Ärger mit Hämorrhoiden ist ein Volksleiden wie Kniearthrose, Kreuzschmerzen oder Diabetes. Millionen von Menschen sind betroffen (in Deutschland jeder dritte über 30). Doch kaum eine Erkrankung wird aus Scham fleißiger totgeschwiegen, als Hämorrhoidal-Leiden. Denn keiner spricht gerne aus, dass ihm der After juckt oder brennt. Analog dazu verdrängen die Allermeisten auch jede frühzeitige Auseinandersetzung mit den Ursachen für die ersten Beschwerden.
Und damit versäumen sie nicht selten die Chance auf einen milderen Krankheitsverlauf oder die Gesunderhaltung ihrer Hämorrhoiden. Genau das soll dieser Artikel verhindern. Dabei liegt unser Fokus vor allem auf dem Radfahren bei bestehenden Beschwerden und im Rahmen der Vorbeugung.
- Welche Funktion haben die Hämorrhoiden?
- Wodurch werden Hämorrhoidal-Leiden begünstigt?
- Wie kannst du eine solche Erkrankung hinauszögern oder gar vermeiden?
- Welchen Nutzen hat das Radfahren auf die Hämorrhoiden?
- Und was solltest du beim Radfahren beachten?
Gleich vorweg das Wichtigste: Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Abklärung und soll dich im Falle erster Beschwerden auch nicht davon abhalten, den Arzt zu konsultieren. Im Gegenteil: Unsere Ausführungen sollen dich darin bestärken, Krankheitsbilder frühzeitig medizinisch abklären zu lassen.
Was sind Hämorrhoiden?
Hämorrhoiden sind schwammartige Schwellkörper auf der Innenseite des Enddarms, die gemeinsam mit dem Schließmuskel die Darmentleerung steuern und den Analausgang abdichten. Füllen sie sich mit Blut, verschließt das den Enddarm wie ein konzentrisches Ventil. Und für die Darmentleerung schieben sie sich zur Seite und machen Platz. Hämorrhoiden hat jeder Mensch. Ärger machen sie erst, wenn sich in diesen Hämorrhoiden Blut staut und nicht mehr abfließen kann. Die Hämorrhoiden vergrößern sich dann und lösen Beschwerden aus:
Symptome bei Hämorrhoidal-Leiden
Wenn die Hämorrhoiden vergrößert sind, klagen die Betroffenen zum Beispiel über Schmerzen, Juckreiz und Brennen am After, Fremdkörpergefühl, Nässen, hellrotes Blut auf Stuhl oder Toilettenpapier oder ein Gefühl der unvollständigen Entleerung des Darms. Dabei sind Umfang und Intensität der Beschwerden abhängig vom Stadium der Erkrankung. Anfangs sind die Hämorrhoiden nur leicht geschwollen, im fortgeschrittenen Stadium treten sie jedoch aus und lassen sich nicht mehr zurückdrücken.
Ursachen von Hämorrhoidal-Leiden
Zu den häufigsten Ursachen für die Probleme mit den Hämorrhoiden zählt die Bindegewebsschwäche (das Bindegewebe stabilisiert Enddarm, Schließmuskel und Hämorrhoiden). Weitere Einflussfaktoren sind Übergewicht, langes Sitzen und Bewegungsmangel (der Darm wird dann träge, Becken und Enddarm stärker belastet), zu wenig Flüssigkeit, zu viel Zucker und tierische Fette, zu viele Lebensmittel die blähend wirken, zu wenig Ballaststoffe (sorgt alles für Verstopfung, harten Stuhl und zu starkes Drücken beim Stuhlgang), hastige Nahrungsaufnahme, hektischer Stuhlgang und Schwangerschaft. Daraus lässt sich auch leicht ableiten, was du selber im Rahmen der Vorbeugung unternehmen kannst, damit es dich später, milder oder gar nicht trifft.
Behandlung von Hämorrhoidal-Leiden
Generell musst du Beschwerden an den Hämorrhoiden immer erst ärztlich abklären lassen, bevor sie in irgendeiner Form behandelt werden. Denn bei falscher Diagnose bleibt der erwünschte Behandlungserfolg aus und die Erkrankung schreitet weiter fort: Geschwüre sind dann oft die Folge und eine Operation am Ende unvermeidbar. Treten erste Beschwerden auf, helfen warme Sitzbäder mit Kamille und Eichenrinde, um den Juckreiz abzuschwächen und eine Heilung zu fördern.
Vergrößerte Hämorrhoiden werden oft verödet. Dazu spritzt der Arzt verödende Substanzen, z. B. Zinkchlorid in die betroffenen Bereiche (Sklerosierungstherapie). Der Blutfluss in die Hämorrhoide wird dann blockiert, das Gewebe schrumpft und verfestigt sich. Bei stärkeren Hämorrhoidal-Leiden kommt das Abbinden der Hämorrhoiden (Gummibandligatur) zum Einsatz. Der Arzt saugt die betroffenen Hämorrhoiden an und schnürt sie mit Gummibändern ab. Die Blutversorgung wird dadurch unterbrochen, das Gewebe stirbt ab und die Hämorrhoide fällt nach kurzer Zeit ab.
Nach unserer Einschätzung richten die oben beschriebenen operativen Eingriffe am Ende mehr Schaden an, als dass sie Nutzen stiften. Denn schließlich nehmen die Hämorrhoiden ja eine wichtige Funktion in unserem Verdauungsapparat wahr (siehe oben). Daher kann eine Entfernung nicht das Ziel sein. Und weil mit sämtlichen Behandlungs-Methoden nicht die Ursache beseitigt, sondern nur die Symptome behandelt werden, ist auch sofort nachvollziehbar, warum viele Patienten wenige Jahre nach einem Eingriff wieder mit den gleichen Beschwerden konfrontiert werden. Das lenkt den Blick auf die Vorbeugung:
Tipps zur Vorbeugung vor Hämorrhoidal-Leiden
Bevor überhaupt Behandlungsbedarf entsteht, kannst du nämlich selber eine ganze Menge dafür tun, dass die Hämorrhoiden keinen Ärger machen. Darauf gehen wir im Folgenden ein.
Bindegewebsschwäche in der Familie
Bindegewebsschwäche zählt zu den größten Risikofaktoren für die Entstehung von Hämorrhoidal-Leiden. Weil sie oftmals genetisch überliefert wird, ist eine entsprechende Vorgeschichte im Kreise der eigenen Familie ernstzunehmen. Ist deine Familie betroffen, baue schon in jungen Jahren viel Bewegung, Gymnastik, körperliche Arbeit und Wechselduschen in deinen Lebensalltag ein. All das begünstigt die Kräftigung des Bindegewebes und reduziert somit indirekt den Einfluss als Risikofaktor für Hämorrhoidal-Beschwerden.
Beckenboden-Gymnastik stärkt zudem die Muskulatur im Beckenboden. Dadurch lastet weniger Druck auf den Hämorrhoiden.
Die beste Ernährung gegen Hämorrhoidal-Leiden
Zu den wichtigsten Maßnahmen zählt eine Ernährung, mit der für eine gute Darmflora gesorgt wird und die Verstopfung gar nicht erst zulässt: Vollwertkost mit einem hohen Ballaststoffanteil. Hierzu zählen Obst und Gemüse (nicht zerkocht), Trockenobst, Vollkornbrot, Müsli, Haferflocken, Hülsenfrüchte, Joghurt und Dickmilch. Auch Quellstoffe (Flohsamen, Leinsamen, Weizenkleie) machen den Stuhl weicher und geschmeidiger. Da Ballaststoffe stark quellen, fördern sie jedoch bei einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme wieder die Verstopfung. Daher ist es besonders wichtig, viel zu trinken. Wasser, Fruchtsäfte und ungesüßter Tee sind hier zu empfehlen. Apfelessig und Ingwer in heißem Wasser wirken zudem besonders heilsam für den Enddarm. Alkohol dagegen bewirkt erweiterte Gefäße und verstärkt Hämorrhoidal-Leiden.
Vermeide Fett, Weißbrot, Süßigkeiten, Salzgebäck, scharfe Speisen, weißen Reis, weiße Nudeln. All das begünstigt Verstopfung und/oder macht den Darm träge.
Tipps für den Stuhlgang
Bei Stuhldrang solltest du nicht lange einhalten, sondern zügig die nächste Toilette aufsuchen, um die Belastung auf Enddarm und Hämorrhoiden nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Nimm dir aber Zeit auf der Toilette und vermeide starkes Pressen. Es belastet den Enddarm und die Hämorrhoiden. Stell die Füße auf einen kleinen Hocker, während du auf der Toilette sitzt, dadurch wird der Darmkanal begradigt und er erleichtert die Darmentleerung. In dieser Hinsicht sind die Hocktoiletten, die du in manchen Ländern antriffst, ideal. Das schädigt auf Dauer deinen Darm und beseitigt auch nicht die Ursache der Verstopfung.
Zudem ist der dünnflüssige Stuhl aggressiver und reizt die sensible Analregion noch zusätzlich. Auch Analhygiene ist wichtig: Dusche oder Spülung reinigen intensiver und schonender als trockenes Toilettenpapier, aromatisierte Feuchttücher können dagegen entzündungsfördernde Substanzen enthalten. Nach der Reinigung gut trocknen, sonst haben Bakterien leichtes Spiel. Du kannst die Schließmuskulatur übrigens trainieren und stärken, indem du täglich 20 bis 30 mal im Drei-Sekunden-Rhythmus die Aftermuskulatur schließt und wieder öffnest.
Tipps für sitzende Tätigkeiten
Zu den größten Verursachern von Hämorrhoidal-Leiden zählen langes Sitzen und Bewegungsmangel. Vermeide deshalb ausgedehnte Sitz-Phasen, baue viele Bewegungs-Pausen ein, achte auf eine gute Sitzhaltung und reduziere die sitzenden Tätigkeiten weitgehend. Spezielle Hämorrhoidenkissen entlasten den Afterbereich bei sitzenden Tätigkeiten und nehmen den Druck vom Enddarm. Überlege, ob dir ein Stehschreibtisch im Büro oder zuhause zusagen könnte.
Sport gegen Hämorrhoiden
Sport und Bewegung wirken anregend auf sämtliche Stoffwechselvorgänge im Körper. Sie aktivieren auch die Verdauung und sorgen für weicheren Stuhl und weniger Verstopfung. Damit werden auch die Hämorrhoiden weniger stark belastet. Am besten sind allerdings Sportarten mit schonendem Bewegungsablauf, die den Enddarm nicht zusätzlich belasten und nicht mit starkem Pressen und Druck auf den Beckenboden verbunden sind.
Ungeeignet sind in dieser Hinsicht:
- Krafttraining, Gewichtheben (hoher Druck auf den Beckenboden)
- Seilspringen, Aerobic, Tennis, Squash, Volleyball, Fußball, usw. (stoßartige Belastungen für Enddarm und Beckenboden)
Günstig sind dagegen:
- Beckenboden-Gymnastik
- Wassergymnastik
- Pilates
- Yoga
- Schwimmen
- Inlineskating
- Nordic Walking
- Wandern
- Ski-Langlauf
- Radfahren
Radfahren und Hämorrhoiden
Insbesondere das Radfahren wird im Kreis der Betroffenen aber gerne kontrovers diskutiert, wenn es um Schaden oder Nutzen im Bereich der Hämorrhoidal-Leiden geht. Denn schließlich lastet das Oberkörpergewicht auf dem Sattel und erzeugt damit mehr oder weniger viel Druck im Enddarm-Bereich. Und bei fortgeschrittenem Hämorrhoidal-Leiden (Nässen, Bluten,…) ist tatsächlich Vorsicht geboten. Hier kann beim Radfahren eine Überreizung oder Entzündung der Hämorrhoiden auftreten. Da solltest du auf jeden Fall den Arzt einbinden, bevor du dich aufs Fahrrad schwingst.
Doch wenn du lediglich mit leichten Hämorrhoidal-Beschwerden konfrontiert wirst, ist das Radfahren die ideale Therapie: Das Pedalieren entlastet und stärkt den Beckenboden, kräftigt das Bindegewebe und trainiert die Muskulatur im Gesäßbereich. Das alles wirkt sich positiv auf die Hämorrhoiden aus und begünstigt einen milderen Krankheitsverlauf, vielleicht sogar die Gesunderhaltung der Hämorrhoiden bis ins hohe Alter.
Tipps zu Fahrrad und Sportbekleidung
Allerdings können ein falscher Sattel oder die falsche Hose tatsächlich zu Reizungen und Entzündungen im Afterbereich führen. Doch dagegen kannst du einiges unternehmen:
- Der Sattel: Beschaffe dir einen ergonomischen Fahrradsattel, der zu deinem Sitzknochen-Abstand passt, das natürliche Beckenschaukeln nicht behindert, den Druck aus dem Körpergewicht gleichmäßig in die Fläche verteilt und im Dammbereich durch geeignete Vertiefungen den Druck von den sensiblen Zonen fernhält.
- Die Radlerhose: Verzichte auf Hosen, die im Bereich der Gesäßfalte dicke Nähte aufweisen (Jeans z. B.). Beschaffe dir stattdessen eine Radhose mit flachen Nähten und einem hochwertigen, atmungsaktiven Sitzpolster. Wähle zusätzlich eine atmungsaktive Unterwäsche, damit der Schweiß über sämtliche Bekleidungsschichten nach draußen abtransportiert werden kann. Denn wenn sich der Schweiß am Gesäß staut, kann das bakterielle Entzündungen begünstigen.
- Die Federsattelstütze: Besonders wirkungsvoll zur Vermeidung von Druckspitzen und Reizungen jeder Art ist eine hochwertige Federsattelstütze. Investiere am besten in eine Parallelogramm-Sattelstütze und genieße bis zu 10 cm Federweg.
- Deine Sitzhaltung: Eine leichte Vorneigung des Oberkörpers bildet den besten Kompromiss zwischen effizientem Pedalieren, Nacken-schonender Kopfhaltung und einer bestmöglichen Entlastung des After- und Damm-Bereichs. Die passende Sitzhaltung stellst du über die Lenkerhöhe und den Vorbau ein. Voraussetzung ist natürlich, dass dein Fahrrad in der Größe auch tatsächlich zu deiner Anatomie passt.
Die Entlastung des After- und Damm-Bereichs wird noch verstärkt, wenn die Griff...
Dinge verändern sich. Sitzende Sportarten, wie Radfahren oder Reiten, bereiten Ihnen keine Freude mehr. Kein Fahrradsattel kann weich genug sein, die Radlerhosen sind schon voll aufgepolstert, aber nach kurzer Zeit sind die Druck- und Reibe-Stellen unerträglich. Schmerzen und Reizung der Vulva (z. B. Urologische Operationen, z. B. Taubheitsgefühle und starker Druck auf die Prostata sind die häufigsten Sitzprobleme beim Radeln. Diese peinigen den Radfahrer oft bereits nach kurzer Zeit. Längere Strecken werden zur Qual und nur durch Aufstehen vom Sattel (Pause, Fahren im Stehen) kurzzeitig gelindert. Manche Schmerzen führen auch zu Reizungen mit tagelanger Nachwirkung, Druck auf die Prostata erhöht den PSA-Wert.
Diese Warnzeichen, wie Taubheitsgefühle, sollten auch schon in jungen Jahren beachtet werden, da dies langfristig zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Bedingt durch urologische Operationen kann es notwendig sein, massive Entlastung in diesem Bereich sicherzustellen. Das Pumpsystem im Hodensack und der Druck auf künstlichen Harnröhrensphinkter muss frei von Druck und Kontakt zum Sattel sein. Schmerzen am Damm und Reizung der Vulva können viele Aktivitäten stark beeinträchtigen. Schmerzen im Dammbereich haben oft Narben als Ursache. Eine schlecht verheilte Narbe von einem Dammriss oder Dammschnitt ist hart und berührungsempfindlich. In den Monaten und Jahren nach einer Geburt sind die Narben oft weich, und erst im Laufe der Zeit wird das Bindegewebe in der alten Wunde härter und weniger elastisch. Hauterkrankungen im Intimbereich, wie Lichen Sclerosus.
Operationen nach Karzinomen (z. B. Nach jeder Operation ist es wichtig, dass Sie die Narbe gut pflegen. Massieren Sie diese, damit die Vernarbung möglichst gering bleibt. Dadurch wird auch der Heilungsprozess beschleunigt. Diese Massagen sollten nach der Operation regelmäßig durchgeführt werden. Sie sollte mindestens bis zu zwei Jahren nach der Operation weitergeführt werden. Wichtig dabei ist bei der Massage Öl zu verwenden, z. B. Johanniskrautöl. Mit den zwei Fingern die Narbe fixieren und mit den Fingern der anderen Hand die Massage durchführen. Bitte beachten Sie, dass Sie massieren und nicht streicheln.
Die Ursache sämtlicher urologischer und gynäkologischer Sitzprobleme sind Druck und Reibung an verkehrter Stelle. Um hier eine grundsätzliche Lösung herbeizuführen, ist es wichtig, den Verursacher Ihrer Schmerzen auszuschalten. Viele haben schon mit gepolsterten Hosen und zig Satteln laboriert. Unsere erfahrenen Ergonomieberater gehen das Problem strukturiert an. Wichtig ist natürlich, dass die Sitzposition und komplette Rahmengeometrie passen. Denn diese beeinflusst immer auch die Kontaktstelle Fahrradsattel mit. Aber auch dies überprüfen wir und passen alles bei Bedarf an. Wir messen die Druckverteilung des Fahrradsattels digital und dynamisch, immer in der Position, wie Sie auf dem Rad sitzen und fahren. Das heißt: Sie pedalieren während des Messvorgangs.
Unsere Bikefitting- und Fahrradsattel-Spezialisten wählen gemeinsam mit Ihnen aus über 80 verschiedenen Fahrradsattel-Modellen den richtigen für Sie aus, z. B. Viele unserer Sättel sind medizinisch geprüft und von Urologen empfohlen. Lassen Sie sich die Freude am Radfahren nicht durch Sitzprobleme verderben.
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