BMW Elektroroller: Führerschein Voraussetzungen und mehr

Du hast den B-Führerschein, aber möchtest gerne Roller fahren? Kein Problem! Hier erfährst du alles über die notwendigen Voraussetzungen und welche Möglichkeiten es gibt, um deinen Traum vom Rollerfahren zu verwirklichen.

Warum ein Roller in der Stadt?

Warum sollte man sich vor allem in der Stadt für Roller statt für das Auto entscheiden? Schließlich bieten Autos Schutz vor Wind und Wetter, viel Komfort, eine Klimaanlage und Radio. Doch Roller haben ihre eigenen Vorteile. Sie sind nicht nur praktisch, um durch die Stadt zu kommen, sondern sparen auch Zeit, Platz und Geld.

Laut einer Arge2Rad Studie aus dem Jahr 2022 sparen Motorräder bereits 1,6 Millionen Stunden pro Jahr, da sie problemlos am Stau vorbeifahren können. Zudem benötigen sie weniger als ein Drittel des Platzes, den Autos beanspruchen und sparen jährlich rund 43 Millionen Euro an Spritkosten. Zahlen, die deutlich gesteigert werden könnten.

Welche Führerschein Möglichkeiten gibt es?

Welche Möglichkeiten gibt es, um Roller zu fahren?

  • A1-Führerschein: Mit dem A1-Führerschein genießt du eine vollwertige Führerscheinausbildung, die in ganz Europa anerkannt wird.
  • B-111 Führerscheinerweiterung (AT): Der in Österreich einfachere Weg einen 125er Roller zu fahren, ist die B-Führerscheinerweiterung mit dem Code 111. Besitzt man den B-Führerschein seit mindestens 5 Jahren, kann man für unter 300 Euro einen Kurs besuchen, der mindestens sechs Stunden dauern muss.
  • B-196 Führerscheinerweiterung (DE): Seit 2020 können auch deutsche Autofahrer ihren B-Führerschein um den Code 196 erweitern. Dazu muss man mindestens 25 Jahre alt sein und die Fahrerlaubnis mindestens fünf Jahre besitzen.

Dreirad-Roller mit B-Führerschein

Keine Lust auf Führerscheinerweiterungen? Du willst einfach aufsteigen und losfahren? Dann kannst du auch zu Dreirad-Rollern greifen. Denn diese dürfen auch mit dem Autoführerschein bewegt werden, wenn sie zwei Voraussetzungen erfüllen:

  • Die Spurbreite der Vorderräder muss mindestens 46 cm betragen, dann gelten sie als zweispuriges Fahrzeug.
  • Außerdem müssen sie über eine Fußbremse verfügen, damit sie Autofahrer legal fahren dürfen.

Natürlich muss auch erwähnt sein, dass man mit A1-Führerschein, B-111, beziehungsweise B-196 Erweiterung auch 125er Motorräder fahren darf. Doch gerade Stadtmenschen werden Roller aufgrund ihrer praktischen Natur bevorzugen.

Roller Modelle für die Stadt

Es gibt verschiedene Arten von Rollern, die sich für das urbane Umfeld eignen. Diese bieten eine gute Balance zwischen Preis-Leistungs-Verhältnis und Alltagstauglichkeit. Ein Beispiel dafür ist der Yamaha NMAX 125. Der 12,2 PS starke Cityflitzer überzeugt vor allem durch seine kompakten Ausmaße, mit denen er sich spielerisch durch den Großstadtdschungel dirigieren lässt. Unter der Sitzbank findet sich ein alltagstaugliches Staufach, das genügend Platz für einen Helm und weiteres Gepäck bietet.

Will man auf einen Dreiradroller setzen, den man direkt mit dem B-Führerschein fahren darf, bietet sich der Yamaha Tricity 300 an. Mit seinen 28 PS kommt er trotz eines Gewichts von 239 Kilogramm flott voran und bietet vor allem genug Leistung für Autobahnetappen. Die Bedienung ist sehr intuitiv und mit ein wenig Übung muss man während dem Fahren niemals die Füße auf den Boden stellen. Die Vorderradaufhängung lässt sich nämlich unter 10 km/h sperren, wodurch den Tricity 300 bei der Ampel von selbst aufrecht stehen bleibt. Solch Dreiradroller verfügen über größere Ausmaße - worüber man sich bewusst sein muss, wenn man sich durch Autokolonnen schlängeln will. Den Vorteil der fehlenden Zusatzausbildung muss man jedoch beim Händler bezahlen. Dreiradkonstruktionen sind aufwändiger und dementsprechend teurer.

Sicherheitsausrüstung ist Pflicht

Im Sommer sieht man es in der Stadt zuhauf: Rollerfahrer mit Flip-Flops, kurzer Hose und Tank-Top. Selbst versierte Motorradfahrer, die den Roller nur als Zweitfahrzeug verwenden, scheinen zu verdrängen, dass selbst auf dieser Fahrzeugklasse ein Unfall - wenn auch fremdverschuldet - passieren kann. Deshalb empfiehlt es sich, selbst am Roller zumindest auf festes Schuhwerk, eine Protektorenjacke und abriebfeste Handschuhe zu setzen. Denn auch wenn Schürfwunden heilen, ist das ein langer und sehr schmerzhafter Prozess. Heutzutage spricht noch weniger dagegen, auf vernünftige Ausrüstung zu setzen, da es bereits coole und leichte Outfits für den urbanen Verkehr gibt: Deshalb MUSST du Motorrad Bekleidung in der Stadt tragen!

Der BMW CE 02

BMW Motorrad setzt die Elektrifizierungsstrategie fort und präsentiert mit dem CE 02 ein Fahrzeug im Grenzbereich von Scooter und Motorrad. Vor ziemlich genau zwei Jahren präsentierte BMW Motorrad mit dem CE 04 einen vollelektrischen Maxiscooter. Nun hat BMW ein kleineres Schwestermodell vorgestellt, das Jugendliche an die Marke heranführen soll. In modernem Styling, konzeptionell im Grenzbereich von Motorrad und Roller angesiedelt, soll der CE 02 den Nachwuchs mobilisieren.

BMW wird den CE 02 in zwei Versionen anbieten. Die Variante mit 3,2 kW (4 PS) Nennleistung (entspricht einer 50er) darf bereits von fünfzehnjährigen Inhabern der Führerscheinklasse AM oder mit dem Autoführerschein gefahren werden. Für die offene Version verspricht BMW eine kraftvolle Beschleunigung und eine Höchstgeschwindigkeit von 95 Kilometern in der Stunde.

Serienmäßig bietet der CE 02 die zwei Fahrmodi »Flow« und »Surf«. Während »Flow« ein entspanntes Mitschwimmen im Stadtverkehr ermöglichen soll, ist »Surf« für offenere Strecken ausgelegt.

Das Chassis des CE 02 baut auf einem Doppelschleifenrahmen aus Stahlrohr auf. Das Vorderrad wird von einer USD-Gabel geführt, die Einarmschwinge stützt sich über ein direkt angelenktes Federbein gegen den Rahmen ab. An den im Scheibenrad-Look gehaltenen Gussrädern arbeitet vorne wie hinten eine Einscheibenbremse, die Vorderbremse ist mit ABS ausgestattet.

Das serienmäßig mit einem TFT-Bildschirm ausgestattete Cockpit kann in der Sonderausstattung »Highline« um ein Smartphone als zusätzliches Display ergänzt werden, das sich über das Tastenfeld am Lenker steuern lässt. Ab Frühjahr 2024 soll der BMW CE 02 in Deutschland verfügbar sein.

Die B196 Führerscheinerweiterung im Detail

Autofahrerinnen und Autofahrern wird durch die Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung der Zugang zu Leichtkrafträdern der Klasse A1 ermöglicht. Im Führerschein wird die neue Motorrad-Fahrberechtigung hinter der Klasse B als Schlüsselzahl 196 eingetragen (daher weitläufig bekannt als B196).

Nach Absolvierung der gesetzlich benötigten Theorie- und Praxiseinheiten erhältst Du einen Ausbildungsnachweis. Mit der Eintragung der Schlüsselzahl B196 wird keine Fahrerlaubnis der Klasse A1 erworben, sodass mit dieser Berechtigung z. B. die Erweiterung auf die Klasse A2 (§ 15 Absatz 3 FeV) nicht möglich ist. Das heißt ein verkürzte Ausbildung bei Erweiterung von A1 zu A oder einen vereinfachter Aufstieg wie von A1 zu A2 und von A2 zu A ist nicht möglich.

125er fahren mit dem Autoführerschein: Die Voraussetzungen

Seit Januar 2020 können Autofahrer ihren Klasse B-Autoführerschein ohne Prüfung erweitern und 125er-Motorräder und -Roller fahren. Seither haben über 130.000 Führerscheininhaber die Möglichkeit genutzt. Wir erklären Ihnen, wie das geht, was das kostet und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

Im Dezember 2019 beschloss der Deutsche Bundesrat, dass in Deutschland künftig jeder - unter bestimmten Voraussetzungen - mit seinem Autoführerschein auch 125er-Leichtkrafträder fahren darf. 125er oder Leichtkrafträder (L3e-A1) sind Motorräder oder Roller, die mehr als 50, aber höchstens 125 Kubik Hubraum aufweisen und maximal 11 kW/15 PS Leistung haben. Die Regelung gilt seit Januar 2020. Wir geben hier einen Überblick, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, wie viel das kostet und wie erfolgreich die Führerscheinregelung angenommen wird - und von wem.

Voraussetzung für die Führerscheinerweiterung

Die Einbindung des A1-Führerscheins (125er) in die Pkw-Fahrerlaubnis ist hierzulande - in Gegensatz etwa zu Italien - an Auflagen gebunden:

  • Die Anwärter müssen mindestens 25 Jahre alt sein,
  • seit mindestens 5 Jahren den Führerschein Klasse B haben
  • Es sind neun 90-minütige Doppelstunden Fahrschule zu absolvieren - 4 in Theorie und 5 in Praxis.

125er fahren ohne Prüfung

Eine Fahrprüfung ist nach der Ausbildung nicht erforderlich. Es reicht eine Bescheinigung der Fahrschule aus, welche die entsprechende Schulung bestätigt. Mit dieser kann man sich binnen zwölf Monaten die Schlüsselnummer 196 zur Klasse B eintragen lassen und darf damit Leichtkrafträder und -roller fahren. Diese haben qua Definition 125 cm³, maximal 11 kW (15 PS) und dürfen bei voller Leistung nicht leichter als 110 Kilo sein (maximal 0,1 kW/kg), Dreiräder bis zu 15 kW (20 PS). Sie können eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 100 km/h erreichen. Wer sich mit der Erweiterung B 196 für ein Elektromotorrad entscheidet, der kann legal bis zu 59 PS abrufen.

Was kostet die Erweiterung der Klasse B?

Die Kosten für die Erweiterung des Autoführerscheins um die Schlüsselzahl 196 variieren je nach Fahrschule und Region. In der Regel liegen die Kosten zwischen 500 und 900 Euro. Von der Fahrschule gibt es dann einen Ausbildungsnachweis, mit dem bei der Führerscheinstelle - neues Passbild nicht vergessen - ein neuer Führerschein beantragt werden muss. Für diesen Posten sind etwa 40 bis 50 Euro plus eine Wartezeit für den Amtsweg einzukalkulieren.

Was kostet die Versicherung einer 125er?

Aus den Auflagen für die B-196-Fahrlizenz für Leichtkrafträder und -roller ergibt sich schon ein Spareffekt bei der Fahrzeugversicherung. Denn anders als die 16-jährigen A1-Fahranfänger stellen die über 25-Jährigen mit Fahrerfahrung im Pkw ein deutlich geringeres Risiko für die Versicherungen dar.

Laut einer Vergleichsrechnung der Allianz Versicherung kostet die günstigste Haftpflichtversicherung beispielsweise für eine Honda CBR 125 jährlich etwa 47 Euro und die teuerste etwa 70 Euro. In dem Vergleich wurde davon ausgegangen, dass der Versicherungsnehmer der Halter ist und seinen Führerschein in Deutschland gemacht hat. Es gibt für die 125er (Neufahrzeug) keine Garage, und es wird von einer Jahresfahrleistung von 10.000 Kilometern bei überwiegend privater Nutzung ausgegangen. Eine Vorversicherung bestand länger als fünf Jahre, und der Fahrer hat die Schadenfreiheitsklasse 13. Für 125er mit nicht mehr als 11 kW (15 PS) wird keine Kfz-Steuer erhoben.

Aufstiegsmöglichkeit zum Motorradführerschein?

Wer auf den Geschmack kommt und auf größere Bikes umsteigen will, muss dann allerdings eine Motorradfahrausbildung von der Pike auf machen. Denn anders als beim A1-Führerschein, der bereits mit 16 Jahren gemacht werden kann, ist bei B 196 kein vereinfachter Aufstieg in die Motorradführerscheine A2 und A möglich.

Darf ich damit in Europa fahren?

Bisher nicht. Das Recht, mit Klasse B 196 Leichtkrafträder und -roller zu fahren, ist noch auf Deutschland beschränkt. Bisher darf noch nicht einmal in Italien damit fahren. Und das, obwohl die italienische Klasse B die125er ohne jegliche Auflagen einschließt. Der Grund dafür: Weil sich die EU-Staaten bisher nicht auf eine einheitliche Regelung einigen konnten, hatte jedes Land die nationale Option, das Fahren von Leichtkrafträdern und -rollern mit Pkw-Lizenz zu erlauben.

Erfolg der neuen Regelung

Die Bilanz des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) nach den ersten zwei Jahren zeigt, dass der B196-Schein sehr gefragt ist. Im ersten Jahr (2020) nutzten bereits 77.823 Autofahrer die Möglichkeit zur Erweiterung ihres Führerscheins. Zum Stichtag 1. Januar 2022 wurden bereits mehr als 130.000 B196-Berechtigungen erworben.

E-Roller: Nachhaltig und trendy

Motorroller mit Elektroantrieb - damit sind Sie nachhaltig, leise und obendrein noch trendy unterwegs. Die kleinen elektrisch betriebenen Zweiräder mit Sitz bewähren sich vor allem im Stadtverkehr, denn Sie erreichen Ihr Ziel genauso schnell wie mit dem Auto. Parkplatzsuche? Wird durch die kompakte Form der E-Roller deutlich erleichtert.

E-Roller oder Elektroroller ist die Abkürzung für Elektromotorroller, die umweltfreundlicheMotorroller. Hierauf düsen Sie bequem sitzend durch die Straßen. Auf E-Scootern hingegen sind Sie stehend unterwegs.

Elektromotorroller sind ideal für alle, die häufig in der Stadt unterwegs sind, denn anders als mit dem Auto finden Sie problemlos einen Parkplatz. Auch wenn Sie regelmäßig kürzere Strecken zurücklegen, die mit dem Fahrrad oder E-Bike zu weit wären, Sie aber auf das Auto verzichten möchten, eignet sich ein E-Roller für Sie.

Die Höchstgeschwindigkeit eines elektrisch betriebenen Motorrollers hängt davon ab, über welche Leistung der Motor verfügt. Die meisten Modelle sind mit einem kW-Motor ausgestattet. Die Reichweite von E-Rollern beträgt ca. 40 bis 60 Kilometer. Dies hängt einerseits mit Typ und Größe des Akkus sowie mit dem Gewicht des Fahrzeugs zusammen. Andererseits haben aber auch äußere Bedingungen wie die Witterungsverhältnisse und das Streckenprofil Einfluss auf die Reichweite. Wollen Sie längere Strecken zurücklegen, sind für Sie Elektroroller interessant, bei denen sich der Akku austauschen lässt bzw.

Zweiräder mit einer bauartbedingten Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h benötigen eine Fahrerlaubnis der Klasse AM. Diese können Sie ab 15 Jahren machen bzw. haben Sie automatisch, wenn Sie den PKW-Führerschein der Klasse B oder den Kraftrad-Führerschein der Klasse A, A1 und A2 besitzen. Oder kurz: Wer einen Auto- oder Motorradführerschein hat, darf E-Roller mit 45 km/h Spitze fahren.

Für Elektroroller, die mit einem Mofa (einspurige Fahrräder mit Hilfsmotor bis 25 km/h) vergleichbar sind, wird lediglich eine Mofa-Prüfbescheinigung benötigt. Das Mindestalter hierfür beträgt 15 Jahre. Ausgenommen davon sind vor dem 1.

Wenn Sie sich für einen E-Roller interessieren, der schneller als 45 km/h fährt, müssen Sie entweder über eine Fahrerlaubnis der Klasse A1 (Motorradführerschein) oder der Klasse B196 verfügen.

Die meisten E-Roller haben eine Straßenzulassung im Rahmen der StVZO. Mit Mofas vergleichbare E-Roller dürfen außerhalb geschlossener Ortschaften Radwege benutzen.

Kosten und Modelle

Die Kosten für elektrisch betriebene Zweiräder variieren je nach Typ und Leistungsstärke des Elektromotors und des Akkus. Auch die Ausstattung, Hersteller und das Design spielen eine wichtige Rolle.

Liebhaber-Modelle wie beispielsweise die E-Schwalbe kosten ca. 3.500 bis 6.500 €. Zudem brauchen Sie zum Start einen Helm und entsprechende Schutzbekleidung. Die Unterhaltskosten für einen Elektromotorroller sind relativ günstig. Ein Vorteil sind vor allem die niedrigen Ladekosten im Vergleich zur klassischen Tankfüllung. Mit dem elektrischen Roller kosten 100 Kilometer etwa 1 Euro. Gerade wenn Sie Ihren E-Roller viel nutzen und um Ihren Garantieanspruch nicht zu verlieren, sollten Sie ihn jährlich zur Inspektion bringen. Je nach Werkstatt zahlen Sie etwa 150 Euro.

Für Ihren E-Roller müssen Sie eine Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen. Dabei stehen Ihnen viele Versicherungsanbieter zur Verfügung. Holen Sie sich am besten verschiedene Angebote ein, um das für Sie günstigste zu finden.

E-Roller lassen sich mittlerweile bei vielen Motorrollerhändlern sowie in zahlreichen Online-Shops erwerben. Die Auswahl an Modellen ist groß, und Sie können zwischen verschiedensten Designs und Ausstattungen wählen.

Beispiele für E-Roller Modelle:

Modell Ladedauer Geschwindigkeit
... ... max. 45 km/h
... ... max. 45 bzw. ... km/h
BMW CE 02 (11-kW-Version) ... 95 km/h

Sie sind unsicher, ob ein E-Roller das Richtige für Sie ist? Probieren Sie es aus! In vielen deutschen Großstädten können Sie E-Roller-Sharing nutzen. Das Prinzip ist vergleichbar zum Carsharing.

Für E-Roller, die eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und eine maximale Leistung von 4 kW haben, brauchen Sie keine amtliche Zulassung. Denn dabei handelt es sich nur um Kleinkrafträder bzw.

Wer mit seinem Fahrzeug schneller als 45 km/h unterwegs ist, benötigt eine amtliche Zulassung. Darüber hinaus ist in diesem Fall wie oben beschrieben ein Führerschein der Klasse A1 bzw.

Unterdessen können Sie als Halter*in eines E-Fahrzeugs von der THG-Quote profitieren, weil Sie Ihre eingesparten Treibhausgase über einen Zwischenhändler verkaufen können.

Wo kann ich meinen E-Roller laden?

Zweiräder mit Elektroantrieb haben ein Ladegerät, das Sie einfach in eine Haushalts-Steckdose stecken können. Oder sie verfügen über einen entnehmbaren Akku, den Sie zum Laden mit in die Wohnung nehmen können. Die Ladezeit variiert je nach Modell und Entladezustand und liegt zwischen sechs und acht Stunden.

Kalte Temperaturen und Glätte auf den Straßen? Da hört der Fahrspaß für viele Fahrer*innen leider auf. Achten Sie auf eine kältegeschützte Lagerung des Fahrzeugs. Außerdem: Akkus mögen weder Hitze noch Kälte, möchten regelmäßig geladen und möglichst nicht vollständig entladen werden. Es ist also empfehlenswert, den Akku bei min. 10°C zu lagern und monatlich zu laden. Steht der E-Roller längere Zeit, ohne bewegt zu werden, kann das die Reifen schädigen. Behandeln Sie flexible Teile des Rollers vor der Einlagerung mit einem Multifunktions-Öl, damit können Sie außerdem Rost vorbeugen.

Wollen Sie Ihren E-Roller aber auch im Winter fahren, achten Sie auf die richtige Bereifung: Winterreifen sind also von „O bis O“, von Oktober bis Ostern, empfehlenswert. (Achten Sie auf das M+S-Zeichen, für Matsch und Schnee).

Wichtig ist, dass Sie beim Fahren eines Elektrorollers einen Helm, feste Schuhe und im Idealfall auch geeignete Schutzkleidung tragen. Der Helm sollte farbig, die Kleidung hell und kontrastreich sein. Dadurch sind Sie für andere Verkehrsteilnehmer*innen im Straßenverkehr besser zu erkennen. Ein Helmvisier schützt Ihre Augen. Zu zweit dürfen Sie mit einem E-Roller mit geeignetem Sitz fahren.

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