The Bikeriders: Eine Reise in die Biker-Szene der 1960er Jahre

Das Biker-Krimi-Drama „The Bikeriders“ startete am 20. Juni 2024 in den deutschen Kinos.

Der Film „The Bikeriders“ bietet Einblicke in die Welt der Motorradclubs der USA in den 1960er Jahren.

Die Handlung

Kathy (Jodie Comer), ein willensstarkes Mitglied der Vandals, ist mit einem wilden, rücksichtslosen Biker namens Benny (Austin Butler) verheiratet.

Die Vandals begannen einst als kleiner lokaler Club voller Außenseiter, die durch gemeinsamen Spaß, rumpelnde Motorräder und Respekt für ihren starken, beständigen Anführer Johnny (Tom Hardy) zusammengehalten wurden.

Die Handlung setzt ein im Chicago der 1965er Jahre.

Im Laufe der Jahre versucht Kathy ihr Bestes, um mit der ungezähmten Natur ihres Mannes und seiner Loyalität zu Johnny zurechtzukommen, mit dem sie um Bennys Aufmerksamkeit konkurrieren muss.

Im Zentrum von The Bikeriders steht der Biker Benny, der seiner Gang treu ergeben ist.

Sie erzählt, wie sich die Vandals im Laufe eines Jahrzehnts entwickelt haben. Sie begannen als ein lokaler Club von Außenseitern, die durch gute Zeiten, rumpelnde Motorräder und den Respekt vor ihrem starken, beständigen Anführer Johnny vereint waren.

Diese Gespräche strukturieren das in Rückblenden erzählte Geschehen.

Diese legt in einem Interview mit Danny (Mike Faist) ihre Sicht auf die Ereignisse dar, die in „The Bikeriders“ gezeigt werden.

Auch im Film gibt es einen Fotografen, der Danny (Mike Faist) heißt; ihm erzählen Kathy und die Club-Mitglieder ihre Erinnerungen ins Aufnahmegerät.

Inspiration durch wahre Begebenheiten

Während die „Vandals“ als Motorradclub nie wirklich existiert haben, basiert der Film doch auf den wahren Erlebnissen des Fotografen Danny Lyon.

Regisseur Jeff Nichols entwickelte das Drehbuch anhand des gleichnamigen Fotobandes von Lyon.

Der fiktive Motorrad-Club der Vandals wurde für The Bikeriders erfunden, die Inspiration zu dem Film ist allerdings eine echte: 1967 veröffentlichte der reale Danny Lyon ein Foto-Buch, in dem er das Leben der Outlaws MC darstellte, eines Clubs aus der Ortschaft McCook im US-Bundesstaat Illinois.

Einige Bilder aus dem Film sind auch direkt dem Buch entlehnt.

Lyon, der auch am Set war, bestätigte in einem Interview mit dem Telegraph, wie nah diese Nachstellungen seinen Fotografien sind.

Der Autor Danny aus dem Film ist die fiktive Version des echten Danny Lyon, der selbst in den 60ern Teil eines Motorrad-Clubs war.

Er war nämlich Mitglied des Chicago Outlaw Motorcycle Club.

Mit ihnen unternahm er Fahrten und adaptierte auch deren Lebensstil, sodass er diese Erlebnisse authentisch festhalten konnte.

Der Fotoband „The Bikeriders“ war die erste Veröffentlichung des Fotografen und Dokumentarfilmers.

Geboren wurde Danny Lyon in New York, studierte jedoch Geschichte an der University of Chicago.

Die Entwicklung des Clubs

Doch mit den Jahren verändert sich die Natur der Gruppierung, die Dynamiken kippen und Benny ist in seiner blinden Treue zu Johnny kaum mehr zu bremsen.

Allmählich machen sich neue Akteure im Club-Leben breit: junge Biker und skrupellose Fremde ohne Ehrenkodex.

Mit ihnen halten harte Drogen, Waffengewalt und kriminelle Strukturen Einzug.

Schon bald werden die Vandals nicht nur immer größer, sondern auch gefährlicher.

Quer durch die USA gründen sich brutale Ableger des Clubs, die einen stark wachsenden Zustrom junger und skrupelloser Männer verzeichnen, die auf schnelles Geld und Ruhm aus sind.

Auch die Vietnam-Kriegsheimkehrer haben andere Vorstellungen vom Leben als Biker-Mitglied Johnny und seine Anhänger.

Als das Leben bei den Vandals immer gefährlicher wird und der Club droht, sich zu einer noch finstereren Gang zu entwickeln, müssen Kathy, Benny und Johnny Entscheidungen über ihre Loyalität zum Club und zueinander treffen.

Die Charaktere

In Jeff Nichols Kriminaldrama The Bikeriders muss sich Austin Butler als Biker zwischen seiner Frau Jodie Comer und Tom Hardys zunehmend kriminellen Motorrad-Club entscheiden.

Dem „Vandals“-Johnny verleiht Hardy mit meist gesenktem Kopf und leiser Stimme überzeugend Autorität als lebenskluger Anführer.

Er hat ein gutes Gespür dafür, wann man Stärke demonstrieren muss, und wann man besser einlenkt.

Dagegen ist Benny, der weder Angst noch kompliziertere Gefühle als unbedingte Liebe oder Ablehnung zu kennen scheint, als Verkörperung absoluter Freiheit ein Solitär.

Während Kathy irgendwann wünscht, Benny möge aufhören, über Landstraßen zu rasen, will Johnny ihn zum Nachfolger als Club-Chef aufbauen.

Doch für beides ist Benny nicht zu haben.

Die selbstbewusste Kathy (Jodie Comer) trifft Mitte der 60er-Jahre in einer Bar auf den Biker-Rebellen Benny (Austin Butler).

Er gehört zum Motorrad-Club "Vandals", den Anführer Johnny (Tom Hardy) im Mittleren Westen mit fester Hand führt.

Bald sind Kathy und Benny verheiratet.

Als Benny nach einer brutalen Auseinandersetzung fast ein Bein verliert und der Club immer gewalttätiger wird, will Kathy, dass Benny aussteigt.

Hinter den Kulissen

Regisseur Jeff Nichols erzählt die Geschichte des fiktiven Chicagoer Motorradclubs Vandals und seinen beiden Führungsfiguren Johnny (Tom Hardy) und Benny (Austin Butler).

Regisseur und Autor Jeff Nichols realisiert mit "The Bikeriders" seinen 6. Spielfilm und gleichzeitig bereits die 7. Zusammenarbeit mit Schauspieler Michael Shannon.

Nach einigen Jahren macht sich eine zunehmende Brutalisierung der Szene und ein Abdriften einiger Mitglieder des Clubs in das kriminelle Milieu bemerkbar.

Präsident Johnny ist bereit, die Vandals mit allen Mitteln zusammenzuhalten und bittet seinen engen Vertrauten Benny um Hilfe.

Doch Bennys Frau Kathy (Jodie Comer) schreckt vor der Gewalt zurück und möchte, dass er dem Club den Rücken kehrt.

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