Motorrad Gegensprechanlage im Test: Vergleich und Empfehlungen

In den letzten Jahren hat sich der Trend bei Motorrad-Kommunikationssystemen deutlich in Richtung Gruppenkommunikation entwickelt. Die Geräte bieten immer bessere Lösungen, wodurch selbst 8 und mehr Motorradfahrer während der Fahrt miteinander sprechen können. Wir haben 4 Bluetooth-Kommunikationssysteme getestet, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.

Warum eine Gegensprechanlage?

Viele Motorradfahrer verzichten darauf, während des Fahrens Musik zu hören oder mit anderen Fahrern zu kommunizieren, da dies die Konzentration beeinträchtigen kann. Doch Hersteller und Händler bemerken ein zunehmendes Interesse an Kommunikationssystemen.

Dabei geht es den meisten Kunden nicht um das Quatschen mit dem Sozius. Der Trend weist hingegen deutlich in Richtung Gruppenkommunikation.

Die Technologie hinter der Gruppenkommunikation

Moderne Bluetooth-Systeme ermöglichen es mehreren Motorradfahrern, miteinander zu sprechen, vorausgesetzt, sie nutzen das gleiche System. Zwar ist auch eine Verbindung zwischen Geräten verschiedener Hersteller möglich, dies ist aber oftmals einigermaßen kompliziert. Außerdem fehlt es dann an dem Komfort, den die speziellen Mesh-Lösungen bieten.

Dazu gehört, dass die Reihenfolge weder beim Verbinden noch während der Fahrt eine Rolle spielt. Außerdem können einzelne Teilnehmer die Konversation - freiwillig oder aufgrund mangelnder Reichweite - verlassen und problemlos zurückkehren. Jedes einzelne Gerät fungiert in diesem Netz als Relais-Station, sodass auch größere Entfernungen zwischen erstem und letztem Gesprächspartner überbrückt werden können.

In der Praxis liegt die Reichweite zwar weit unter den Idealwerten der Hersteller, 300 Meter zwischen zwei Motorrädern sind meist aber kein Problem.

Die Testkandidaten

Leider war das BT Mesh von Midland für unseren Test nicht erhältlich, weshalb hier stellvertretend das BTX2 Pro S einsprang. Sena nahm mit dem 50S teil, das eine merkliche Verbesserung gegenüber dem bisherigen Flaggschiff 30K darstellt, welches wir parallel in den Tests mitlaufen ließen. Cardo trat mit dem bewährten Packtalk Bold und Lautsprechern von JBL an, und UClear schickte das mit Features vollgepumpte Motion Infinity ins Rennen.

Die Testkriterien

Begonnen haben wir mit dem Einbau der jeweiligen Geräte in unseren Testhelm. In den meisten Fällen kann das Bedienteil mit zwei unterschiedlichen Befestigungsmöglichkeiten am Helm fixiert werden, entweder per Klett- oder Magnethalter oder per Steck- bzw. Schiebesockel. Innerhalb von maximal 30 Minuten waren die Headsets jeweils startklar, weitere fünf Minuten später konfiguriert und mit unserem Smartphone verbunden. Dabei bewerteten wir Bedienbarkeit mit (Leder-)Handschuhen, Bedienkomfort allgemein (z. B. den Sprachassistenten), Klangempfinden bei wechselnden Geschwindigkeiten bis hin zu Autobahntempo 130 km/h, Stabilität der Bluetooth-Verbindung sowie Reichweite und vieles mehr.

Parallel zu den fünf universell verwendbaren Headsets haben wir zwei helmgebundene Systeme außerhalb der Wertung mitgetestet. Wir wollten wissen, welchen Unterschied es macht, wenn ein für ein bestimmtes Helmmodell passendes System statt eines Allround-Sets verwendet wird.

Testergebnisse im Überblick

Cardo Packtalk Bold

  • Gewicht: 59 g/147 g (einzeln/komplett)
  • Akku: keine Angabe
  • Aufladezeit: 85 Minuten
  • Sprechzeit: bis zu 13 Stunden
  • Reichweite: bis zu 8 Kilometer (Herstellerangabe)
  • Bluetooth-Version: 4.1
  • Maximale Teilnehmerzahl: 15
  • Herstellungsland: Ukraine
  • Besondere Funktionen: Radio, Sprachsteuerung, Musik teilen
  • Preis: 331,38/584,83 Euro (single/Doppelset)

Vorteile:

  • Aufladen während der Nutzung möglich
  • Telefonanruf mit der Gruppe teilen
  • Automatische Lautstärkeanpassungen möglich
  • Einfache und intuitive Bedienung
  • Sprachsteuerung
  • Sicherer Halt am Helm
  • Drei verschiedene Soundprofile wählbar

Nachteile:

  • Updates nur über PC
  • Sprachbefehle für alle anderen in der Gruppe hörbar
  • Schlechte deutsche Aussprache der künstlichen Stimme ("Bluetooth")
  • Trotz "Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen" (IP67) registriert das Gerät im Wasserbad ungewollt Befehle

Fazit: Das Cardo Packtalk Bold ist ein durchaus ausgereiftes Gerät, mittlerweile aber nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. MOTORRAD-Urteil: gut

Midland BTX2 Pro S

  • Gewicht: 54 g/115 g (solo/mit Lautsprechern, Mikrofon und Halterung)
  • Akku: Lithium-Akku
  • Aufladezeit: 120 Minuten
  • Sprechzeit: bis zu 20 Stunden
  • Reichweite: bis zu 1,2 Kilometer (Herstellerangabe)
  • Bluetooth-Version: 4.2
  • Maximale Teilnehmerzahl: 8
  • Herstellungsland: keine Angabe
  • Besondere Funktionen: Radio, Musik teilen
  • Preis: 229,00/419,00 Euro

Vorteile:

  • Stimmen laut und deutlich zu verstehen
  • Soundeinstellungen möglich
  • Gute und umfangreiche Anleitung
  • Zügiger Einbau

Nachteile:

  • Aufwendige Kopplung der Gesprächsteilnehmer
  • Sehr unangenehme Geräusche bei Reichweitenüberschreitung
  • Ton etwas blass
  • Knöpfe zur Lautstärkeregelung mit unangenehmem Druckpunkt
  • Ladestatus wird durch Blinken statt Leuchten angezeigt
  • Soundeinstellungen nur am PC möglich
  • Aktuellste Firmware nur auf Englisch
  • Firmware-Update nur am PC möglich
  • Wasser kann ins Innere dringen

Fazit: Das BTX2 Pro S hat keine Mesh-Funktion, Konferenzschaltungen sind kompliziert. Leider stören auch noch einige weitere Eigenheiten. MOTORRAD-Urteil: befriedigend

Sena 50S - Testsieger

  • Gewicht: 73 g/162 g (solo/mit Lautsprechern, Mikrofon und Halterung)
  • Akku: keine Angabe
  • Aufladezeit: 80 Minuten
  • Sprechzeit: bis zu 14 Stunden
  • Reichweite: bis zu 8 Kilometer (Herstellerangabe)
  • Bluetooth-Version: 5.0
  • Maximale Teilnehmerzahl: 24 in privater Gruppe, unbeschränkt im Open-Mesh-Modus
  • Herstellungsland: China
  • Besondere Funktionen: Radio, Sprachsteuerung, Musik teilen, AUX-Anschluss, Ambient-Mikrofon
  • Preis: 358,99/628,99 Euro

Vorteile:

  • Sehr gute Klangqualität
  • Intuitive Bedienung
  • Knopf zur Wiedergabe der Umgebungsgeräusche
  • Sehr sicherer Halt am Helm
  • AUX-Eingang (2,5-mm-Klinkenstecker) zur Wiedergabe von Musik
  • Ausreichend resistent gegen Regen
  • Sprachsteuerung
  • Automatische Firmware-Updates

Nachteile:

  • Etwas klobig
  • Aerodynamik könnte besser sein
  • Nicht komplett wasserdicht (Funktionsstörungen im Wasserbad nach sieben Minuten, aber keine Defekte)
  • Drei Rastpunkte am Rad nötig pro Lautstärkestufe

Fazit: Im Vergleich zum Vorgänger 30K bietet das 50S einen deutlich verbesserten Sound bei gewohnt angenehmer Bedienung. Einziger größerer Kritikpunkt: der etwas aufwendigere Einbau. Trotzdem Testsieg! MOTORRAD-Urteil: sehr gut

UClear Motion Infinity

  • Gewicht: 33 g/74 g (solo/mit Lautsprechern, Mikrofon und Halterung)
  • Akku: 3,7 V, 650 mAh, Lithium-Ionen-Polymer
  • Aufladezeit: 210 Minuten
  • Sprechzeit: bis zu 18 Stunden
  • Reichweite: bis zu 1,2 km pro Person (Herstellerangabe)
  • Bluetooth-Version: 5.0
  • Maximale Teilnehmerzahl: unbeschränkt
  • Herstellungsland: Singapur
  • Besondere Funktionen: Gestensteuerung, Sprachsteuerung, Musik teilen, Unfallsensor, SOS-Funktion, App für iOS und Android
  • Preis: 292,39/526,34 Euro

Vorteile:

  • Gestensteuerung
  • Klein und leicht
  • Kaum Verwirbelungen am Helm
  • Bunte Status-LED
  • Unfallsensor, SOS-Funktion
  • Sprachsteuerung
  • Automatisches Aus- und Einschalten mit Bewegungssensor
  • Wasserdicht

Nachteile:

  • Wenig Feedback bei Bedienung
  • Große Unterschiede zwischen iOS- und Android-App (z. B. bei Funktionen oder mehrere Stunden statt 15 Minuten Dauer für Firmware-Update)
  • Unangenehmer Ton als Feedback des Gestensensors
  • Sprachsteuerung funktioniert nicht zuverlässig

Fazit: Das UClear Motion Infinity bringt sehr viele gute Ansätze mit, leider funktionieren diese in der Praxis (noch) nicht immer. Durch Updates für Firmware und könnte das Gerät aber noch besser werden. MOTORRAD-Urteil: gut

Testsieger und Empfehlung

Unsere Empfehlung für die richtige Gruppenkommunikation ist das Sena 50S und damit unser Testsieger, trotz des etwas umständlichen Einbaus sind Klangqualität und Bedienung überzeugend und hierfür verleihen wir den ersten Platz.

Alternativen

Die von uns getesteten Bluetooth-Kommunikationssysteme bieten allen erdenklichen Komfort. Doch nicht jeder braucht das volle Programm, schließlich kosten die Geräte auch entsprechend. Manch einem reicht es hingegen, nur die Ansagen des Navigationsgeräts oder ein bisschen Musik hören zu können, anderen reicht eine kabelgebundene Lösung, wenn sie dafür auf das Laden von Akkus verzichten können.

Albrecht SHS 300 B

Wer kabelgebunden gerne Musik oder die Ansagen des Navis hören möchte, ohne selbst gehört werden zu müssen, der findet in diesen Stereo-Ohrhörern eine sehr gute Lösung. Erhältlich ist das Lautsprecher-Kit für derzeit 23,30 Euro, alternativ bietet Albrecht mit dem SHS 300i für 29,15 Euro auch eine Variante mit Mikrofon und Sendetaste.

Avantree Apico

Mit gerade einmal 2,3 mal 2,3 mal zwei Zentimetern wirkt der kleine Bluetooth-Ohrhörer namens Apico sehr unauffällig. Mit einer Audioquelle wird der 24,99 Euro teure Apico per Bluetooth 4.1 verbunden, der Klang konnte uns im Test überzeugen. Der 40 mAh kleine Akku hält für drei Stunden Dauerbetrieb.

Bluebike XL

Sie können telefonieren, miteinander sprechen und dabei Musik oder Navigationsansagen hören. Außerdem können per sogenanntem Teamtalk auch kurze Ansagen an eine unbegrenzte Menge von Bikern mit demselben System verschickt werden. Im Preis von 550 Euro ist der Einbau in den Helm inklusive.

Headwave TĀG 2

Für 229 Euro arbeitet es lauter und länger als der Vorgänger, neu sind zudem Tasten zur Lautstärkeregelung direkt am Gerät. Nach wie vor wird das wasserdichte Gerät per Spezialklebeband hinten am Helm befestigt und via Bluetooth mit dem Wiedergabegerät verbunden. Dessen Signale setzt es in Vibrationen um und nutzt dadurch den kompletten Helm als Klangschale. Der Akku hält je nach Anwendungsfall zwischen neun und 24 Stunden.

Sena +Mesh

Das Gerät namens +Mesh bietet auch älteren Sena-Headsets die Möglichkeit, mit Geräten zu kommunizieren, welche die Mesh-2.0-Technologie nutzen. Mit knapp 120 Euro ist das +Mesh nicht ganz günstig, allerdings noch immer günstiger als der Kauf eines aktuelleren Headsets. Der integrierte Akku soll eine Betriebsdauer von bis zu 13 Stunden ermöglichen.

Sena 10C Evo

Die aktuelle Generation kann Videos nun in 4K mit 30 Bildern pro Sekunde aufzeichnen, Fotos nimmt es im Standbild-, Serienbild- oder Zeitraffermodus auf. Natürlich speichert die Kamera auch die Umgebungsgeräusche, zusätzlich können die über das integrierte Kommunikationssystem gesprochenen Worte auf Wunsch festgehalten werden.

Bluetooth Gegensprechanlage für Fahrräder

Auf einer gemütlichen Radtour etwas mit den Kumpels oder der Frau quatschen. Auch wenn ihr nicht nebeneinander fahrt geht das mit einer Gegensprechanlage im Helm. Im Motorrad Bereich ist das seit Jahren üblich. Und nachdem Sena schon stark im Motorrad Markt vertreten ist, haben sie die smarte Technik im Helm auch ans Fahrrad gebracht. Jetzt gibt es mit dem pi ein System zum Nachrüsten für jeden Fahrrad Helm. Im Handel kostet es 109 Euro.

Sena pi im Detail

Das Sena pi System besteht aus zwei kleinen Kästchen mit den Lautsprechern, Mikrofon und dem Akku. Rechte und linke Seite sind mit einem Kabel verbunden. Das komplette Set wiegt (nachgewogene) 37 Gramm. Bei der Stromversorgung ist Sena auf der Höhe der Zeit und nutzt eine moderne USB-C Buchse zum laden des internen Akkus. Im Lieferumfang ist das passende USB-C-Ladekabel enthalten. Eine Akkuladung reicht für einen Tag.

Installation und Einrichtung

Da es sich beim pi System ja um ein Nachrüst-Headset handelt, musst du das jetzt an deinem vorhanden Helm befestigen. Hänge die Module mit den Riemenhaken am Kinnriemen deines Helms ein. Achte dabei auf Rechte und linke Seite. Die Kabel müssen nach oben in Richtung Helm zeigen, sonst wird das Verbindungskabel zu kurz. Die Lautsprecher sollten mit den Gummilippen in Richtung Ohr zeigen. Das heißt du solltest das Headset an den vorderen Riemen vom Helm befestigen.

Im Prinzip gibt es zwei Funk-Verbindungen, die du herstellen solltest. Die Verbindung zum Handy stellst du wie bei jedem Standard Bluetooth Lautsprecher oder Headset über die Bluetooth Einstellungen in deinem Smartphone her. Für das Koppeln mit anderen Sena Headsets rate ich dir zur Variante mit Tasten laut Sena pi Handbuch.

Kopplung mit anderen Sena Headsets

Im Test habe ich die Intercom Funktion vom pi Headset in Verbindung mit einem Sena R1 Helm getestet. Wichtig dabei: mit dem Sena pi Headset kannst du KEINE Sena EVO Helme koppeln. Die nutzen ein anderes Übertragungsprotokoll. Am pi Headset drückst du 5 Sekunden lang die (-)-Taste bis auch hier die Sprachansage kommt. Wenige Sekunden später sind die beiden Headsets als Gegensprechanlage gekoppelt.

Praxiserfahrung

Während meiner Testfahrten haben sich beide Fahrer gut verstanden. Die Reichweite kam zwar nicht an die vom Hersteller versprochenen 400 Meter heran. Aber in der Praxis reichen mir die stabil funktionierenden Entfernung der Sprachverbindung von 250 Meter. Das Sena pi verhält sich wie ein Bluetooth Lautsprecher. Alle Sound Ausgaben erfolgen auf die Lautsprecher im Helm. Praktisch für Navi Ansagen und Musik hören während der Fahrt.

Nachdem die Kästchen mit den Lautsprechern ja möglichst nahe am Ohr sitzen sollen, befinden sie sich in der Nähe der Brille. Bei mir lief der Bügel meiner Radbrille unter den Sena Modulen hindurch. Das erhöhte den Druck auf die Bügel etwas. Noch nicht unangenehm aber merklich. Es gibt kein Auto-Off.

Fazit zum Sena pi

Wenn du einen absoluten Lieblingshelm hast und den in keinem Fall tauschen möchtest, dann kannst du mit dem Sena pi System eine Gegensprechanlage nachrüsten. Ansonsten rate ich dir eher zu zwei Sena Helmen mit integriertem Headset und Intercom. Preislich attraktiver und bequemer. Insgesamt gute Möglichkeit, den eigenen Lieblingshelm mit einer Gegensprechanlage auszustatten.

Weitere Produkte im Überblick

ProduktTypBesonderheitenPreis ab
Sena Pi Bluetooth-Intercom-SystemFahrradhelm-ZubehörGewicht 37 g89,95 €
Sena Helmet (C1-M)RennradhelmRace, Damen, mit Bluetooth, Gewicht 390 g112,79 €
Livall BH51T Neo NSOCity-HelmCity-HelmUrban, Damen, mit Stereo Lautsprecher149,95 €
Sena Rumba matte blackBMX-HelmDamen, mit Bluetooth95,00 €
BuddyChat DuoHelm-Headsetmax. Teilnehmerzahl gesamt 3, Gesprächszeit 10 h, Klemmbefestigung, Bluetooth 3.0189,00 €
interphone Aerial Headset Freihändig One SizeHelm-HeadsetBluetooth 5.1, Bluetooth Verbindungsstatus89,00 €
Fodsports FX8 PROHelm-HeadsetBluetooth 5.0119,99 €

Worauf muss ich beim Kauf eines Motorrad-Headsets achten?

Beim Kauf eines Bluetooth-Motorrad-Headsets ist es wichtig, auf Klangqualität und effektive Geräuschunterdrückung zu achten, besonders für klare Kommunikation bei hohen Geschwindigkeiten. Achten Sie auch auf eine lange Batterielaufzeit, Kompatibilität mit Ihrem Helm und anderen Geräten sowie einfache Bedienbarkeit, idealerweise auch mit Handschuhen.

Bekannte Hersteller von Motorrad Headsets

  • Sena
  • Lexin Motorcycle
  • Fodsports
  • freedconn
  • Boblov

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