Die besten Motorräder für Anfänger: Ein umfassender Test

Motocross ist zweifellos eine der aufregendsten Motorsportarten. Der Adrenalinkick, den man beim Fliegen auf einem Dirt-Bike erlebt, ist unvergleichlich. Wenn du jedoch erst jetzt in diesen Sport einsteigen möchtest, kann das Off-Road-Spektakel von außen betrachtet einschüchternd wirken. Aber keine Sorge, der Einstieg ist einfacher als du denkst.

Zweitakter vs. Viertakter: Was ist der Unterschied?

Bevor wir uns die besten Motorräder für Anfänger ansehen, ist es wichtig, die Unterschiede zwischen Zweitakt- und Viertakt-Maschinen zu verstehen. Beide Typen sind im Motocross-Bereich vertreten, unterscheiden sich jedoch erheblich in ihren Eigenschaften.

Im Grunde sind Zweitakter günstiger und pflegeleichter, während Viertakter mehr Power und Möglichkeiten bieten und leichter zu handhaben sind.

PRO
  • Zweitakter: Günstig, pflegeleicht, Spaßfaktor
  • Viertakter: Mehr Power, Handhabung, Möglichkeiten
KONTRA
  • Zweitakter: Weniger Speed, Service
  • Viertakter: Teurer, Gewicht

Zweitakt-Bikes sind in der Regel sowohl beim Kauf als auch in der Wartung billiger. Sie sind einfach zu handhaben und haben einen coolen Sound. Allerdings erfordern sie häufigere Wartung und können bei höheren Geschwindigkeiten schwieriger zu kontrollieren sein. Viertakt-Bikes bieten mehr Leistung und Möglichkeiten, sind aber teurer und schwerer. Der Kickstarter kann ebenfalls eine Herausforderung sein, wenn kein E-Starter vorhanden ist.

Die besten Motocross-Bikes für Anfänger

Hier ist eine Auswahl der besten Motocross-Bikes für Anfänger, die den Einstieg in die Welt des Motocross erleichtern.

KTM 250 SX-F

Dieses Bike gilt als eine der konkurrenzfähigsten 250er Viertakt-Maschinen auf dem Markt. KTM hat neun der letzten elf MX2-Weltmeistertitel gewonnen, was für die Qualität dieses Bikes spricht. Ab dem Modelljahr 2012 wurde ein E-Starter standardmäßig verbaut, was den Komfort deutlich erhöht. Mit einem Gewicht von nur 87,5 kg und einer kompakten Bauweise ist die KTM 250 SX-F besonders für Anfänger interessant.

KTM 150 SX

Trotz des Zweitakt-Motors sorgt die Motorabstimmung mit hohem Drehmoment dafür, dass die 150 SX sich auch gegen stärkere Viertakter behaupten kann. Design und Bauweise des Bikes sind speziell für Einsteiger ausgerichtet, wobei das Bike durch eine beeindruckende Wendigkeit besticht.

Yamaha YZ250F

Dieses Bike ist bekannt für seine Beständigkeit, was mit Yamahas hochqualitativer Arbeit zu tun hat. Es bietet dir zudem ein unfassbar gutes Handling, während es zugleich das beste standardmäßige Suspension-Setup überhaupt verbaut hat. Auch wenn sich das ältere Modell immer wieder bewährt hat, hat sich Yamaha die Maschine noch einmal ganz genau angesehen und viel Gehirnschmalz in die Weiterentwicklung gesteckt.

Suzuki RM-Z250

Der kraftvolle Viertakt-Motor liefert ordentlich Power bei einem guten Handling, was das Bike auch für Neulinge interessant macht. Mittlerweile wurde die RM-Z250 mehrmals überarbeitet. Besonders der neue Rahmen und die überarbeitete Schwinge sorgen für eine noch höhere Stabilität beim Fahren. Ein neues Showa-Fahrwerk verbessert dabei Ansprechverhalten und Kontrolle. Auch Red Bull Athlet Ken Roczen ist von Suzuki überzeugt und gewann mit der Marke die FIM Supercross World Championship 2023 und 2022.

Honda CRF450R

Dich dürstet nach jeder Menge Power? Honda ist berühmt für hohe Qualität und Beständigkeit und ohne Zweifel erfüllt diese Maschine diese Standards allemal. Honda hat erneut zahlreiche Verbesserungen beim aktuellen Modell vorgenommen -- du wirst nicht enttäuscht sein! Die CRF450R eignet sich hervorragend für einen Open-Class-Racer, der gerade am Anfang steht.

Honda CR250

Im Jahr 2007 stellte Honda die Produktion ihres CR250-Modells ein. Dennoch hat sich dieses Bike definitiv einen Platz in der "Dirt Bike Hall of Fame" verdient. MX-Legende Ricky Carmichael hat die Maschine während seiner ersten Saison, in der er ungeschlagen blieb, berühmt gemacht. Die CR250 ist das letzte Zweitakt-Bike, das Honda produzierte, weshalb sich ein regelrechter Kult um dieses Modell rankt. Wenn du es richtig anstellst, bietet sich mit der CR250 die billigste Option, um im Motocross Fuß zu fassen - und am Ende kannst du damit sogar noch ein bisschen Geld machen, da ihr Wert laufend am Steigen ist. Auch mit diesem Bike bekommst du eine extrem beständige und kraftvolle Maschine, während sie auch für ein wunderbares Fahrgefühl sorgt.

Die besten Bikes für Kinder

Auch für die jüngsten Motocross-Enthusiasten gibt es geeignete Bikes, die den Einstieg in den Sport erleichtern:

Yamaha PW50: Safety first

Gefühlte 90% der Motocross-Racer weltweit starteten auf einer "Pee Wee". Dieses Bike wurde ganz speziell für die wahren Youngsters zwischen 4 und 6 Jahren designt, weshalb es mit jeder Menge Sicherheit punkten kann. Die PW50 ist auch nicht zu schnell, und das bietet den Jungspunden die besten Möglichkeiten, sich langsam, aber sicher die Grundlagen des Sportes anzueignen.

KTM 65 SX: Ultimative Rennmaschine

Die ultimative Rennmaschine für Racer zwischen 9 und 12 Jahren. Die KTM 65 SX ist der erste Schritt in Richtung Getriebemotor. Im Gegensatz zu den alten Tagen haben Kids dank KTM und deren 65 SX-Modell die Möglichkeit, auf einem top-ausgestatteten Race-Bike unterwegs zu sein.

Husqvarna TC85: Kleiner Bruder

Die Husky TC85 eignet sich perfekt für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren.

Klapphelme im Test: Sicherheit und Komfort

Ein Motorradhelm ist ein essentieller Bestandteil der Schutzausrüstung. Die Zeitschrift "Motorrad" hat zwölf aktuelle Klapphelme getestet, um die besten Modelle zu ermitteln. Klapphelme bieten Komfort und Schutz, sind jedoch oft etwas schwerer und teurer.

Testergebnisse im Überblick

Hier eine Übersicht der getesteten Klapphelme und ihrer Bewertungen:

Modell Preis in Euro Urteil Motorrad
Schuberth C5 ab 699,00 Sehr gut
Shoei Neotec 3 ab 669,00 Sehr gut
Nolan N100-6 ab 399,99 Sehr gut
LS2 FF901 Advant X Carbon ab 469,00 Sehr gut
HJC RPHA 91 Carbon 699,90 Sehr gut
BMW System 7 Carbon Evo ab 710,00 Gut
AGV Tourmodular ab 549,95 Gut
Germot GM 970 159,90 Gut
Airoh Specktre ab 259,99 Gut
MTR K-4 Evo ab 99,99 Gut
Rocc 810 ab 189,95 Befriedigend
Harley-D. Evo X17 Sunshield Modular 383,00 Befriedigend

Motorradführerschein A2: Die richtige Wahl für junge Fahrer

Für junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren ist der Führerschein A2 oft die erste Wahl. Dieser begrenzt die Motorleistung auf maximal 35 kW (48 PS) und das Leistungsgewicht auf fünf Kilogramm pro Kilowatt. Es gibt zwei Varianten: Bikes, die serienmäßig nicht mehr als 48 PS leisten, und Motorräder, die auf diese Leistung gedrosselt werden.

Viele Modelle werden von den Herstellern schon beim Neukauf gegen geringen Aufpreis auch auf 35 kW gedrosselt angeboten. Nach zwei Jahren mit dem gedrosselten Modell und bestandenem Führerschein Klasse A kann die Drosselung wieder relativ günstig entfernt werden.

Empfehlenswerte A2-Motorräder

Hier sind einige empfehlenswerte Motorräder, die sich für den A2-Führerschein eignen:

  • Benelli TRK 502: Eine Reiseenduro mit 48 PS, ideal für komfortable Touren.
  • BMW G 310 R: Ein kleines, modernes Naked Bike mit 34 PS und Anti-Hopping-Kupplung.
  • BMW G 310 GS: Eine geschrumpfte R 1250 GS mit längeren Federwegen und Windschutz.
  • Brixton Crossfire 500: Ein schickes Motorrad im Retro-Look mit hochwertigen Komponenten.
  • Fantic Caballero 500 Scrambler: Ein italienisches Bike mit einem chinesischen Einzylindermotor, der 40 PS liefert.
  • Honda CRF 300 L Rally: Ein ernstzunehmendes Dirt Bike mit geringem Gewicht und hoher Reichweite.
  • Honda CB 500 F: Ein unkompliziertes Naked Bike mit 48 PS und guter Fahrbarkeit.
  • Honda CB 500 X: Eine Reiseenduro-Variante der CB 500 F mit längeren Federwegen und Windschild.
  • Husqvarna Vitpilen 401: Ein avantgardistisches Einsteigerbike mit 44 PS und superbem Handling.
  • Kawasaki Ninja 400: Ein kleiner Sportler mit 45 PS, der viel Vergnügen auf der Landstraße bietet.
  • KTM 390 Duke: Eine quirlige Österreicherin mit 44 PS und coolem Design.
  • KTM 390 Adventure: Eine Adventure-Variante der 390 Duke mit längeren Federwegen und einstellbarer Dämpfung.
  • Mash X-Ride 650: Ein Retro-Bike im Stil der Yamaha XT 500 mit einem luftgekühlten Einzylindermotor.
  • Royal Enfield Himalayan: Eine zuverlässige Reiseenduro mit gutem Komfort und Geländetauglichkeit.
  • Royal Enfield Interceptor INT 650: Ein Retro-Bike mit einem Zweizylindermotor und 48 PS, ideal zum Cruisen.
  • Voge 500 AC: Ein optisch gelungenes Naked Bike mit einem flüssigkeitsgekühlten Reihenzweizylinder und 48 PS.
  • Yamaha MT-03: Ein Naked Bike mit spielerischem Handling und sparsamem Verbrauch.

Einsteiger-Nakedbikes im Test

Ein aktueller Test von Einsteiger-Nakedbikes hat folgende Modelle genauer unter die Lupe genommen:

  • Honda CB500 Hornet: Ein solides, erwachsenes Motorrad, das Stabilität und Komfort bietet.
  • Kawasaki Z 500 SE: Ein spritziges, sportliches Motorrad, das Spaß macht und Leistung bietet.
  • CF MOTO 450 NK: Ein überraschend solides Motorrad, das mehr bietet, als man erwarten würde.
  • KTM 390 Duke: Ein verspieltes, agiles Motorrad, das Spaß pur bietet.
  • Husqvarna Vitpilen 401: Ein stilvolles, agiles Motorrad, das Fahrspaß und cooles Design vereint.
  • Triumph Speed 400: Ein britischer Gentleman unter den Einsteiger-Nakedbikes mit hochwertiger Optik und angenehmer Sitzposition.

MOTORRAD Bestenliste: Einsteiger-Bikes mit Top-Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Zeitschrift MOTORRAD hat eine Bestenliste von Einsteiger-Bikes mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis erstellt. Hier sind die Top-Modelle:

  1. Honda CB 500 X (Note 1,0)
  2. Voge 500 DSX (Note 1,1)
  3. Triumph Speed 400 (Note 1,2)
  4. Kawasaki Ninja 400 (Note 1,3)
  5. Voge 500 R (Note 1,3)
  6. Voge 500 DS (Note 1,3)
  7. Honda CB 500 F (Note 1,4)
  8. Kawasaki Z 400 (Note 1,5)
  9. KTM 390 Adventure (Note 1,5)
  10. Honda CBR 500 R (Note 1,6)
  11. KTM RC 390 (Note 1,6)
  12. Triumph Scrambler 400 X (Note 1,6)
  13. Yamaha R3 (Note 1,6)
  14. CFMoto 450 SR (Note 1,7)
  15. KTM 390 Duke (Note 1,9)
  16. QJMotor SRV 550 (Note 1,9)

Kawasaki Meguro S1 im Test

Die Kawasaki Meguro S1 vereint nostalgischen Charme mit moderner Fahrtechnik. Inspiriert von der Meguro SG von 1964, bietet Kawasaki mit diesem Modell ein Motorrad, das Retro-Ästhetik und zeitgemäße Fahrweise verbindet.

Design - Retro im besten Sinne

Die Kawasaki Meguro S1 erinnert stark an die 60er-Jahre-Modelle. Auffällig sind die Speichenräder, die Faltenbälge an der Teleskopgabel und das glänzende Chrom in Kombination mit der Farbgebung "Ebony". Logo und Ziffernblattdetails unterstreichen die Retro-Optik.

Fahrbarkeit und Komfort

Mit einer Sitzhöhe von 745 mm bietet die Kawasaki Meguro S1 eine niedrige Sitzposition, die Fahrern unterschiedlicher Größen entgegenkommt. Das geringe Gewicht von 143 kg erleichtert das Handling - ideal für Anfänger oder Liebhaber wendiger Motorräder.

Motor und Leistung

Ein 233-ccm-Einzylindermotor mit 18 PS treibt die Kawasaki Meguro S1 an. Das maximale Drehmoment von 19 Nm sorgt für ausreichende Beschleunigung, ohne das Bike zu überfordern.

Reichweite und Verbrauch

Mit einem 12-Liter-Tank und einem Verbrauch von etwa 3 Litern pro 100 Kilometer bietet die Kawasaki Meguro S1 eine Reichweite von rund 350 Kilometer.

Fahrwerk und Bremsen

Das Fahrwerk der Kawasaki Meguro S1 ist nicht auf Sportlichkeit ausgelegt, sondern auf Komfort. Die Bremsen mit 265 mm Einzelscheiben vorn und hinten erfüllen ihren Zweck.

Preis Kawasaki Meguro S1

Die Kawasaki Meguro S1 kostet in Deutschland rund 5.000 Euro, in Österreich etwa 5.995 Euro.

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