Der Alltag von Bischof Gregor Maria Hanke ist geprägt von zahlreichen Terminen, die von spirituellen Verpflichtungen bis zu administrativen Aufgaben reichen.
Der Morgen beginnt mit Gebet
Kurz vor 7 Uhr beginnt sein Tag mit den Laudes, dem liturgischen Morgengebet, in der Kapelle des Bischofshauses. "Die Psalmen sind für mich ein spirituelles Haus, in dem ich wohnen darf und möchte", erklärt er.
Als Benediktinermönch war sein Tag in der Benediktinerabtei Plankstetten von diesen Gebetszeiten durchzogen - und auch strukturiert.
Frühstück und erste Amtsgeschäfte
Nach dem Gebet folgt das Frühstück, das zugleich als erster dienstlicher Termin dient: Mit Pressesprecher Martin Swientek bespricht er die Berichterstattung zur Veranstaltung am Vortag. Um 9 Uhr trifft sich der Bischof mit seinem Sekretär Markus Demeter zur "Postbesprechung". Hanke nimmt sich Zeit für jeden Brief und beantwortet einige sogar persönlich.
Medienrunde und Krankenbesuch
Um 9.45 Uhr findet die Medienrunde mit der Stabsstelle Medien- und Öffentlichkeitsarbeit statt, die dem Bischof persönlich besonders wichtig ist. Anschließend steht ein Krankenbesuch auf dem Programm. Bei seinem Besuch hört er viel zu. Bevor der Bischof sich zum nächsten Termin verabschiedet, betet er gemeinsam mit den Eheleuten das Vaterunser, segnet sie und verspricht, sie in sein Gebet einzuschließen.
Mittagessen mit Priestern und Treffen des Priesterrates
Zurück im Bischofshaus wartet bereits eine Gruppe von Priestern und ein Diakon, die zu einem Mittagessen eingeladen sind. Bischof Hanke erkundigt sich nach ihrem Leben und ihrer Arbeit. Um 14.30 Uhr folgt das Treffen des Priesterrates. Im Anschluss eröffnet Hanke die Sitzung mit einem Appell an die Verantwortung seiner Priester: Sie sollten nicht zulassen, dass sich jemand abkapselt und füreinander da sein.
Zeit für Pami und Abendtermine
Vor seinen nächsten Terminen nimmt sich Bischof Hanke Zeit für seinen Hund Pami, einen Neufundländermischling, der seit acht Jahren im Bischofshaus lebt. "Das bekommt er aber nicht alles auf einmal!" Am Abend stehen noch Sendungsgespräche mit pastoralen Mitarbeitern und ein Gespräch mit dem Regens des Priesterseminars auf dem Programm.
Motorradweihe und Wallfahrten
Ein wichtiger Termin im bischöflichen Kalender ist die jährliche Motorradweihe. Bei der 19. Auflage des Dank-Gottesdienstes für Motorradfahrer feierten über 2000 Teilnehmer auf dem Kapellplatz.
Wallfahrten nach Altötting
Auch die Wallfahrten spielen eine bedeutende Rolle. Hier einige Beispiele aus dem Artikel:
- Pilgerfahrt Bamberg mit Diözesan-Administrator H.H. Weihbischof Herwig Gössl
- Rupertswinkl Fußwallfahrt aus Teisendorf unter der Leitung von Alois Thannbichler
- Radpilgergruppe aus Oberpfraundorf/Beratzhausen unter der Leitung von Barbara Wittmann und Gemeindereferentin Lea Schaschek
- Fußwallfahrer von der Kolpingsfamilie Wolfratshausen/Landkreis Bad Tölz mit Kolpingpräses Christian Horak
- Mondseer Fußpilger unter der Leitung von Thomas Steinbichler
- Buspilgergruppe aus Presseck/Kulmbach unter der geistlichen Leitung von Pfarrer Hans Roppelt
- Radpilger mit Dompropst i.R. Hans Striedl
- Wallfahrt der in Bayern lebenden Ukrainer mit Bischof Bohdan Dziurakh
- Fußwallfahrt aus Waidhofen-Schrobenhausen unter der Leitung von Bernhard Hanke
- Fußwallfahrer aus Uttendorf-Helpfau mit Pilgerleiter Hubert Putscher
Diese Wallfahrten zeigen die Vielfalt der Gläubigen, die den Weg nach Altötting finden, um ihren Glauben zu leben und zu feiern.
Kardinal Marx würdigt Bischof Hanke
Kardinal Reinhard Marx würdigte die Verdienste des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke OSB, dessen Rücktritt vom Bischofsamt in Rom bekannt gegeben wurde. Fast zwei Jahrzehnte lang sei Hanke als „engagierter Seelsorger im Dienst des Evangeliums als Bischof von Eichstätt den Menschen an der Seite gestanden“, sagte der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz.
"Die Katholische Universität und die Freisinger Bischofskonferenz sind ihm zutiefst dankbar", erklärte Marx.
Tabelle: Wallfahrten nach Altötting
| Wallfahrt | Leitung | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Pilgerfahrt Bamberg | H.H. Weihbischof Herwig Gössl | 100 Teilnehmer, herrliches Spätsommerwetter |
| Rupertswinkl Fußwallfahrt | Alois Thannbichler | Neue Pilgerleitung, unterstützt von Ordensfrau Clarissa Thannbichler |
| Radpilgergruppe Oberpfraundorf/Beratzhausen | Barbara Wittmann, Lea Schaschek | Inspiriert von den "drei heiligen Madln" |
| Kolpingsfamilie Wolfratshausen | Christian Horak | 130 Kilometer Fußmarsch |
| Mondseer Fußpilger | Thomas Steinbichler | Weniger spektakulärer Einzug aufgrund fehlender Musikkapelle |
| Buspilgergruppe Presseck/Kulmbach | Hans Roppelt, Friedbert Schramm, Ludwig Melzer | Verzögerung durch Verkehrsstau |
| Radpilger mit Dompropst i.R. Hans Striedl | Hans Striedl | Trotz schlechten Wetters gute Stimmung |
| Wallfahrt der Ukrainer | Bischof Bohdan Dziurakh | Gebet um Frieden und Befreiung von Sünde |
| Fußwallfahrt Waidhofen-Schrobenhausen | Bernhard Hanke | Bürgermeister Josef Fuchs trägt das Vortragskreuz |
| Fußwallfahrer Uttendorf-Helpfau | Hubert Putscher | Pilger aus Österreich |
Weitere Ereignisse und Entwicklungen
- Weihe von Diakonen: In der Ingolstädter Pfarrkirche St. Petrus und Paulus wurden 17 verheiratete Männer zu ständigen Diakonen geweiht.
- Rücktritt von Bischof Hanke: Kardinal Reinhard Marx würdigte die Verdienste des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke OSB, dessen Rücktritt vom Bischofsamt bekannt gegeben wurde.
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