Bike Leasing: UVP vs. Angebotspreis – Ein umfassender Überblick

Gehaltsumwandlung, geldwerter Vorteil, Steuerersparnis - die Vorteile des Dienstrad-Leasings sind vielfältig, doch die Berechnung kann anfangs komplex erscheinen. Wie beeinflussen Ihr Gehalt, Ihre Steuerklasse und der Fahrradpreis die monatliche Rate? Und was bleibt am Ende als Ihre tatsächliche, persönliche Netto-Belastung übrig?

Die gute Nachricht ist, dass Sie kein Steuerexperte sein müssen, um dies zu verstehen. Es sollte der Verkaufspreis sein und nicht die UVP. Unser Bike-Leasing-Rechner übersetzt all diese Faktoren in die eine Zahl, die für sich selbst spricht.

Der Unterschied zwischen UVP und Angebotspreis

Es geht um den Verkaufspreis, nicht um die UVP. Also z.B. UVP 5000€, Händlerpreis 4500€, nach Verhandlung 4300€. Wie schon oft hier erwähnt: es gelten beide Preise.

Die monatliche Rate setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Der eine Teil hängt von dem tatsächlichen Preis ab und macht den größeren Teil der Rate aus und der andere Teil hängt vom UVP ab (geldwerter Vorteil, 0,25% der UVP müssen versteuert werden). Der zweite Teil wird auf den Bruttolohn aufgeschlagen, dann versteuert und abschließend wieder abgezogen.

Es gibt ja den normalen Modus, wo man nur den Kaufpreis angibt und den erweiterten Modus, wo man Kaufpreis und UVP verschieden angeben kann. Der Kaufpreis ist der ausschlaggebendere Teil.

Bedeutung des Verkaufspreises

Es sollte der Verkaufspreis sein und nicht die UVP. Nur würde mir eben erstmal nur die Rate und Rechnung mit der UVP angezeigt, obwohl diese viel höher liegt und im Feld darüber auch der tatsächliche Verkaufspreis angezeigt war. Ich will nur wissen, weshalb.

Der eurorad Leasingrechner fürs Job-Bike

Der Weg zu Ihrer persönlichen Leasingrate ist ganz einfach. Geben Sie die Eckdaten wie Kaufpreis und Gehalt in den Dienstrad-Leasing-Rechner ein. Er ermittelt daraus Ihre monatliche Rate und zeigt Ihnen Ihr konkretes Sparpotenzial. Das Ergebnis des Dienstradrechners überzeugt Sie? Leasen Sie Ihr Wunschfahrrad Der Weg zu Ihrem neuen Rad ist jetzt ganz einfach.

Das Leasingende: Was passiert mit dem JobRad®?

36 Monate sind bald vorbei und das Leasingende für dein Dienstrad von JobRad® naht. Das Beste zuerst: Du musst dich um nichts kümmern. Nähert sich nach 36 Monaten das Leasingende für dein Dienstrad von JobRad®, informieren wir dich automatisch über die nächsten Schritte.

Dann kannst du dich in Ruhe entscheiden, ob du das Dienstrad von JobRad® übernehmen möchtest oder nicht. Am Leasingende hast du zwei Möglichkeiten:

Option 1: Dienstrad von JobRad® übernehmen

Du planst die Übernahme deines Dienstrads von JobRad? Gerne! Wir beabsichtigen, allen JobRadler:innen nach Leasingende ein Kaufangebot zu unterbreiten. Vertraglich zusichern dürfen wir das Kaufangebot fürs Dienstrad von JobRad® leider nicht, da das die Gesetzgebung zum Dienstrad-Leasing verletzen würde.

Option 2: Dienstrad von JobRad® zurückgeben

Du möchtest dein Dienstrad von JobRad® zurückgeben? Kein Problem. Das Rad wird nach Vertragsende bei dir abgeholt. Bitte gib das Rad in ordnungsgemäßem und betriebssicherem Zustand an uns zurück.

Übernahmepreis, Schlussrate oder Restwert?

Der Preis auf dem Kaufangebot zum Leasingende deines Dienstrades von JobRad® heißt offiziell „Übernahmepreis“, viele JobRadler:innen nennen ihn auch „JobRad®-Schlussrate“. Das Wort „Restwert“ taucht ggf. in deinem Vertrag auf - das ist jedoch ein anderer Wert, der mit dem Übernahmepreis nichts zu tun hat. Es handelt sich um eine rein rechnerische Größe, die unter anderem bei einer vorzeitigen Vertrags­auflösung zum Einsatz kommt.

Wichtige Aspekte und Risiken beim Dienstrad-Leasing

Achte darauf, die Inspektionen und Verschleiß zu versichern. Beachte, das du durch die Raten weniger Rentenversicherung bezahlst und damit die Rentenpunkte verringerst. Ist nicht viel, aber dran denken.

Am Ende geben beide Verfahren nur einen groben Anhaltswert. Selbst die auf dem Lohnzettel angegebenen Zahlen sind nur vorläufig, denn am Ende macht man eine Einkommensteuererklärung. Dort fällt der Spitzensteuersatz meist geringer aus, weil man Sachen von der Steuer absetzen kann. Insbesondere eine gemeinsame Veranlagung mit dem Ehepartnenden ( ) kann das gewaltig verschieben.

Wenn der Ehepartner kein Einkommen hat, dann kann man einfach mal das Brutogehalt im Rechner halbieren um eine Idee zu bekommen, was passieren kann. Am unteren Ende fangen meist die gesparten Sozialversicherungsbeiträge die Kosten auf, selten kann das Rad aber teurer werden als bei einer Finanzierung. In der Regel lohnt das ganze nur wenn man ganz genau rechnet.

Nach 36 Monaten ist das Bike und das gezahlte Geld ja futsch. Das Risiko, während der Leasingzeit den Arbeitgeber zu wechseln oder zu verlieren, ist auch nicht ohne.

Vergessen darf man nicht, das ni wirklich was am Bike verändert werden kann und man gezwungen ist die Inspektionen machen zu lassen.

Diebstahl während der Leasingzeit

Ein Risiko sollte man hier noch erwähnen, das ich leider mitmachen musste. Wenn das Rad während der Zeit des Leasings gestohlen wird, ist jede gezahlte Rate weg. Für die Rate durftest du das Rad ja nutzen.

Rückgabe des Dienstrades

JobRad®-Diensträder, die zurückgegeben werden, landen selbstverständlich nicht auf dem Müll. Wir richten die Räder professionell wieder her und speisen die Räder über JobRad Loop wieder auf den Markt ein. Daraufhin kann jeder im Handel die Leasing-Rückläufer von JobRad® kaufen - als hochwertiges gebrauchtes Fahrrad.

Nein. Normale Gebrauchsspuren (z. B. Kratzer im Lack durch Fahrradtaschen o. ä.) sind bei der Rückgabe kein Problem, da es sich um einen gebrauchten Gegenstand handelt.

Aspekt Details
UVP vs. Angebotspreis Die monatliche Rate hängt sowohl vom tatsächlichen Verkaufspreis als auch von der UVP ab.
Übernahme nach Leasingende Möglichkeit zur Übernahme des Dienstrades zum Übernahmepreis.
Risiken Diebstahl, Arbeitgeberwechsel, Einschränkungen bei Veränderungen am Bike.
Rückgabe Normale Gebrauchsspuren sind kein Problem.

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