Die besten E-Bikes unter 2000 Euro im Test

E‑Bikes haben in den letzten Jahren einen gewaltigen Schub erfahren: Sie machen aus anstrengenden Strecken angenehme Fahrten, ermöglichen längere Pendlerstrecken und erweitern den Radius für Freizeit‑Ausflüge. Aber ein gutes Pedelec muss nicht zwangsläufig ein Vermögen kosten. In unserem Test haben wir uns auf Modelle konzentriert, die unter 2 000 Euro kosten, aber dennoch ordentlich ausgestattet sind. Wir haben unterschiedliche Kategorien wie City‑Bikes, Mountainbikes und Falträder betrachtet und sie anhand von Leistung, Ausstattung, Reichweite und Handling bewertet.

Warum ein E-Bike unter 2000 Euro?

Du denkst vielleicht, dass Elektrofahrräder teuer sein müssen und außerhalb deines Budgets liegen, aber wir haben großartige Neuigkeiten für dich: Es gibt fantastische E-Bike-Modelle, die nicht die Bank sprengen! In diesem Artikel dreht sich alles um erschwingliche E-Bikes bis 2.000 Euro, die dennoch eine beeindruckende Leistung und unvergessliche Fahrerlebnisse bieten.

Mit der steigenden Popularität von Elektrofahrrädern haben viele Hersteller innovative Lösungen entwickelt, um hochwertige E-Bikes zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Ob du nach einem umweltfreundlichen Weg zur Arbeit suchst, die Natur erkunden möchtest oder einfach nur den Fahrspaß ohne allzu hohe Kosten genießen möchtest, es gibt eine breite Palette von E-Bikes, die in dein Budget passen.

Du wirst überrascht sein, wie viel du für dein Geld bekommen kannst. Von stilvollen City-E-Bikes bis hin zu robusten E-MTB und praktischen E-Trekkingbikes - es gibt für jeden Geschmack und jede Anforderung das richtige Modell. Wir werden dir die besten Optionen vorstellen, die beweisen, dass ein erschwingliches E-Bike keine Kompromisse bei Qualität, Leistung und Stil bedeutet.

Tauche ein in die Welt der kostengünstigen E-Bikes und entdecke, wie diese umweltfreundlichen Gefährte nicht nur deinen Alltag bereichern, sondern auch die Art und Weise, wie du die Welt erkundest.

Ein E-Bike unter 2000 Euro bietet viele Vorteile, wie zum Beispiel:

  • Unterstützung beim Treten: Dank des Elektromotors ist das Fahren eines E-Bikes viel einfacher und müheloser als bei einem herkömmlichen Fahrrad.
  • Effizienteres Pendeln: Ein E-Bike ermöglicht es dir, schnell und effizient durch den Stadtverkehr zu navigieren und Staus zu umgehen.
  • Günstige Unterhaltskosten: Im Vergleich zu einem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Unterhaltskosten eines E-Bikes viel geringer.
  • Umweltfreundlich: Mit einem E-Bike kannst du einen Beitrag zur Reduzierung deines ökologischen Fußabdrucks leisten.

Auch wenn du nicht viel Geld ausgeben möchtest, musst du nicht auf teure Marken verzichten. Ein E-Bike unter 2000 Euro kann mit einem geringen Gewicht, einer guten Reichweite und einer robusten Konstruktion ausgestattet sein.

Wichtige Kriterien beim Kauf

Der wichtigste Schritt beim E‑Bike‑Kauf ist die Definition der eigenen Bedürfnisse. Willst du überwiegend in der Stadt fahren, den Arbeitsweg verkürzen oder kleine Einkäufe erledigen? Dann ist ein leichtes City‑ oder Urban‑Bike mit moderater Akkukapazität und wartungsarmem Antrieb ideal. Planst du hingegen Touren über Land oder möchtest du Offroad‑Strecken bewältigen, solltest du ein Trekking‑ oder Mountainbike mit größerem Akku, kräftigem Motor und ausreichend Federweg wählen.

Die Akkukapazität in Wattstunden (Wh) bestimmt, wie weit du mit einer Ladung kommst. Für Pendler, die täglich 10-20 km zurücklegen, reichen 300-400 Wh aus. Für längere Ausflüge oder hügeliges Terrain empfiehlt sich eine Batterie ab 500 Wh. Achte zudem auf die Spannung (V) und die Ampere‑Stunden (Ah), da sie Aufschluss über die Leistungsfähigkeit geben. Der Motor sollte auf deine Anforderungen abgestimmt sein: Drehmomente um 40 Nm genügen für flache Strecken, 60-80 Nm sind ratsam für bergiges Gelände. Eine hochwertige Steuerung (z. B.

Achte bei der Auswahl auf wesentliche Merkmale wie Akkukapazität, Motorleistung, Rahmenqualität und Sicherheitsausstattung, um ein E-Bike zu finden, das perfekt zu Ihren Bedürfnissen passt.

Hier sind einige wichtige Faktoren, die Sie bei der Auswahl eines E-Bikes unter 2000 Euro berücksichtigen sollten:

  • Akkukapazität und Reichweite: Achten Sie auf die Kapazität des Akkus.
  • Motorleistung: Die Motorleistung ist ein entscheidender Faktor für die Leistungsfähigkeit des E-Bikes.
  • Rahmenqualität: Ein hochwertiger Rahmen aus Aluminium oder Carbon sorgt für Stabilität und geringes Gewicht.
  • Bremsen und Sicherheit: Hydraulische Scheibenbremsen sind in dieser Preisklasse oft Standard und bieten eine ausgezeichnete Bremsleistung bei allen Wetterbedingungen.
  • Zusätzliche Ausstattung: Viele E-Bikes unter 2000 Euro kommen mit nützlichen Extras wie Gepäckträgern, Schutzblechen, hochwertigen Schaltungen und Federungen.

Empfehlenswerte Modelle unter 2000 Euro

Hier sind einige der besten E-Bikes unter 2000 Euro, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind:

1. Tenways CGO600

Der Tenways CGO600 richtet sich an Pendler und Stadtfahrer, die ein unauffälliges, wartungsarmes E‑Bike suchen. Die 250‑Watt‑Mivice‑Hecknabe liefert 40 Nm Drehmoment und wird von einem integrierten 36‑V‑Akku (ca. 252 Wh) gespeist. Damit sind Reichweiten um die 70 km möglich. Das Bike wiegt lediglich 15 kg, verwendet einen Carbonriemen statt einer Kette und verfügt über hydraulische Scheibenbremsen sowie integrierte Beleuchtung.

2. Rockrider E‑ST 520 (Decathlon)

Der E‑ST 520 von Rockrider (Decathlon) ist ein gelungener Einstieg in die Welt der elektrischen Mountainbikes. Ein Brose‑Drive‑T‑Mittelmotor mit 250 W und kräftigen 70 Nm sorgt für harmonische Unterstützung am Berg. Die 420‑Wh‑Batterie (36 V 11,6 Ah) lässt sich entnehmen und bietet genug Saft für ausgedehnte Ausfahrten. Der robust geformte Aluminiumrahmen wird durch eine RockShox‑Federgabel mit 120 mm Federweg ergänzt; breite 27,5‑Plus‑Reifen sorgen für Grip. Tektro‑Hydraulikbremsen gewährleisten sichere Verzögerung.

3. Fiido D21

Das Fiido D21 ist ein klappbares Pedelec für alle, die mobil bleiben möchten. Der 250‑W‑Motor ist mit einem Drehmomentsensor kombiniert und liefert eine fein dosierte Unterstützung. Der im Sitzrohr versteckte 417,6‑Wh‑Akku lässt sich entnehmen und bringt dich laut Hersteller bis zu 100 km weit. Mit 17,5 kg gehört das D21 zu den leichteren Falträdern; die 20‑Zoll‑Laufräder machen das Rad wendig in der Stadt. Zusätzlich verfügt es über eine 7‑Gang‑Schaltung, Scheibenbremsen und eine integrierte Beleuchtung.

4. NCM Moscow Plus

Das NCM Moscow Plus richtet sich an ambitionierte Vielfahrer, die lange Strecken zurücklegen wollen. Herzstück ist ein 48‑V‑Akku mit 16 Ah (768 Wh), der per Heckmotor Das‑Kit X15R bis zu 80 Nm Drehmoment abruft - deutlich mehr als die 250‑W‑Norm, weshalb das Modell in manchen Ländern nur in einer begrenzten Version legal ist. Mit diesem Setup sind Reichweiten zwischen 64 und 153 km realistisch. Die SR‑Suntour‑Federgabel (80 mm) und die Tektro‑Hydraulikbremsen verleihen dem Hardtail gute Kontrolle. 24 Gänge und 27,5/29‑Zoll‑Räder machen es vielseitig.

5. Riverside 500e (Decathlon)

Der Riverside 500e von Decathlon ist ein hybrides E‑Bike, das sich sowohl für den täglichen Arbeitsweg als auch für Wochenendausflüge eignet. Er verfügt über einen 250‑W‑Heckmotor mit 42 Nm und einen im Unterrohr platzierten 36‑V‑Akku mit 11,6 Ah (418 Wh). Die Kombination sorgt für eine Reichweite von rund 80 km in mittlerem Unterstützungsmodus. Das Bike wiegt etwa 22 kg und besitzt eine Federgabel mit Lockout, hydraulische Scheibenbremsen und einen ergonomischen Aluminiumrahmen mit 28‑Zoll‑Laufrädern. Da der Akku entnehmbar ist, lässt er sich leicht in der Wohnung laden.

Rose Sneak Plus

Mit dem Rose Sneak Plus bringt der deutsche Hersteller ein extrem reduziertes Urban‑E‑Bike auf den Markt. Optisch sieht das Rad fast wie ein normales Fixie aus - Akku und Motor sind unauffällig integriert. Der Mahle X35+ Nabenmotor liefert bis zu 40 Nm Drehmoment und wird von einer 250‑Wh‑Batterie im Unterrohr gespeist. Wer mehr Reichweite benötigt, kann optional einen 208‑Wh‑Range‑Extender anbringen. Mit einem Gewicht von nur rund 15 kg (je nach Ausstattung) zählt das Sneak Plus zu den leichtesten Elektrobikes. Eine starre Carbon‑Gabel, ein Gates‑Riemenantrieb sowie integrierte LightSKIN‑LEDs in Lenker und Sattelstütze unterstreichen den puristischen Ansatz.

Günstig & trotzdem gut: E-Mountainbikes unter der Lupe

Auch im Stadtverkehr zahlt sich die robuste Verarbeitung aus. So muss man bei einem E-MTB meist keine Bedenken haben, dass beim flotten Bordsteinfahren etwas kaputtgeht. Das Problem: Sie sind normalerweise im Vergleich zu Citybikes teurer und zudem häufig ausverkauft.

Eleglide M2

Eleglide hat es wieder einmal geschafft: Mit dem M2 zeigen sie ein E-MTB, das in dieser Preisklasse ungewöhnliche Features wie hydraulische Scheibenbremsen, einen starken Motor sowie einen großzügigen Akku bietet.

Vorteile:

  • tolles Gesamtpaket trotz geringen Preises
  • großer Akku, starker Motor, 24-Gang-Schaltung
  • hydraulische Bremsen, gute Federung

Nachteile:

  • Motor reagiert verzögert
  • kein Hecklicht, kein Schutzblech
  • Kabelmanagement

Das Eleglide M2 kommt zum großen Teil vormontiert in einem dicken Karton zu uns. Der Aufbau sollte von jedem mit technischem Grundverständnis zu bewerkstelligen sein. Trotzdem gibt es hier mehr zu schrauben als etwa bei Fiido C21 (Testbericht). Vorderrad, Sattelstütze und Lenker einsetzen, Frontlicht und Schutzbügel für die Gangschaltung anschrauben, Reflektoren montieren, Pedale einsetzen, alle Schrauben nachziehen und aufpumpen - nach einer knappen Stunde ist das Eleglide M2 fahrbereit. Gut: Die hydraulischen Scheibenbremsen schleifen nicht.

Optisch gefällt uns das 22 Kilogramm schwere Pedelec gut. Es wirkt dank dicker Reifen und sportlicher Geometrie, die sich auch für größere Fahrer eignet, vergleichsweise schick und hochwertig. Wie beim M1 ist auch beim neuen Modell das Kabelmanagement weniger gut gelöst. Vor dem Lenker sammeln sich zu viele über Spiralbinder gebündelte Kabel, die überwiegend am Rahmen entlang zu ihrer Destination führen. So ist es im Zweifelsfall zwar besser reparierbar, sieht aber unaufgeräumt aus.

An der linken Seite des Lenkers sitzt das hintergrundbeleuchtete Display mit vier Tastern, welches sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch ablesen lässt. Das Display zeigt die aktuelle Geschwindigkeit mit einer Nachkommastelle, die gewählte Unterstützungsstufe, die Akkuladung in fünf Balken und die gefahrenen Kilometer an. Der untere Taster steuert das ausreichend helle Frontlicht. Ein Hecklicht gibt es nicht und muss nachgekauft werden. Außerdem aktiviert der Fahrradcomputer auf Wunsch einen Gehmodus, der das Fahrrad auf 6 Kilometer pro Stunde auch ohne Tritt in die Pedale "anschiebt".

Was schon die M1-Serie auszeichnete, hat zum Glück auch den Sprung auf das M2 geschafft: die 24-Gang-Schaltung mit Shimano-Schaltwerk. Sie gewährt im niedrigsten Gang eine derart tiefe Übersetzung, dass selbst steile Anstiege kein Problem darstellen. Im höchsten Gang sorgt sie dafür, dass man auch bei 25 Kilometer pro Stunde noch gemütlich mitpedalieren kann. Diese Gangschaltung ist im Bereich der günstigen China-E-Bikes ein echtes Novum. Die meisten anderen haben eine 7-Gang-Schaltung mit unpassender Übersetzung.

Das Eleglide M2 bietet statt der sonst bei E-MTBs unter 1000 Euro üblichen mechanischen Scheibenbremsen sogar hydraulische Scheibenbremsen. Sie bieten im Vergleich zu mechanischen Scheibenbremsen höhere Bremskraft und präzisere Dosierbarkeit. Zudem benötigen sie weniger Handkraft, justieren sich selbstständig und bremsen in nasser Umgebung besser.

Der 250-Watt-Motor am Hinterrad des Eleglide M2 mit einer Nennspannung von 36 Volt ist ausgesprochen stark. Er erreicht in der Spitze 570 Watt und bietet ein Ausgangsdrehmoment von 55 Newtonmeter. Das ist mehr als noch beim Eleglide M1. So beschleunigt der Motor auch schwerere Fahrer bis zu den zugelassenen 120 Kilogramm problemlos moderate - dank der guten Gangschaltung auch heftige - Steigungen hinauf.

Insgesamt zeigt sich das Eleglide M2 beim Fahren wendig und vermittelt ein gutes Fahrgefühl. Das liegt auch an der nun deutlich besseren hydraulischen Frontgabelfederung, die auf Wunsch fixiert werden kann. Aber auch die Reifen von Kenda auf den 27,5-Zoll-Rädern haben ihren Anteil. Sie greifen etwa bei Matsch besser als noch die Reifen des Eleglide M1.

Der Akku sitzt deutlich sichtbar auf dem Rahmen des Eleglide M2. Über einen Schlüssel kann er entnommen werden, um ihn etwa in der Wohnung zu laden, während das Fahrrad im Keller bleibt. Seine Kapazität ist zum Eleglide M1 von 450 Wattstunden auf stolze 540 Wattstunden gestiegen. Das ist im Vergleich zu anderen E-Bikes richtig viel und in dieser Preiskategorie kaum zu sehen.

Eleglide hat es schon wieder geschafft: Mit dem M2 zeigen sie eine E-MTB, welches Features bietet, die sonst in dieser günstigen Preisklasse unüblich sind. Dazu gehören vor allem die hydraulischen Scheibenbremsen, der starke und dennoch legale Motor, der überaus großzügig dimensionierte Akku und die sanfte Frontgabel. Auch die 24-Gang-Schaltung, die griffigen Reifen und die gute Ergonomie sprechen für das Eleglide M2.

Telefunken Aufsteiger M925

Das Telefunken Aufsteiger M925 bietet solide Ausstattung und gute Verarbeitung für einen günstigen Preis. Trotz einer etwas geringen Reichweite überzeugt es mit Mittelmotor, hydraulischen Scheibenbremsen und hochwertigen Schwalbe-Reifen.

Vorteile:

  • starker Mittelmotor
  • gute hydraulische Scheibenbremsen
  • tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
  • schickes Design

Nachteile:

  • Schweißnähte bisweilen optisch unschön

Das Telefunken Aufsteiger M925 ist ein E-Bike mit einem starken 80-Nm-Mittelmotor für knapp 1100 Euro. Das kann ja nichts sein, oder? Wir verraten im Test, was das E-Mountainbike taugt.

Erstaunlicherweise zeigt sich im Test des Telefunken Aufsteiger M925 schnell, dass auch so ein günstiges E-Bike durchaus seine Reize hat. Das Rad ist ein Hardtail-E-Mountainbike mit einem leistungsstarken 250-Watt-Mittelmotor und einer 8-Gang-Kettenschaltung.

Im Test gefallen uns neben dem starken 250-W-Mittelmotor mit 80 Nm besonders die hydraulischen Scheibenbremsen. Hinzu kommt die Bereifung vom Markenhersteller. Dass das alles zu einem Preis von nur 1099 Euro (zum Testzeitpunkt) zu haben ist, ist kaum zu glauben - irgendwo muss doch ein Haken sein?

Optisch sieht das Telefunken Aufsteiger M925 durch den sportlich-modernen Trapezrahmen und der mattblauen Lackierung hochwertig aus. Ein kleiner, dezenter Schriftzug des Herstellers ziert den eher filigranen Rahmen. Durch das clevere Design wird der Akku Bestandteil des Rahmens, was das Bike zusätzlich eleganter aussehen lässt.

Positiv fällt uns das Kabelmanagement am Lenker auf. Hier sind die Kabel durch Spiralschläuche miteinander verbunden, was den Lenker cleaner aussehen lässt. Die Schweißnähte sind leider nicht alle sauber verarbeitet. Sie erfüllen ihren Zweck, sind aber nicht immer schön anzusehen. Viele Komponenten, etwa Bremsen und Schaltung, sind von Hersteller Shimano...

Tipps für die Pflege Ihres E-Bikes

Damit dein E‑Bike lange Freude bereitet, solltest du regelmäßig etwas Zeit in die Pflege investieren. Halte den Antrieb sauber, schmiere die Kette oder den Riemen und kontrolliere den Reifendruck - zu wenig Luft erhöht den Rollwiderstand und verkürzt die Reichweite. Den Akku solltest du möglichst bei Raumtemperatur laden und lagern, extreme Hitze oder Kälte schaden den Zellen. Reinige elektrische Kontakte gelegentlich mit einem trockenen Tuch und vermeide Hochdruckreiniger am Motor oder Akku. Nach dem Winter empfiehlt sich ein Check beim Fachhändler, um Bremsen und Antrieb zu prüfen.

ADAC Test: Günstige E-Bikes unter 2000 Euro im Check

Ist günstig auch gut? Getestet hat der ADAC zehn preiswerte E-Bikes mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h. Überprüft wurden Tiefeinsteiger-Pedelecs unter 2000 Euro auf Fahreigenschaften, Antrieb, Handhabung, Sicherheit sowie Schadstoffe.

Generell ist bei günstigen Pedelecs keine Spitzentechnologie zu erwarten, aber Antriebs-, Brems- und Akkuleistung sollten vernünftige Werte aufweisen. Bei den meisten der getesteten Tiefeinsteiger-Pedelecs fielen dabei die geringe Reichweite des Akkus und die lange Ladedauer auf sowie Defizite beim Antrieb.

Im Test wurden bei den Messungen auf dem Prüfstand besonders die Bremsen, die Belastbarkeit des Rahmens sowie der Motor und der Akku überprüft. Im Gesamtergebnis des Tests sind nur zwei von zehn Pedelecs gut, fünf befriedigend, eines ist ausreichend. Aber es gibt auch zwei mangelhafte Modelle.

Die Grafik zeigt die Reichweite des Akkus in Kilometern nach der auf dem Prüfstand getesteten Norm R200 vom ZIV und die Ladedauer in Minuten.

Acht Pedelecs im Test haben einen drehfrequenzgesteuerten Antrieb, bei dem nicht registriert wird, wie viel Kraft beim Treten auf die Pedale wirkt. Generell ist damit das Fahren in der Gruppe schwieriger und das Anfahren am Berg aufgrund des verzögerten Anspringen des Motors mühsamer. Meist sind diese Motoren auch durch lautes Summen hörbar. Gefährlich ist es, wenn der Nachlauf des Antriebes sehr lange anhält und nicht durch eine Betätigung der Bremsen unterbrochen wird.

Testergebnisse im Detail

Alle Details zu den zehn getesteten Tiefeinsteiger-Pedelecs gibt es in der Tabelle. Ein Klick auf das jeweilige Modell führt zu der konkreten Einzelbewertung.

Hersteller/Modell Preis in Euro ADAC Urteil Fahren Sicherheit und Haltbarkeit Antriebssystem und Motor Handhabung Schadstoffe in den Griffen und Sattel
Deruiz E-Bike Quartz,28 Zoll Trekking Elektrofahrrad 1399 2,5 2,2 1,8 3,2 3,0 2,5
Fischer E-Bike Cita 2.2i 1949 2,5 2,6 2,6 2,3 2,6 2,5
Lidl/Crivit Urban E-Bike Y.2 1599 2,8 2,6 2,6 3,6 2,3 1,0
Decathlon Elops 900E 1299 3,0 2,3 3,0 3,7 3,2 2,5
Prophete Geniesser City E-Bike 28" 1600 3,0 2,7 3,3 3,5 2,6 2,5
Zündapp Z502 E Bike 28 Zoll Elektrofahrrad 1799 3,0 2,5 2,7 3,9 2,8 2,5
F.lli Schiano E-Moon 28 Zoll E-bike Pedelec 899 3,2 2,7 3,0 4,4 2,9 2,5
Heybike EC 1-ST 1195 3,2 2,7 2,7 4,3 3,4 2,5

Worauf Sie noch achten sollten

  • Günstige E-Bikes unter 2000 Euro im Check: Ein gutes E-Bike muss nicht teuer sein.
  • BIKE BILD und AUTO BILD haben sechs Modelle unter 2.000 Euro getestet: Hier sind die Gewinner und Verlierer!
  • Hauptkostenfaktoren bei E-Bikes sind die elektronischen Komponenten wie Motor, Akku und Display.
  • Auch der Rahmen und die mechanischen Antriebsteile müssen robuster sein, um die zusätzliche Belastung durch den Motor zu bewältigen, was ebenfalls den Preis treibt.
  • Die Preise für die meisten E-Bikes beginnen daher bei etwa 3000 Euro, wobei nach oben hin praktisch keine Grenzen gesetzt sind und sogar fünfstellige Summen erreicht werden können.

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