Der ultimative Test für Herren-Lederjacken: Alles, was Sie über Bikerjacken aus Echtleder wissen müssen

Es gibt Klassiker, die sollte jeder Mann sein Eigen nennen. Was haben Harrison Ford in "Indiana Jones", Arnold Schwarzenegger in "Terminator" und Ryan Gosling in "Blade Runner 2049" gemeinsam? Sie alle tragen eine coole Lederjacke. Doch Lederjacken sehen nicht nur gut aus - sie sind herrlich robust, unempfindlich für Flecken sowie wind- und regenfest. Das alles macht sie zur idealen Übergangsjacke, die sie viele Jahre lang zuverlässig vor den Elementen schützt und Sie dabei immer cool aussehen lässt.

Welche Arten von Lederjacken gibt es?

Neben einer Steppjacke, einem Blazer und einem Trenchcoat gehört eine Lederjacke auch zum Übergangswetter-Arsenal. Doch welche Modelle gibt es? Besonders beliebt sind Lederjacken im Biker-Stil, die für einen besonders lässigen Look sorgen. Wer es lieber etwas geradliniger und minimalistischer mag, greift zu einer Lederjacke im Racer-Stil. Retro-Vibes versprühen Flieger- und Bomberjacken aus Leder, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Sie wurden für Piloten entworfen und strahlen einen lässigen Aviator-Stil aus.

Lederjacken-Trends: So sehen die coolsten Modelle 2025 aus

Dieses Jahr sind Lederjacken besonders beliebt, die ein Vintage-Feeling haben. Dazu zählen klassische Lederjacken aus pre-aged Leder, also Leder, welches künstlich gealtert wurde. Außerdem zählen schlichtere Aviator-Jacken mit Reverskragen und Racer-Jacken zu den Lederjacken-Trends 2025.

Lederjacken von Belstaff sind einfach Kult. Sie verkörpern den coolen Biker-Look in Perfektion und sind ein echtes Muss für alle Fahrer von Vintage-Motorrädern. Das Schweizer Premium-Label überzeugt mit seinen klassischen Looks, besten Materialien und erstklassiger Verarbeitung. Das deutsche Traditions-Label schafft es, der lässigen Freizeit-Jacke ein wenig Eleganz zu verleihen. Lederjacken von Blauer überzeugen mit ihrer Funktionalität und sind schier unverwüstlich. Klassische Eleganz, perfekter Schnitt: Tom Ford steht für Luxus, Coolness und höchste Qualität. Das gilt für seine ikonischen Anzüge ebenso wie für seine Lederjacken.

Wie kombiniert man eine Herren-Lederjacke am besten?

Lederjacken sind heutzutage so vielfältig, dass wirklich jeder ein passendes Modell findet. Und das Styling ist eigentlich ganz einfach, denn sie sind genauso vielfältig kombinierbar. Egal ob zum weißen T-Shirt und Jeans (à la James Dean), Pullover und Chinos oder Sweatshirt und Jogger - eine Lederjacke sieht eigentlich immer gut aus, auch über einem Hemd. Nur zu Krawatte, Anzug und Shorts passt sie nicht unbedingt.

Für den perfekten Biker-Look wählt man am besten eine Biker-Lederjacke und kombiniert sie mit schwarzen Jeans und klobigen Stiefeln. Für einen schickeren Look eignen sich Velours- oder Lammlederjacken in Braun. Wer es lässiger mag, trägt zur Herren-Lederjacke am besten Sneaker. Für die kältere Jahreszeit eignet sich am besten eine Fliegerjacke aus warmem Lammfell. Wer full-on Tom Cruise in Top Gun nachahmen möchte, trägt als Accessoire eine passende Piloten-Sonnenbrille.

Wie pflegt und reinigt man eine Lederjacke richtig?

Ob Lederblouson, Ledermantel, Lederbomberjacke oder Lederjacke im Bikerstil - mit der richtigen Pflege werden sie zu langjährigen Begleitern. Bei der Reinigung und Pflege von Echtlederjacken gibt es einige Punkte zu beachten, damit Sie lange Freude daran haben. Zunächst sollten sie regelmäßig mit einem weichen Tuch abgestaubt werden. Denn vor allem bei Glattleder und einer schwarzen Lederjacke fällt Staub besonders auf. Bei Flecken sollte man möglichst schnell handeln und sie mit einem leicht feuchten Tuch von der Lederjacke entfernen. Es kann auch ein spezieller Lederreiniger verwendet werden. Dieser sollte aber unbedingt vorher an einer unauffälligen Stelle getestet werden. Eine Lederpflegecreme schützt die Jacke vor dem Austrocknen und macht sie geschmeidig.

Aber keine Sorge, wenn doch mal etwas auf die Jacke kommt: Je öfter man die Jacke trägt, je mehr man darin lebt und auch mit dem einen oder anderen Fleck wird die Jacke immer mehr zum Unikat.

GQ-Tipp: Es gibt verschiedene Lederarten, die unterschiedlich gereinigt und gepflegt werden müssen. Schauen Sie also, ob Ihre Lederjacke aus Glatt- oder Rauleder besteht, und informieren Sie sich über Pflegetipps des jeweiligen Leders.

Wie unterscheidet man eine echte Lederjacke von einer Kunstlederjacke?

Nappaleder, Nubukleder, Wildleder, Ziegenleder - es gibt viele Arten von Leder. Aber es gibt auch Kunstleder (entweder aus künstlichen oder veganen, natürlichen Fasern), welches besonders für Veganer:innen geeignet ist. Welche Lederjacke die richtige für Sie ist, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Doch wie kann man echtes Leder von Kunstleder unterscheiden? Ein deutliches Zeichen ist der Geruch. Echte Lederjacken haben einen charakteristischen Geruch, während Kunstlederjacken eher geruchsneutral sind. Echtes Leder ist in der Regel sehr geschmeidig und kann Unregelmäßigkeiten aufweisen, während Kunstleder in der Regel glatter und etwas steifer ist. Ein weiterer Unterschied besteht in der Wasseraufnahme. Echtes Leder saugt Wasser auf, während es bei Kunstleder einfach abperlt.

Sieben Jahrzehnte ist es her, seit Marlon Brando als "Der Wilde" an seiner Triumph lehnte. Vieles hat sich seither geändert, geblieben ist das lässige Image der Lederjacke.

Sicherheitsleistung der Lederjacken

Wenngleich Leder von Natur aus guten Abriebschutz bietet, stiegen die Anforderungen beim Aspekt Sicherheit über die Jahre immer höher. Drum verfügen alle Testteilnehmer über integrierte Gelenkprotektoren für zusätzlichen Aufprallschutz und sind gemäß der in Europa geltenden Norm EN 17092 als Motorrad-Schutzkleidung zertifiziert. Reißverschlüsse sind bei ausnahmslos allen Jacken im Test mit Leder hinterlegt, sodass sich diese nicht in die Haut brennen können, sollte Reibung sie bei einem Sturz aufheizen. Sinnvoll sind darüber hinaus Sicherheitsnähte, die aus reißfestem Garn bestehen und doppelt oder dreifach ausgeführt sind - schließlich nutzt abriebfestes Obermaterial nur wenig, wenn dazwischen aufgrund schwacher Nähte plötzlich Lücken klaffen. An besonders sturzgefährdeten Stellen setzen viele Jacken außerdem auf Materialdoppelungen, um nochmals mehr Schutz bei ungewolltem Asphaltkontakt zu bieten.

Das reicht aus Kosten- und vor allem Stylegründen zwar nicht an die Sicherheitsleistung sportlicher Lederkombis heran, muss und soll es aber auch gar nicht. Denn obwohl die klassische Lederjacke zu allerhand Motorrädern passt, mit einem vollverkleideten Supersportler harmoniert sie dann doch nicht.

Obwohl Leder eine sehr gute Abriebfestigkeit bietet, sollte - wer damit aufs Motorrad steigt - von Modejacken absehen und auf spezielle Motorradbekleidung setzen. Diese sollten der europäischen Norm EN 17092 entsprechend zertifiziert sein und zumindest Schutzlevel A, besser AA oder gar AAA bieten. Hier kommt im Vergleich zur Modejacke dickeres Leder zum Einsatz. Außerdem wird der Abriebschutz dank Protektoren um zusätzlichen Aufprallschutz ergänzt. Im besten Fall finden sich Protektoren an Schultern, Ellbogen und dem Rücken; an den Gelenken sollten sie zudem verstellbar sein und dadurch perfekt und kaum spürbar sitzen.

In unserem Test reichte die Ausstattung von kleinen Level-1-Gelenkprotektoren über wesentlich größere und teils sogar gemäß Level 2 schützenden Dämpfern bis hin zum integrierten Airbag-System, das den ganzen Oberkörper umschließt. Nähte sollten bei Schutzkleidung aus besonders festem Garn bestehen und am besten mehrfach ausgeführt sein. Weniger objektiv messbar sind die Kriterien Beweglichkeit und Belüftung - beides hilft letztlich dabei, dass Unfälle erst gar nicht passieren. Unter diesem Aspekt ist auch das Gewicht wichtig.

Hintergrundinfos zum Retro-Lederjacken-Test

Worauf kommt es bei einer Retro-Motorradlederjacke an? Klar, auf die Optik. Doch bei allem schönen Schein: Sicherheit muss sein. Darum testet MOTORRAD auch modisch gestylte Biker-Ware wie jede andere Schutzkleidung fürs Motorrad. Auf dem Motorrad testeten Kollege Tobias Beyl und Klaus Herder die Retro-Motorradlederjacken.

Zudem ging es mit allen 15 Testteilnehmer ins schwäbische Markgröningen (bei Stuttgart), wo die verbauten Protektoren genau angeschaut und mit den Normanforderungen verglichen wurden. Anschließend ging es auf den Fallprüfstand des Herstellers Sas-Tec, um die Schlagdämpfungseigenschaften zu überprüfen.

  • Sicherheit (30 P.): Zusammen mit einer Bewertung des verwendeten Obermaterials (Zusammensetzung, Dicke und Güte) und einer Prüfung von im besten Fall vorhandenen Sicherheitsnähten zählt diese Benotung der Protektoren ins Kapitel „Sicherheit“, das im Test mit insgesamt 30 Punkten bewertet wurde.
  • Passform und Tragekomfort (30 P.): Ebenfalls 30 Punkte konnten die Teilnehmer in der Kategorie „Passform und Tragekomfort“ erhalten. Wesentlich war hier die Bewertung von Schnitt, Anpassungsmöglichkeiten an den eigenen Körperbau, Bewegungsfreiheit und etwaige Druck- und Scheuerstellen, aber auch Gewicht und Bedienbarkeit flossen hier mit ein.
  • Verarbeitung und Ausstattung (25 P.): Bis zu 25 Punkte konnten die Jacken im Kapitel „Verarbeitung und Ausstattung“ sammeln, wo neben Haptik und Geruch auch die Qualität der Fertigung sowie die Ausstattung mit Extras wie Taschen oder Thermofutter bewertet wurde.
  • Wetterschutz (15 P.): Nässeschutz war zwar keine Voraussetzung für eine Testteilnahme, da die empfindlicheren Lederjacken in der Regel nicht bei Regen gefahren werden, dennoch brachte eine im Notfall vor Nässeeinbruch schützende Membran zusätzliche Punkte - und zwar in der mit bis zu 15 Zählern bepunkteten Kategorie „Wetterschutz“.

Bei den Testfahrten wurde genau darauf geachtet, wie gut Belüftung, Isolation und Nässeschutz harmonieren. Meist behindert sich das wechselseitig, weshalb - wie es auch in diesem Test der Fall war - volle Punktzahl hier kaum möglich ist.

Weder Regenschutz noch großflächige Belüftungen gehören zu den Kernkompetenzen der Retro-Motorradlederjacken - wenngleich einzelne Testteilnehmer hier Erstaunliches bieten! So kommt die Segura Barrington beispielsweise sowohl mit einer herausnehmbaren und einzeln tragbaren Thermojacke als auch einer fest integrierten Klimamembran und schützt den Körper so vor Nässe und Kälte. Auf der anderen Seite beeindruckt vor allem das Modell aus dem Hause Modeka mit großflächiger Perforation, sodass die „August 75“ selbst bei heißem Sommerwetter angenehm zu fahren ist. Ausgeklügelt ist hier auch die Möglichkeit, den Frontreißverschluss versetzt zu schließen, sodass dort kühlende Frischluft einströmen kann. Dieselbe Funktion bieten auch Held und Rebelhorn, wobei Letztere - wie Segura, Rev’it und Merlin - über ein entnehmbares Thermofutter verfügt.

Neben der Klimamembran zeigt sich das beispielsweise im netzartigen Mesh-Futter aus Polyester, was eine bessere Belüftung bietet und beim Abtransport von Schweiß hilft. Im Testfeld bietet ungefähr ein Drittel der Retro-Motorradlederjacken diese Machart.

Aktualisiert: 25.08.2025

Lederjacke Herren Vergleich

Die besten Lederjacken Herren: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.

Redbridge M6013H Vergleichssieger

Amaci&Sons Echtleder Jacke

Flavor Lederjacke Herren Bestseller

Lederjacken Herren-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Lederjacken Herren Test oder Vergleich

Zusammenfassung: Die besten Lederjacken Herren in aller Kürze.

Position Modell Preis Innentaschen Waschmaschinengeeignet Lieferzeit Angebote
Platz 1 Redbridge M6013H ca. 119 € Ja Nein Sofort lieferbar
Platz 2 Amaci&Sons Echtleder Jacke ca. 129 € Keine Herstellerangabe Nein Sofort lieferbar
Platz 3 Flavor Lederjacke Herren ca. 169 € Ja Nein Sofort lieferbar
Platz 4 Leatherick Lederjacke Herren ca. 119 € Ja Nein Sofort lieferbar
Platz 5 Fapa Lederjacke Herren ca. 99 € Keine Herstellerangabe Nein Sofort lieferbar

Unsere Produktvergleiche sind:

  • Immer aktuell: Spätestens nach 120 Tagen aktualisieren wir jede Rubrik mit neuen Produkten und recherchieren Entwicklungen in den Bestenlisten. Dadurch sind unsere Empfehlungen jederzeit aktuell.
  • Neutral und unabhängig: Unsere Tests und Vergleiche sind objektiv und faktenbasiert. Hersteller haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Wir sorgen für mehr Transparenz auf dem Markt und fördern so die Produktqualität.
  • Anspruchsvoll: In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0