VAUDE ist der aktuelle Titelträger des deutschen Nachhaltigkeitspreises 2024. In seinem 50. Jubiläumsjahr wurde das Familienunternehmen zusätzlich mit dem Preis für Fairness in der Lieferkette ausgezeichnet. VAUDE wirbt an dieser Stelle explizit für die umweltfreundliche und ressourcenschonende Herstellung des Rucksacks. Zudem hat Vaude bei der Produktion nach den Vorgaben des bluesign® system gearbeitet. Das Label besagt außerdem, dass der Rucksack ohne das belastende Material PFC produziert wurde. Dieses steht für die ressourceneffiziente Verarbeitung von „sauberen“ Materialien.
Die Bike Alpin Serie von VAUDE
Die Bike Alpin Rucksackserie von VAUDE ist gezielt für den MTB-Einsatz entwickelt worden. Das Unternehmen aus der Bodenseeregion bietet den Rucksack in verschiedenen Volumengrößen an, wir haben die Pro 28+ Version getestet.
So kann mit dem Aeroflex Control Rückensystem beim schweißtreibenden Uphill das System auf eine sehr gute Rückenbelüftung eingestellt werden, während es für den Downhill auf ein körpernahes Setup umgestellt werden kann, um somit dem Lastschwerpunkt zum Körper zu verschieben. Für den Uphill wird der Federrahmen mittels zweier Spanngurte aufgespannt, das braucht etwas Übung, ist aber durchaus praxistauglich. Dort hat uns das Aeroflex Control System total überzeugt. Trotz des verlagerten Gewichtschwerpunktes saß der Rucksack gut in schwierigen Uphill-Passagen und ausreichend Luft konnte zwischen Körper und Rucksack zirkulieren. Egal ob im Up- oder Downhill Setup der Alpin Pro lässt sich im vollbeladenen Zustand sehr gut tragen.
Ausstattung und Fächeraufteilung des Bike Alpin Pro 28+
Abgesehen vom Trinkblasenfach hat VAUDE den Alpine Pro 28+ mit tiefgehenden Reisverschlüssen ausgestattet. Dadurch lässt sich beispielweise das Organiser-Fach an der Front vollständig aufklappen. Im Inneren des Fachs befinden sich drei kleine Netztaschen, die für die wichtigsten Werkzeuge ausreichend groß sind. Daneben gibt es Gummis an denen weitere Dinge wie eine Luftpumpe befestigen werden können. Besonderer Clou, es gibt noch ein dünnes Einschubfach in dem Kartenmaterial untergebracht werden kann.
Oberhalb des Organisers befindet sich ein weiteres Frontfach, in dem sich weitere Netztaschen befinden. Hier finden am besten Dinge wie Geldbeutel, Sonnenbrillenetui und Schlüssel ihren Platz. Auf ein extra Fach für die Sonnenbrille, das mit Fleece ausgekleidet ist, hat VAUDE verzichtet. Wie bereits angesprochen sind durch die tief gehenden Reisverschlüsse auch das Hauptfach und Bodenfach sehr gut zugänglich. Per Reisverschluss lassen sich beide Fächer zu einem großen gemeinsamen Fach verbinden. Das Trinkblasenfach ist zweckmäßig ausgelegt und kann Blasen mit einem Volumen von bis zu drei Liter aufnehmen. Der VAUDE Alpin Pro 28+ ist auf beiden Seiten mit geräumigen Netztaschen bestückt.
Was uns immer wieder erfreut sind Fächer, die sich weit öffnen lassen, so wie es auch beim Alpin Pro der Fall ist. Hier punktet der Rucksack auf ganzer Linie, die Anzahl der Fächer ist genau ausreichend, um nicht den Überblick zu verlieren und trotzdem alle wichtigen Dinge direkt zugänglich zu haben.
Im ersten Schritt hatten wir den Rucksack auf die entsprechende Rückenlänge angepasst. Dies geschieht stufenlos über einen Entriegelungsmechanismus an der Oberseite und kann für Rücken von 43 bis 59 cm angepasst werden.
Durch die gut gepolsterte untere Rückenpartie und Hüftflossen, lässt sich das Gewicht sehr angenehm auf den Hüften verteilen und die Schultern können optimal entlastet werden.
Der Vaude Moab Pro im Detail
Dieses Mal nehmen wir einen brandneuen Rucksack aus dem Hause VAUDE unter die Lupe - den Vaude Moab Pro. Der Moab Pro ist der erste Protektorenrucksack von Vaude. Welche weiteren Features bietet der Bikerucksack neben seinem integrierten Rückenprotektor? Wie verhält sich der Tragekomfort im Gehen und auf dem Bike?
Unser erster Eindruck vom Vaude Moab Pro: Der Rucksack macht einen sehr wertigen Eindruck, wie man es von Vaude Rucksäcken und der Bekleidung gewohnt ist. Unser Testmodell in der schwarz-grauen Ausführung wirkt von den Farben her eher „schlicht“. Oberflächlich betrachtet vermutet man nicht, dass es sich um einen Rucksack handelt, der zum Biken entwickelt wurde. Zudem ist es der allererste Rucksack von Vaude, welcher mit einem integrierten Rückenprotektor angeboten wird. Zudem ist es der allererste Rucksack von Vaude, welcher mit einem integrierten Rückenprotektor angeboten wird.
Taschenkonzept und Stauraum
Wie wir bereits von Vaude erwartet haben, bietet der Rucksack ein definiertes Taschen-Konzept mit aufgeteiltem Stauraum. Im unteren Bereich des Rucksacks ist eine kleine, per Reißverschluss abnehmbare, Tasche für Werkzeuge und Schläuche angebracht. In dieser Tasche wurde von Vaude der mitgelieferte Regenüberzug verstaut. Der Regenüberzug bietet einen zusätzlichen Schutz bei starkem Regen. Eine praktische Tasche im Vaude Moab Pro ist die Pumpentasche. Diese befindet sich auf der linken Seite des Rucksacks.
Auf der Außenseite des Rucksacks wurden Vorrichtungen für Helm und Protektoren angebracht. Die Helmhalterung ist sowohl für normale Halbschalenhelme als auch für Fullface-Helme geeignet. Hinter der Helm-Halterung und vor der Haupttasche befindet sich noch ein Fach für Brillen und Protektoren. In der Tasche ist ausreichend Platz für 1,5 Liter Wasserflaschen und Tagesverpflegung.
Auf der Rückseite des Rucksacks ist der Rückenprotektor untergebracht. Der eingebaute Protektor kann einfach durch öffnen eines Klettverschlusses aus der Haupttasche entnommen werden. Dies erleichtert die Reinigung des Rucksacks und den Austausch bei Sturz-Schäden. Der Rucksack kann so auch bei lockeren Ausfahrten oder sonstigen Ausflügen mal ohne eingesetzten Protektor genutzt werden.
Tragekomfort und Protektion
Für großen Komfort sorgen die verbauten Tragegurte des Vaude Moab Pro. Es wurde zusätzlich zu den Schultergurten an einen höhenverstellbaren Hüft-Gurt gedacht. Dieser kann durch ein einfaches Klettverschluss-System in der Höhe verstellt werden. Der Moab Rucksack ist in allen Modellvarianten jeweils mit einem mehrschlagfähigen „Central Back Rückenprotektor“ ausgestattet. Dieser kommt vom süddeutschen Hersteller Ortema und ist mit TÜV/GS-Siegel ausgezeichent. Die Protektorplatte ist ergonomisch geformt, atmungsaktiv und leicht. Auch soll er mehrere Male ohne Verformung einen Aufprall überstehen, muss somit nicht nach einem Aufschlag direkt ausgetauscht werden. Bei unserem Test ist uns aufgefallen, dass der Rückenprotektor zunächst etwas steif wirkte.
Uphill können die Gurte des Rucksacks etwas gelockert werden, was zu einer luftigen Erfrischung führt. Im Downhill-Test haben wir die Gurte des Rucksacks angenehm angezogen. Vorallem bergab hat der Rucksack überzeugt, da die Bewegungsfreiheit des Fahrers durch den Rucksack nicht eingeschränkt wird. Man kann einen Rucksack nicht komplett auf dem Rücken ignorieren, aber der Tragekomfort ist enorm positiv in Erinnerung geblieben, man mag fast sagen, dass man ihn kaum spürt.
Toll ist, dass Vaude in Bezug auf die Rückenlänge angepasste Größen bietet, was für einen Rucksack jetzt nicht Standart ist. Das 22L Modell ist nämlich in Größe M und L erhältlich. Beide Größen sind jeweils in der Farbe schwarz (black) oder blau (royal) wählbar.
Unser Fazit zum 2017’er Vaude Moab Pro Rucksack ist äußerst positiv. Er bietet reichlich Platz um Verpflegung zu verstauen, verliert dabei aber keinerlei Tragekomfort. Die vielseitig einsetzbaren Taschen, in Verbindung mit der hochwertigen Verarbeitung, rechtfertigen den Preis des Rucksacks. Zudem kann dieser optimal mit einer Trinkblase kombiniert werden. Wir empfehlen den Rucksack für sicherheitsbewusste Biker, die keine Abstriche beim Tragekomfort machen wollen.
Allgemeine Tipps zur Auswahl von Fahrradrucksäcken
Viele Fahrradfahrer bevorzugen einen Rucksack für ihre Fahrten. Vor allem bei eher kurzen Distanzen fällt das ständige An- und Abmachen einer Fahrradgepäcktasche weg oder sie wählen den Rucksack aus dem einfachen Grund, weil ihr Rad keinen Gepäckträger hat. Dazu kommt: Fahrradrucksäcke funktionieren auch ohne Fahrrad gut. Man kann damit einkaufen gehen, unterwegs eine Besichtigungstour machen.
Beladen Sie den Fahrradrucksack, um zu testen, wie komfortabel er bei Belastung ist. Wer weniger zu transportieren hat oder eine kleine Tasche im Kurier-Style sucht, ist mit dem Ortlieb Velocity 17 am besten beraten. Der Rucksack verfügt über ein Laptopfach und hat auch voll gepackt einen sehr angenehmen Tragekomfort.
Für Tourenfahrer und Mountainbiker ist der Deuter Trans Alpine 30 die beste Wahl - viele Features am Rucksack sind unterwegs erfreulich sinnvoll, wie die Sitzmatte und das Luftpumpenfach. Der Belüftungskanal sorgt dafür, dass man am Rücken nicht ins Schwitzen kommt. Für sportliche Fahrten, Trails oder Tagestouren möchten wir Frauen den Osprey Raven 10 empfehlen. Der Frauen-Rucksack punktet mit einer tollen Lastenverteilung am Rücken. Der Rucksack ist mit einer Trinkblase und Hüfttaschen ausgestattet.
Der Deuter Bike 14 richtet sich an die, die größer als 1,70 m sind und eignet sich für Tagestouren und sportliche Fahrten. Überzeugt haben uns die Belüftung sowie der Tragekomfort. Eine Regenhülle ist inklusive. Der Cylite Touring Backpack ist komfortabel, leicht, funktional und hochwertig. Er bietet viel Stauraum mit Schnellzugriff auch für längere Touren. Er liegt nah am Körper an und behält auch auf holpriger Strecke einen guten Sitz. Für alle Wechselfreudigen: Der Ortlieb Vario ist ein Hybridmodell aus Fahrtasche und -rucksack. Der Wechsel ist durchdacht, einfach und funktioniert in der Praxis auch schnell.
Die Last des Fahrradrucksacks liegt beim Fahrradfahren auf dem Rücken. Und je schwerer der Rucksack samt Inhalt, desto wichtiger ist der Tragekomfort. Aus diesem Grund muss ein Fahrradrucksack über einen stabilen Rücken - idealerweise ergonomisch geformt - verfügen, sodass die Gegenstände nicht in den Rücken des Fahrers drücken. Damit man am Rücken nicht ins Schwitzen kommt, sollte ein Fahrradrucksack eine gute Belüftung haben. Ebenfalls wichtig für den Tragekomfort sind gepolsterte und ergonomisch geformte Schultergurte, auch ein Brustgurt und ein Hüftgurt sind sinnvoll, da sie helfen, den Fahrradrucksack fest am Körper zu fixieren. In hügeligem, unebenen Gelände erhält der Fahrer aufgrund des Gewichts am Rücken mehr Stabilität. Im Unterschied zu Wanderrucksäcken sind die Hüftflossen nicht von so großer Bedeutung, da das Gewicht beim Fahrradfahren nicht von der Hüfte mitgetragen werden soll.
Selbst Schönwetterradler können von einem Regenschauer überrascht werden, daher sollte der Fahrradrucksack wasserdicht bzw. nicht sofort durchgenässt sein. Wasserdichte Rucksäcke sind entweder aus einem wasserdichten Material wie beispielsweise LKW-Planen oder sie verfügen über eine Regenhülle, die meistens im Boden des Fahrradrucksacks verstaut ist. Einen Blick sollte man auch auf die Verschlüsse werfen. Rollverschlüsse schützen das Innere in der Regel besser vor eindringendem Wasser.
Für Helmträger: Viele Rucksäcke verfügen über eine praktische Helmhalterung. Tourenrucksäcke verfügen häufig über die Möglichkeit, ein integriertes Trinksystem mitzuführen. So können Sie eine Trinkblase - die müssen Sie meistens separat kaufen - mit Wasser oder isotonischen Getränken mitnehmen und auf Wasserflaschen verzichten. Durch einen Ausgang legen Sie den Schlauch der Trinkblase nach vorn, sodass Sie unterwegs während der Fahrt trinken können.
Weitere Empfehlungen
- Ortlieb Velocity 17: Ideal für kleinere Menschen oder diejenigen, die nicht viel transportieren möchten. Der Rucksack trägt sich angenehm leicht am Rücken. Eine verstärkende Rückenplatte sorgt dafür, dass sich keine spitzen Ecken in den Rücken bohren. Von außen hat der Velocity ein Rückenpolster, das für den notwendigen Abstand zwischen Rücken und Rucksack sorgt. Weiteren Tragekomfort bieten die ergonomisch geformten Gurte. Sie sind gepolstert und innen mit Mesh ausgestattet. Die Einstellung der Schultergurte funktioniert einfach und intuitiv. Einen Brust- und einen Hüftgurt hat der Rucksack ebenfalls.
- Deuter Trans Alpine 30: Der Fahrradrucksack steckt voller Überraschungen für den Fahrradfahrer. Mit 30 Litern Volumen hat der Trans Alpine den zweitgrößten Stauraum von allen Fahrradrucksäcken im Test. Der Rucksack hat einen Kontaktrücken mit Belüftungskanal. Die Gurte sind ebenfalls ergonomisch geformt, gepolstert und mit Mesh überzogen. Auf Höhe der Schulter sind Lageverstellriemen angebracht. Der Brustgurt hat eine integrierte Pfeife und kann leicht in der Höhe verstellt werden. Der Hüftgurt hat Hüftflossen mit kleinen Taschen.
- Osprey Raven 10: Der Rucksack sitzt angenehm und stabil, ideal für sportliche Touren und Tagesausflüge sowie Trails. In den Zehn-Liter-Rucksack passt zwar nicht viel rein, es reicht aber für Regenjacke, Apfel, Energieriegel & Co. Eine 2,5-Liter-Trinkblase ist hier schon dabei. Und in der Tool-Tasche befindet sich eine Werkzeugrolle.
- Deuter Bike 14: Mit 14 l Fassungsvermögen eignet sich der Rucksack für Tagestouren oder die Freizeit. Die Fächeraufteilung ist durchdacht: Das Frontfach lässt sich fast komplett aufklappen, hier befinden sich dann weitere Fächer, darunter ein Reißverschlussfach für Schlüssel und Portemonnaie. An den Seiten sind elastische Taschen für beispielsweise Trinkflaschen angebracht. Der Rucksack verfügt auch über eine Trinkblasenvorrichtung.
- Cylite Touring Backpack 01: Der 23-Liter-Rucksack liegt eng am Körper an und kann mithilfe der Kompressionsriemen kompakt zusammengepresst werden. Der Kontaktrücken ist mit Belüftungskanälen versehen, sodass die Luft gut zirkulieren kann. Sowohl die Rückseite des Rucksacks als auch die Schultergurte sind mit Luftlöchern versehen. Die Schultergurte sind ergonomisch geformt. Hier befinden sich auch die Taschen, eine mit Reißverschluss, die andere ist nach oben offen. Größere Smartphone können aber in den Hüftflossen untergebracht werden.
- Ortlieb Vario: Auf einer Seite der Tasche befindet sich das Quick-Lock-Befestigungssystem und auf der anderen ist ein gepolstertes Tragesystem mit Brustgurt und ergonomischen Schulterträgern untergebracht. Die sogenannte Flap verdeckt dann jeweils die Seite, die gerade nicht genutzt wird. Dabei wird die Flap einfach festgehakt.
MTB-Rucksack richtig packen
Kaum einer hat seine Siebensachen öfter für eine Transalp gepackt als Touren-Guide Peter Brodschelm. Hier seine Tipps für den perfekt organisierten Mehrtagesrucksack für eine Alpenüberquerung.
Ganz unten im Hauptfach lagert die Wechselkleidung für den Abend. Während des Tages muss man da in der Regel nicht dran. Peter rollt seine Klamotten zusammen. Das verhindert Falten, spart Platz und die Wäsche sieht immer frisch aus.
Peter nutzt Trinkflaschen, die lassen sich schneller an Quellen wieder befüllen. Wer mit Trinkblase fährt, sollte unbedingt auf ein separates Fach achten. Das Zurückstopfen in den voll bepackten Rucksack ist mühsam.
Die oberste Schicht im Hauptfach ist wetterabhängig. Ist Regen angesagt, wartet die Regenjacke als erstes griffbereit auf ihren Einsatz. Ansonsten gehört der Platz an der Spitze dem Erste-Hilfe-Set. In Notfällen kann es meist nicht schnell genug gehen.
Clevere Details am Rucksack für Mehrtagestouren
- Brillenfach: Viele Rucksäcke haben speziell kratzfrei ausgestattete Fächer weit oben. Auch gut für Handy, Geldbörse und kleine Zubehörteile, die in den Tiefen des Hauptfachs ansonsten verschwinden würden.
- Werkzeugfach: Die kleinen Staufächer des Werkzeugfachs nutzt Peter überwiegend als Toilettentasche. Vorteil: So wird das weit vom Körper entfernt liegende Gewicht gering gehalten.
- Hüfttasche: Mini-Tool, Müsliriegel, Smartphone, Handschuhe - alles, was man griffbereit haben möchte, ohne dabei den Rucksack abzusetzen, findet in den praktischen Taschen am Hüftgurt Platz.
- Bodenfach: Hier lagern Utensilien, die man tagsüber nicht braucht: Schmutzwäsche oder ein Hüttenschlafsack beispielsweise.
Die vier MTB-Rucksäcke für die Transalp im Test
Wir hatten auch schon Kunden, die hatten einen Elektro-Rasierer oder einen Fön dabei, das braucht kein Mensch. Auch eine schwere Jeans hat hier nichts verloren.
| Rucksack | Preis | Gewicht / Volumen | Tragesystem | Ausstattung | BIKE-Urteil |
|---|---|---|---|---|---|
| Deuter Trans Alpine Pro 28 | 200 Euro | 1655 G / 31 L | Schaumpolster | Bodenfach; Werkzeugfach; Lageverstellung; Smartphone-Tasche; Regenhülle; SOS-Label; Frontschubfach | 52 Punkte / sehr gut |
| Evoc Explorer Pro 30 | 200 Euro | 1310 G / 25 L | Schaumpolster | Waschbeutel; breiter Stretch-Hüftgurt; Bodenfach mit Rollverschluss; Regenhülle; SOS-Label; Helmhalter | 49 Punkte / sehr gut |
| Osprey Escapist 25 | 150 Euro | 1176 G / 29 L | Schaumpolster | 2 Größen; einstellbare Rückenlänge; Helmhalter; Regenhülle; Frontschubfach | 45 Punkte / gut |
| Vaude Bike Alpin Pro28+ | 180 Euro | 1322 G / 26,5 L | Netzrücken | Größenverstellung; aufwändige Lüftungseinstellung; Regenhülle; Helmhalter; Smartphone/Kartenfach; Werkzeugfach | 47 Punkte / sehr gut |
Einzelbewertungen
- Deuter Trans Alpine Pro 28: Definitiv der beste Trans Alpine Rucksack, den wir je im Test hatten. Er sitzt dank der großen Flügel nicht nur extrem stabil und nimmt viel Last von den Schultern, die Polsterung reicht auch für schwere Lasten. Große Hüfttaschen, cleveres Smartphone-Fach, optimal einstellbare Gurte.
- Evoc Explorer Pro 30: Für technische Alpen-Touren ist der Evoc Fahrradrucksack die erste Wahl. Mit seinem stretchigen Klettgurt sitzt er satt und stabil am Rücken - wenn auch nicht ultimativ bequem gepolstert. Selbst in Steilabfahrten verrutscht hier nichts. Das Taschen-Management ist nahe an der Perfektion, die Aufteilung extrem gelungen. Nur das etwas geringe Volumen mahnt zum sparsamen Packen der Ausrüstung.
- Osprey Escapist 25: Das Leichtgewicht im Test punktet mit massig Stauraum und individuell einstellbarem Rückensystem. Weil der Osprey MTB-Rucksack sehr nah am Träger anliegt und sich die breiten Flügel weit um die Hüften legen, sitzt er auch in der Abfahrt gut. Darunter leidet allerdings die Belüftung. Weniger überzeugt hat das Ordnungssystem: Es gibt nur wenige Staufächer, wodurch schnell Chaos im Rucksack entsteht.
- Vaude Bike Alpin Pro28+: Spannt man das aufwändige Tragesystem des Vaude Bike-Rucksacks, wird der Rücken angenehm von Frischluft umströmt. Mit etwas Übung klappt das auch während der Fahrt. Dafür sitzt der Bike Alpin weniger sicher in der Abfahrt und schaukelt sich wegen des flexibleren Materials etwas auf.
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