Motorradbekleidung: Tests, Erfahrungen und Kaufberatung

Die Wahl der richtigen Motorradbekleidung ist entscheidend für Sicherheit und Komfort. Dieser Artikel bietet einen Überblick über verschiedene Aspekte, von der Auswahl der richtigen Marke bis hin zu spezifischen Produktempfehlungen und Erfahrungen.

Blackwild Motorradbekleidung im Test

In der Ausgabe vom April 2019 wurde das Label „Blackwild“ von Mehran Hussain und seiner Frau Svenja Köhler vorgestellt. Blackwild-Kleidung kann hauptsächlich online gekauft werden. Mehran versorgte uns zuversichtlich mit einer Jacke (249 €) und einer Hose (199 €) des Modells „Blackwild No. Irgendwann war es soweit: Eine neue Motorradjacke wurde benötigt.

Die Wahl fiel sofort auf die Blackwild No. Ich kann den Erklärungen fast nahtlos zustimmen, aber als 174 cm / 70 kg schwerer Mann stelle ich einige Kritikpunkte fest, wenn es um die Passform der Jacke geht: Die Einstellung der Oberarmbreite der Jacke ist falsch dimensioniert, wenn Sie Haben Sie keine Popeye-Arme und lassen Sie sie am Unterarm. Passen Sie die Breite überhaupt nicht an. Dies ist ärgerlich - ebenso wie die Taillenverstellung für größere Bauchgurte - insbesondere im Hochsommer, wenn Sie ohne Thermofutter und Regenmembran fahren.

Ein abnehmbarer Sturmkragen wäre auch schön für den Wintereinsatz, aber ich vermisse das auch an meiner Jacke eines bekannten Herstellers, die 2,5-mal so teuer ist. Die „Rückentasche“ im Lendenbereich kann bei Bedarf die Membran der Jacke aufnehmen, ist jedoch etwas klein. Was ich an der Blackwild No. It doesn’t always have to be a >1000 Euro combination, which of course also have their advantages.

Die Blackwild Jeansjacke überzeugte im ersten Test mit ihrer guten Passform. Darüber hinaus kann es dank des erfolgreichen Retro-Looks auch im Alltag eingesetzt werden. Die Preise beginnen bei 139,00 Euro.

Motorradbekleidung für Einsteiger

Gerade als Einsteiger ist meist das Finanzielle nicht so dicke. Da kann man schon im Preisgünstigen Segment recht gute Artikel bekommen. Mal vom Design und der Passform mal abgesehen, sollten immer vernünftige Protektoren vorhanden oder Nachrüstbar sein. Richtige Protektoren in der passenden Größe sind sehr wichtig. Also nicht diese vielleicht mit Schaumstoff angedeuteten Polster die dann auch schon mal von Verkäufern gerne als Protektoren bezeichnet werden.

Ob Leder oder Textil muss jeder für sich entscheiden. Dd gibt es auch eine gewisse Auswahl. Was ich allerdings einem Anfänger Raten möchte ist folgendes. Den Kauf der Ausrüstung vielleicht ausserhalb der Saison zu tätigen. Also wenn die neue Kollektion in die Regale kommen. Da gibt es häufig sehr große Preisnachlässe. Da ist es dann schon mal gut möglich, sich eine Jacke oder Hose aus dem eigentlich höheren Preissegment nehmen zu können.

Wozu ich auf jeden Fall raten würde, sich keinen Billig Helm zu kaufen. Der Helm ist mit das Wichtigste und soll den Kopf schützen. Arme und Beine haben wir zwei, können also auch mit einem Arm oder einem Bein weiterleben. Aber den Kopf haben wir nur einen. Also von daher den besten Schutz für den Kopf wählen. Auch hier habe ich schon Helme gekauft, die Anfangs fast 800€ gekostet haben dann bei Kollektionswechsel diesen dann für 265€ bekommen. Somit war auch noch eine neue Jacke, oder ein paar Stiefel noch im Budget.

Wenn Eigen- oder Billigmarke empfehle ich Highway 1 oder Streetfighter von Louis. FLM ist die Eigenmarke von Polo. Die Klamotten sind günstig und machen ihren Job. FLM ist eine Eigenmarke von Polo, mit recht guter Qualität. Fahre die Kleidung von denen nun 5 Jahre und ca.

Motorrad-Meshjacken für heiße Tage

Im Sommer, wenn Lederkombi oder Touren-Textilanzug zwar zuverlässigen Schutz, doch nur wenig Belüftung bieten, greifen allzu viele Motorradfahrer zu T-Shirt, Sneakern und kurzer Hose. Bitte tun Sie das nicht! Denn Baumwolle löst sich bei Asphaltkontakt schnurstracks in Missfallen auf - verdreckte und schlecht heilende Schürfwunden sind die Folge.

Die wesentlich bessere Alternative sind Meshjacken, die großflächig auf ein Netzgewebe aus Polyester oder Polyamid setzen. Diese versprechen beste Belüftung und dennoch ausreichend Schutz. Doch wie viel Sicherheit darf man, in ein solches Netz gepackt, tatsächlich erwarten? Diese Frage mussten 9 Meshjacken, deren Aufbau teils recht unterschiedlich ist, in unserem Test beantworten.

Können Löcher sicher sein?

Die mittlerweile für Motorradbekleidung gültige Norm EN 17092 soll es leichter machen, die zu erwartenden Schutzeigenschaften einer Jacke zu erkennen. Dazu findet sich auf dem Etikett einer von drei Buchstaben, nämlich C (Aufprallschutz), B (Abriebschutz) oder A (Aufprall- und Abriebschutz). Je nachdem, wie gut bzw. lange die Schutzkleidung bei einem (simulierten) Sturz hält, kann sie auch mit AA oder AAA ausgezeichnet sein. Letzteres erreichen robuste Textil- und Lederkombis sowie manche Jeans. Meshjacken hingegen sind in der Regel "nur" mit einem A zertifiziert.

Solche Bekleidung soll laut Norm auf möglichst geringe Ergonomie- und Gewichtsbelastungen ausgerichtet sein und darf sich dafür auf ein Mindestmaß an notwendigem Schutz konzentrieren. Konkret sieht dieses Mindestmaß so aus, dass Zone 3 (siehe Grafik, hellblau) gar nicht auf Abriebfestigkeit geprüft wird - also all jene Bereiche, die bei einer Meshjacke typischerweise aus Netzgewebe bestehen. Von daher sollten Käufer auf vertrauenswürdige Materialien achten, zum Beispiel Polyamid oder robusteres Polyester (z. B. 600D).

Norm EN 17092 Zonen

Das Mindestmaß sieht so aus, dass Zone 3 (hellblau) gar nicht auf Abriebfestigkeit geprüft wird - also all jene Bereiche, die bei einer Meshjacke typischerweise aus Netzgewebe bestehen.

Erfahrungen mit Lederkombis und Passform

Eine Kombi passt, wenn sie nirgends drückt, kneift + die Protektoren dort sitzen wo sie hingehören und dies auch unter Last. Sollen ja dann nicht wegrutschen! Ich bestehe nur aus Haut + Knochen. Deswegen habe ich mir (endlich!) in 2007 eine Maßanfertigung gegönnt. Habe ich heute noch in Gebrauch.

Du musst unter der Kombi eine dünne, lange(!) Funktionsunterwäsche tragen! Kein Baumwoll-T-Shirt! Falls nicht, zieht dir die Kombi eventuell bei einem Sturz die Haut vom Fleisch. Ausserdem hast du mit langer Funktionsunterwäsche eine wesenlich bessere Beweglichkeit in der Kombi.

Hinten sieht es so aus, als wäre die Hose zu lang. Es befindet sich unnötiges Material am Oberschenkel. Drückt der Knieprotector in der Hocke? Die Jacke sieht zu eng aus. Ob der Reisverschluß das alles auf Dauer aushält, .....Mehr mag ich nicht dazu sagen, weil eine Beurteilung eigentlich schwer ist.

Demnach ist diese Kombi wohl ... Puh, auf den ersten Blick würde ich sagen: Das Ding ist zu eng. Auf den zweiten: ja, die weitet sich auch noch. Der Reißverschluss an der Hose wird als erstes aufgeben. Und ob sich die Kombi ausgerechnet am Bauch weitet - da bin ich skeptisch. Ich würde das umtauschen.

Das wird nichts. haben ja schon andere geschrieben: Das hält der Reißverschluß auf Dauer nicht durch. Und Du willst ja vermutlich auch mal später on Tour ins Gebüsch gehen wollen, ohne Dich danach auf den Rücken legen zu müssen, um die Hose wieder zuzubekommen [Bilder.. ich hab Bilder im Kopf.. ]

Was hattest Du beim Testen drin? Wie Fran schon schrieb: Da drunter gehört - mindestens! - lange Unterwäsche. Wahlweise Funktionswäsche (Louis, Polo, oder auch Decalgthon o.ä.) oder auch gerne Merino/Seide. Zum einen rutscht man besser rein-raus, zum andern Im Falle eine Sturzes eben kein Reißen auf der Haus. Und: Man schwitzt und müffelt die Lederklamotten nicht so voll (vor allem Merino ist da perfekt).

Prinzipiell kannst Du ja auch eine Jacke und eine Hose separat kaufen. Die haben auch als Einzelteile Verbindungsreißverschlüsse. Am besten nimmt man den gleichen Hersteller oben und unten, weil es unterschiedliche Reißverschlussverzahnungen gibt. Und zusammen testen, weil manchmal größere Größen längere Reißverschlüsse haben, und es dann nicht mehr mittig verbunden werden kann. Musst Du ausprobieren.

Ich hatte nur eine lange Unterhose und ein T-Shirt drunter, spezielle Funktionsunterwäsche muss ich mir ebenfalls erst noch zulegen. Also ohne zusätzlichen Rückenprotektor getestet.

Funktionsunterwäsche: Merino und Alternativen

Für die kältere Jahreszeit verwende ich bisher Icebreaker Merino Merino 260 als Baselayer. Je nach Temperatur kommt dann noch ein oder zwei Midlayer unter die Motorradjacke. Jetzt bin ich auf der Suche nach dem Baselayer Pendant für den Sommer. Was mir wichtig wäre (gerade für längere Touren) das man den Baselayer mehrere Tage anziehen kann. Daher kam bei meiner Recherche bisher das Cool-Lite von Icebreaker gestoßen.

Wer hat Erfahrungen mit dem ICE breake Cool-Lite oder mit anderen “geruchsneutralen” Baselayern? Speziell die Cool-Lite Serie und ähnliches würde mich auch interessieren. Ich fahre aber seit vielen Jahren mit Merino Shirts und Unterhose. Ich fahre aber seit vielen Jahren mit Merino Shirts und Unterhose. Muss auch sagen das ich mittlerweile echter Merino Fan bin.

Hallo, ziehe ab 25 Grad bis weit über 30 Grad nur die Dainese D-Core Aero darunter. Die kühlt echt mit Fahrtwind. Finde beide perfekt, müffeln nicht, trocken schnell nach dem Waschen, sind nur nicht ganz günstig.

Ich habe auch Icebreaker-Shirts aus Merino und auch eines der Cool-Lite-Serie. Kann man problemlos vollschwitzen und trotzdem 3 Tage hintereinander anziehen - das müffelt kein bisschen! Ich verstehe es auch kaum aber es funktioniert einfach und ist jeden Euro wert.

Habe jetzt noch bei Bergfreunde einen Artikel gelesen das es auch die Merino/Seide Kombi gibt. (z.B. Hat hiermit jemand Erfahrung mit Merino/Seide? Evtl. sogar im Vergleich zu Merino/Lyocell ? Bezüglich der Eigenschaften Kühlung/Geruch.

Motorrad-Lederkombi Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt einen Vergleich verschiedener Motorrad-Lederkombis:

Modell Vergleichsergebnis Kundenwertung bei Amazon Art der Kombi Protektoren Vorteile
Büse Silverstone Pro leather suit Sehr gut 1 Bewertung Zweiteiler Schultern, Ellenbogen, Hüfte, Knie, Rücken Atmungsaktives Netzfutter, Obermaterial 100 % Rindsleder
Büse Imola XLS Lederkombi Sehr gut 1 Bewertung Zweiteiler Schultern, Ellenbogen, Knie Wadenweitenverstellung, nachrüstbare Knieschleifer
Büse Silverstone Pro 2-Teiler Damen Motorrad Lederkombi Sehr gut 11 Bewertungen Zweiteiler Schultern, Ellenbogen, Hüfte, Knie Austauschbare Knie- und Ellenbogenschleifer, elastische Einsätze
Redbull Motorradanzug aus Leder, 2-teilig Sehr gut 5 Bewertungen Zweiteiler Schultern, Ellenbogen, Hüfte, Knie, Rücken Rindsleder, Doppelnähte innen und außen
PROANTI 975-A56R Sehr gut 24 Bewertungen Zweiteiler Schultern, Ellenbogen Austauschbare Knieschleifer, elastische Einsätze
Büse Silverstone Pro Gut 3 Bewertungen Zweiteiler Schultern, Ellenbogen, Hüfte, Knie Für Damen, Sicherheitsnähte, Reflektoren
Belezza Lederkombi Gut 51 Bewertungen Einteiler Schultern, Ellenbogen, Knie Sehr weich, angenehm zu tragen

Die Büse Silverstone Pro leather suit zeichnet sich durch ihren umfangreichen Schutz und das atmungsaktive Netzfutter aus. Die Büse Imola bietet einen hohen Tragekomfort und Sicherheit. Die Büse Silverstone Pro 2-Teiler Damen Motorrad Lederkombi ist ideal für Motorradfahrerinnen, die Wert auf Qualität und Komfort legen. Der Redbull Motorradanzug besteht aus Rindsleder und bietet umfassenden Schutz. Die PROANTI 975-A56R bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Büse Silverstone Pro ist speziell für Damen konzipiert und bietet Sicherheitsnähte und Reflektoren. Die Belezza Lederkombi ist ein Einteiler und bietet hohen Tragekomfort.

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