Die beste Reisezeit für eine unvergessliche Motorradtour in der Toskana

Kurven, Kurven, Kurven und faszinierende Ausblicke! Für eine Motorradreise in die Toskana gibt es zahlreiche Gründe. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich und die meisten Strecken bieten zahlreiche Kurven. Nicht ohne Grund ist die Toskana bei Bikern sehr beliebt als Urlaubsziel. Die traumhaften Strecken, insbesondere entlang der Küste, die Kulinarik, der Wein, die kulturelle Vielfalt machen die Toskana zum Traumziel.

Planung Ihrer Motorradtour

Egal ob Sie alleine zu einer Motorradtour aufbrechen, zu zweit oder in der Gruppe, ein paar Dinge sollten Sie berücksichtigen: Natürlich sollte Ihr Motorrad in technisch einwandfreiem Zustand sein, bevor Sie aufbrechen. Außerdem sollten Sie sich unbedingt vorher über die gültigen Verkehrsbestimmungen in Italien informieren, sonst könnte Ihr Aufenthalt kostspielig werden.

Die Autobahn ist kostenpflichtig, aber es gibt in der Toskana viele bestens ausgebaute Landstraßen, die zu befahren viel mehr Spaß macht und preiswerter ist. Wenn Sie mit dem Motorrad von Deutschland kommen, bietet es sich an, am Gardasee einen Zwischenstopp einzulegen und dort zu übernachten. Ein schöner Ort zum Übernachten ist beispielsweise Malcesine, das direkt am See liegt. So kommt man ausgeruht und ohne Stress in der wunderschönen Toskana an. Falls Sie sich die lange Anfahrt sparen möchten, können Sie auch von Deutschland aus mit dem Autozug anreisen.

Wenn Sie mit dem Motorrad von Deutschland kommen, bietet es sich an, am Gardasee einen Zwischenstopp einzulegen und dort zu übernachten. So kommt man ausgeruht und ohne Stress in der wunderschönen Toskana an.

Die ideale Reisezeit

Sie planen gemeinsam mit Freunden oder alleine eine Motorradtour entlang der Küste der Toskana? Dann sollten Sie die Monate im Frühling und im Herbst in Betracht ziehen. Dann ist es angenehm warm und sonnig, ohne aber zu heiß zu sein. Wenn Sie im Winter hier Urlaub mit dem Bike machen, ist die Luft zwar wunderschön klar und die Sicht ist meist perfekt, aber sobald man in höhere Lagen kommt, kann es empfindlich kalt werden oder sogar schneien. Im Hochsommer sollte man dicht befahrene Strecken meiden, denn es gibt auf den üblichen Touristenstraßen öfter mal Staus und bei großer Hitze im Schneckentempo hinter den Autos herzufahren ist nicht gerade erholsam.

Empfehlenswert ist daher die Zeit von April bis September; evtl. auch noch im Oktober, je nach konkreter Wetterlage. In den Monaten Juli und August kann es sehr heiß werden. Außerdem ist gerade der August der Reisemonat der Italiener und die Straßen und touristischen Hotspots sind voll.

Klima in der Toskana

Das Wetter in der Toskana ist eher mediterran geprägt und so werden bereits im Frühjahr tagsüber angenehme Temperaturen erreicht.

Die Jahresdurchschnittstemperatur in Florenz (Toskana) beträgt 15 °C. Die höchsten Temperaturen werden in Florenz (Toskana) im Juli erreicht mit 31 °C.Der kälteste Monat ist dagegen der Januar, in diesem werden Nachttemperaturen von ca. 1 °C gemessen. Die monatliche Durchschnittstemperatur schwankt im Jahresverlauf zwischen 6 °C und 24 °C.Die Temperaturen unterscheiden sich also in Florenz (Toskana) in den einzelnen Monaten recht stark voneinander. Die verschiedenen Jahreszeiten sind deutlich ausgeprägt.

In Florenz (Toskana) gibt es jedoch keinen Monat, in dem es soviel Niederschlag gibt, dass man von einer Regenzeit sprechen könnte, d.h. die Regenmenge liegt in jedem Monat unter 175 mm.

Hinweis: Die Empfehlung stellt lediglich einen subjektiven Vorschlag dar, der auf von uns ausgewählten klimatischen Faktoren basiert. Wenn ein Monat hier nicht als beste Reisezeit empfohlen wird, bedeutet das nicht, dass man in diesem Monat grundsätzlich keinen Toskana-Urlaub machen sollte.

Traumhafte Strecken entlang der Küste

Wenn Sie an der toskanischen Küste mit dem Motorrad unterwegs sind, können Sie eigentlich nichts falsch machen, denn es gibt die ganze Küstenlinie entlang herrliche Strecken. Wenn Sie die Po-Ebene durchqueren ist es am Besten Sie nehmen die Autobahn. Danach sind die Strecken, die über das Apennin führen, wunderschön, einsam und voller Kurven. Schließlich erreichen Sie die Versilia-Küste, an der entlang man von Ort zu Ort fahren und viele Unterhaltungsmöglichkeiten und jede Menge an Kultur genießen kann. Diese Strecke dauert etwa eine Stunde und hat eine Länge von gut 50 Kilometern. Sie führt von Forte dei Marmi über Viareggio, Pisa nach Livorno.

Diese zauberhafte Region an der ligurischen Riviera wird häufig als eine der schönsten Landschaften der Welt bezeichnet. Ein absoluter Traum hier entlang zu fahren! Steile Hänge, pittoreske Dörfer mit bunten Häusern und hoch oben die Küstenstraße, die immer wieder faszinierend schöne Ausblicke bietet. Die Panoramastraße beginnt bei Manarola in Küstennähe und führt dann steil empor. Schließlich erreicht sie in etwa 550 Metern Höhe den Passo del Termine. Auf der geschichtsträchtigen Via Aurelia kann man danach wieder zurückfahren. Diese Strecke sollte man sich beim Motorradurlaub an der Küste der Toskana definitiv nicht entgehen lassen!

Diese etwa 160 Kilometer lange Tour, die im Hinterland beginnt, führt zur toskanischen Küste und bietet atemberaubende Küstenstrecken mit tollen Ausblicken. Sie hat reizvolle Kurven und unterwegs locken immer wieder schöne Restaurants zum Einkehren. Sie beginnt bei Montieri, führt über Monterotondo bis nach Suvereto ans Meer und verläuft weiter über Castagneto, San Vincenzo, Populonia, Follonica zurück über Massa Marittima nach Montieri.

Die malerische Halbinsel ist für Motorradfahrer ein wunderschönes Ziel. Eine etwa 250 Kilometer lange Tour führt von Montieri über Montemassi und Grosseto ans Meer bei Orbetello. Die Tour startet mit der Fährfahrt von Piombino nach Elba. Von Portoferraio aus kann man auf eine Rundtour starten über Marciana Marina nach Marina di Campo bis nach Rio Marina. Aber es gibt auch viele weitere Strecken, bei einer Küstenlänge von 147 Kilometern hat man eine große Auswahl an schönen Motorradstrecken entlang der Küste Elbas.

Dolce Vita: Mehr als nur Motorradfahren

Das Dolce vita trifft man überall in Italien an, in der Toskana ganz besonders. Es bietet sich an, Ihre Motorradtouren mit verschiedenen weiteren Erlebnissen und Genüssen zu verbinden. Buchen Sie doch am Zielort eine Führung durch den Ort mit anschließender Käse-Verkostung. Oder wie wäre es, bei der Weinlese mitzuhelfen und die verschiedenen Weine zu probieren? Es gibt auch einige Ölmühlen, in denen man Olivenöl verkosten kann, man kann einen Pasta-Tour buchen, einen Kochkurs und vieles mehr.

Unterkünfte für Motorradfahrer

Wenn Sie die herrlichen Küstenstraßen in der Toskana entlang fahren, mangelt es nicht an geeigneten Unterkünften. Sie können in einer Ferienwohnung, einem Ferienhaus oder Hotel wohnen. Oder wie wäre es in einem der beliebten Agrotourismo zu übernachten? Viele der Unterkünfte bieten einen überdachten Stellplatz für Ihr Motorrad. Es gibt auch extra ausgewiesene Biker Hotels, in denen man viele Gleichgesinnte treffen kann.

Motorradtouren in der Toskana: Routenvorschläge

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Toskana: Zypressen und Chianti-Gebiet

Highlights auf dieser Rundtour sind der Besuch von Siena, Volterra und San Gimignano sowie Fahrten auf schmalen Zypressenalleen und über Kurvenstraßen durch die Colline Metallifere und das Grün des Chianti-Gebiets. Die von prächtigen Palästen gerahmte Piazza del Campo in der Altstadt von Siena gehört zu den schönsten Plätzen der Welt. Über Colle di Val d’Elsa wird die Hügelkette der Colline Metallifere erreicht, die schon in der Antike für ihre Bodenschätze bekannt waren. Auf dem Weg nach Roccastrada liegt rechter Hand die beeindruckende gotische Klosterruine Abbazia di San Galgano.

Die Route verläuft an den Geothermalfeldern von Pomarance vorbei nach Volterra. Umschlossen von einer hohen Stadtmauer lädt das charmante mittelalterliche Städtchen mit seinen Wohntürmen zu einem Erkundungsspaziergang ein. Durch seine 15 noch erhaltenen mächtigen Geschlechtertürme ist San Gimignano eine der größten Attraktionen der Toskana. Mit Ausblicken auf Hügel und Weinberge schlängelt sich die Route durch das Chianti-Gebiet zurück nach Siena.

Die Motorradtour auf einen Blick

  • Streckenlänge: ca. 347 km
  • Fahrtzeit: ca. 6 Stunden
  • Mit dem Motorrad: Über gesamt rund 8300 Höhenmeter geht es in einem sehr kurvenreichen Auf und Ab über die sanften Hügel der ...

Ligurien: Küstenstraße und Cinque Terre

Highlights auf der Rundtour sind die herrliche Küstenstraße entlang der Riviera di Levante ab Portofino und die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Cinque Terre. Von der Hafenstadt La Spezia führt die Route zunächst durch das Inland nach Varese Ligure, einem schmucken Städtchen im Vara-Tal. Auf kurvigen Nebenstraßen geht es weiter durch Hügelland nach Rapallo. Hier erinnert die Uferpromenade Lungomare Vittorio Veneto an die Blütezeit des Seebads.

Viel besucht, aber dennoch ein Muss ist Portofino. Rote und ockergelbe schmale Häuser säumen den Hafen des einstigen Fischerstädtchens, in dem heute Luxusjachten ankern. Entlang der Küstenstraße lädt das hübsche Chiavari zum Bummel unter Arkaden ein, die Halbinsel Isola di Sestri Levante mit zwei herrlichen Buchten und später auch der Badeort Levanto machen Lust aufs Schwimmen.

Die fünf autofreien Bilderbuchdörfer des Cinque Terre sind von der hoch über den Orten verlaufenden Straße im Blick und lohnen einen Abstecher, bevor wieder La Spezia erreicht ist.

Die Motorradtour auf einen Blick

  • Streckenlänge: ca. 230 km
  • Fahrtzeit: ca. 4,5 Stunden
  • Mit dem Motorrad: Schwindelig fahren in Ligurien. Die Rundtour führt auf 230 Kilometern mit gesamt über 9300 Höhenmetern durch die landschaftlich atemberaubende Küstenregion im Nordwesten Italiens und passiert malerische Dörfer mit spektakulären Ausblicken auf das Mittelmeer.

Tipps: Einen Cappuccino in einem der Cafés am Hafen Portofinos zu trinken, ist ein teures Vergnügen. Trotzdem ist die Hafenstadt ein Muss. Der rund fünfzehnminütige Spaziergang zum Leuchtturm an der Punta de Capo verläuft durch schattige Haine, vorbei an Villen bis zur Landspitze mit Blick auf den Golf von Rapallo.

Highlights der Tour: Die zum Unesco-Weltkulturerbe gehörenden Dörfer des Cinque Terre versprühen italienischen Bilderbuch-Charme und sollten für Boxenstopps unbedingt eingeplant werden. Fahrerisch bietet die Route endlose Kurvenstrecken, wobei die herrliche Küstenstraße entlang der Riviera di Levante ab Portofino einen besonderen Höhepunkt darstellt.

Umbrien: Eine reizvolle Alternative

Wir sind in Umbrien angekommen, jene Region auf dem italienischen Stiefel, die den begriff Massentourismus offensichtlich noch nicht kennt. Auf den Straßen herrscht kaum Verkehr, in den Ortschaften fließt das Leben wie ein ruhiger Strom, immer wieder stehen die Menschen in den Gassen und halten ein Schwätzchen. Von den Einheimischen hört man regelmäßig, dass für sie dieser Teil ihres Landes ein ideales Italien darstellt.

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