Die beste Reisezeit für eine unvergessliche Motorradtour durch Island

Island - das Land der Wasserfälle und Gletscher, der heißen Quellen und Vulkane, kurz: das Land von Feuer und Eis. Hoch im Norden, näher an Grönland als an Europa, liegt Island. Ein Land, eine Insel, aus Vulkanen geboren, von Gletschern bedeckt und wilden Nordfrauen und -männern bevölkert.

Island hat eine Besonderheit, die es zum perfekten Roadtrip-Ziel macht: Es gibt die Ringstraße, die National-Straße 1. Die Straße führt mit 1332 Kilometer einmal rund um die Insel. Es bietet sich also an, eine Tour einmal rund um die Insel zu machen. Ob man nun mit dem Flugzeug anreist und in Reykjavik startet oder mit der Fähre ankommt und in Seyðisfjörður beginnt, ist dabei egal.

In Island gibt es alles, was den Natur-Verliebten reizt: Hohe Berge, spektakuläre Wasserfälle - und davon gefühlte 1000 Stück, Gletscher, raue Küsten, grüne Auenlandschaften und mit etwas Glück einen Vulkanausbruch. Und ab und an - in letzter Zeit fast jedes Jahr - kann man einen Vulkanausbruch miterleben.

Die Qual der Wahl: Anreise mit Fähre oder Flugzeug

Es gibt zwei Wege, eure Rundreise Island zu starten: Mit der Fähre oder mit dem Flugzeug. Wer sein eigenes Motorrad mitnehmen möchte, für den bietet sich die Fähre an. Die Fähre legt im Norden von Dänemark, in Hirtshals, ab und braucht dann rund drei Tage nach Seyðisfjörður in Island. Mit dem Flugzeug könnt ihr nach Reykjavik fliegen und dort einen Mietwagen nehmen. Das ist die Variante, für die sich die meisten Touristen entscheiden, die ich auf der Tour getroffen habe.

Flexibel unterwegs: Die Wahl des richtigen Untersatzes

Für den Roadtrip wird logischerweise immer ein fahrbarer Untersatz benötigt. Einen Zug gibt es auf Island nicht, aber es gibt Busse, die zwischen den größeren Städten fahren. Daher ist ein eigenes Fahrzeug die flexibelste Variante. Ob Camper, Auto oder Motorrad ist dabei jedem selbst überlassen - je nach Komfort- und Flexibilitätsbedürfnis.

Die Kostenfrage: Eigenes Fahrzeug oder Miete?

Grundsätzlich lohnt es sich aber, gerade bei längeren Reisen nach Island, die Rechnung aufzumachen: Lohnt es sich vielleicht, das eigene Auto mitzunehmen? Für die Hin- und Rückfahrt mit der Fähre mit Motorrad habe ich ziemlich genau 1000 Euro bezahlt (Herbst 2021).

Unterkünfte: Von Campingplatz bis Hostel

Fast in jedem Dorf und in jeder Stadt habe ich einen Campingplatz gefunden. Die Ausstattung variiert sehr: Von geheiztem Gemeinschaftsraum, Waschmaschine, warme Dusche und Küchenzeile bis hin zu einfacher Wiese mit Toilette. Die Preise sind durch die Bank fair: Pro Nacht zahlt man mit Zelt um die 7-12 Euro. Eine Unterkunft im Hostel dagegen beginnt ab 40 Euro. Für Hotels beginnen die Preise bei rund 80 Euro pro Nacht und Zimmer. Am besten bucht ihr die jeweils über Booking vor.

Kulinarische Entdeckungen: Isländische Spezialitäten

Es gibt nicht wirklich viele isländische Spezialitäten. Ein Tourguide in Reykjavik sagte: „Nur weil die Leute vor hunderten von Jahren ekelhaftes Zeug gegessen haben - weil nichts anderes da war - ist es noch lang keine erstrebenswerte Spezialität.“ Bezogen hat er sich auf den fermentierten Fisch, den man hier in Bars bestellen kann. Sonst gibt es in Island traditionell viel Schaf- und Lamm-Gerichte. Beispielsweise die Lamm-Suppe/Eintopf Kjötsupa - gibt es fast in jedem Restaurant. Auch Fisch und Meeresfrüchte sind bekannt und begehrt. Eine Spezialität in Reykjavik sind Hotdogs - Pylsur. Klingt komisch, aber die sind verhältnismäßig günstig, also ein perfektes Essen für die Büro-Menschen hier. Und sie werden traditionell mit Zwiebeln, süßem Senf, Ketchup und Remoulade gegessen.

Zahlungsmittel: Bargeldlos durch Island

Vergesst Bargeld. In Island geht alles, aber auch wirklich alles, mit der Kreditkarte. Einzig für ein- oder zweimal warm duschen - da habe ich Münzen gebraucht. Aber sonst: Im Supermarkt, am Campingplatz, am Hot-Dog-Stand und am Kiosk. Überall wird mit Karte gezahlt. Das ist super praktisch. Wichtig ist: Vor der Reise das Kreditkarten-Limit checken, nicht dass es beim Autovermieter oder im Hotel am zu niedrigen Tageslimit hapert.

Der Umrechnungskurs während meiner Tour (Herbst 2021) war 1 Euro = 140 Isländische Kronen.

Kostenfalle Island: Spartipps für die Rundreise

Die schöne Insel im Norden ist leider nicht ganz billig. So kosten Diesel und Benzin umgerechnet einiges über 2 Euro pro Liter (2,15€ und 2,20€ Anfang 2023). Für Lebensmittel zahlt ihr rund das 1,5-fache wie in Deutschland. Milch kostet ca. 1,50 Euro pro Liter, Tomaten kosten pro Kilo rund 3,50 Euro und eine Flasche einheimisches Bier liegt um die 2,50 Euro pro halbem Liter. Teuer wird’s auch beim Essen gehen. Deshalb hier noch Spartipps für die Island Rundreise: In fast jedem Restaurant gibt es Filterkaffee mit kostenlosem Refill. Also einmal 2-3 Euro zahlen, aber so viel Kaffee trinken, wie ihr wollt. Und natürlich: Zelten und selber kochen. Die Infrastruktur der Campingplätze war durchweg gut bis sehr gut. Außerdem lernt man so jede Menge tolle Leute kennen. Denn die Campingplätze haben in der Regel einen großen Gemeinschaftsraum mit Küche.

Verkehrsregeln und Sicherheitshinweise

Die Ringstraße ist größtenteils asphaltiert. Hier gilt ein Tempolimit von 90km/h, wie auch auf allen anderen asphaltierten Straßen (außerorts). Bei nicht asphaltierten Straßen sind es 80km/h (außerorts). Innerorts beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50km/h. Beachtet unbedingt immer wieder die Anzeigen am Straßenrand. Sie weisen auf gesperrte Straßen hin oder wie der Wind sich entwickelt. Sonst heißt es in Island immer: Licht anschalten. Und: Es lohnt sich täglich oder auch mehrmals täglich - je nach Wetter und Jahreszeit - die App von safetravel.is zu checken. Die App zeigt in Echtzeit, welche Straßen gesperrt, eingeschränkt befahrbar, vereist oder frei sind.

Die beste Reisezeit: Wann ist Island am schönsten?

Wann ihr nach Island fahrt, das hängt ganz davon ab, was und wie ihr erleben wollt. Sind im Sommer alle Wiesen grün und die Tage sehr lang, bietet der Herbst eine unfassbar schöne Farbenpracht in den Bäumen, aber auch kürzere Tage und teilweise rauhe Winde und Unwetter. Der Herbst ist in Island kurz. Nur 5-7 Wochen. Danach ist direkt Winter. Und der Herbst beginnt teilweise schon Mitte/Ende September. Wer auf Wandertouren, wie zum Beispiel den berühmten Landmannalaugar aus ist, der sollte definitiv zwischen Juni und August kommen.

Wer Wale, wenig Wind und den Wirbel der Hauptsaison mag, für den ist eine Reise in den Sommermonaten von Juni bis August ideal. Wer Polarlichter bestaunen möchte, sollte im Winter nach Island reisen. Wer die Hauptreisezeit zwischen April und September meiden und Island in seiner ganzen Schönheit bei einer Autorundreise erleben möchte, dem sei der Herbst empfohlen. Wie auch in den Frühlingsmonaten von April bis Mai liegen die Temperaturen dann zwischen 2 und 10 ° C. Die Sommermonate von Juli bis August sind die wärmste Reisezeit in Island. In den Küstenregionen erreichen die Temperaturen gelegentlich bis zu 20° C. Das Wetter kann zu dieser Jahreszeit wechselhaft sein. Der Wind geht im Vergleich zum Rest des Jahres deutlich zurück. Der isländische Sommer ist die Zeit der Mitternachtssonne mit außergewöhnlich langen Tagen. Auch nachts ist es fast durchgehend hell. Urlauber haben zu dieser Reisezeit ausreichend Gelegenheit, um Wasserfälle, Lavafelder und Lagunen zu bewundern!

Die kälteste Reisezeit in Island sind die Monate von November bis Februar. Die Temperaturen erreichen zu dieser Jahreszeit maximal 5 °C und fallen bis -10 °C. Es friert. Schnee legt sich über die Landschaft. Der Wind ist rau, mitunter stürmisch. Im Winter ist es in Island nur wenige Stunden hell. Zur Wintersonnenwende um den 21. Dezember reduziert sich die Zeit mit Tageslicht auf nur 3 Stunden. Perfekt! Denn erst wenn die Nächte zwischen Oktober und März dunkel sind, können die atemberaubend schönen Nordlichter bei klarem Himmel beobachtet werden. Wer Polarlichter sehen möchte, für den ist definitiv der Winter die ideale Reisezeit für Island! Auch die natürlichen Eishöhlen an Islands Gletschern lassen sich nur im Winter erleben.

Badekultur und Gastfreundschaft

Was den Isländern eigen ist, ist ihre Bade-Kultur. Ist das Dorf noch so klein, es gibt fast überall ein öffentliches Bad oder einen warmen Pool. Die Isländer lieben ihre Hot-Tubs. Die Eintritte variieren von 600 bis 1300 Kronen (4 bis 10 Euro). Und das ist nicht nur was für kalte Herbst- und Wintertage.

Mit Englisch seid ihr in Island sehr gut aufgehoben. Quasi alle Isländer sprechen Englisch, manche sogar Deutsch, da Deutsch in der Schule hier optional 3. Fremdsprache ist. Beispielsweise reparierte eine unfassbar gutherzige Isländerin in Vik in einem Klamottengeschäft kurzer Hand meine Motorrad-Beintasche, bei der der Haltegurt gerissen war.

Planung ist alles: Zeit nehmen und genießen

Island ist ein sehr abwechslungsreiches und vielfältiges Land. Sowohl was die Landschaft, das Wetter, aber auch die Aktivitäten angeht. Ob Camper, Motorrad oder Fahrrad (ja auch das soll gehen), wichtig ist, auf der Insel mobil zu sein. Und ein paar Tage Zeit sind wichtig. In Reykjavik habe ich Leute getroffen, die sich abgehetzt haben in einer knappen Woche einmal um die Insel zu kommen. Das sollte nicht das einzige Ziel sein, da lässt man dann wirklich zu viel Schönes und Besonderes liegen. Lieber dann die Strecke für die Island Rundreise verkürzen und den kürzeren Teil intensiver machen. Oder am Besten mehr Zeit mitbringen. 7-10 Tage sollten es mindestens sein, dann bekommt man einen wirklich guten Einblick.

Island mit dem Motorrad: Ein Traum für Abenteurer

Ihr wollt Gletscher, Geysire, Fjorde? Ihr liebt die Einsamkeit des Nordens? Ihr könnt mit Wind und Wetter umgehen und mit dem Motorrad sowieso? Dann solltet Ihr Euch Island anschauen. Island ist eines der spannendsten Reiseziele für Motorradfahrer in Europa: Es kann rau, unwirklich und abenteuerlich sein oder auch großartig, faszinierend und spannend. Das Maß an Abenteuer auf Deiner Motorradreise bestimmst Du in einem gewissen Rahmen selbst.

Die Ringstraße rund um die große Atlantik-Insel ist mit Straßenmotorrädern befahrbar, auch Cruiser und Sporttourer kommen hier klar. Sie verläuft überwiegend auf Asphalt - nur ein sehr kurzer Abschnitt besteht aus gut befahrbarer Schotterpiste. Die wichtigsten Attraktionen und Sehenswürdigkeiten Islands erreicht man auch auf einer Motorradtour auf der Ringstraße.

Aber wenn Ihr an die Westfjorde wollt, oder Euch von der Ringstraße entfernt, nimmt der Anteil der Pisten zu. Das ist nur etwas für routinierte Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer. Belohnt werdet Ihr mit Einsamkeit und großartigen Ausblicken. Nur 400 Meter Höhenunterschied fühlen sich auf einem Pass in Island schon gewaltig an, wenn die Piste sich in engen Serpentinen den Berg hinauf schlängelt.

Für welche Tour auch immer Ihr Euch entscheidet, bleibt das Wetter abenteuerlich. Wind gibt es fast immer und manchmal kann starker Seitenwind für Schräglage auf Geraden sorgen. Ohne Regen wird man die Motorradtour auch nur sehr selten machen können, aber im Schnitt ist das Wetter besser als sein Ruf.

Mit dem eigenen Motorrad Island erkunden - ein Traum! Erfahren Sie die Insel auf der berühmten Ringstraße, vorbei an den Fjorden, Geysiren, Wasserfällen und einsamen Stränden. Der Weg ist das Ziel, das Fahren ein Erlebnis. Dank der Fährverbindung ab/bis Hirtshals in Dänemark können Sie Ihre eigene Maschine problemlos mitnehmen. Eine lange Passage, die gleichzeitig ein tolles Reiseerlebnis bereithält. So reisen Sie mit Ihrem eigenen Motorrad und können sich bestens auf Ihre abenteuerliche Tour vorbereiten.

Fazit: Island ist eine Reise wert

Island war unbestritten die großartigste Reise meines Lebens und zugleich die ätzendste Tour, die ich je gemacht habe. Ich bin nach Island gereist zum Endurowandern. Ich wollte Sprengisandur durchqueren, die größte Wüste Europas, und ich wollte die 622 fahren, von der ich grandiose Aufnahmen bei Most dangerous Roads in the World gesehen hatte. All das wollte ich alleine erleben und durchstehen.

Auf Sprengisandur bin ich gescheitert. Der Gletscherfluss auf der Hälfte der Strecke war zu tief. Ich bin umgekehrt. Hinter diesen schlichten Sätzen vom Wollen, Scheitern und Ausweichen, verbirgt sich - für mich - eine unfassbar aufregende Geschichte. Ich habe Wüsten durchquert, bin über Geröll und durch tiefen Sand gefahren, habe Flüsse durchquert und habe dem Wetter getrotzt. Nirgends sonst in Europa hätte ich das erleben können. Island ist grandios!

Island lässt sich grob gesagt in zwei Abschnitte unterteilen, die jede eine völlig unterschiedliche Reise ergeben: Das Hochland und die Ringstraße. Die Ringstraße, oder schlicht die 1, führt auf 1.341 km einmal um die Insel herum. Sie ist nahezu vollständig asphaltiert, hervorragend ausgebaut und fährt sich ganz prima. Dazu braucht man weder eine Enduro noch Stollen­reifen. Es gibt Tankstellen, Dörfer, Supermärkte, Cafés, Guesthouses und Campingplätze.

Der große Nachteil der Ringstraße ist, dass nahezu 100% aller Reisenden und die Einheimischen selbst auf ihr unterwegs sind. Sämtliche Ziele entlang der 1 sind ständig, oder zeitweise overcrowded. Die Attraktionen tagsüber, Campinglätze und Guesthouses spätestens gegen Abend. Geplant war eine Enduroreise durch eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde. Was ich dabei völlig außer Acht gelassen hatte ist, dass Island ein hoch touristisches Land ist, das längst aus allen Nähten platzt, ein wahres Venedig der Artkis.

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: Der Verkehr auf der Ringstraße ist noch immer recht überschaubar. Doch am Ende des Tages finden sich alle Reisenden auf den wenigen Campingplätzen, in Hotels und Guesthouses zusammen. Nie habe ich derart überfüllte Plätze erlebt, deren "Facilities" dem unge­bremsten Ansturm der Gäste in keiner, wirklich keiner Weise gewachsen sind. Jeder einzelne Campingplatz war komplett ausgelastet, wenn nicht über­belegt.

Wer nie zuvor gezeltet hat, sollte in Island nicht damit anfangen. Die Westfjorde liegen sehr weit ab vom übrigen Island. Man muss mehrere Tage extra einplanen, um sie zu bereisen. Lohnt sich dieser Umweg? Ja, wenn man die Zeit hat, unbedingt. Besonders die F66 und die 622 waren grandios. Beide sind auch mit einer Reiseenduro gut zu bewältigen, aber für die 622, die Seegurke, sollte man bereits Erfahrung auf Geröll mitbringen.

Enduroreifen spielen auf der Ringstraße keine Rolle. Everything goes. Im Hochland kann ich derbe, grobstollige Reifen empfehlen. Besonders die Furten entlang der F88 waren tief und das Flussbett weich. Da braucht man Traktion. Auf den Schotterpisten und selbst auf der Sprengisandur funktioniert im Grunde jeder Reifen, aber die Tiefsandpassagen erfordern Erfahrung. Dort dürfte es am häufigsten zu Stürzen kommen. Grobes Profil ist gut, aber das allein macht es nicht.

Rechtzeitig nehmen und leicht überdosieren. Besonders auf der Heimreise habe ich die Erholung an Bord genossen. Ich war zerschlagen, wie nach einem Zirkeltraining und konnte die Ruhe für Muskeln und Gelenke gut gebrauchen.

Für mich war Island gerade zwischen den ausgeschilderten Sehenswürdig­keiten am schönsten. Da, wo nichts war. Der Geysir, die Eislagune, die Schlammfelder und alles andere muss man ansehen, bewundern und fotografieren, aber dafür allein würde ich kein zweites Mal nach Island reisen. Beim nächsten Mal würde ich die meisten der Sehenswürdigkeiten aus­lassen und mehr Zeit im Hochland verbringen. Auch für die Westfjorde würde ich mehr Zeit einplanen. Die Ringstraße und vor allem die Südküste würde ich meiden, wo immer es geht. Niemals in einem der Camps entlang der 1 zelten und eher ein Hotelzimmer nehmen.

Island war die Reise meines Lebens. Es war überwältigend, unfassbar grandios und jeden Cent und jeden Urlaubstag wert. Das Wetter ist besser als sein Ruf, kann aber auch die gesamte Reise zu Fall bringen. Man braucht eine gute Ausrüstung und sollte wissen, was man tut.

Ansonsten gilt: Jedes Kilogramm weniger ist mehr wert als 10 PS mehr Leistung. Gepäck sparen und sich selbst in Form bringen, fit werden, vielleicht ein paar Kilo abnehmen. Für eine Reise nach Island lohnt sich der größte Aufwand. Island ist toll.

Zusammenfassung der besten Reisezeiten für Island nach Jahreszeit

Hier ist eine Tabelle, die die Vor- und Nachteile von Island-Reisen zu verschiedenen Jahreszeiten zusammenfasst:

JahreszeitMonateVorteileNachteile
SommerJuni - AugustWärmstes Wetter, lange Tage, Mitternachtssonne, Tierbeobachtungen (Wale, Papageientaucher)Hauptsaison, mehr Touristen, höhere Preise
HerbstSeptember - OktoberSchöne Farben, weniger Touristen, gemäßigte TemperaturenKürzere Tage, unvorhersehbares Wetter
WinterNovember - FebruarNordlichter, Eishöhlen, Winteraktivitäten (Hundeschlitten, Schneemobil)Kältestes Wetter, kurze Tage, eingeschränkte Straßenverhältnisse
FrühlingApril - MaiSteigende Temperaturen, weniger TouristenUnvorhersehbares Wetter

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