„Es gibt sie noch, die guten Dinge”. Der Spruch passt zum VSF, denn das VSF ist oldschool im besten Sinn und der schlanke und komfortable Stahlrahmen des Klassikers trifft den Zeitgeist auf den Punkt. Retro statt modern, reduziert auf das Wesentliche für maximalen Fahrspaß. Eine Rechnung, die noch immer aufgeht.
Die Fakten zum VSF Fahrradmanufaktur T-500
- Preis: 1500 Euro
- Rad-Kategorie: Trekkingbike
- Antrieb: Kette
- Rahmengrößen: S, M, L, XL
- Rahmenformen: Diamant, Trapez
- Gewicht: 15,7 kg
- Zulässiges Gesamtgewicht: 140 kg
- Garantie: 10 Jahre auf Rahmen
- Besonderes: Stahlrahmen, viele Farb-Optionen
Wie archaisch die Faszination Fahrrad manchmal ist! Nur mit Muskelkraft schier unendliche Distanzen überwinden: Es ist dieses Gefühl von Freiheit, dass die Faszination Trekkingbike ausmacht. Und der VSF Klassiker T-500 trifft hier den Nagel noch immer noch auf den Kopf. Die Basis bietet schon seit 1987 ein geschweißter Stahlrahmen.
Alu wäre zwar etwas leichter, Stahl flext aber mehr und soll dem Bike daher auch mit langlebiger Starr-Gabel einen besseren Fahrkomfort einbringen. Zudem verweist VSF auf die bessere Umweltbilanz: Stahl benötigt weniger Energie in der Herstellung und lässt sich noch einfacher recyceln als Alu - von Carbon ganz zu schweigen. Die Verarbeitung überzeugt aber ebenso wie die 10-jährige Garantie auf Rahmen und Gabel.
Die Ausstattung des VSF Trekkingsrads T-500
1.500 Euro muss man für die Jubiläumsversion des Trekking-Klassikers in schickem Blau investieren. Eine lupenreine Premium-Ausstattung darf man hier noch nicht erwarten und das Rad ist auch deutlich schwerer als die Werksangabe von 14,1 Kilogramm. Die Shimano-Bremsen verzögern aber bereits kräftig, die Schwalbe-Marathon-Reifen sind eine klassische Wahl.
- Schaltung: Shimano Cues U6000 (10-fach)
- Übersetzung: 46/30, 11-39 Zähne
- Bremsen: Shimano MT400 (Zweikolben)
- Reifen: Schwalbe Marathon, 40 mm
- Lichtanlage v. /h.: B & M Lumotec, 50 Lux / B & M Toplight 2C
- Gepäckträger: VSF Basic Tour, 25 kg
- Gabel: VSF, Aluminium
Praxistest: Klassisch und gut
Keine Federgabel, nach modernen Maßstäben nicht übermäßig breite Reifen: Ist das T-500 nur etwas für Masochisten? Keineswegs! Mit angepasstem Reifendruck rollen wir mit dem VSF über die Bodenwellen und Bordsteine und sind überrascht über den Komfort, den das klassische Rad bietet. Im Vergleich dazu reichen viele modische Alu-Gravelbikes Schläge oft deutlich härter an den Fahrer durch.
Nicht unbedingt, denn trotz des klassischen Looks bietet das VSF eine sportliche Fahrposition, die zum Tempo-Machen anregt. Das ist stimmig, denn wer ganz aufrecht sitzen will, greift mittlerweile meistens ohnehin zu einem Bike mit Motorunterstützung. Und die dynamische Haltung begünstigt Vortrieb und Lenkung. Rad-Reisende können sich über einen stabilen Gepäckträger und breite Schutzbleche freuen.
Kritik gibt's nur an Details. Die Schraubgriffe sind unkomfortabel, die Cues-Schaltung bedient sich intuitiv, die Schalthebel wirken aber billig, auf rauem Untergrund klappert die Kette. Der Freilauf könnte feiner verzahnt sein. Wer hier mehr möchte, kann zum VSF T-700 greifen, dass mit 2.200 Euro aber auch gleich deutlich teurer ist.
MYBIKE-Bewertung des VSF Fahrradmanufaktur T-500
Stärken
- sportlich und komfortabel
- breiter Einsatzbereich von Alltag bis Reise
Schwächen
- weder richtig leicht noch ein Ausstattungswunder
Das VSF T-500 erweist sich als wahrer Allrounder mit einem breiten Einsatzbereich von Alltag bis Reise.
Klassischer Look, sportlicher Charakter, trotzdem guter Komfort. Der Trekking-Klassiker ist immer noch top. Vielseitigkeit und Tourentauglichkeit sind modischen Gravelbikes klar überlegen. Die Ausstattung könnte etwas besser sein - trotzdem begeistert das T-500 mit seinem bewährten Konzept. Klarer Tipp als unkomplizierter Allrounder.
Alternative Modelle: 870 bis 1899 Euro. Klassische Trekking-Bikes gibt’s natürlich nicht nur von VSF. Wir zeigen drei spannende Alternativen für kleines und etwas größeres Budget.
Decathlon Elops 900
Nur 870 Euro kostet der Trekking-Allrounder von Decathlon. Solide verarbeitet, gute Fahreigenschaften - das Rad kann man bedenkenlos kaufen.
KTM Life Lite
Ein klassisches Alu-Chassis, aufs Wesentliche reduziert. Das KTM teilt sich die Philosophie mit dem VSF, ist aber etwas weniger sportlich. Die MTB-Schaltung bringt eine hohe Bandbreite, Schnick-Schnack gibt's nicht. Dafür kostet das Rad auch nur 1.299 Euro im klassischen Fachhandel.
Contoura AL 7
Mit breiten Reifen und agilen 27,5-Zoll-Laufrädern ist das AL7 ein toller Start in die bunte Vielfalt der individuellen Reiseräder. Die Farbauswahl ist satt, über einen Konfigurator können Ausstattungsdetails an die persönlichen Vorlieben angepasst werden. Kostet ab 1.899 Euro.
City E-Bikes
Stadtverkehr - sei es der Weg zum Bäcker oder die Fahrt zur Arbeit. überdimensionierte Gangschaltungen - oft wird eine Nabenschaltung verbaut. für kurze und mittellange Strecken, die eben und gut ausgebaut sind. möglich, für Radreisen oder Ausfahrten auf unebenem Terrain sind Trekking- oder SUV-Bikes besser geeignet. Gepäckträger, Ständer und Reflektoren ausgestattet. Leichtgewichte. Für zusätzlichen Komfort haben viele Modelle Ballonreifen, um Unebenheiten auszugleichen. Die Sitzposition beim City E-Bike ist aufrecht und ermöglicht eine gute Übersicht.
VSF GX-1200 1st Edition: Gravel-Bike
Feinster Stahl und exklusive Teile sollen beim vsf GX-1200 1st Edition zu einem praktischen und zugleich hochwertigen Gravel-Bike führen. Herausgekommen ist das vsf GX-1200 1st Edition. Ein schickes Gravel-Bike mit hochwertigen Parts, das vor allem für Bikepacking, Abenteuer und lange Touren taugen soll.
Die Fahrradmanufaktur wurde 1987 als Zusammenschluss selbstverwalteter Fahrradbetriebe in Bremen gegründet. Das erste Dropbar-Bike war das C140 Randonneur und wurde 1996 in den Vertrieb aufgenommen. Im Jahr 2016 kommen dann sogar gleich zwei neue Rennräder auf den Markt: das R-500 (ein sehr klassisches Rennrad) und das CR-500 (ein solider Crosser), beide ebenfalls aus Stahl.
Um die neue Fahrrad-Kategorie Gravel-Bikes ins Portfolio von vsf aufzunehmen, wurde bereits 2021 das GX-1200 1st Edition an den Start gebracht. Mit knapp 6.000 € hat es den höchsten Preis aller Modelle von 2022. Der ist nämlich kein 0815-Rahmen. Dieser wird aus Columbus Zona, 25CrMo4 von Hand in Süddeutschland gefertigt und ist außerdem 2-fach konifiziert. Auch die Gabel aus Carbon kommt von Columbus und nennt sich Futura Cross+.
Aus Italien, besser gesagt von Campagnolo kommen die Laufräder sowie der Antrieb. Der Campi Shamal Carbon-Laufradsatz besitzt seine ikonische Speichenplatzierung und wiegt bei einer Innenmaulweite von 21 mm und einer Felgenhöhe von rund 28 mm gerade einmal 1.585 g. Die (noch) einzigartige und exklusive Campagnolo Ekar-13-fach-Schaltanlage ist mit Sicherheit etwas Besonderes und in der Theorie gut für den Offroad-Einsatz geeignet.
Lenker, Vorbau und Sattelstütze sind aus der Ritchey WCS-Serie und vollständig aus Carbon. Brooks spendiert mit dem Cambium-Lenkerband ein griffiges und 3 mm starkes Gewand für den VentureMax und mit dem Carved C13 eine 145 mm breite, auf Komfort ausgelegte Sitzgelegenheit. Allein die 45 mm breiten Schwalbe-Reifen prädestinieren dieses Gravel-Bike für beherzte Touren abseits befestigter Wege.
Durch den hohen Anteil an speziell für den Offroad-Einsatz konstruierten Carbon-Parts, wie Vorbau, Lenker und Gabel, rücken Offroad-Rides noch mehr in dieses Einsatzgebiet, denn diese sorgen für richtig viel Komfort auf ruppigem Untergrund. Die vielen Anschraubpunkte am und unterm Ober- sowie Unterrohr eignen das vsf GX-1200 1st Edition zudem hervorragend fürs Bikepacking. Auch an der Gabel können Flaschenhalter oder Cages für Equipment befestigt werden und zudem sind Anschraubpunkte für Schutzbleche und Gepäckträger vorhanden.
Er soll beim vsf GX-1200 1st Edition für Laufruhe sorgen und Unebenheiten ausbügeln. Ansonsten ist die Geometrie durch den moderaten Stack sowie Reach ausgewogen. Eine sportliche, aber für den Touring-Modus geeignete Sitzhaltung ist das Ergebnis. Ein schlichter, traditioneller und sehr gut verarbeiteter Stahlrahmen in Senfgelb mit schicken Carbon-Teilen sticht ohne Frage aus der Menge heraus. Außerdem macht die prächtige Optik richtig Bock aufs Biken: Das Auge fährt bekanntlich mit.
Die Sitzposition fühlt sich durch die bequeme Haltung absolut stimmig an, wird allerdings durch den weichen Brooks Carved C13-Sattel auch etwas schwammig. Eine Eingewöhnung benötigt auch der Ritchey VentureMax-Lenker mit seinem großen Flare und den daraus resultierenden sehr schrägen Hoods. Das 9,85 kg schwere vsf GX-1200 1st Edition versprüht echtes Trucker-Feeling. Durch die hohe Laufruhe und die gemächliche Beschleunigung kommt man eher ins Cruisen statt ins Race-Feeling. Das Gravel-Bike will kein Sprinter sein und das spürt man auch.
Wenn es etwas verwinkelter wird, neigt das vsf GX-1200 1st Edition dann aber etwas zum Untersteuern, besonders in engen Kurven. Trotzdem sind auch flowige Trails gut fahrbar. Das Schaltverhalten der Campagnolo Ekar ist leider nicht besonders präzise. Ständig muss die Schaltung nachgestellt werden, um eine gute Performance zu gewährleisten. Mit seinem sehr schönen Stahlrahmen, hochwertigen Anbauteilen und einem fairen Preis ist das vsf GX-1200 1st Edition ein exklusives wie optisch sehr ansehnliches Erstlingswerk.
Das vsf GX-1200 bietet Trucker-Feeling für ausgedehnte Touren oder Ausflüge ins Gelände, dank der vielen Anschraubpunkte ist es gleichermaßen für Bikepacking und Alltag geeignet. Allein die hakelige Schaltung sowie die lieblos wirkenden Kabelbinder zur Befestigung der Züge trüben das sonst stimmige Gesamtbild.
VSF Fahrradmanufaktur T-700
Das Trekkingrad vsf Fahrradmanufaktur T-700 ist ein Verkaufsschlager aus Oldenburg und in drei Varianten erhältlich. Hier die Version mit sportlicher Nabenschaltung, Riemenantrieb und Scheibenbremse. Anwenderfreundlich ist auch der Tretlager-Exzenter, um den Riemen zu spannen. Die Deore-Bremsen versprechen viel Sicherheit, ihre kurzen Hebel passen ins Gesamtbild.
Die 160er-Scheiben könnten auf dem Papier etwas knapp bemessen sein und die Entfaltung ist zunächst recht knackig einzuordnen. Die Übersetzung besitzt rasantes Potenzial. Das Rad selbst agiert zackig, wendig, agil und bleibt dabei immer sicher. Wald- und Feldwege sollten nicht zu weich und grob sein, denn dafür ist das Rad nicht ausgelegt.
Es eignet sich für Stadt, Alltag, sportliches Pendeln und leichte Gepäcktouren. Das Limit setzt der Gepäckträger mit 20 Kilogramm. Die Bremsen passen perfekt zum Potenzial des Rades. Das T-700 läuft gerne und schnell.
VSF TX-1200 Reiserad
Ausgestattet mit Gates-Carbon-Drive Riemenantrieb und einer 18-Gang Pinion Gangschaltung bietet das Fahrrad aus der VSF Fahrradmanufaktur ein interessantes Preis-Leistung-Verhältnis. Das TX-1200 zeichnet sich vor allem durch das 18-Gang Pinion Tretlagergetriebe und dem Gates Riemenantrieb aus. Die Pinion-Gangschaltung ist beim VSF Fahrrad fix am Rahmen verbaut und lässt sich nicht, wie bei Tout Terrain üblich, wie ein Exzenterlager zur Ketten- bzw- Riemenspannung verstellen.
Der Frontstrahler Lumotex IQ-X von Busch und Müller mit angegebenen 100 LUX überzeugt. Das Leuchtfeld ist optimal und in Kombination mit einem leistungsstarken Nabendynamo wird die volle Leuchtkraft schon bei ~15 km erreicht. Das Design ist schön schlicht und mit dem passend verbauten Frontreflektor sogar StVO-konform, was nicht alle teuren Strahler sind.
Das kompakte Rücklicht Toplight Line Plus, ebenfalls von B&M, überzeugend wiederum und bietet, wie auch der Frontstrahler Standlicht. Versorgt wird die Lichtanlage mit dem Nabendynamo Shutter Precission PV-8. Die hydraulischen Felgenbremsen mussten gleich am ersten Tag Ihre Leistung unter Beweis stellen: Vollbremsung in der Stadt mit über 20 kg Gepäck bei 25km/h, weil ein Auto die Vorfahrt nahm. Das TX-1200 kam sicher zum Stand.
Den Selle Royal Scientia Sattel habe ich durch einen Brooks B66 Ledersattel ausgetauscht, da sich dieser für mich als idealer Reisesattel herausgestellt hat. Der erhöhte Vorbau (seit 2018) und der Ergon GP3 Griffe bieten eine komfortable und zugleich direkte Lenkung. Ich bevorzuge Komfortpedalen, die sich auch mit Sandalen treten lassen.
Die Front- und Heckgepäckträger von Tubus sind sehr stabil und erfüllen Ihren Zweck. Leider hatten die Gepäckträger aus gepulverten Stahl bereits nach 8 Wochen erste Roststellen an den durch die Verschraubungen abgeplatzen Lack. Die SKS Kunststoff-Schutzbleche rosten zumindest nicht und tragen wenig zum Gesamtgewicht von 17 kg bei. Der Pletscher Comp Hinterbauständer ist robust und lässt das TX-1200 auch mit viel Gepäck stabil stehen.
VSF Fahrradmanufaktur wirb mit Begriffen wie Premium, Manufakturqualität, Sorgfalt, Qualitätshersteller oder Handwerkskunst. VSF hat keine eigene Rahmenproduktion und soll die geschweißten Rahmen aus China einkaufen. Nur die Endmontage der Komponenten findet in Deutschland statt. Bei diesem Rad hat nicht nur die Endkontrolle versagt, auch konstruktiv sind einige Details nicht ordentlich umgesetzt.
Die Liste der Spezifikation liest sich gut, das Preis-Leistungs-Verhältnis passt und das matt-schwarze Design gefällt mir. Nach mehreren tausend Kilometern mit dem Rad gibt es aber ein wesentliches Problem: Das Fahrrad läuft ungewöhnlich schwer.
VSF Fahrradmanufaktur TX-Randonneur
Dieser schlanke, muffenlose Stahl-Randonneur ist das sportliche Reiserad der Fahrradmanufaktur. Die Optik des vsf Fahrradmanufaktur TX-Randonneur ist absolut klassisch und sehr reduziert, während es aber komplett ausgestattet ist. Mit den beiden Gepäckträgern lässt sich die Reiseausrüstung gut verteilen.
Mit 36 Speichen sind die Laufräder trotz 28 Zoll und schlanker Reifen reisetauglich. Leider gibt es das Rad nur in drei Größen. Dank der Greifmöglichkeiten ist das auf längeren Fahrten recht bequem, für Rennradfahrer ohnehin. Das Rad beschleunigt straff und sportlich. Auf den schlanken Pneus rennt der Randonneur leichtfüßig am liebsten über Asphalt. Die Bremsen packen erfreulich sicher und überzeugend zu.
2R Manufaktur TRS24 2021
Trekkingbike TRS24: Schick sieht es aus. In einer hellgrauen - wie es 2R Manufaktur angibt - Variante bekomme ich mein Testfahrrad in die Hände. Da sämtliche Anbauteile - wie Laufräder, Schutzbleche Sattel und Lenker in mattem schwarz gehalten sind, ergibt sich ein stimmig schöner Gesamteindruck. Die einzelnen Bauteile wirken insgesamt wertig verarbeitet.
Die Kabel und Züge verschwinden elegant im Rahmen, verstärken den modernen und aufgeräumten Eindruck. Optisch sammelt das Fahrrad für mich schon mal eine Menge Pluspunkte. Es ist sicherlich kein Leichtgewicht, allerdings reden wir hier von einem Trekkingbike, das vor allem durch seine Ausstattung punktet.
Für knapp 650,00 Euro bekommst du mit diesem Bike alles, was du brauchst, um zum Beispiel alltägliche Touren wie das Pendeln zur Arbeit oder kleinere Wochenendtouren unternehmen zu können. Das Fahrrad bietet dir ein Komplettpaket mit Schutzblechen, kraftvollem Scheinwerfer vorne, äußerst robusten Gepäckträger und einen Fahrradständer.
Die Reifen bieten dank des geringen Gewichts und ihres glatten Profils ein sehr gutes Rollverhalten auf der Straße, sind aber weniger für abenteuerliche Trekkingtouren auf Waldwegen geeignet. Für zusätzlichen Komfort ist vorne Trekking-typisch eine Federgabel verbaut. Um die Räder zum Stillstand zu bringen, hat 2R Manufaktur ein Shimano-Bremssystem mit hydraulischen Scheibenbremsen gewählt.
Beim TRS24 bekommst du insgesamt - wie der Name es bereits andeutet - 24 Gänge, mit denen du jede Strecke meistern kannst. Die Gangschaltung kommt auch aus dem Hause Shimano, genauer aus den Serien Acera sowie Altus. Das Preis-Leistungsverhältnis steht bei diesen Schaltgruppen an erster Stelle. Bereits nach den ersten Metern zeigt sich, dass die Sitzposition angenehm ist und durch die Geometrie nicht zu sportlich ausgelegt ist.
Die Federung und auch die Schwalbe-Bereifung machen die Testfahrt absolut komfortabel. Egal ob der vordere Umwerfer die Kette zwischen den drei Kettenblättern wechselt oder die Kette das Ritzelpaket am Hinterrad rauf und runter wandert, die Gänge lassen sich flüssig und ohne Hakeln wechseln. Besonders erwähnenswert sind am 2R Manufaktur TRS 24 die hydraulischen Shimano Scheibenbremsen.
Sie bremsen direkt beim ersten Betätigen der Hebel am Lenker und die Bremskraft lässt sich sehr leicht dosieren. Der große Vorteil an der Scheibenbremse ist neben der guten Dosierbarkeit vor allem die gute Bremskraft bei schlechten Wetterbedingungen.
Fazit zum 2R Manufaktur TRS24: Viel Rad für wenig Geld
Insgesamt hat 2R Manufaktur mit dem TRS24 ein sehr rundes Ergebnis auf die Fahrradwege gezaubert und bietet damit einen perfekten Alltagsbegleiter. Es ist alles dran, was es braucht, fährt sich wunderbar leicht wie auch komfortabel und kostet dabei nicht die Welt.
Besonders Pendlerinnen und Pendler, die für ein neues zweckgebundenes Bike keine Unsummen ausgeben wollen, sollten sich das TRS24 unbedingt genauer anschauen. Spannend sind neben dem TRS24 auch die anderen Trekkingbikes aus dem Hause 2R Manufaktur. Das TRS24 lässt sich als optimaler Kompromiss zusammenfassen, mit dem Käuferinnen und Käufer viel Rad für ihr Geld bekommen.
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