Biker Frohe Ostern Motorrad Tradition

Die Temperaturen sind mild, die Sonne scheint - die Motorrad-Saison hat definitiv begonnen! Das merken auch wir, denn die Jungs und Mädels von der CMA behaupten sogar: „Wir sind für Dich da. Wenn Du deine Sorgen oder Probleme einfach mal ausschütten möchtest, sind wir für Dich da. Wir nehmen Dich so, wie Du bist. Zögere nicht!“

Viele derjenigen, die an den großen Motorradgottesdiensten teilnehmen, organisieren sich in der CMA, der Christian Motorcyclists Association. Die findet seit Jahren immer größeren Zulauf.

Dabei sind sich die Vertreter der Kirchen und der Motorradfahrer einig: Ja, es braucht diese Motorradgottesdienste. Genauso wie Sicherheitstrainings, Veteranentreffen und Verkaufsbörsen.

Hier treffen Leidenschaft für PS-starke Maschinen auf ein großes Herz und tiefes soziales Engagement. Der Verein „Biker for Kids Rhein-Sieg“ ist weit mehr als ein gewöhnlicher Motorrad-Club.

Im Rahmen unseres diesjährigen Sommerfestes besuchten uns die „Biker for Kids“ erneut - bei strahlendem Sonnenschein, röhrenden Motoren und vielen strahlenden Gesichtern. Für unsere Kinder (und auch für die Erwachsenen!) waren die Motorräder das absolute Highlight.

Kurzform der Bitten: Lieber eine schöne Saison auf der Maschine als ein paar Wochen im Krankenhaus. Oder schlimmer noch: irgendwo unterhalb der Grasnarbe. Also tragen viele von ihnen gerade zum Saisonauftakt ihre Sorgen und Ängste vor Gott, bitten im Gebet um seinen Beistand.

Motorradgottesdienste: Eine Tradition im Wandel

Traditionell gehören neben einem echten Gottesdienst gemeinsame Ausfahrten in die nähere Umgebung zum Programm. Weil die gemeinsame Fahrt in einzigartiges Flair hat, weil die pure Lebensfreude sichtbar und fühlbar wird. Und, ganz klar, auch unüberhörbar ist.

Was für Zahlen: Über 20.000, manche schwärmen - wohl etwas übertrieben - sogar von 30.000 Teilnehmern beim Motorradgottesdienst in Hamburg. Im Vergleich dazu sehen mehrere Hundert Biker in Lübeck, ein paar Hundert in Haimbach bei Fulda, wenige Hundert in Niedergründau bei Gelnhausen, Stadtallendorf, Hüttenberg und an vielen anderen Orten der Republik verhältnismäßig wenig aus.

Schon im letzten Jahr galt wegen Corona: Hamburg: abgesagt. Lübeck: abgesagt. Haimbach, Hüttenberg und und und: abgesagt. Schon im letzten Jahr galt wegen Corona: Hamburg: abgesagt. Lübeck: abgesagt. Haimbach, Hüttenberg und und und: abgesagt. Ja, ja, ja, das war 2019. So oder ähnlich formulierte noch 2019 der Hamburger Motoradgottesdienstpfarrer am Michel.

Die Corona-Hygienemaßnahmen siegen auch in diesem Jahr wieder, machen eine herrliche Tradition kaputt. Eine, die das Gefühl von Gemeinschaft vermittelt.

Fast alle traditionellen Motorradgottesdienste finden in diesem Jahr auch statt - aber leider nur virtuell im Internet. Wie überall gibt es einen Ersatz für die persönliche Begegnung, wenn auch nur einen ziemlich spärlichen:

zum Saisonanfang, und im Herbst, zum Saisonende, kommen sie - auch, um auf diese Weise Abschied von denen zu nehmen, die in der vergangenen Saison leider einen Unfall erlitten und nun nicht mehr dabei sein können.

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