirädige Kraftpaket aus den USA mit einer Gasturbine angetrieben. Diese katapultiert die Maschine innerhalb von kürzester Zeit auf eine Geschwindigkeit von 365 Kilometern pro Stunde. Ein Traum für jeden Geschwindigkeitsjunkie!
  4. Ducati Panigale V4 R: Die Ducati Panigale V4 R lässt jedes Bikerherz höher schlagen! Mit einem 998-cm³-Desmosedici Stradale R Triebwerk als Herzstück der Maschine, liefert das elegante Kraftpaket eine Spitzenleistung von 218 PS bei 15.500 Umdrehungen pro Minute. Das Besondere: der unverwechselbare Auspuffsound des Superbikes sorgt für ein aufregendes Fahrerlebnis und garantiert den ultimativen Nervenkitzel. Wer nach einem Sportbike mit echtem Adrenalin-Faktor sucht, ist mit Ducati Panigale V4 R also bestens bedient.
  5. Honda CBR1100XX Blackbird: Die Blackbird von Honda wurde Ende der 1990er eingeführt und ist seither ein fester Name in der Motorrad-Community. Zurecht, denn der Sporttourer begeistert mit einer Höchstgeschwindigkeit von 306 Kilometern pro Stunde (190 mph) und zeichnet sich durch seinen besonderen Fahrkomfort aus - das macht ihn ideal für Langstrecken und Reisen.
  6. Aprilia RSV4: Und auch die Aprilia RSV4 ist ein Spitzenreiter ihres Gebiets und in puncto Aerodynamik ein echter Champion: Mit einer Höchstleistung von 217 PS und 304 Kilometern pro Stunde ist sie das ultimative Rennsport-Motorrad. Das Kraftpaket verfügt über sechs Gänge und wird von einem wassergekühlten V4-Motor angetrieben, der ein starkes Drehmoment von 125 Newtonmeter bei 10.500 Umdrehungen pro Minute bietet.
  7. MV Agusta F4 RC: Auf Platz sieben der schnellsten Motorräder der Welt schafft es die MV Agusta F4 RC.
  8. Suzuki Hayabusa GSX1300R: Sie ist ein Wunderwerk unter den Sportbikes und wurde 1999 auf den Markt gebracht: Die Suzuki Hayabusa GSX1300R überzeugt mit einer atemberaubenden Performance. Das Herzstück des Bikes ist ein 1340-cm³-Reihenmotor, der mit starken 197 PS in 2,7 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigt.
  9. Yamaha YZF-R1: Auch die Yamaha YZF-R1 bietet mit einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 299 Kilometern pro Stunde (186 mph) eine rasante Beschleunigung. Sie ist auf Rennstrecken besonders gefragt und zeichnet sich durch das Cross-Plane-Kurbelwellendesign des Motors aus - das steigert die Leistung nämlich enorm und erzeugt einen charakteristischen Auspuffsound, der das Fahrerlebnis maßgeblich intensiviert.
  10. BMW S1000RR: Mit einer Höchstgeschwindigkeit von rund 299 Kilometern pro Stunde ist die BMW S1000RR die Nummer neun auf der Liste der schnellsten Motorräder der Welt. Der Supersportler wurde im Jahr 2009 eingeführt und im Laufe der Jahre stets weiterentwickelt, um es auf den neuesten Stand zu bringen. Das Herz des Bikes ist ein starker 999-cm³-Reihenvierzylindermotor, der mit einer Ventilsteuerung und einem Sechs-Gang-Getriebe starke Drehmomente über den gesamten Drehzahlbereich liefert.

Die Top-15 der PS-stärksten Serien-Motorräder

Sie sind leicht, sie haben Leistung und sie sind verdammt schnell: Viele Superbikes stammen aus Japan, doch auch europäischen Motorräder können mithalten. Wer die meisten PS zu bieten hat, zeigt die Top-15 der stärksten serienmäßigen Motorräder!

Seien wir doch mal ehrlich: Bei allem, was mit Motorantrieb über die Straßen bewegt werden kann, ist vor allem die Leistung wichtig. Wie viel PS bringt das Vehikel auf die Straße? Das ist aber nicht nur bei Autos so. Auch Motorräder haben sich schon lange dem Diktat der schieren Power gebeugt, und so produziert der Markt Geschosse auf zwei Rädern, die beinahe nicht mehr wissen, wohin mit ihren Pferden.

So hat beispielsweise die Kawasaki Z H2 (Platz 14) 200 PS und einen herrlich klingenden Kompressor an Bord. Speziell für dieses Modell konzipierte und gefertigte Räder aus Gussaluminium profitieren unter anderem vom Know-how der World Superbike. Die daraus resultierende Steifigkeit ist ein großes Plus bei sehr hohen Geschwindigkeiten.

In die Phalanx überwiegend japanischer und italienischer Marken bricht auch ein deutscher Vertreter ein. Leichter und leistungsstärker als ihre Vorgängerin, hat die BMW einen neu konstruierten Motor mit verstellbaren Nocken und einem steiferen Rahmen. Die 207 PS (152 kW) sorgen spielend für Geschwindigkeiten jenseits der 200 km/h. Das entspricht Platz zehn unserer Reihe.

217 PS (160 kW) verteilt auf knapp 1100 Kubikzentimeter Hubraum setzt hingegen der Motor der Aprilia RSV 4 frei (Platz 4). Beim Bau des Superbikes konnte das Entwicklungsteam auf die Erfahrung zahlreicher Motorsport-Erfolge zurückgreifen.

Welche drei Motoren diese PS-Leistung noch toppen, zeigt unsere Tabelle mit der Top-15 der PS-stärksten Serien-Motorräder:

Platz Modell Leistung (PS) Preis (Euro, Stand Januar 2022)
1 Ducati Superleggera V4 224 (165 kW) 100.000
2 Bimota Tesi H2 231 (170 kW) 64.000
3 Honda Fireblade 218 (160 kW) 22.409
4 Aprilia RSV 4 217 (160 kW) 21.690
5 Ducati Panigale V4 / V4 S 215,5 (158,5 kW) ab 23.990
6 BMW M 1000 RR 212 (156 kW) 33.000
7 MV Agusta Rush 212 (156 kW) ab 37.790
8 MV Agusta Brutale 1000RR 208 (153 kW) 32.300
9 Ducati Streetfighter V4 208 (153 kW) 20.790
10 BMW S 1000 RR 207 (152 kW) 19.150
11 Kawasaki Ninja ZX-10RR 204 (150 kW) 28.995
12 Suzuki GSX-R1000R 202 (149 kW) 18.990
13 Yamaha R1 201 (147 kW) 19.794
14 Kawasaki Z H2 200 17.095

Beschleunigung im Alltag: Durchzugskraft von 100 auf 140 km/h

Mal schnell überholen ist für die Top 10 in der Disziplin "Durchzug" ein Klacks. Das "langsamste" Motorrad benötigt 3,3 Sekunden von 100 auf 140 km/h. Vertraute Situation: Landstraße mit 100 km/h locker befahren und das Überholen eines anderen, langsameren Verkehrsteilnehmers steht an. Gut, wenn wir dabei auf einem der Top-Durchzieher sitzen, die MOTORRAD im Jahr 2022 testete. Einige Euro-4-Modelle aus 2020 sind schneller und vielleicht wurde 2022 das ein oder andere schnellere Modelle gar nicht getestet.

Die aktuellen Modelle mit den kürzesten Zeiten von 100 auf 140 km/h sind:

  • Platz 1: Streetfighter und Gentlemen Racer: 2,9 Sekunden benötigen die Ducati Streetfighter V4 S und die Triumph Speed Triple RR von 100 auf 140 km/h im höchsten Gang.
  • Platz 4: Flotter Bayern-Dreier: Exakt 3,1 Sekunden für den Zwischensprint benötigen die drei Motorräder auf Platz 4: BMW R 1250 RS, S 1000 R und die R 1250 R.
  • Platz 7: Tuono V4, MT-10 SP und Speed Triple 1200 RS: 3,2 Sekunden von 100 auf 140 km/h benötigten die Aprilia Tuono V4 Factory, die Yamaha MT-10 SP und die Triumph Speed Triple 1200 RS.
  • Platz 10: Multistrada, GS und Street Triple: Nur 3,3 Sekunden im höchsten Gang von 100 auf 140 km/h benötigten 2022 im Test von MOTORRAD die Ducati Multistrada V4 S, die BMW R 1250 GS und die Street Triple RS.

Geschwindigkeitsmessung von 50-120 km/h

Die Messung der Geschwindigkeit bei Motorrädern, insbesondere im Bereich von 50 bis 120 km/h, ist ein wichtiger Aspekt der Leistungserfassung und Sicherheitsbewertung, vor allem im Kontext von Supersport-Motorrädern. In der Vergangenheit wurden Geschwindigkeitstests oft durch mechanische Messgeräte oder Tachos durchgeführt, die jedoch nicht immer höchste Präzision garantieren. Mit dem Einsatz von GPS-Technologie hat sich die Möglichkeit, Geschwindigkeit exakt und in Echtzeit zu messen, revolutioniert.

GPS-basierte Systeme bieten eine hohe Genauigkeit und können in Echtzeit die Geschwindigkeit eines Motorrads unter verschiedenen Bedingungen und in unterschiedlichen Fahrumfeldern ermitteln. Die Geschwindigkeitsmessung bei Adventure-Bikes im Bereich von 50 bis 120 km/h mittels GPS ist eine präzise und zuverlässige Methode, um die tatsächliche Geschwindigkeit eines Fahrzeugs unter realen Bedingungen zu ermitteln. Im Vergleich zu traditionellen Tacho-Systemen, die durch mechanische oder elektronische Messungen oft Fehlerquellen aufweisen, ermöglicht GPS eine direkt auf Satellitenpositionen basierende Geschwindigkeitsermittlung.

Die Geschwindigkeitsmessung von 50 bis 120 km/h mittels GPS stellt eine präzise Methode dar, um die Leistung und das Fahrverhalten von Naked Bikes in diesem Geschwindigkeitsbereich zu analysieren. Insbesondere bei Motorrädern ohne Verkleidung, die typischerweise höheren Luftwiderständen und ungeschützten Fahrbedingungen ausgesetzt sind, bietet GPS eine zuverlässige Möglichkeit, die Geschwindigkeit unter realen Bedingungen zu erfassen.

Die Geschwindigkeit von Motorrädern im Bereich von 50 bis 120 km/h präzise zu messen, ist für viele Fahrer von entscheidender Bedeutung, insbesondere für Cruiser, die häufig auf längeren Strecken mit konstanten Geschwindigkeiten unterwegs sind. Die GPS-basierte Geschwindigkeitsmessung hat sich hierbei als eine zuverlässige Methode etabliert, um exakte Werte zu liefern, ohne dass mechanische Tachos oder andere Fehlerquellen berücksichtigt werden müssen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Messmethoden, die je nach Fahrzeugmodell und Reifenzustand ungenaue Werte liefern können, bietet GPS eine nahezu unmittelbare und präzise Erfassung der aktuellen Geschwindigkeit.

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